Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    für einfache Worte habe ich heute leider keine Zeit, versuche es trotzdem, sorry :pinch:

    Beim (eigen "gehosteten") NAS sollte man außerdem bedenken, dass die Bandbreite schnell futsch ist, wenn mehrere Leute darauf arbeiten (wenn zudem der Telefonverkehr schon via IP realisiert ist, wirds nochmals knapper - dank QoS nicht bei Voice, aber bei den Daten). Bei einem Angriff (DDOS) kann es selbst von einem einzelnen Script-Kiddy problemlos lahm gelegt werden. Und Mail auf dem NAS, wenn die Domain irgendwo anders liegt? Ich glaube, da war letzt ein Thread hier im Forum, was das für Probleme mit sich bringen kann.

    Webhosting: Nahh, wer will denn sowas als Cloud nutzen? Privat vielleicht noch ok, aber geschäftlich zweifelhaft. Zum Dateitransfer in Richtung Kunden (Prospekte, Videos etc.) ok, aber für interne Dokumente ein no-go.

    Nachteil bei einem Server ist (nicht Webhosting): Man muss ihn administrieren können. Das was einem die Klickoberfläche von einem NAS in der Regel abnimmt, aber dadurch gleichzeitig Lücken schafft, wenn der NAS Hersteller nicht rechzeitig schließen kann - ich habe ein LG NAS, welches durch eine einfache SQL-Injection im Passwortfenster des Logins (!) zur Oberfläche kompromittiert werden kann.

    CU, Peter

    Hay,

    Kenne mich mit Datenschutz gar nicht aus.

    ganz einfach: Der Verein muss doch einen Datenschutzbeauftragen haben, frag doch einfach den. Wenn Du ihn nicht kennst, spätestens der Vorsitzende (oder Geschäftsführer) müsste den kennen. Kennt er ihn nicht, habt Ihr ein strukturelles Problem, welches Du nicht lösen kannst - weder hier noch sonstwo.

    Hier gehts weiter: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/datenschutz-im-verein/


    CU, Peter

    Hay,

    Bei den „Geplante Aufgaben“ in Plesk ist kein Eintrag vorhanden, aber mein Cronjob führt die Aufgabe immer noch aus.

    Bei dieser Aussage gibt es inhaltlich zwei Möglichkeiten:

    Die eine Möglichkeit (wenn das per cron gestartete Programm immer noch läuft) hat ThomasChr bereits beschrieben.

    Es kann aber auch heißen, dass der Cronjob als solcher noch regelmäßig ausgeführt wird. Dann ist zum nächsten Zeitpunkt das Programm trotzdem wieder aktiv.

    Dann geht man ebenfalls über die Kommandozeile: Erstmal mit crontab -l schauen, ob da noch der Eintrag ist und anschließend mit crontab -e manuell die Zeile rausschmeißen.

    CU, Peter

    Hay,

    bei mir gehts sogar im privaten Modus vom Firefox - sollte da der referrer nicht sogar zwangsabgeschaltet sein? Laut kurzschau in die autologin-Seite wird es als Formular mit einem hidden Feld übermittelt. Also mE eher etwas à la cross origin posting von einer Domain auf die andere. Weiß aber jetzt nicht, ob es da eine Einstellung gibt :)

    CU, Peter

    Hay,

    Also so harmlos finde ich den Code of Conduct nicht:

    Netiquette-Sachen sind immer auch ein bisserl politisch und da wird seit zig Jahren darum gestritten. Ich kenne es seit dem Z-Netz/Fido & all und dem ganzen Kram, bei dem die meisten hier Mitleser vermutlich nicht mal wissen, was das war :D

    Es gibt halt Leute, die verbal komplett aus dem Ruder laufen, selbst wenn es sachlich richtig ist... und es noch nicht einmal bemerken. Aber ist schon klar, dass sowohl die Benennung mit den Bezeichnungen von Geschlechtsteilen als auch Tiernamen keine professionelle Kommunikation ist. Gleichwohl ist keine professionelle Kommunikation, wenn man das herumgendern übertreibt und jede Bezeichnung komplett "neutralisiert"... rundum alles, was ideologisch wird, ist unprofessionell.

    Wenn nun jemand von sich sagt, dass er weniger wie ein Arsch agieren will, sondern eher wie ein Mensch, dann ist das ok. Das ändert nur die Art und Weise der Kritik, aber nicht den Inhalt der Kritik. Und durch eine solche Verhaltensweise kann man sogar das Endergebnis für alle besser machen, denn ich kann natürlich jemanden vergraulen, der im Quellcode einen Fehler macht oder ich kann ihn ermutigen, den Code besser zu machen. Wenn letzteres dann gelingt, wird die Basis von guten Codelieferanten größer.

    Alles andere (und gerade auch die persönlichen Animositäten) sind... gusto!

    CU, Peter

    Hay,

    Quot licet bovi qod licet mihi.

