Beiträge von CmdrXay

    Hay,

    Wollen wir nicht Thread-Inhalte ganz weglassen und alles über Titel regeln?

    Mir sind lange, aussagekräftige (wenn auch manchmal übertrieben) Titel lieber als die kurzen:

    "Seite geht nicht"

    "Hilfe"

    E-Mails sind aber beim Subject schlimmer. Ich habe einen Kunden, der lässt den Betreff immer leer.

    CU, Peter

    Hay,

    ... für ein höheres Limit musst Du einen eigenen Server einsetzen. Problem ist hier, dass wenn er nicht richtig abgesichert wird oder Du ihn falsch einsetzt, er auf Blacklisten wandert, was Arbeit und Abusemeldungen im ccp verursacht.

    ... oder Du nutzt, wenn Du Newsletter versenden möchtest, einen spezialisierten Dienstleister wie z.B. Mailchimp. Letztere haben den Vorteil, dass sie oftmals bei den großen Providern whitelisted sind und auch das blacklisting aktiv schnell beseitigen, falls es mal vorkommt. Auf der anderen Seite kosten sie natürlich Geld... bzw. sind selbst eingeschränkt, z.B. Mailchimp gibt es als Freeaccount mit 12.000 Mails maximal pro Monat (was deutlich weniger ist als 100 Mails pro Stunde) - dafür darfst Du sie sofort raushauen.

    ... oder Du stellst Dein Mailtool so ein (oder programmieren lassen), dass es Dir alle Mails von einer z.B. 1.000 Subscriber-Liste auf 11 Stunden verteilt (nicht 10 Stunden, weils dann vermutlich zu knapp wird und Du ins Limit reinrennst).

    CU, Peter

    Hay,

    .htaccess wäre aber in dem Fall das Mittel der Wahl. Die "Empfehlung" beziehen sich sicher darauf, dass die .htaccess bei jedem Webzugriff geladen wird und deswegen höhere Serverlast verursachen, während die Regel normalerweise in der dazu gehörigen vhost-datei abgelegt wird. Wenn Dein Server nicht gerade permanent am Limit ist, sollte es aber nicht viel ausmachen.

    CU, Peter

    Hay,

    warten--- 48h nach DNS-Änderung sollte es gehen.

    Die LE-Zertifikate werden nur auf 3 Monate ausgestellt. Du solltest ein Script haben (oder im Webhosting macht das Plesk automatisch?), welches automatisch vor Ablauf erneuert.

    CU, Peter

    Hay,

    H6G https://freeswitch.org/confluence/dis…dConfigurations

    Zitat

    A 64-bit CPU running a 64-bit operating system and a 64-bit version of FreeSWITCH is recommended. A bare metal system provides consistent, predictable performance and most importantly for real–time applications like this, a reliable kernel clock for RTP packet timing. With a virtual machine it is difficult to determine where any problems might originate and improper propagation of the hardware clock through the VM host to the guest operating system is not always available so the RTP tests will be rendered meaningless.

    That can be read as "please dont use virtual systems". I can't follow this from my own experience.

    In my first asterisk-system (its not really comparable, but its the same with encoding and voice streams) I had 2 x 1.4 GHZ Pentium IIIS CPUs running and 100 parallel calls without latencies. On the AWS I had 10 of these c4.4xlarge (16 vCPU/30 GB RAM) and we had 50.000 concurrent calls (with reserve). We tested the t3.micro (2 vCPU/1 GB RAM) with 400 (!!) concurrent calls without problems.

    So, Im sure that RS1000 or RS2000 will fit your use case.

    CU, Peter

    Hay,

    I don't know the software, but the part, which you warn about vps, is freeswitch - that is a telephony module, comparable to the asterisk pbx.

    With the asterisk, I can make 1000 parallel calls (maybe more) on my RS8000 server and I don't think there will be a problem with a RS2000 with less calls. Please be aware that the RSxxxx-Servers are also virtualized, but with dedicated ressources (RAM, CPU). The mentioned "bare metal server" is a really dedicated server under https://www.netcup.de/professional/.

