Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    *Weißt du, ob das Wifi Calling mit einschließt? (Ich weiß nicht, ob das zwei "verschiedene" Dinge in diesem Sinne sind, deshalb die Frage.)

    Also Wifi Calling ist eigentlich nicht mehr Mobilfunk, sondern im verfügbaren WLAN und eher eine Funktion des Handys/Tablets - über den Vertrag wird da mehr oder weniger nur das Handover gesteuert (welches aber mit GSM/3G grundsätzlich nicht oder kaum funktioniert, weil das eine andere Verbindungsart ist als VoLTE) - insofern ist der Wechsel von VoLTE -> Wifi Calling nichts anderes als dass die SIP-Verbindung in einem Netz abbricht und im andern wieder reconnected wird :D

    Aber neben meinem Schlausprech weiß ich es nicht konkret, da nie benötigt und nie ausprobiert und ich mags grundsätzlich nicht, mich in fremden WLAN-Netzen mit irgendwas aufzuhalten.

    *Kann man über MD eigentlich auch die Dayflats der Telekom buchen? (Also 24h unendlich Datenvolumen)

    Keine Ahnung :) Ich wollte mich nicht zum Tarifberater entwickeln, ich machte es umgekehrt: Ich brauche "dies und jenes" und suche so lange, bis ich einen Anbieter gefunden habe, der mir das bietet zu dem Preis, den ich bezahlen will 8o Deswegen habe ich auch ein paar Monate gesucht, bis ich exakt das Angebot hatte... LTE-"Flat" über 5GB/Monat, Telekom-Netz (beschränkt es natürlich auf die Telekom selbst und Reseller), "alle Ports und Dienste offen", unter 20 EUR. Damit kann ich dann machen was ich will...

    CU, Peter

    Hay,

    Hat hier jemand zufällig Erfahrungen mit mobilcom-debitel für Telekom Tarife? (mobil)

    Ich habe einen LTE-Datentarif ("Internet-Flat 10.000", also 10 GB, 14,99€ pro Monat) über MD im Telekom-Netz.

    Gut, ich brauche keinen Support, deswegen kann ich darüber nichts sagen. Doch Netzabdeckung ist super, ich bekomme sogar in Gebäuden 40 MBit, bei denen ich über GSM/3G nicht mal telefonieren kann - und wo quer über das Stockwerk sogar WLAN regelmäßig auf 2MBit absinkt. Die SIM-Karte im Tablet, auf Access-Node umgestellt und ich kann schneller mit dem PC im Internet surfen als über das WLAN.

    Ebenso in Gebieten, wo jeder sich über E-Netz aufregt. Vergleich mit Vodafone kann ich nicht anstellen.

    Mein Tarif ist standardmäßig VoLTE freigeschaltet, d.h. ich habe sogar mit Zoiper eine Durchwahl meiner (Netcup-) Asterisk auf dem Tablet liegen mit glasklarer Voice-Verbindung. Also WTF brauche ich eine Mobilfunknummer, um mobil erreichbar zu sein :P

    CU, Peter

    Hay,

    naja auf der Webseite stammt auch die stable release eigentlich von 2015, sollte aber auch mit MySQL 5.0+ laufen - jedenfalls nach Angabe.

    Aber da wenig Aktivität läuft, würde ich an Deiner Stelle recht kurzfristig eine Alternative suchen - eine Software, die nicht supportet wird, wird immer mehr Sicherheitslöcher, Instabilitäten und Bugs aufweisen und plötzlich wirds zur Malware-Schleuder.

    Ich habs mal bei burning board erlebt, wo ein Webadmin über 2 Jahre keine Updates seiner Kaufversion gemacht hat, weil der Versionssprung Geld gekostet hätte - und ich habe als Moderator jeden Tag 50 neu angelegte Spamaccount mit 100+ Spameinträgen löschen müssen, bis ich einfach keinen Bock mehr hatte.

    CU, Peter

    Hay,

    Bitte hört auf SORBS zu nutzen.

    Zustimmung.

    Da ich einen root-Server habe, liegt es in meiner Hand.

