Beiträge von fuerni

    Hallo Dirk,


    grundsätzlich kannst du auch ein normales Windows 10 problemlos direkt im Netz betreiben.

    Allerdings nicht mit den Standardeinstellungen. Besonders bei der Firewall solltest du nachjustieren.

    Außerdem würde ich dir empfehlen, den RDP Port zu ändern. (Geht über die Registry)


    Hier habe ich vor kurzem die Unterschiede zwischen den diversen Windows Versionen zusammengefasst: https://forum.netcup.de/sonsti…A4ngste-thema/#post103144


    Außerdem solltest du beachten, dass die neuesten Windows Upgrades manchmal Probleme mit KVM, dem Virtualisierungssystem, welches netcup einsetzt, machen. Deshalb würde ich dir raten, zumindest eine Pro Version zu verwenden und die Feature-Upgrades für mind. 6 Monate zurückzustellen.


    Allerdings kann gerade das mind. alle 1,5 Jahre erforderliche Upgrade auf einem Server nervig werden. Deshalb würde ich dir eher zu einer Windows Server Version raten.


    Ich möchte dich jedoch darauf hinweisen, dass die auf eBay angebotenen Lizenzen oft nicht legal sind.

    Die Keys funktionieren zwar (sollten sie dies nicht, werden sie meist problemlos getauscht), aber das heißt nicht, dass sie legal verwendet werden.

    Falls du also einem kommerziellen Interesse nachgehst, solltest du dir überlegen, dir lieber doch eine Lizenz zuzulegen, wo nicht der Preis schon verratet, dass damit etwas nicht stimmen kann.


    Jedoch noch ein Hinweis: Ich betreibe bei netcup nur Linux-Systeme. Konkrete Erfahrung, wie gut/sicher Windows auf dem vServern von netcup läuft, kann ich dir leider nicht bieten.

    janxb Die größten Unterschiede zwischen Windows Server und Windows 10 liegen im Support und bei den Features.


    Support:

    Windows 10 Home und Pro: 1,5 Jahre; alle 6 Monate ein Upgrade

    Windows 10 Enterprise: 2,5 Jahre; alle 6 Monate ein Upgrade

    Windows 10 Enterprise LTSC/LTSB: 5 Jahre Mainstream Support, weitere 5 Jahre Extended Support; alle 2-3 Jahre eine neue Version (nur als Enterprise-Kunde / per Visual Studio Subscription erhältlich)


    Windows Server LTSC: 5 Jahre Mainstream Support, weitere 5 Jahre Extended Support; alle 2-3 Jahre eine neue Version

    Windows Server Semi-Annual Channel: 18 Monate; alle 6 Monate ein Upgrade (nur als Server Core und Nano Server erhältlich, also ohne GUI)


    Siehe https://docs.microsoft.com/en-…i-annual-channel-overview und https://support.microsoft.com/…dows-lifecycle-fact-sheet


    Features:

    Windows Server und Windows 10 Enterprise LTSC/LTSB hat Microsoft von der ganzen "Bloatware" bereinigt. Dort wirst du keine UWP Apps, keinen Store, keine Cortana etc finden.

    Zusätzlich kannst du auf Windows Server natürlich die ganzen Serverrollen installieren.


    Außerdem kommt mir vor, Windows Server spielt die monatlichen Sicherheitsupdates schneller ein. Am Tag nach dem Patch Day habe ich meist schon einen über Nacht aktualisierten (und meist neu gestarteten) Server.


    Lizenzkosten:

    Falls Lizenzen für dich keine Rolle spielen (da du z.B. eine Visual Studio Subscription hast (= MSDN-Abo)), würde ich dir raten, beim Server 2016 zu bleiben oder auf Server 2019 (Release steht vor der Tür) upzugraden, oder die Win 10 LTSC Version einzusetzen.


    Andernfalls hast du bei den Server-Editionen schon um einiges höhere Kosten zu erwarten. Windows 10 kaufst du einmal und hast dann Ruhe - Server LTSC wirst du alle 5 Jahre eine neue Lizenz benötigen.


    Sicherheit:

    Sicherheitstechnisch bekommst du ein Windows 10 sicherlich gleich gut abgeschottet wie einen Windows Server, erfordert aber bestimmt etwas mehr Aufwand. Seit nicht all zu langer Zeit schaltet Microsoft in Azure vor alle VMs eine Firewall vor - standardmäßig ist kein Zugriff aus dem Internet möglich.

