Beiträge von eripek

    Ja, nett. Beinahe hätt' ich zugeschlagen. Allein der Preis pro GB wäre es wert. Fakt ist, ich bin eingedeckt und bei den Wikingern herrscht Ordnung. ;) Ich trenne mich demnächst auch von zwei alten Servern mit langer Laufzeit, dafür hab ich ohnehin schon einen Größeren. Nettes Angebot, weiter so!

    Ich lass Euch den Vortritt ;)

    Viel Spaß!

    Ich sage jetzt nicht, dass ich in unserem Unternehmen für die IT Hotline zuständig bin, wo rund 200 Helpdesk-Mitarbeiter eines externen Dienstleisters 75.000 Anwender mit 500.000 Incidents im Jahr betreuen.


    Da könnte ich so einige Stories erzählen, und zwar von beiden Seiten. Gute und schlechte Supportmitarbeiter, aber auch "gute und schlechte" Anwender.

    Man sollte bei dem Thema die Kirche im Dorf lassen.


    Ach halt, das mit der Kirche im Dorf war ich ja neulich selbst :D:D

    Oja, ich kenne das. Ich habe beide Seiten des heissen Drahtes erlebt - auch als termporärer Chef vom Dienst. Ich wundere mich immer wieder, wie Firmen es schaffen, keinen adäquaten Knowledge-Transfer einerseits hinzubekommen, und andererseits dann mit Textbausteinen um die direkte Antwort auf Kundenfragen herumlavieren, anstatt einmal nachzufragen... Von einem Supporter wird nun einmal erwartet, Gedanken lesen zu können - und zwar am besten noch vorgestern, noch bevor das Problem existierte. Viele Probleme sind aber auch hausgemacht, etwa, wenn Beschreibungstexte und Anleitungen sich widersprechen oder Punkte unklar behandeln. Der Anwender, der das dann zu interpretieren versucht, kommt schnell auf eine eigene Schiene - und manchmal überzeugt er damit. Was aber wirklich nervt, sind sprachbasierte Vermittlungsstellen. Mich selbst machen die teilweise so wütend, dass ich Mühe habe, die Contenance zu bewahren. Warum Firmen sich das antun, anstatt auf humane Vermittlungsagenten zu setzen, die auch bei Bedarf deeskalierend und beruhigend einwirken könnten, bleibt ein großes Fragezeichen.

    In sozialwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen auf der Technischen Uni hat man uns mit Architekturformen als Mittel des Ausdrucks der Firmenkultur vertraut gemacht. Fast habe ich den Eindruck, diesen Platz haben Callcenter mit einer bestimmten Philosophie eingenommen: Wie vermittle ich frühzeitig die Hoffnungslosigkeit und Unangebrachtheit der Kontaktaufnahme? BoFH ist dann keine Parodie, sondern die Wirklichkeit.

    Zum Glück sind meine Erfahrungen mit dem netcup-Support durchwegs positiv (sieht man von einem komplexeren nicht-technischen Sachverhalt ab). Es sind mir überhaupt nur zwei Firmen dahingehend in den letzten Jahren durchwegs positiv aufgefallen. Ein österreichischer Wertkartenanbieter und eben netcup. Schön! Weiter so! Bravo! Bravissimo! Es geht eben auch anders!

    Ad Kirchen im Dorf:

    „Kling Glöckchen klingelingeling, kling Glöcken kling ... “ :)

    Du bist über die URLs, die du aufrufst, persönlich identifizierbar?

    Ich weiss ja nicht, was der Browser noch so an Telemetrie in diesem Fall nach Hause sendet. Serverlogs wird es wohl geben. Verkehrsdaten sind es allemal. Die Judikatur zur Personenbezogenheit von IP-Adressen ist wechselhaft. Im Fall von IPv6 mit EUI64-Schema wäre eine Identifizierbarkeit anhand eines Endgeräts durchaus nicht von der Hand zu weisen. Im Falle eines NAT-CGN wäre dies allerdings zu verneinen... Das Bestehen der Aufklärungspflicht (etwa durch Datenschutzerklärung) ist daher durchaus nicht von der Hand zu weisen.

    Die Blacklist ist lokal? Wie oft synchronisiert er die, um Schutz zu bieten? Keine Abfrage nach Hause?

