Beiträge von Steini

    Deine Beispiele lassen außer Acht, dass die Bordspannung im Auto nominal 12 V (bis zu 15V an der LM) beträgt.

    Nein, eigentlich nicht. 100W bei 12V sind auch 100W bei 230V (mal Wirkungsgrade der Umwandlung außer Acht gelassen). Die üblichen Wechselrichter liefern bis 300 Watt, wenn man sie direkt an die Batterie anschließt.

    Der Zigarettenanzünder ist meist mit 12-15A abgesichert, da fliegt dir also die Sicherung bei 120W raus. Mit 70% Wirkungsgrad sollte man also nicht mehr als 80 Watt raus ziehen. Da aber nur nach 30 Watt gefragt wurde ist das überhaupt kein Problem.

    am Bordstrom hängen ja auch noch Klimaanlage und Co

    Die 30 Watt zusätzlich sind in modernen Autos jetzt echt mal vernachlässigbar. Das wollte ich mit meinem Beispiel zeigen, alleine die Lüftung auf niedrigster Stufe braucht mehr. (30 Watt * 7 Stunden sind 210 Wh. Die Autobatterie hat >600Wh).

    Man muss ja kein Problem aus was machen, was eigentlich kein Problem ist ;)

    Der Filter begnügt sich mit 5W, der Heizstab mit maximal 25W.

    Also 100W kannst du ohne Probleme aus deinem Auto ziehen. Je nach Auto hat die Batterie voll so etwa 50Ah, könnte die 30W also <20h liefern. Willst du autark sein, kauf dir eine neue Autobatterie und nimm den als Akku. Ich würde das aber einfach über die Lichtmaschine laufen lassen. (Zum Vergleich: Halogenscheinwerfer brauchen auch etwa 100W (Näher an deinem Heizstab ist die Heckscheibenheizung, auch bei >100W). Dein 100kW Motor merkt das nicht ;) Das einzige Problem wäre, wenn du zu kleine Kabelquerschnitte hast, aber deine 3A bringst du auch locker über 0,75 mm^2 ohne dass das Feuer fängt. Schau mal, ob sich deine Geräte vielleicht direkt an 12V betreiben lassen, das wäre am einfachsten.

    Ich habe bisher nur einmal ein Aquarium von einem Freund umgezogen, aber das war ein kleines. Da wurden die Bewohner in Plastikbeuteln evakuiert und dann Wasser bis zu einem Drittel abgelassen. Am neuen Ort dann aufgebaut und wieder in habitablen Zustand gebracht, dann die Tierchen dazu. Aber war auch nur Süßwasser.

    Der (vermutete) Engpass ist m.e. die fehlende garantierte Bandbreite der NC Server. Eventuell in Verbindung mit den verwendeten "fair use" algo, der vermutlich einzelne VM mit viel Traffic ausbremst.

    Hat schon jemand Jitsi auf einem der neuen G9 RS ausprobiert, die ja 2.5 GBit bieten sollen?

    kann ich die Telefonnummern eines digitalen Anschluss bei der Telekom aus Berlin auch in Aachen nutzen?

    An einem IP-basierten Telekomanschluss: Ja. Zumindest ging das früher. Ich hatte meine Nummer auf dem Handy konfiguriert und war bei allen Telekom-WLANs (Mama, Freunde, Vereinsheim,...) erreichbar. Per VPN ins Heimnetz einwählen, dann ging das auch Mobil. Die Qualität war aber unterirdisch, würde ich nicht empfehlen ;)

    Stichwort: Nomadische Nutzung

    Du brauchst dafür einen Account (hast du ja sicher schon), damit du dich einloggen kannst (am Heimanschluss ginge das auch ohne Login)

    https://www.telekom.de/hilfe/festnetz…samChecked=true

    Aus Horrorgeschichten von anderen Admins höre ich meistens folgendes:


    • Windows

    • Microsoft Exchange

    • Microsoft Active Directory

    • Ubuntu oder Debian

    Das sind ja auch die am häufigsten eingesetzten Systeme, wenn man da am meisten drüber hört sagt das ja erst mal noch nichts aus ;)

    Persönlich setze ich Debian ein. Da habe ich mit Woody mal angefangen und war dann zu faul mir die Alternativen anzuschauen.