    Wenn du auf Nummer sicher gehen willst (weil du z.B. sensible Daten darauf hast), mach RDP nur per VPN zugänglich und deaktiviere alle anderen offenen Ports.

    Dass ich meinem Computer angeben muss in welchen 16 Stunden des Tages ich gedenke ihn zu verwenden und er die restlichen Stunden macht was er für richtig und wichtig hält, finde ich ehrlich gesagt eine Verarschung des Users...

    Der maximale Zeitraum beträgt derzeit 18 Stunden. Außerhalb dieser 18 Stunden kommt aber auch immer eine Benachrichtigung, wenn gerade ein User aktiv ist. Dann kann man den Neustart noch immer hinauszögern.

    Der Unterschied ist, dass Windows innerhalb der Nutzungszeit gar nicht nach einem Neustart fragt.


    Ich hatte hier bei Windows 10 noch nie Probleme - im Gegensatz zu Windows 7.

    Wahnsinnig viel verloren dürfte nicht sein.

    Ich befürchte leider, dass das der ausschlaggebende Punkt für die Exekutive sein wird, nicht viel zu unternehmen, sofern du nicht einen konkreten Verdacht hast.

    Und wenn das Image von dir und nicht von der Polizei gemacht wird, könnte man Manipulation deinerseits auch nicht ausschließen.


    Wenn du aber keine Mühen scheuen und es versuchen möchtest, stehst du mit Image sicher besser da als ohne. ;)


    Falls du Anzeige erstatten möchtest (was auch im Internet empfohlen wird), würde ich aber den Server einfach ausschalten und nicht weiter angreifen. Ein Image soll sich dann die Polizei von Netcup besorgen.

    Eines der großen Probleme von Windows:

    1. Updates gehen viel zu oft schief.

    2. Updates dauern viel zu lang.

    3. Updates passieren immer dann wenn man sie nicht brauchen kann und blockieren die Maschine über Stunden - ärgerlich wenn man dringend was machen muss.


    Zu 1: Aus meiner Erfahrung macht ein Desktop-Windows etwa gleich oft Probleme bei Updates wie ein Desktop-Linux. Nämlich selten.

    Zu 2: Bei halbwegs aktueller Hardware hatte ich hier seit einiger Zeit keine Probleme mit der Geschwindigkeit von Updates. Auch Upgrades gehen meist recht zügig.

    Zu 3: Ja, das war vor Windows 10 ein großes Problem. Ich hatte schon einen Shortcut, der das Update Service beendet, um den Neustart hinauszuzögern. Aber bei Windows 10 hatte ich hier noch nie Probleme. Es kommt halt manchmal vor, dass der PC über Nacht einen Neustart macht - aber das war es dann auch schon. Die eingestellte Nutzungszeit funktioniert für mich recht gut.


    Also meiner Meinung nach hat sich hier mit Windows 10 ziemlich viel getan. Updates werden im LAN verteilt, es gibt kumulative Updates und Neustarts werden außerhalb der "Nutzungszeit" durchgeführt.

    Jedoch macht leider das halbjährliche Upgrade besonders langsameren Notebooks ohne SSD zu schaffen. Ich denke, es wäre sinnvoller, nur ein Upgrade im Jahr herauszubringen, oder die Möglichkeit zu bieten, ein Upgrade zu überspringen.

    Ja, wenn man lange keine Windows Updates einspielt und dann plötzlich "alles auf einmal" macht, kommt Windows manchmal nicht damit klar.

    Da funktionieren die Update Packs von Dr. Windows meist zuverlässiger: https://www.drwindows.de/windo…-drwindows-september.html (In dem Fall jetzt blöd, das Update Pack setzt 1809 voraus... ^^)


    Generell setze ich für VMs, die nicht all zu oft genutzt werden, eher die LTSB/LTSC Versionen ein, oder die Pro-Version mit 365 Tage zurückgestellten Feature-Updates, dann kommen nur die Sicherheitsupdates rein.

    Auch in den neuen Dialogen kannst du die Servereinstellungen manuell festlegen. Allerdings erst, nachdem Autodiscover versucht wurde.

    Es kommt dann vermutlich eine Zertifikatswarnung, falls dein Hostname nicht mit der Domain übereinstimmt. Dieses Zertifikat ablehnen - dann kommt man zu den Servereinstellungen.


    Falls du dir das Autodiscover sparen möchtest, nimm den Weg über die Systemsteuerung. Darüber solltest du zu den alten Dialogen kommen, wo du alles genau einstellen kannst.