    Ich habe sorbs mal dazugeschaltet und prompt wurden wirklich wichtige Mails schon rausgefiltert - und von Magicspam auch noch derart, dass mein (Server-)Kunde noch nicht einmal gesehen hat, dass eine Mail angekommen ist, also bestensfalls Bounce (das auch nicht immer zuverlässig), kein Eintrag im Spamfolder. Nur ich konnte in meinen Logs sehen, dass die erwartete Mail reinkam und dann sofort abgewiesen wurde.

    Also sorbs 36h später wieder abgeklemmt.

    Das mag für private Postfächer die ideale Lösung sein (wie ein Briefkasten mit integriertem Aktenvernichter), wenn man seine Ruhe haben möchte, aber im Businessbereich muss mal leider dann mit etwas mehr Spam leben, dafür kann man mit seinen Kunden und Geschäftspartnern wieder halbwegs zuverlässig kommunizieren.

    An der Stelle verweise ich gerne mal darauf, dass man als Firma, Gewerbetreibender oder Freiberufler sogar verpflichtet ist, regelmäßig über seinen Spamordner drüberzufliegen und nach falschem Spam zu suchen.

    CU, Peter

    Hay,

    weil ich es gerade selbst erlebt habe, halte ich ein solches Limit für absolut sinnvoll. Ich habe keinen Webhosting-Account, sondern einen Root-Server, wo keine solchen Limits von Natur aus eingerichtet sind. Und dachte ursprünglich "mir passiert so etwas nicht".

    Schwupps, da war ein Account mit einem zu schwachen Passwort - nicht wirklich ein Wörterbucheintrag, aber wie ich mittlerweile ermitteln konnte, das Passwort von einem Nutzer, der einmal gehackt wurde (MySpace-Hack) und den man mit einer einfachen Suche mit dem Account bei mir in Verbindung bringen konnte. Ergebnis: 270.000 Spammails über ein ordentliches, echtes Konto. Postfix heruntergefahren, mailqueue geflushed mit 38.000 weiteren E-Mails. Passwort des Accounts geändert. Jemand der es eigentlich wissen sollte. Also habe ich nicht nur die Passwort-Policy auf meinem Root-Server erheblich nach oben korrigiert, alle Passworte neu setzen lassen und ein E-Mail Limit pro Account von 150/h eingerichtet, plus 300/h pro Domain, plus 500/h pro Abonnement.

    Noch am selben Abend nach dem Hack musste ich mich aus vier Blacklists löschen lassen, zu gmail kommt seit einer Woche von der "bösen Domain" (gottseidank nicht von den anderen Domains auf dem Server) nichts mehr durch (die Bounces werden zwar immer softer im Text, bleiben aber noch Bounces), obwohl ich dort auch schon alles gemacht habe, wie google es wünscht (inkl. postmastertools) und natürlich kam auch eine böse Abusemail von Netcup - was ich auch nicht anderes verdient habe.

    Also ja, ich habe endgültig absolutes Verständnis für eine solche Limitierung entwickelt :saint:

    CU, Peter

    Hay,

    ich nutze kein Webhosting, aber Deine Verwaltungsoberfläche sollte ja mittlereile ein Plesk-Ableger sein. Da würde ich einfach aus dem WCP die Domain löschen und neu anlegen (nicht im CCP!). Sollte dann wieder fein sein... Natürlich gehen dann auch Mailadressen u.s.w. verloren, aber Du schreibst ja ALLES :D

    CU, Peter

    Hay,

    es wundert mich nicht, dass hier noch niemand geantwortet hat ... dies ist ein "User helfen User" Forum, wo die Mitarbeiter von Netcup ab und zu mal selbst vorbeischauen und helfen, aber das sind so spezifische Fragen, die unter nur mit Netcup unter vier Augen geregelt werden können (vielleicht hat man mit Ihnen ja schon auf anderem Weg Kontakt aufgenommen, dann ist meine Nachricht vermutlich überflüssig :D ).

    Wenn ich in der Situation wäre, würde ich den alten Vertrag kündigen und einen neuen schließen, der auf die Anforderungen passt. Ist aber nur persönliche Meinung.

    CU, Peter

    Hay,

    Gegen den Ansatz spricht grundsätzlich nichts. Würde ich ja gerne so verfolgen.

    Außer dass dort genau eine Spezialanwendung läuft (das braucht nach 2 nicht mehr gecheckt zu werden), welche die ursprüngliche Entwicklungsfirma selbst installiert hat und von der es keine installierbaren Dateien gibt. Also entfällt der Punkt 5. Wenn das gehen würde, wäre das natürlich die bevorzugte Lösung und ich käme ohne vdhx-Datei aus.