    Lauter Sozialökonomen hier... aber ich frage mich, wie man diese Wunschträume so mancher Klientel finanzieren soll. Jede Transferleistung muss irgendwoher kommen. Das Problem heutzutage ist, dass Wirtschaftstreibende mit Abgaben und Steuern an die Wand gefahren werden, wenn sie zu klein sind. Jene, die too big to fail sind, finanziert ohnehin die Allgemeinheit durch Staatsverschuldung...

    Bezüglich der Lieferanten wäre ich hier für deutlich höhere Paketpreise (mindestens 8 Euro) unter der Bedingung,

    Ich halte den Versandhandel ohnehin für Raubbau an der Natur. Da werden Dinge in Bewegung gehalten, die im stationären Handel eine besser CO2-Bilanz aufweisen würden. Das Problem dabei ist, dass viele Dinge gar nie in den stationären Handel gelangen, und selbst der Handel heute auf Zentrallager angewiesen ist, weshalb man viele Sachen extra bestellen müsste. - Wie im Fall von KB19 s Schuhen.

    ich habe auch das gefühl, daß man als erstes beim "rumänischen hausfrauen first level support" landet, der das problem garnicht versteht und erst bei der zweiten oder dritten nachfrage an den echten support weitergeleitet wird...

    könnte natürlich auch ein "ach so tolles" ki-expertensysytem sein, das die ersten x antworten schickt...

    jay

    Tip: Das Anliegen in maximal zwei mittellangen Sätzen ausformulieren. Alles, was länger ist, sorgt heutzutage schon für Verwirrung.

    Sorry da muss ich mich nun korrigieren. Getestet habe ich als erstes Monitoring das von mfnalex vorgeschlagene Nagios. Dort hatte ich eben das Problem das er mir das falsche SSL Zertifikat bei der Domain überwacht (Wie im Eingangspost geschrieben).

    Muss ich damit doch ein Konfigurationsfehler auf dem Server suchen? Der Browser aber auch https://www.ssllabs.com/ssltest/ zeigen jeweils die richtigen Zertifikate. Nur nagios nicht. Ggf muss ich mal doch noch ein Versuch mit Icinga2 machen da ich die beiden wohl verwechselt habe. Aber als erstes teste ich nun mal noch check_mk

    Welches Nagios .pl verwendest Du denn? Wahrscheinlich hast Du mehrere Servernamen im Zertifikat und das Skript übergibt den Servernamen nicht.

    Kann leider beim Test nicht helfen, aber solange der Mailserver weder eine lokale Domain angelegt hat, noch einen virtuellen „Grounding Alias“, müsste der MX greifen. Gefährlich könnte dann auch ein A-/AAAA-Record für die Domain („@“-Kontext) werden, wenn er auf das Webhosting zeigt.

    Ob man in Plesk Mails für die gehostete Domain abschalten kann, wäre jetzt die nächste Frage.

    Erzwungen ausgeschaltet habe ich nicht. Probiere ich nachher mal. Hab ens6 verwedet, bzw. zuvor ens3.100.

    Dann nen reload des interfaces und nen reboot des servers.

    Danke für den Tipp!

    ens3.100 ist selbst wieder in VLAN-Notation. Bei mir funktioniert das über SCP/Netzwerk/Interface hinzufügen - da wähle ich dann das VLAN aus, und es steht „plain“ auf dem ens* / eth1 zur Verfügung. Die IP-Konfiguration mache ich in der Maschine manuell.

    Ich vermute einmal, das Ganze basiert auf VxLAN. Du kannst dann zwar wahrscheinlich VLANs innerhalb des cloudVLANs nützen, aber das Elterninterface muss das virtuelle eth1 aus dem SCP sein. (reine Mutmaßungen in diesem Absatz, werd's testen, wenn ich Zeit habe.)

    Ich kanns ja verstehen, so wie die Mitarbeiter von Zustelldiensten geschunden werden...

    Ich verstehe vor allem nicht, wieso manche Zustellfirmen Mitarbeiter, die die Sprache im Zustellland nicht wenigstens so minimal beherrschen, dass sie auch sich zurechtfinden, eben dort einsetzen. Da ist das Problem der Arbeitsbedingungen bereits angelegt; Motto: Problemlösung durch mehr vom selben Problem, und das Ganze mit möglichst viel Technik und Sonderwünschen, die nicht realisierbar sind. Und ja, die Mitarbeiter müssen es wieder einmal ausbaden.

