Hay,
komplett selbst erstellte Webseiten sind überhaupt kein Problem. Die meisten meiner Webseiten kommen ohne CMS klar, d.h. aber man muss den kompletten HTML, CSS-, Javascript-, PHP-Code selbst schreiben und inkl. aller Dateien (Bilder etc.) hochladen, ggf. noch MySQL füttern, falls die Scripte auf Datenbankeinträge zurückgreifen sollen.
Alles was lokal läuft, sollte auch auf einem Webspace laufen. Und so lange alle Inhalte von Dir sind (also keine geklauten Bilder, Musikstücke o.ä.) oder "gemeinfrei" zu nutzen (Wikipedia Bilder, unsplash.com...) sollte es da auch keine rechtlichen Probleme geben, so lange es sich natürlich auch inhaltlich an Recht und Ordnung hält (da hilft auch ein Blick in die Nutzungsbestimmungen von netcup). Bei eigenen Scripten sollte man natürlich aufpassen, dass man keine Einfallstür für Hacker offen lässt (z.B. SQL-Injection, Parameter nicht überprüft/escaped, welche per GET oder POST einem PHP-Script übergeben werden).
Einschränkungen kann es beim Webhosting insofern geben, dass z.B. ruby oder node.js-Unterstützung zwar gegeben ist, aber man trotzdem nicht alles machen kann. Also man kann node.js Scripte laufen lassen, so lange sie keine Systemfunkionen nutzen, wie z.B. einen Port nach außen zu öffnen und ruby on rails sollte auch nicht vollständig implementierbar sein. Aber so lange man den ruby-Interpreter oder node aufrufen kann, zählt es halt als "node und ruby"-fähig. Aber effektiv nicht wirklich nutzbar für das, was man sich halt so darunter vorstellt. Schon bei Python scheitert es im Webhosting an elementaren Dingen, nur PHP ist fast vollständig nutzbar, die eingebundenen (bzw. einbindbaren Module) kann man sich im Webhosting einstellen.
CMS sind auch kein Problem, deswegen verstehe ich Deine Schwierigkeiten mit Wordpress nicht. One-Click-Installation im Webhosting, per WCP (bzw. über die Plesk-Oberfläche) in Wordpress anmelden, über Design-Themes ein Theme aktivieren (oder suchen und herunterladen) und schon lässt sich eine Webseite aufrufen, die man dann customisieren kann oder auch direkt Beiträge schreiben kann. Für Fortgeschrittene (aber eigentlich ist auch das nicht schwer), kann man sich sein Template selbst schreiben und Wordpress den Rest ergänzen lassen (Menüs, Seiten, Beiträge...).
Wenns mit Wordpress schon nicht klappt, wird es vermutlich mit Joomla, Drupal und Konsorten nicht besser aussehen.
Noch einfacher ist Mobirise (https://mobirise.com/de/) da kann man tatsächlich nur mit einem FTP-Zugang und mit null,null Kenntnissen halbwegs ansehnliche (aber nicht besonders anspruchsvolle) Webseiten erstellen.
CU, Peter