    Nachkorrektur: Jetzt fang ich selbst schon an Mist zu schreiben. Da zieht mein anderer Lieblingsspruch mit Tieren: "Die schärfsten Kritiker der Elche  waren früher selber welche" (F.W. Bernstein)

    QuoD licet bovi qUod licet mihi.

    CU, Peter

    Hay,

    momentan ist ja UK/GB noch Teil der EU

    ok - hab nicht richtig hingeschaut und dachte aufgrund der domain, es wäre eher ein Chinateil. Nu, wenn es schon in der EU ist, sollte es in der EU zugelassen sein und dann mache ich mir da auch nicht mehr Gedanken darüber :D

    CU, Peter

    Hay,

    ist des bei uns auch erlaubt?

    ich teile H6G Einschätzung, sofern es durch den Zoll kommt. z.B. CE-Zeichen drauf oder nicht? Ich habe auch einige Sachen eingeführt (auch Kleinigkeiten) und in 50% aller Fälle musste ich mit Rechnungen und Überweisungsbelegen zum Hauptzollamt und unter Aufsicht auspacken und erklären, was das ist.

    CU, Peter

    Hay,

    also ich habe (fast) nichts gemerkt, obwohl ich bis ca. 02:30 noch auf dem Server störungsfrei programmiert und getestet habe. Dann gings mal kurz langsamer und meine dynamisch generierten Grafiken kamen zwar mit etwas Verzögerung, aber trotzdem hat alles weiterhin funktioniert. CCP und Forum gingen nicht, aber meiner war immerhin noch ansprechbar. Ich habe anscheinend eine gute Leitung an meinem Server liegen. Bis dann das Forum wieder ging und ich wußte, dass was vorgefallen war. Also kann ich die ganze Aufregung irgendwie gar nicht nachvollziehen :D Aber auch wenn... so spät nachts lungere nur ich auf dem Server herum und ich kann es aushalten.

    CU, Peter

    Hay,

    Mein Wissen beschränkt sich eigentlich tatsächlich darauf, dass eine ipv6-Adresse 4-mal (?) so lang ist wie eine IPv4 und Doppelpunkte statt einfache Punkte benutzt

    zuerst einmal danke für die Frage, die Antworten helfen mir auch weiter.

    Das was ich an der IPv6 am meisten hasse ist, dass ich sie mir nicht mehr merken kann. Ich habe alle meine IP-Adressen (insbesondere die internen) alle im Kopf - was bei anderen immer einen verklärten Blick und ungläubiges Staunen auslöst, wenn sie mir beim Troubleshooting über die Schulter schauen. Mit anderen Worten: Mein Karate wird schwächer.

    Ich glaube, ich sollte tatsächlich mehr mit DNS arbeiten statt mit den numerischen Adressen. Oder ich nenne meine Hosts 192-168-1-1, 192-168-1-2 u.s.w. dann kann ich die alten Adessen irgendwie weiterverwenden und ich muss mich kaum ungewöhnen 8)

    CU, Peter

    Hay,

    ich hatte etwas ähnliches bei Windows Server 2008. Ursache war, dass aus irgendeinem Grund SCSI-Devices nicht per plug und play erkannt wurden. Ich habe mir leider die Quelle nicht archiviert, aber mir damals die Arbeitsschritte rauskopiert - vielleicht ists ja dasselbe bei Dir & Windows Server 2012. Da aber regedit im Spiel ist KEINE Garantie :saint:und backup vorher empfiehlt sich sowieso, falls schon produktive Dinge auf dem Server sind...

    Danach wurde der neue Treiber dann in echt gesucht, gefunden und eingebunden.

    CU, Peter

    Hay,

    Warum auch immer.

    dies ist der entscheidend verfassungsgebende Satz von Neuland.

    Ist so wie mit den Rechnungen per PDF. Zuerst nur mit qualifizierter Signatur und weil den unnötigen Vorgang niemand machen wollte (also gleichwertig wie wenn man jede Papierrechnung von einem Notar beglaubigt würde) hat man sich schließlich dazu durchgerungen, ein einfaches PDF als Rechnung zuzulassen.

    Hier die Neuland-Glosse aus 2007 (und ich wette, das hat damals in DIESER Form kaum jemand gewusst): https://www.handwerksblatt.de/themen-special…-anerkannt.html

    Was viele aber immer noch nicht wissen, stimmt aber trotzdem noch: Rechnung, die man auf elektronischem Weg erhält müssen elektronisch archiviert werden und ein Ausdruck ist streng genommen nicht zulässig - obwohl mein Steuerberater ausgedruckte Rechnungen seit 15 Jahren bekommt, keine Betriebsprüfung deswegen gescheitert ist und mein Steuerberater mich bis heute noch nicht über diese Anforderung informiert hat :D

    CU, Peter

    Hay,

    hatte ich auch so. Habe beim ersten Boot zugeschaut, ging quälend langsam hoch und nach gefühlten 10 Minuten war zumindest Plesk über die Standarddomain verfügbar, aber keine Webseiten (auch die ohne Wordpress). Nach einem Shutdown mit Poweroff und Reboot ging es blitzschnell und alles war wieder verfügbar.