    Mit dem Ding ist es so: läuft seit 2011. Niemand weiß genau wie. Und muss nach der Migration auch 100% so laufen. Unterstützung ist keine weitere zu erwarten außer in der Bedienung der Spezialsoftware.

    Ich weiß, dass dies Frickelei ist, aber ich komme nicht drumherum <X. An diesem ganzen Produkt (bestehend aus Hardware im Auto, bestehend aus externer PC-Hardware, einer primäre Desktop-Software und der Serverkomponente) haben zu viele externe Firmen herumgebastelt, die "schnell" mal was gemacht haben, zudem von vorne bis hinten proprietär trotz Nutzung von Standardkomponenten. Ich werde erstmal genug mit der Desktop-Anwendung zu tun haben, um die bekannten Fehler rauszuschaffen, da bin ich froh, dass der Serverteil zumindest im aktuellen Status "funktioniert" und hoffentlich auch nach Migration ^^

    Ich muss es jetzt einfach nur mal wagen 8ound wie Du geschrieben hast: Notfalls habe ich ja immer noch die vhdx-Datei.

    CU, Peter

    Hay,

    bevor du extra einen Linuxserver aufsetzt: falls du ein Win10 rumgeistern hast - dort solltest du die Datei zum Testen direkt nutzen koennen - Win10 hat ja Hyper-V dabei und aus der Umgebung stammt ja das Dateiformat ...

    Das ist mir klar - aber ich muss es ja auf dem Server testen. Vielleicht mache ich es trotzdem mal (dann aber mit virtualbox, was dann ja auch einer möglichen Zielumgebung entspricht), nur um zu sehen, wie der Server reagiert. Dann weiß ich eventuell, welche Zicken das OS macht und ob ich Daten zum nachinstallieren von Treibern oä bereithalten muss.


    Jedenfalls danke an alle für die zahlreichen Anregungen bislang... vielleicht kommt ja noch was :saint:

    CU, Peter

    Hay,

    virtuellen Servern reden geht das nicht mit einem Kabel

    danke, also so ganz bleed bin ich net 8o Ich habe nur von dem Windows-Gedöhns zuwenig Ahnung. Lieber wäre mir gewesen, mein Kunde hätte mir die ganze Kiste verpackt und ich hätte sie irgendwo in eine Colocation reingedengelt. Oder die darauf laufende Software als Installationsdatei geschickt und ich hätte einen Server komplett neu aufgesetzt. Aber ist halt nicht so.

    Wie Windows dann mit der veränderten Hardware klar kommt (CPU Hersteller/Anzahl Kerne/Sockel etc)

    Da bin ich selbst noch gespannt... ursprünglich ein AMD Athlon 5600+. Da das ganze ja als Datei vorliegt, kann ich den neuen Server ja zuerst mit einem Linux und Virtualbox installieren und ausprobieren - und wenn das klappt, dann hätte ich insgesamt sogar mehr davon als einen reinen Windows-Server da stehen zu haben, mit dem ich ansonsten nichts anfangen könnte.

    CU, Peter

    Hay,

    ich versuche mal, ob ich es richtig verstanden habe: Wenn ich das vdhx in qcow2 umwandle, als Image ins SCP hochlade und einen Rootserver damit installiere, dann hat er letzlich aus dem vdhx wieder eine "echte" Installation gemacht?

    CU, Peter

    Hay,

    Virtualbox

    das habe ich auch gelesen und wäre fast meine bevorzugte Lösung - virtualbox auf einem Linuxserver und dann die vhdx rein. Auf dem Linuxserver wüsste ich wenigstens, was ich tun muss lol. Wäre mir aber lieb, wenn jemand so etwas schon mal "in echt" auf einem Server gemacht hat :D

    dieses dann ins SCP einspielst.

    Aha ok. Andere Lösung wäre mir lieber, denn am Upload säße ich mindestens 30h und ich bin mir nicht sicher, was bei der 24h-Zwangstrennung passiert. Das Image habe ich schon auf meinem primären Netcup-Server liegen ... oder läßt sich das Hochladen auch "innerhalb" des netcup-Netzes erledigen?