    Was ich meine ist, dass man den privaten PC unter Linux betreibt und via KVM eine Windows VM mit dedizierter Grafikkarte laufen lässt, um Windows Programme zu nutzen. So verständlicher?

    Verständlicher. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man (momentan?) eine dedizierte Grafikkarte dafür braucht. Und wenn man spielen will wohl noch eine zweite Tastatur/Maus oder Umschalter (die USB Ports werden dann auch nativ durchgereicht). Ist ja jetzt aber auch ziemlich offtopic ;)

    ich habe hier auf meinem kleinen v Root Server ohne Neuinstallation von Deb 9 auf 10 mit php 7.4.6 hochgezogen.

    Erst einmal flogen mir alle Webanwendungen weg.

    Ich musste im ISPCONFIG weg von FPM.

    Hab jetzt aktuell MOD-PHP anstelle von vorher FPM (FAST-CGI ginge auch), jetzt fluppts wieder.

    Ich vermute das es momentan als FPM nicht läuft.

    Du bist im falschen Thread gelandet. Hier im Thread ging es um das Netcup Webhosting, nicht um einen Rootserver.

    Bei mir läuft Buster mit neuem PHP7.4-FPM mit ISPConfig ohne Probleme. Du darfst halt nicht die System-PHP Version ersetzen, sondern musst das als zusätzliche Version installieren. Siehe: https://www.howtoforge.com/tutorial/how-t…debian-8-and-9/

    Beachte insbesondere Punkt 9, um die System Standardversion (bei Buster PHP7.3) wieder als Standard einzustellen.

    Auch musst du nach einem System-Upgrade die PHP-Pfade in ISPConfig anpassen, so wie das in der Doku steht.

    Dass mod-php "fluppt" bezweifel ich aber ;)

    Hallo ich spiele jetzt schon länger mit dem Gedanken mir einen Linux Server als Remote Arbeitsplatz zuzulegen. Ich kann nicht auf Windows verzichten aufgrund von Maya(ich mag Blender, aber damit würde ich es mir unnötig schwer machen im Studium) , Photoshop, Games etc und mit dualboot hab ich keine guten Erfahrungen gemacht, weil man doch eher zu faul ist, andauernd hin und her zu wechseln. Der Programmierpart im Studium ließe sich aber auch sehr gut in Linux erledigen und man könnte Sachen auch mal laufen lassen und bom Laptop weiter machen etc.

    Bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Du willst Windows mit 3D, Games, etc.. Zuhause haben und zusätzlich einen Linux desktop als "portable workplace"?

    (merkt man den Unterschied zwischen Raid10 SSD und Raid 10 SAS überhaupt in meinem Anwendungsfall?)

    SSD merkt man beim ersten Start und seltenen Zugriffen. Zu deinem Workplace kann ich nichts sagen, bei meinem Server ist die Harddisk Performance vernachlässigbar. Eigentlich kommt im Alltag alles aus dem Cache und was auf die Platte muss ist zeitlich unkritisch. Hängt aber immer von der genauen Anwendung ab. Bei meinem Heim-PC würde ich immer eine SSD einsetzen.

    überflüssig dank termux und nur ein weiterer möglicher Angriffspunkt.

    Wenn du nur ein Terminal willst reicht dir ein VPS.

    Zum Angriffspunkt: Nach außen nur VPN öffnen (oder SSH, wenn du nur ein Terminal hast) und alles andere schließen.

    Irgendjemand hatte doch hier mal ein gutes Konzept für Windows Virtualisierung unter Linux.