    Cu, Pete

    Hay,

    kommt mir spanisch vor. Vor allem inkonsistent. Warum soll ssh auf 443 testweise funktionieren, aber auf 22 nicht?

    Bitte mal /var/log/boot.log hierher pasten (Code-Tags). Ich würde ja noch dmesg plus Output vorschlagen, aber dazu bitte erst den Server neu booten, sonst gibt es da nur neue Meldungen und die vom Boot stehen ev. nicht mehr drin. Und sobald die Maschine hoch ist, ein netstat -nulpe

    Nur mal um ein bißchen Übersicht zu bekommen was läuft und was nicht...

    CU, Peter

    Hay,

    grundsätzlich gibt es hier ja noch sehr viel Interpretationsspielraum.

    den gibt es auch am anderen Ende - da ich einen eigenen Root-Server und damit auch Mailserver habe, archiviere ich per catch-all. Doch selbst das (und viele weitere übliche Verfahren) kann man streng genommen nicht als rechtssicher = revisionssicher auslegen, da die Archivierung zuerst auf veränderbare Datenträger erfolgt - ein veränderer Datenträger ist vom Grundsatz her schon nicht revisionssicher, man kann sich annähern, indem die schreibende Datei mit einem geheimen Schlüssel codiert wird (also echt geheim -> man kann nur mit einer bestimmten Software wieder entschlüsseln und ein Dokument kann man nicht neu hinein schreiben, nur als neue Version ablegen). Es gibt Unternehmen, die zur rechtssicheren Archivierung WORM-Devices mit Terabyte an Festplatten einsetzen. Das sind Systeme, die man nur einmal beschreiben kann und ab dem Zeitpunkt Read-Only sind. Die sind wirklich revisionssicher.

    Insofern - ist fast alles angreifbar bis auf letzteres. Auf der anderen Seite ist jede Prüfung eine Ermessensfrage durch den Prüfer. Sind die normalen Unterlagen an sich in Ordnung, wird idR ohne besonderen Anlaß nicht weiter gesucht. Durch eines meiner Produkt (ein elektronisches Fahrtenbuch zum Festeinbau zur Umgehung der 1%-Regelung - welches selbstverständlich ebenfalls revisionssicher sein muss) habe ich zu diesem Thema sehr viel mit Steuerberatern, Finanzämtern und Nutzern zu tun. Gerade hier wird auch sehr genau nachgeschaut.

    Ich bin selbst schon oft geprüft worden und noch nie hat das Finanzamt tatsächlich andere Vorgänge verlangt, als was nicht schon in der Buchhaltung abgelegt war - erst recht keine E-Mails. Bei einer Buchprüfung gab es mal zwei Fragen, die mit einer einfachen Antwort erledigt waren. Ich vermute, weil bei mir schon in der Buchhaltung jederzeit auch in der Vergangenheit alles in Ordnung und zweifelsfrei aufklärbar war.

    Aber bei Geschäftspartnern, deren Geschäft ungefähr so alt ist wie meines, war das sehr wohl anders. Da ging es runter bis auf E-Mails und bei denen war die Buchhaltung definitiv zweifelhaft, auch schon historisch. Ich musste MEINEN E-Mail-Ausgang bemühen um denen Mails von mir an sie erneut zur Verfügung zu stellen, weil bei diesen die E-Mails noch nicht einmal mehr im Outlook-Archiv abgelegt waren. Der Buchprüfer hatte 57 SEITEN mit Fragen zur Buchhaltung mit dem Ergebnis, dass manches schließlich nicht aufklärbar oder höchst dubios war und geschätzt werden musste.

    (Jetzt kommt die sensationelle Spitze: Damit sie aus dieser Erfahrung heraus ihre E-Mails rechtssicher archivieren können, sind sie zu einem Dienstleister gewandert, der das über die Microsoft-Cloud bzw. Exchange aus der Cloud erledigt. Die Mailserver stehen jetzt bei Microsoft, welche - siehe andere Threads - einfach manche E-Mails korrekt annehmen, aber nie ans Postfach zustellen.)


    Also wie auch immer: Ich bin da mittlerweile ziemlich abgeklärt... wollen sie einem am Zeug flicken, finden sie was und da ist die E-Mail-Archivierung idR letzter Zugriff. Wenn ich per E-Mail was Wichtiges bekomme, drucke ich es tatsächlich aus und notiere manuell noch einmal Datum und Unterschrift. Nicht umweltfreundlich, aber geht auch :D und kommt bei mir auch nur drei/viermal im Jahr vor.

    CU, Peter