    CU, Peter

    Hay allerseits,

    ich bin etwas überfordert, weil das ist nicht so meine Welt:

    Ich übernehmen von einem Kunden ein technisches Produkt (inkl. Software), welches eine Verbindung zu einem Server aufnimmt. Der Server existiert bereits und muss zu mir migriert werden, mir wurde der komplette Server als vhdx-Datei geschickt. In der vhdx-Datei soll ein "bootfähiges" Windows 2008 R2 versteckt sein, der den benötigten Applikationsserver zur Verfügung stellt (und ansonsten nichts macht). Den muss ich erstmal so weiter betreiben, kann ihn später erst ablösen oder erneuern.

    Was nun tun? Ich habe mit Windows / Windows Server eigentlich nichts zu tun und frage nun, wie ich das am einfachsten löse...

    Ich denke, ich werde einen normalen root Server brauchen? (mit dem RS2000 G7 bin ich schon mehr als 100% über der Hardware, auf der der ursprüngliche Server lief)

    Wie boote ich dann aus der vdhx-Datei heraus? Es muss ja schon ein Bootmanager vorhanden sein - sprich ein Windows. Mache ich einfach ein erstes Setup mit einem trial Windows (z.B. 2012 R2 gibt es ja als Image, geht auch ein nicht-Server-Windows ab W7?), Eintrag im Bootmanager, hänge vdhx rein und damit fertig?

    Oder muss ich zuerst ein komplettes Windows Server 2008 R2 installieren, lizenzieren und dann kann ich damit erst die vdhx-Datei starten?

    Muss ich dann extra noch für das Windows in der vdhx eine eigene Registrierung kaufen (obwohl beim Kunden schon lizenziert) oder ist das mit der Installation mitlizenziert?

    Mit anderen Worten: ich möchte "nur" dass der Server in der vdhx läuft und dass es lizenzrechtlich sauber ist.

    Danke im voraus für Eure Hilfe.

    CU, Peter

    Hay,

    hier krankt es aber, wenn die Zentrale die Mail wegschickt, dann soll sie auch bitte die Antworten erhalten, denn sie weiß auch,

    ob der Mitarbeiter verfügbar ist oder nicht - weil krank oder auf Urlaub, und es daher keinen Sinn macht, daß dieser die Mail bekommt;

    somit keine Notwendigkeit des Reply-To ...

    auch wieder reine Meinung. Hier "krankt" nichts. Das sind ganz normale effiziente, gelebte, best-practice Prozesse in einer arbeitsteiligen Wirtschaft.

    Ich wiederhole noch einmal: Alles bezüglich reply-to von Dir geäußerte ist Deine Meinung und Du darfst Deine Meinung haben. Aber mir widerstrebt es, diese absolutistische Einzelmeinung als Regel für alle anzuerkennen. DU machst es so, ok. Alle sollen sich nach Deinen Meinung richten: nicht ok. Wenn Du nicht darauf angewiesen bist, dass Dich jede Mail erreicht, die wichtig ist, auch ok.

    Übrigens stammt RFC5322 aus 2008. Da gab es sehr wohl schon SPAM und Massemail. Aber war von mir auch nur "z.B. RFC" tituliert, schaff mir ein beliebiges Dokument her, das halbwegs anerkannt ist oder als Referenz gilt, welches Deine Meinung zu replay-to stützt.

    CU, Peter

    Hay,

    z.B. max.mueller@firma.tld, den halte ich für grenzwertig; es sollen Fehlermails dorthin zugestellt werden,

    wo die entsprechenden Mails auch abgeschickt wurden - beim Mitarbeiter;

    ja genau - es ist ja eben NICHT der Mitarbeiter max.mueller, der sie abgeschickt hat, sondern eine andere Instanz zentrale@firma.tld. max.mueller muss die richtigen Antworten darauf bearbeiten und hat kein Interesse an den Fehlermails - zentrale hat kein Interesse an den Antworten, aber an den Fehlermails.

    ist grundsätzlich als SPAM zu klassifizieren

    Belege bitte, in welchem Dokument (z.B. RFC), das GRUNDSÄTZLICH als Spam zu klassizieren IST. Es ist mE nach Dein persönlicher Gusto, es so zu tun, das ist Dein Recht, aber auch nur Deine Meinung.