    Das war ganz normal KVM, nur eben mit Grafikkarte durchreichen. Dafür brauchst du aber eine dedizierte Grafikkarte, die du durchreichen kannst (der Host hat sie dann nicht mehr). Für einen VPS ist das definitiv nichts. Dass es (hier) RS mit dedizierter Grafikkarte gäbe wäre mir auch neu. Die RS sind ja auch keine dedizierten Server, sondern schon KVM clients. 3D gekrempels will man da nicht mit machen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Überlege dir, wie viel Arbeit du mit neu aufsetzen hättest. Dann hol dir den günstigsten VPS und teste einfach. Braucht du mehr Leistung, nimmst du die Zufriedenheitsgrantie und das nächst höhere Paket. VPS werden auch nach Zeit abgerechnet, da kannst du einfach mal ausprobieren.

    Irgendwas mit 404 Netzneutralität... meine Güte, warum - warum nur? :wacko:

    Obwohl ich diese Einstellung auch verflucht hatte, hat sie uns vermutlich von einigem Spam verschont. Der Speedport wird doch recht häufig von Laien eingesetzt (das ist ja auch die Zielgruppe). Und häufig haben diese ein Mailkonto bei einem der großen Anbieter und bemerken das nicht. Die Supportforen sind aber voll davon, war ein ziemlicher Griff ins Klo diese Voreinstellung (Wenn man das schon einbaut, muss man das bei der Einrichtung abfragen)..

    Was ich eigentlich sagen wollte: Wer davon noch betroffen ist, sollte mal seinen Router updaten.. habe keinen, kann das nicht testen/bestätigen und pöble nur mal ein bisschen rum, aber: Das sollte eigentlich seit Ende 2018 abgeschaltet sein: https://www.hostsharing.net/blog/2018/06/2…fahren-beendet/

    That is a question for the support (via mail / ticket). Although (sometimes) Netcup employees visit this forum, it is officially only a user-to-user forum.

    My suggestion:

    Do not use one of the outdated images. Install a recent system and install your desired software by hand. Is easier and afterwards you know what is really running on your server. The images with some preconfigured stuff are heavily overrated.

    If you really want froxlor, then use a minimal image (for example Debian 10) and follow the official guide (done in 2 min): https://github.com/Froxlor/Froxlo…oxlor-on-debian

    nen ordentlichen Scanner

    Das ist jetzt etwas dürftig als Definition ;) An sich ist das "Scanproblem" ja seit Jahren gelöst. Qualitätsunterschiede gibt es zwar, aber die Entwicklung ist relativ langsam geworden. Es gibt mal hier und da Neuerungen (kleiner, schneller), aber für "normale" Dokumente wird relativ wenig gemacht. Die meisten haben dann Sonderfunktionen (Dias, Bücher, etc..)

    Du musst halt wissen, was für euch wichtig ist. Wenn "Einzugscanner, Duplex und Netzwerkanschluss" alles ist, würde ich einen Multifunktionsdrucker nehmen. Dann kann man auch gleich kopieren, wenn man das mal braucht. Ich habe jetzt nur eine sehr eingeschränkten Produktübersicht. -> Wenn es so wichtig ist würde ich in einen professionellen Vergleich irgendeiner seriösen Zeitschrift investieren. Kostet ja nur ein Bruchteil der Gerätekosten.

    Womit ich aber schlechte Erfahrung gemacht habe ist alles billige, was für den Endanwenderbereich ist. Da dachte ich, die würden einfach den gleichen Chip für $2 in allen Geräten einsetzen um das homogen zu halten und für die kleinen Geräte eben Funktionen Abspecken (wie das ja bei Autos, Oszilloskopen, etc. auch ist). Aber weit gefehlt. Da wird das Gerät zwar mit Netzwerk beworben, kann dann aber kein IPv6, verweigert den Dienst wenn es die Cloud nicht erreicht, stürzt häufig ab, kann Scans im Netzwerk nur per SMB1 ablegen, wird im Netzwerk nicht ordentlich gefunden, erkennt keine USB-Sticks über 16MB und so gewurschtels. Seit dem nehme ich auch Zuhause alte Geräte, die für Firmenkunden gedacht sind. Da funktionieren solche Selbstverständlichkeiten dann auch.

