Hay,
Bei dir die letzten Monate auch einiges weggebrochen?
Nö, das nicht. Also nicht in real, nicht wirtschaftlich. Von außen betrachtet habe ich einen Job, nach dem andere sich vermutlich die Finger lecken würden, von den Konditionen her ganz sicher, vom Arbeitsinhalt vermutlich auch. Sofern man sich auf das beschränken kann, was im Ticket steht und thematisch eingeschränkt mitdenkt. Jobsicherheit ist 100% gegeben, renommierte Kunden aus dem DAX und MDAX, ordentlicher Stapel im Backlog zu erledigen.
Aber ich habe festgestellt, dass ich dringendst ein kreativeres Umfeld brauche, mehr Freiraum, mehr Forderung und ich brauche tatsächlich auch gezielte ÜBERforderung (auf geistiger und intellektueller Ebene). Wenn ich dazu auch nur das geringste Anzeichen in meinem Code zeige, höre ich "nicht overengineeren!".
Weil ich nicht weiß, wie ich das hinbekommen soll (überall zwickt halt irgendwo auch der Zeitbedarf, den das Leben von einem erwartet = zeitliche Überforderung mit Nichtigkeiten) und der Krisenmodus "der Leute" (also nicht meiner) seit fast drei Jahren (Pandemie, Inflation, Ukraine-Krieg, Energiekrise), bin ich mental ein bißchen weggebrochen, frustriert, demotiviert und versuche das z. Z. mit professioneller Unterstützung wieder etwas zusammenzusammeln.
Das geht nur dadurch, dass ich Entscheidungen treffe, was mit meiner Schwäche kollidiert, persönliche Prioritäten zu bilden... könnte theoretisch den Job wechseln, aber finde ich so einen (oder findet er mich)? Chance 1:10^4 oder eher 1:10^5? Welchen Kompromiss muss ich eingehen? Ändert sich dann wirklich was?
Naja, soweit... und dann immer mit der Tendenz, andere damit hineinzuziehen und schließlich zu überfordern ![]()
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CU, Peter