    CU, Peter

    Hay,

    bis jetzt gehandhabte Praxis, bei einer Bestellung ohne

    dem 'Haken' ("ich bin mit der EDV-Verarbeitung meiner Daten einverstanden")

    nicht weiterzukommen, ist nicht mehr zulässig; man stimmt hier definitiv nicht zu,

    mit Newslettern (= SPAM) zugemüllt werden zu dürfen;

    es immer kritisch, auf Basis von Sendungen im Fernsehen konkrete rechtliche Schlüsse zu ziehen.

    UWG §7(3) - der auch weiterhin noch gelten wird:

    Zitat

    (3) Abweichend von Absatz 2 Nummer 3 ist eine unzumutbare Belästigung bei einer Werbung unter Verwendung elektronischer Post nicht anzunehmen, wenn

    1.ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat,
    2.der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet,
    3.der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und
    4.der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

    Es kollidieren also erstmal zwei Rechtsnormen. Sollten sich also mal zwei treffen, von denen beide die jeweils andere Rechtsnorm als wichtiger erachten, wird es zu einem Gerichtsprozess kommen - und in Folge wird sich erst herauskristallisieren, welche Norm den Vorzug gegenüber der anderen bekommt. In der Regel wird es nicht bei einem Urteil bleiben, es braucht mehrere, bis sich eine (unter Juristen so bezeichnete) "herrschende Meinung" bildet.

    ebenso das Abfragen von Daten die nicht gebraucht werden;

    mit anderen Worten:

    "was geht Dich meine Telephonnummer an, wenn Du mir ein Paket schickst"

    Hier ist das "nicht brauchen" zu hinterfragen, das in diesem Fall höchst relativ: Ich brauche Deine Rufnummer, weil DHL ohne Telefonnummer des Empfängers (bei Auslandssendungen) kein Label generieren kann (und ohne Label kein Versand...) um ggf. mit dem Kunden bei Schwierigkeiten Kontakt aufzunehmen. Ich bin schon häufiger von diversen Paketdiensten angerufen worden, ob sie eine Sendung zustellen dürfen oder sogar vom Zusteller direkt, der die passende Tür nicht gefunden hat.

    Wie bei allen neuen Gesetzen ist das Ganze erstmal Auslegungssache und die Gummiworte werden anschließend präzsiert durch die Rechtsprechung der nächsten Jahre.


    CU, Peter

    Hay,

    ich bin mit allem einverstanden, außer mit dem hier:

    (ich selbst werfe Mails mit Reply-To zurück, es gibt keinen Grund dafür)

    Wir leben in einer Welt von Dienstleistern und gerade damit habe ich täglich zu tun. Es gibt Gründe.

    Firma F beauftragt Dienstleister D damit, seine Kunden zu kontaktieren. Aus dem Kontakt folgt eine E-Mail, die direkt von D verschickt wird. D darf den Mailserver und eine Mailadresse von F nicht direkt benutzen, legt für das Projekt eine eigene E-Mail an und verschickt über seinen Mailprovider mit Reply-to: kontakt@F. D wiederum muss die Mailbounces verarbeiten, um ggf. die E-Mail-Adresse neu zu ermitteln, soll aber mit den anderen Antworten nichts zu tun haben, diese sollen wieder zu F gehen. Der Empfänger soll, wenn er die E-Mail erhalten hat und beantwortet, einen bekannten Absender - kontakt@F - sehen.

    In einem anderen Projekt wurden die Kontakte zentral organisiert - mit einer zentralen E-Mail-Adresse, die Antworten sollten zu den individuellen Kundenbetreuern laufen.

    Die oben genannten Fälle kann jeder konfigurieren, der weiß, wie man Mailclients konfiguriert.

    Wenn man so etwas auf Mailserver-Ebene nachbauen möchte, bräuchte man jedes Mal einen Admin, abgesehen, dass es viel zu kompliziert wäre. D schickt an den Kunden, der antwortet und die Antworten landen bei D, welcher wiederum Bounces im Postfach lässt und alles, was kein Bounce ist, zu F weiterleitet... Es soll einfach keine echte INBOX bei D existieren, aber man möchte auch kein noreply@D, D soll tunlichst per SMTP-only laufen.

    Ich persönlich würde nicht schon alleine aufgrund der puren Präsenz eines Headers ablehnen - besonders nicht solche, die explizit in RFC5322 spezifiziert sind.

    CU, Peter