    Ihr müsst euch überlegen: Wieviel Geld wollt ihr in die Hand nehmen? Und insbesondere, wie viel Platz wollt ihr dem Gerät spendieren? Soll das ganze portabel sein?

    Habe mit http://www.1a-gebrauchte-drucker.de ganz gute Erfahrung gemacht (vorher anrufen, erfragen wie der Tonerstand ist. Wenn man nett ist reservieren die einem das Modell mit dem höchsten Tonerstand)

    Was nehm ich da am besten für ECDSA?

    Definiere "am besten"?

    Das lässt sich imho nicht pauschal beantworten. Manche ciphers sind schneller als andere, für manche gibt es Hardwareunterstützung, manche sind sicherer als andere. (Fast) alle haben ihre Daseinsberechtigung. Aber wenn du nur TLS1.3 einsetzt, dann sind (Stand heute) alle verfügbaren "sicher".

    Da Krypto ein schwieriges Thema ist halte ich mich bei meinen Konfigurationen an die Experten von: ssl-config.mozilla.org

    Jetzt wo alle ihre TCP Anwendungen auf UDP umgestellt haben um die Handshakes zu vermeide: Gibts eigentlich schon Empfehlungen für Social Distancing von Websites im shared Hosting? Kann ja eigentlich nicht sein, dass meine Websites da mit Wildfremden zusammengepfercht bei einem Gastgeber (Host) leben. Und sich dann auch noch den Hauptprozessor teilen müssen! Habe ja viele Besucher, die da ein- und ausgehen, wer stellt denn Sicher dass die alle Mundschutz tragen? Auch fahrlässig, die Umleitung über den SSL-Kanal, bei dem erst mal jeder per Handschlag begrüßt werden muss.

    Stellt Netcup auch per regelmäßigen Tests die Virenfreiheit meiner Nachbarn sicher?

    Und ich bestehe auch darauf, dass erst nach zwei negativen Tests innerhalb von 24h ein verlorenes Kind wieder reingelassen wird ("[warn] long lost child came home!) Wer weiß, wo die sich rumgetrieben haben

    Ich habe keinen Dunst obs hilft - aber schaden tut es auch nicht.

    Trag deinen Server und deine Domains doch mal bei dnswl ein --> https://www.dnswl.org/

    Inspiriert durch diesen Post habe ich mal versucht meinen Server bei einem weiteren Dienst<X einzutragen.

    Existiert das überhaupt noch? Die letzte Mail auf der Mailingliste ist von 01/2019 (und das waren nur 2), die Bilder werden von https://cdn.darkserv.net/img/famfamfam/silk/ eingebunden wo es nur einen dns timeout gibt.

    Die Domain validierung funktioniert, aber die IP bricht ab mit:

    Benutzt das jemand von euch? Mein rspamd schaut da wohl nach, aber bei einer kleinen Stichprobe hat das keine Domains betroffen :/

    An sich kommen meine Mails ja auch an und an der Microsoft-Problematik wird das nichts ändern (?) Die kümmern sich ja nicht um die Meinung von anderen

    Wenn man keine "Hochleistungskuh" betreibt langweilt sich ein Mailserver eigentlich immer. Bei 100 Postfächern werden ja sicher auch nicht mehr als 1-2 Mails pro Minute verarbeitet. Und wenn eine Mail ein paar Sekunden länger braucht ist das auch wurscht ;)