    (It's funny, that freeswitch don't recommend virtual servers, but provides a full installed virtual machine for virtualbox. And recommends the AWS-platform too, which is also virtualized.)

    In other parts, I would follow the recommendations, it seems to be a very special software.

    CU, Peter

    Hay,

    Dann bist du irgendwo bei 99,95% oder 99,99% Verfügbarkeit im Jahresmittel wenn dir 30min Downtime schon zu viel sind. Du kannst ja mal etwas googlen/recherchieren wie viel Aufwand man für solch eine Verfügbarkeit treiben muss und welches Fachwissen dafür von nöten ist...

    da kann ich kurz mal aushelfen. Bei einem ehemaligen Arbeitgeber haben wir eine Plattform mit 99,995% betrieben. Zentraler Punkt waren 2 Alteon Loadbalancer (in Hardware) zu je 25.000 Euro. Kann man mittlerweile sicherlich günstiger bauen, aber normalerweise unterhält man sich bei dieser Verfügbarkeit über solche Dimensionen.

    CU, Peter

    Hay,

    Hierbei bin ich auf die Frage gestoßen, ob ich nicht einfach selber ein clean install von Debian 8 auf den vServer durchführen sollte, da viele Sachen, dich mich teilweise irritieren, schon (in veralteten Versionen) vorinstalliert wurden.

    man sollte mit einer (noch unterstützten) Distribution starten - am Besten eine "LTS" ("Long Term Support"), die noch möglichst lange hält. Welche konkret ist Geschmacksfrage, sie sollte auf Serverbetrieb passen. Die haben auch alle Update- und Patchpfade für Security etc. Aber sie bleiben idR auch ein bißchen zeitlich hinter dem aktuellen Stand zurück, deswegen schadet es nichts, auch mal per Hand nachzupatchen. Das muss man auch können.

    CU, Peter

    Hay,

    Wenn man sich die Kompatibilitätsliste anguckt, kann es eigentlich kaum am Zertifikat liegen:

    gut, ich bin anderer Meinung.

    Gebe aber zu, die kann falsch sein, da sich meine Erfahrung nicht auf eine Erfahrung mit Mobilgeräte bezieht, sondern lediglich, was ich in einem älteren Firefox gesehen habe. Da wurde das LE Zertifikat so grundlegend abgelehnt, dass Firefox noch nicht mal "trotzdem aufrufen" angeboten hat. Ich habe mir kurz den Grund angeschaut (der bezog sich auf die CA).

    Ich hatte in dem Moment aber keine Zeit, das näher zu untersuchen, denn der Kunde bezahlte den Support für etwas anderes als Browsersupport und da konnte ich ihm nur sagen, dass er sich einen aktuellen Firefox besorgen soll und ich habe mit Chrome weitergemacht, wo es anstandslos geklappt hat.

    CU, Peter

    Hay,

    Ist der Einsatz eines nicht mehr unterstützten Betriebssystems nicht ziemlicher Pfusch?

    nicht wenn man davon überzeugt ist, dass man weiß, was man tut.

    Ich habe auch noch zwei XPs eingesperrt in VMs, die ich noch brauche. Arbeiten würde ich damit aber nicht mehr.

    CU, Peter

    Hay,

    was hat das denn damit zu tun, dass man Letsencrypt Zertifikate für umsonst bekommt.

    anderes Wort betonen :)


    Es hat was mit den kostenlosen Zertifikate von Lets Encrypt zu tun. Diese ist als vertrauenswürde Wurzel-CA in den alten Browsern nicht hinterlegt, demnach können auch keine vertauenswürdige Zertifikate daher kommen (kann man vielleicht manuell durch Import nachrüsten, wobei Handy-Browser da vermutlich eher eingeschränkt sind als die "mächtigen" Desktop-Browser). Das entspricht formal den selbstsignierten Zertifikaten, die auch zunächst "qualitativ" nicht schlechter sind als die einer andern CA - aber eben nicht als vertrauenswürdig erkennbar sind.

    Deswegen mein Hinweis, mit den entsprechenden Browsern bei den CAs vorbei zu surfen, um eine akzeptierte Stamm-CA zu finden.

    CU, Peter