    "Outlook 365" gibt es nicht. Bei Office 365 ist das Desktop-Programm Outlook enthalten, derzeit die selbe/eine ähnliche Version, welche auch per Microsoft Office 2019 erhältlich ist. Dort kann man wie gewohnt IMAP-Konten einrichten (über die Erweiterten Einstellungen auch manuell).

    Die alten Dialoge bekommt man auch über die (alte) Systemsteuerung -> Benutzerkonten -> Mail.


    Outlook als Webanwendung gibt es einerseits als Freemail-Dienst (ehemals Hotmail), und andererseits als Outlook Web App für einen Exchange Server. Exchange-Dienste können auch in Office 365 enthalten sein, aber nur in der Business-Variante. Der verlinkte Artikel betrifft diese Outlook Web App. Da werden die IMAP-Konten vom Exchange-Server abgerufen und im Exchange-Konto gespeichert - das Ergebnis ist ähnlich wie bei einer E-Mail Weiterleitung. Dieser Dienst wird anscheinend eingestellt.


    Falls dein Bekannter den Exchange-Dienst nutzen möchte, so würde ich dir empfehlen, die DNS-Einstellungen bei der Netcup-Domain so einzustellen, dass die E-Mails über Exchange empfangen werden können. So kommen sie direkt zu Microsoft und machen nicht den Umweg über Netcup. Du musst die Domain nicht umziehen. Anleitung: Hinzufügen einer Domäne zu Office 365

    Da ihr gerade über ZFS/Proxmox diskutiert:

    Ich richte mir daheim derzeit einen Fileserver ein. Damit CPU und RAM auch bisschen beschäftigt sind, hab ich auch noch Proxmox dazu installiert.

    Der Fileserver soll SMB (für Windows Backups) und iSCSI (für ESX-Speicher) anbieten.

    Ich hab mir nach einer Recherche gedacht, dass mir ZFS hierbei kaum Vorteile bieten würde.

    Was meint ihr - würde sich ZFS für meinen Use Case lohnen? Oder soll ich lieber bei EXT4 bleiben.


    Der Rack-Server hat einen Hardware-RAID-Controller eingebaut mit Backup-Batterie, Platz für 12 x 3.5" Laufwerke. Möchte die Daten nur spiegeln, also RAID1.

    Weiters soll alles verschlüsselt sein, derzeit geplant mit LUKS.

    Ein Live-Chat kann bei manchen Branchen durchaus Sinn machen - bei einem Unternehmen mit so vielen Bereichen (Hosting, vServer, managed Server, Root Server ...) führt es aber wohl für viele Anfragen nicht zum gewünschten Ziel.

    Ich würde mir allerdings ein Kunden-Frontend zum Ticketsystem wünschen, in dem Kunden Tickets erstellen, den aktuellen Status einsehen und antworten können. Dort sollten aber auch die Informationen zu Ausfällen etc. zusätzlich landen.

    Ist aber nicht unbedingt muss - funktioniert, so wie es jetzt ist, eigentlich auch ziemlich gut. So oft braucht man dann ja auch nicht was vom Support.

    Hallo Georg,


    Gutscheine können von Kunden im CCP generiert werden (Partnerprogramm -> Gutscheine).

    Diese Gutscheine können genau 1 x eingelöst werden. Sie verfallen auch, wenn die Bestellung nicht abgeschlossen wird. Zeitliche Begrenzungen sind mir nicht bekannt.


    Wie es sich mit den Gutscheinen von netcup-gutscheine.de verhält, kann ich dir leider nicht sagen.

    Wird ein Sonderangebot mit einem Gutschein bestellt, so wird dieser dann von einem Mitarbeiter entfernt. Somit können Gutscheine bei Sonderangeboten nicht eingelöst werden.


    Wenn jemand einen von dir generierten Gutschein einlöst, wirst du automatisch mit 10% an seinem Umsatz beteiligt. Also genau so, wie wenn du Werbung/Reflinks etc verwendest.

    Du siehst im CCP allerdings nicht, ob der geworbene Kunde durch einen Gutschein oder eine Werbung dir zugerechnet wird.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Zumindest würde ich einen Hinweis platzieren, dass man keine bei netcup gehostete E-Mail-Adresse eintragen soll.

    Da musste ich durch einen Abuse-Fall leider erst selber draufkommen... ?(

    Und das mit den Mailadressen fürs Whois stört mich auch schon lange - wurde dank DSGVO jetzt allerdings besser.