    SSD ist deshalb wie gesagt nicht notwendig (Die ankommende Mail wird im Speicher verarbeitet bis sie ins Postfach gelegt wird, wenn da der Schreibvorgang eine Sekunde braucht merkt das niemand)

    Erfahrungsgemäß wird der meiste Arbeitsspeicher durch einen Virenscanner verbraucht (soweit vorhanden). Da werden alle Signaturen im Speicher vorgehalten und das braucht nun mal alleine >1GB. Ohne Virenscanner ist der Mailserver völlig anspruchslos und wenn zur Not geswapped wird fällt das nicht auf (außer, du hast mehr als eine handvoll Mails pro Minute). Der Virenscanner steigt aber meistens aus, wenn der Speicher voll ist und im dümmsten Fall schlägt dann der Mailempfang/-versand fehl.

    Persönlich halte ich von der Mailkuh nicht so viel wie viele andere. Wenn der VPS ausschließlich für Mail verwendet wird sind die Zusatzcontainer nicht nötig und einige essentielle Aufgaben wie das up-to-date halten und Backups finde ich komplizierter. Wenn man einfach nur schnell einen Mailserver aufsetzen will ohne sich mit der Materie zu beschäftigen (und mit dem "Vorgesetzten" zufrieden ist), dann ist das sicherlich ein einfacher Weg. Wenn es ein "Lernprojekt" ist, in dem man sich auch mal die Originaldokumentation anschaut (macht ja heutzutage kaum noch jemand), dann finde ich die Einzelinstallation besser. Da lernt man die Komponenten und deren Zusammenspiel kennen und weiß wo man bei Problemen eingreifen kann. Postfix/RSpamd/Dovecot haben mittlerweile auch ganz brauchbare Dokus.

    Mir hat zum Beispiel auch dieser Beitrag von Thomas Leister viel Erkenntnisgewinn geliefert: https://thomas-leister.de/mailserver-debian-stretch/ (Ist unter Debian Buster auch noch gültig). Ist ja an sich (fast) das gleiche was auch mailcow bereitstellt, nur ohne Docker. Lässt sich dadurch einfach über die Paketverwaltung aktuell halten und du hast was gelernt. Manchmal will man ja auch einfach etwas "spielen", oder etwas haben was es so noch nicht zur Standardausstattung gehört. Ist vermutlich schon veraltet, aber als ich das letzte mal geschaut hatte war es auch noch nicht soo einfach Mailcow mit ECDSA Zertifikaten zu betreiben. Wenn man die Einzelkomponenten verwaltet kann man das einfach mal machen: https://www.kuketz-blog.de/postfix-tls-ko…a-zertifikaten/

    Am Anfang ist das immer Attraktiv, schnell Ergebnisse mit einem Fertiggericht zu bekommen. Wenn dann aber etwas nicht geht wie man sich das vorgestellt hat investiert man oft mehr Zeit mit rumgefrickel, als wenn man es gleich selbst gemacht hätte.

    Ich liebäugele da mit MailCow. (Empfehlenswert? Gute Alternativen?)

    Die größte(?) Alternative zur Mailkuh ist vermutlich iRedMail: https://www.iredmail.org/ (oder selber machen)

    Die SSHD config an sich bietet auch einiges mehr um den Server zu härten. Stichworte:

    - Nur Pubkey authentifizierung

    - Maximale Verbindungen/Loginversuche (MaxAuthTries)

    Grundsätzlich bringt das Ändern des Ports keinen Sicherheitsgewinn, hält nur die Logs sauber. Jede Variante hat Nachteile:

    Port 22: Ständige Loginversuche (Man kann auch einfach das Loggen von fehlgeschlagenen Loginversuchen deaktivieren, wenn man die Logs "sauber" halten will)

    Port <1024: Ports sind eigentlich für andere Services reserviert. Kann auch zu komischen Logeinträgen führen wenn sich andere Services verbinden wollen.