    Einmal hat ein Paketdienst bei mir bei meinem früheren Arbeitgeber im Büro einen Fernseher abgeliefert, den irgendwer zu einer Reparaturfirma schicken wollte (wir waren das nicht). Sie haben ihn dankenswerterweise wieder abgeholt und nachgeforscht - in diesem Fall war das Etikett beschädigt. Naja, Fehler passieren.

    Dass man mich mit Verwandten im selben Bezirk verwechselt hat, ist auch schon öfter vorgekommen.

    Als ich einmal bei einem Onlineshop aus Hamburg etwas bestellt habe, hab ich's in Kenntnis der Laufzeit von 10 Tagen und dem Wissen, nicht da zu sein, fein säuberlich an die Abholstation der Post adressiert. Der Zusteller hat dann statt es dort abzugeben, extra noch bei mir angerufen. Er konnte nur etwas Englisch, und er erklärte mir, dass der die angegebene Adresse nicht finden könne. Ich antwortete, dass ein großes Schild mit „Post“ über dem Eingang hängt, und er es dort abgeben solle, denn ich sei an der Alternativadresse nicht anzutreffen. Es stellte sich heraus, dass er dorthin nicht liefern dürfe, denn das ist das ja die Konkurrenz. Bei der Bestellung hat niemand geprüft, ob das geht. Auch der Versender hat nicht reklamiert, dass er dorthin nicht liefert. Ergebnis: Rücksendung nach Ablauf der Frist und zweite Versendung direkt an meine Adresse.


    Kürzlich hatte ich den Fall, dass ich, ahnend, dass etwas schief gehen würde, eine Lieferung, die von Deutschland Deutschland kam, vorsorglich an einen Abholpartner liefern lassen wollte. Die Adresse war von der Website des Lieferdienstes abgeschrieben, der Versender hat das auch exakt so draufgeschrieben. Den eigenen Paketshop, so meine Annahme, würden sie wohl finden. Eine Woche später: Nachricht von der Nachbarin meines früheren Arbeitgebers - Ihr Paket ist bei mir... zum Glück bin ich so ein kommunikativer Mensch ;-). Also nicht nur, dass der Versanddienstleister nicht an die Abholstation geliefert hat, an die es adressiert war, haben sie auch noch gut geraten, wo man das Paket sonst noch im Umkreis von ein paar Kilometern hinliefern könnte. Weird.

    Ich verstehe langsam, wieso in Deutschland und Österreich der Versand rückläufig ist.

    https://www.heise.de/newsticker/mel…ng-4246783.html

    Interessanterweise sorgt man sich in .at eher um die Serversicherheit: https://derstandard.at/2000093608804/…zurueckgefallen


    Mit der Post klappt es hingegen gut. Ab dem Frühjahr soll es möglich sein - zunächst im Pilotversuch, dass man sich Pakete auch anderer Lieferdienste bei der örtlichen Filiale abholen lassen kann.

    Hast Du die Server erzwungen ausgeschaltet? Welcher Treiber ist im SCP eingestellt? ens6 ist es nur bei virtio.

    Die IPs im VLAN vergibst Du selbst.

    Wem das „ensX“ auf den Geist geht, und wer stattdessen wieder eth0, eth1, ... sehen möchte, möge es mit net.ifnames=0 und/oder biosdevnames=0 als Kernelparameter in /etc/default/grub versuchen:

    Hier der zugehörige Askubuntu: https://askubuntu.com/questions/6282…ternate-kernels.

    update-grub2 ausführen und neustarten nicht vergessen.

    Meine /etc/network/interfaces schaut ähnlich aus, wie die in https://forum.netcup.de/sonstiges/smal…ema/#post105710. Klappt wunderbar.

    Wer Ubuntu 18.04 (LTS) verwendet, wird womöglich auf einem frisch aufgesetzten System mit netplan Schwierigkeiten haben. Die bisherige /etc/network/interfaces wurde dort durch /etc/netplan/*.yaml ersetzt. Die alte Funktionalität bekommt man mit "apt install ifupdown" zurück.


    Welchen Festplattentreiber hast Du im Servercontrolpanel eingetragen? Die empfohlene Einstellung, das ist SCSI, anscheinend nicht, oder?

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