    Bzgl den Tickets: Man kann mit dem Support zwar problemlos über alle möglichen E-Mail-Adressen kommunizieren, allerdings schicken sie immer eine Kopie an die hinterlegte E-Mail-Adresse. Hilft bei nicht vertrauenswürdigen Providern halt leider auch nichts.

    xposed Framework fand ich toll! Gibt echt nette custom Roms, aber so praktisch root Rechte auch sind, mich störten auf Dauer die Workarounds für Apps die nicht auf gerooteten Devices laufen. Die meisten Banking Apps z.B.


    Xposed und Root sind ja zwei verschiedene Sachen. Für Xposed muss man kein gerootetes System haben, das geht auch ohne root.

    Mit Magisk systemless Xposed und dem verstecken der root Rechte könnte vielleicht sogar eine Banking-App starten.

    nimm lineage und pack die OpenGapps mit dem Umfang deiner Wahl drauf
    und du bist der Herr im Haus

    Mach ich auch schon seit Jahren so. Funktioniert prima.

    Dazu dann noch das Xposed Framework mit XPrivacyLua, und man muss sich gleich mal weniger Sorgen über neugierige Apps machen.

    WhatsApp & Co hab ich noch extra per Island in den "Arbeitsmodus" gebracht, sodass die Kontakte nicht ausgelesen werden können.

    (Ich nehme mal an, dass Dein Confixx-Tarif schon einige Jährchen auf dem Buckel hat?)


    Ist ein Vertrag von Juli 2013 - also das Denic-Argument würde damit nicht mehr ganz zählen. ^^

    Dass de-Domains im Vergleich zu at-Domains fast nichts kosten, ist mir schon klar. Wobei ja at-Domains im weltweiten Vergleich ja auch noch recht günstig sind.


    Aber wenn ein aktuelles Angebot + Zusatzdomain im Monat nur ein paar Cent teurer als der alte Tarif mit Inklusivdomain ist, kann ich so ein Argument überhaupt nicht verstehen.

    Im Tarif wäre ja sogar eine .ws-Domain enthalten, die würde mehr als das doppelte einer at-Domain kosten.

    Mir scheint, als ob der Webspace früher um einiges günstiger war, aber heute viel härter kalkuliert wird.

    Gerade erhielt ich folgende Auskunft vom netcup Support bzgl. der Soft-Migration von einem alten Confixx Paket. Denn anscheinend gibt es doch keine Hard-Migration.

    netcup Support schrieb:

    at Domains sind wesentlich teurer geworden als de Domains und benötigen somit ein höherwertiges Hosting, da eine .at Domain ca. 3 .de Domains entspricht.

    Gibt es wirklich Kunden, die dem netcup Support solch ein fadenscheiniges Argument abkaufen?
    at-Domains werden (laut meinen alten Rechnungen) seit mindestens 2011 um denselben Preis angeboten, da ist gar nichts teurer geworden...

    Ich fahre mit einem regulären Paket und Zusatzdomain besser als mit den "Spezialangeboten". :/

    Ich muss Homwer teilweise recht geben, was die Usability betrifft. Ich hab zwar nur zwei Kritikpunkte, aber die sind meiner Meinung nach "gravierend".

    1. Das Submenü rechts oben bei Medien (Festplatte, Images etc.) ist nicht als Menü erkennbar. Weiters wirken die inaktiven Menüpunkte so, als wären sie deaktiviert (da sie grau sind).
    2. Im Hauptmenü links hat der Text des aktiven Menüpunktes eine hellgrüne Farbe, also hellgrün = aktiv. Aber im Server-Dropdown hat der aktive Server die Farbe weiß und alle anderen haben die "normale aktive Farbe", also hellgrün. Da ich nur zwei Server habe, klicke ich selbst heute noch oft auf den bereits ausgewählten Server.

    Für neue User stellt meiner Meinung nach besonders der erste Punkt eine Hürde da. Hier hinein fällt auch das Einbinden eines ISOs, was Homwer beschrieben hat.

    Der zweite Punkt macht besonders Kunden mit genau zwei Servern Probleme.


    Richtigen UX-Experten sollten solche Fehler eigentlich nicht passieren. Spätestens beim Usability-Test sollten sie auffallen.


    Mit der Geschwindigkeit des SCP hatte ich allerdings noch nie Probleme - das scheint wohl ein kurzzeitiges Problem gewesen zu sein.