    Port >1024: "normale" (nicht-root) User könnten den Port kapern und damit bei einem Login von dir die Zugangsdaten abgreifen. (Wenn man die Portänderung aufgrund von "Sicherheit" machen will vielleicht die schlechteste Variante)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Registered_port)

    Wer auf Nummer sicher gehen will sollte heutzutage 2FA einsetzen.

    => https://ubuntu.com/tutorials/configure-ssh-2fa#1-overview

    (Ist in 10min eingerichtet)

    1. Uhrzeit: Wie werden die Mails in der INBOX grundsätzlich sortiert?

    Das hängt vom client ab, kann man bei den meisten Einstellen. Oder meinst du das Webinterface zum Webhosting? Standardmäßig lässt Roundcube soweit ich mich erinnere den Server sortieren, dann ist das nach Mail-ID sortiert und damit Eingangszeitpunkt auf dem Empfangsserver. Ich meine, dass Thunderbird standardmäßig nach Eingangszeitpunkt auf dem Sendeserver sortiert. Wenn also der Sendeserver eine falsche Uhrzeit hat stimmen die Mails nicht (manchmal haben Leute die falsche Zeitzone). Der Sendeclient sollte keinen Einfluss haben.

    Wie ist das mit Greylisting, wie auch Serverausfall, welche Zeiten gelten dort?

    Wird nach Sendeserverzeit sortiert, zählt der Eingang der Mail auf dem Sendeserver. Wird nach Empfangsserver Zeit sortiert natürlich die Zeit, wann die Mail angenommen wird, das ändert sich natürlich durch Greylisting/Serverausfall.

    2. BCC-Felder: Wie kann ich erkennen, an welche E-Mail Adresse eine E-Mail ging, wenn ich mehrere E-Mail Adressen einem Postfach zugewiesen habe und die Adresse im BCC-Feld stand? Nur in den Logs?

    BCC Felder werden im Sendeserver verarbeitet. Er verschickt die Mail an jede Adresse im BCC Feld, entfernt die Zeile aber aus dem Header. Der Empfänger(server) hat damit keine Möglichkeit andere Empfänger zu identifizieren. Der Sendeserver sieht das noch in den Logs. Auch die Nachricht im "Sent" Ordner sollte das BCC Feld beibehalten.

    Ist BCC eine sichere Möglichkeit, um E-Mail Adressen anderer zu verschleiern oder lieber zu Sammelmail/serienmail etc. greifen?

    Ja, das ist die vorgesehene Methode https://de.wikipedia.org/wiki/Header_(E-Mail)#BCC

    Soweit ich weiß schreibt der RFC aber nicht exakt vor, wie BCC zu behandeln ist. Ein Restrisiko bleibt also, dass der Sendeserver was komisches macht. Die meisten setzen Postfix ein, da wird das aber ordentlich gemacht.

    3. Ob mehrere Werte in An/Cc/Bcc Felder: Wenn eine Mail an mehrere Empfänger unter gleicher Domain gehen, sendet der MTA die Mail nur einmal an den Zielserver und dieser dupliziert oder erfolgt der Versand mehrmals, entsprechend der eingetragenen Werte? Wenn eine Zieladresse mehrmals eingetragen ist oder Alias Adressen auf das gleiche Postfach verweisen, werden Mails nur einmal gespeichert oder die gleiche Mail mehrmals?

    Das kannst du in den Logs vom Sendeserver sehen. Theoretisch unterstützt das SMTP Protokoll die Angabe von mehreren RCPT Zeilen (Eine Zeile pro Empfänger). Die Mail müsste dann nur einmal übertragen werden.

    Wenn eine Zieladresse mehrmals eingetragen ist oder Alias Adressen auf das gleiche Postfach verweisen, werden Mails nur einmal gespeichert oder die gleiche Mail mehrmals?

    Jede RCPT Zeile wird auf dem Empfängerserver einzeln abgearbeitet und bekommt eine eigene Mail.