Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    naja, raten fällt schwer. Wenn Du uns eine IP-Adresse oder eine Domain gibst (Absender), dann könnte man da schon genauer nachschauen. Normalerweise erfindet ein MX "blocked using zen.spamhaus.org" nicht einfach so. Zen ist ein Service, der mehrere Kategorien von spamhaus.org zusammenfasst und das kann z.B. sein, dass die IP-Adresse offiziell noch als dynamische Adresse eines IP-Providers gezählt wird - z.B. weil T-Online ein Netz vom Dial-Up-Netzwork-IPs zu fixen Company-IP-Adressen umgewandelt hat.

    Was sagt denn https://check.spamhaus.org/ zur Absender-IP?

    CU, Peter

    Hay,

    mein Matomo läuft auf dem Server mit den meisten meiner Domains. Da dies aber ein RS8000 ist, fällt die Last nicht ins Gewicht.

    Aber alle Webseiten, die ich mit Matomo messe, liefern ihren Traffic dorthin ab, auch die Webinstanzen auf anderen Servern. Einen Vorteil bringt das Zentralisieren nämlich auf jeden Fall mit sich: Du hast nur ein Matomo zu warten -> Updates, Backups. Das ist ein Vorteil, der meiner Meinung nach schon ausreicht.

    Abgesehen davon: "It depends"... nämlich ganz stark vom Traffic der Seiten, die gemessen werden und auf welchem Produkt es aufgesetzt ist.

    Wenn Dein Webspace ein normales Webhosting ist, dann fällt Matomo kaum ins Gewicht, weil Du bzgl. Geschwindigkeit eher von der Last der anderen Webseiten auf Deinem shared host abhängig bist - also ist es egal, unter welchem Webspace das läuft. Du kannst Pech haben oder auch nicht.

    Wenn Du auf einem VPS bist, gilt das ähnlich, aber in abgeschwächter Form... Dein eigener Traffic bekommt aber mehr Bedeutung. Bei einem kleinen VPS macht es Sinn, Matomo auf einen anderen VPS zu verlagen. Genauso, wenn Dein Traffic so groß ist, dass der VPS schon 50% seiner Kapazität nutzt.

    Beim RS bist (fast) nur noch Du selbst relevant. Entscheide nach Auslastung des Servers.

    CU, Peter

    Hay,

    MySQL

    MariaDB

    apropos, weiß jemand, ob bei MariaDB überhaupt geplant ist, JSON Datatypes so zu implementieren wie in MySQL? Oder die "poor man" Implementation mit dem LONG TEXT so bleibt, wie ich JSON schon in MySQL 4 abgelegt habe... naja, MySQL 5, möchte ja nicht überdramatisieren.

    CU, Peter

    Hay,

    im aktuellen Firefox (Desktop) erscheint kein Overlay?

    nutze hier auch nur Firefox und es geht. Mir fällt gerade auch nichts ein, was (Einstellung, Erweiterung) das verhindern könnte, außer dass vielleicht aus irgend einem Grund das css nicht richtig geladen oder (da das popover dynamisch aufgebaut wird) JavaScript 'ne Macke hat. Probiere es doch mal den Aufruf im privaten Modus vom Firefox, nur um sicherzugehen, dass nicht ein veralteter Cache das Laden verhindert (falls Du andere private Fenster offen hast, diese davor alle schließen).

    CU, Peter

    Hay,

    ok, dann nehme ich meinen Einwand auch wieder auf, denn ich sehe gerade noch etwas anderes im ersten Screenshot. Und zur Doku für zukünftige Suchen.

    Als php-Script ausführen ist eine eigene Option und das ist fein, da wird offensichtlich der php-Interpreter direkt aufgerufen und man muss nur den Pfad zum Script plus Parameter eingeben. Aber wenn man "als Befehl" ausführen gemacht hätte (das waren dann wohl die komplizierten Lösungen und die erste Variante für eigentlich VPS/root-Nutzer bzw. Leute, die üblicherweise mit crontab -e arbeiten) dann wäre ggf. das hier das richtige:

    Code
    /usr/bin/php -f cloud/cron.php

    und nicht

    Code
    /usr/bin/php/ php -f cloud/cron.php

    was da genau als /usr/bin/php stehen muss, bekommst Du auf der shell mit folgendem Befehl raus:

    Code
    php -i|grep -E "\['_'.*\]"


    unter $_SERVER['_'] findet man nämlich den Pfad zum php-Interpreter, selbst wenn ein which php nicht funktioniert

    CU, Peter

    Hay,

    das habe ich ebenfalls getan via CCP > Kontaktformular, da hat sich noch niemand zurückgemeldet.

    es gibt halt nicht viel, was Du da selbst machen kannst. Im Gefühl hätte ich, dass es da ggf. irgendwo ein Prolem mit den php-fpm Instanzen gibt, zu langer oder zu kurze Timeouts im Zusammenhang mit dem nginx proxy.

    Kann aber aus genauso gut sein, dass Du Paketverlust auf der Netzwerkkarte/Leitung/virtuellen Switch hast und die Zeit durchs permanente resend draufgeht.

    Nur selbst die Analyse-Möglichkeiten dürften bei einem Managed Server nur eingeschränkt sein.

    Pro: Du musst Dich um kaum was kümmern.

    Contra: Du kannst Dich um kaum was kümmern.

    CU, Peter

    Hay,

    Hihi, was kramt ihr denn da für Antiquitäten aus?

    Jaja Opa. Das war alles toll damals.

    ich wurde schon alt geboren! :D

    In dem Buch steckt noch ein Programmierhand für Forth und das Buch im Regal daneben ist COBOL. Nicht zu vergessen dBase II und das Prozessorbuch zum 8086/8088. Damals war alles besser. Keine Scripte, alles durfte man selber machen.

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    CU, Peter

    Hay,

    dieses Buch hat mir sehr geholfen.

    Image1.png

    Ist jetzt aber von 1985 und ich weiß nicht, ob es das noch zu kaufen gibt :P8o:saint:

    Aber ohne Scherz, ALLES in diesem Buch funktioniert heute immer noch, Befehle, Parameter etc.

    Nur der Gesamt-Umfang ist heute halt ein anderer, ich zitiere von Seite 33: "Das Dateiensystem unter UNIX umfaßt in seiner Standardversion nahezu 200 Dateien", danach kommen Beschreibungen von /bin /dev /tmp /lib /mnt /etc /usr... Überraschung!

    CU, Peter

    Hay,

    Für meine Apps ist eine Ausfallzeit von zwei Stunden mitten am Tag und dazu noch in der Hauptreisesaison jedoch nicht tolerabel.

    naja, das ist bei einem fremdadministrierten System und einem systembedingten (und selbst verursachten) Single-Point-Of-Failure nicht überraschend.

    Ich habe selbst früher mal hochverfügbare Systeme im Finanzinformationsbereich gebaut, das Zauberwort ist halt Redundanz und mit der zweiten Ablage bei einem anderen Anbieter bist Du schon auf dem richtigen Weg...

    Es ist dann natürlich auch eine Frage der Skalierung: Ich kenne Deine Zugriffszahlen nicht, aber wenn es auf einem Webhosting betrieben kann, ist es vermutlich noch nicht besonders viel, also dürfte eine zweite Anbindung erstmal reichen (falls dabei veränderliche Daten eine Rolle spielen, musst Du Dir über die Sychronisation & Konsistenz ordentlich Gedanken machen, nur als Hinweis).

    VPS oder root-Server nur, wenn Du professionelle Unterstützung hast oder selbst administrieren kannst - das wäre dann Ebene 2 - auch mit zwei unabhängigen Anbietern, weil es ja auch Probleme mit der Netzanbindung eines Anbieters Probleme haben könntest (Ausfall Gateway z.B.). Aber mit einem selbstadministrierten System hättest Du es im wesentlichen in der Hand, wie Du Deine Wartungsfenster legst. Nur auch nicht zu 100%, als das Update bezüglich Spectre lief, wurden hier (mit Ankündigung und Zeitfenster) die VPS/root Server zwangsweise gestoppt. Dabei gab es auch Probleme mit dem automatischen Stopp vor und auch automatischen Start nach der Wartung.

    Ab einer gewissen Größe (Ebene 3) kann der Administrationsaufwand für Dich zu groß sein und Du bist möglichweise nicht mehr in der Lage, den Aufwand selbst zu stemmen (oder hast keinen Bock). Dann kommt die Zeit einer Cloud, z.B. AWS. Dort können Loadbalancer, Firewalls, Lambdas etc. dazugeschaltet werden und Du kannst lastabhängig Maschinen weg- und wieder zuschalten, Standort- und Länderübergreifend. Das wird ein Spaß!

    CU, Peter

    Hay,

    Oligopol.

    auch ein Oligopol (sogar ein Monopol, sogar staatlich abgesicherte Monopole) richtet sich nach dem Markt - und zwar zum gewinnmaximalen Preis, der zwar über dem freien Marktpreis läge, aber auch nicht ein beliebig definiert hoher Preis.

    Die Preise sind in Deutschland vor allem so, weil sie bezahlt werden. Ich habe schon Angebot mit 20GB (was schon eine Menge ist) und Allnet-Flat für 9,99€ gesehen - im Telekom Netz. Warum kaufen also Leute noch original Telekom-Verträge für 29,99 mit weniger Leistung? Weil die Leute bequem snid und für die meisten diese Differenz den Aufwand einer Recherche oder das Ändern von Gewohnheiten nicht wert sind.

    CU, Peter

    Hay,

    "genutzt" ist eine Definitionsfrage. Natürlich sind alle meine Server genutzt. Aber drei werden tatsächlich nicht BEnutzt, ich könnte die Dienste ohne Leistungsverlust auf meinen RS8000 verlagern. Dass es verteilt ist, liegt nur an meinem persönlichen Sicherheitsempfinden, z.B. läuft meine Jitsi-Instanz auf einem eigenen Server und als die log4j Geschichte aktuell wurde, hat sich mein Gefühl bestätigt, auch wenn der Server nicht angegriffen wurde.

    CU, Peter

    Hay,

    Bei VPN denke ich immer das es über solch einen Tunnel am sichersten ist.?!

    ich möchte es etwas differenzierter formulieren:

    Ja sicherer unter diesen Aspekten:

    • Wenn Du den Tunnel (nur) über einen reverse Proxy für HTTP/HTTPS benutzt, exponierst Du Deine häusliche IP-Adresse der Fritzbox nicht
    • Angriffsvektor existiert in dem Fall nur über Vulnerabilitäten des Webservers zuhause - was aber auch mit der CNAME/DynDNS-Konstruktion der Fall wäre

    Nein, unsicherer unter diesem Aspekt:

    • Wenn Dein Server gehackt wird und Du über Deinen Heimserver keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hast, liegt Dein Heimnetzwerk offen. Und wenn der Hacker den Server knacken konnte, wird ihn ggf. der Heimserver nicht aufhalten

    Deswegen: Auf dem Heimserver müssen mindestens dieselben Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden wie auf dem VPS/root-Server. Der Heimserver sollte in einer DMZ stehen, so dass Heimnetz zum Heimserver noch zusätzlich abgeschirmt wird. Idealerweise tunnelst Du nur den Server (also client-to-client-VPN) und nicht das Netzwerk (network-to-network VPN).

    Aber ich glaube, das wird jetzt zu detailliert...

    CU, Peter