Beiträge von killerbees19

    Ich bräuchte zum ersten Mal ein Programm für Linux, das Ordner und Dateien in zwei Ordnern quasi bidirektional synchronisieren kann.

    Ich habe es zwischenzeitlich mit einem kleinen (knapp 700 Zeilen) PHP-Script gelöst. Zur Erkennung von neuen sowie gelöschten Dateien gibt es pro Task folgende Ordner in einem Hilfsordner: a, b und .bkp


    In den ersten beiden Ordnern landen Hardlinks der gefundenen Dateien, genauso wie im zu synchronisierenden Ordner. Verzeichnisse werden ganz gewöhnlich angelegt, mit den gleichen Rechten wie das Original. Geänderte Rechte werden selbstverständlich auch erkannt und übernommen. Im .bkp Ordner landen alle Dateien, die irgendwo gelöscht wurden. Sie werden speziell benannt (timestamp_mtime_base64filename) und erst nach einigen Tagen mittels find endgültig entfernt. Das ist nur eine kleine Absicherung, weil ich dem Script noch nicht zu 100% vertraue. Man kann mehrere include/exclude Regeln pro Task definieren (relativer Pfad als Match oder nur der Dateiname) sowie die Reihenfolge, ob zuerst include oder exclude geprüft werden soll.


    Ist zwar extrem Quick & Dirty vom Stil her, läuft bisher aber absolut zufriedenstellend alle paar Minuten als Cronjob… :-)


    Wenn es keine Probleme gibt, stelle ich es vielleicht mal auf GitHub. Das passiert aber frühestens in einigen Wochen.

    Hätte ich auch nicht mit gerechnet das dieser solange durchhält.


    Welche SD-Karte war drin? Standard SD oder eine Industrial?

    Tja, er war nie weg! Die Uptime ist unverändert. Offenbar erweiterte Netzwerkprobleme, die keinem aufgefallen sind. Selbst Power OFF/ON wurde nicht ausgeführt.


    Der Himbeere geht es also weiterhin prächtig. Es handelt sich übrigens um eine Class 10 SanDisk Extreme SDHC-Karte mit 16 GB, die 45 MB/s erreichen kann. Hat damals knapp 16 Euro gekostet. Mit diesen und ähnlichen SD-Karten (vor allem die UHS aus der Pro Serie) habe ich seit Jahren sehr gute Erfahrungen gesammelt.


    Zusätzlich hängen zwei Kingston DTSE9H mit jeweils 32 GB dran, die damals ca. 18 Euro pro Stück gekostet haben. Mit dem RPi macht das insgesamt ca. 87 Euro für ein 64 GB Storagesystem mit einem großzügigen Rootfs für andere Spielereien.

    Seit knapp fünf Jahren steht mein Raspberry Pi in einem RZ in Graz. Bisher ohne nennenswerte Probleme. Nun hat es wohl gekracht, das Ding ist nicht mehr erreichbar und eine Unterbrechung der Stromzufuhr bringt erstmalig keine Besserung. (In der Vergangenheit gab es nur einen einzigen Hänger.)


    Würde mich nicht wundern, wenn es die SD-Karte zerlegt hat. Ich bin gespannt, was die Mitarbeiter vom RZ morgen zu berichten haben. Ehrlich gesagt finde ich es immer noch beachtlich, dass das Ding so lange durchgehalten hat… =O

    Kurze Frage zu GitHub: Kann man Feature Requests als "Erledigt" markieren? Ich sehe nur den Close Button und damit sieht das für den Anfragenden auf den ersten Blick so aus als hätte man den Request einfach ignoriert.

    Erwähne in der Commitmsg die Issue-ID, dann wird es automatisch geschlossen und man sieht, durch welchen Commit.

    Shell-Script
    1. git commit -m 'Feature XYZ (closes #1, closes #2, ...)'

    Wenn ich von meinem privaten GMX-Konto eine Mail versende und der Ziel-Mailserver lehnt die ab "wegen Postfach voll", dann bekomme ich von mailer@gmx.de eine Mail und nicht von bounce@hecke29.de

    Beim Beispiel "Postfach voll" ist es nicht ganz so einfach. Einerseits weiß der Mailserver an vorderster Front oft nichts von der Postfachgröße des finalen Ziels. Und was machst Du, wenn eine Mail mit RCPT TO für Max und Moritz herein kommt, aber nur das Postfach von Moritz voll ist? Die ganze Mail ablehnen, für alle Empfänger? Das wäre nicht richtig.


    Ergänzung: Vor allem bei Weiterleitungen (egal ob an eine oder mehrere lokale Adressen) kracht es schnell bzw. wird es unmöglich, das rechtzeitig zu rejecten.

    aNewUser DDoS mit 100 Gbit/s, der laut netcup durch einen Softwarefehler nicht korrekt abgewehrt wurde. Einige Uplinks waren wohl ziemlich dicht. Packet Loss im Bereich von 10-100%, je nachdem von wo aus zugegriffen wurden.


    Es hat somit das ganze Netzwerk betroffen, unabhängig vom Node. Je nach Route zu netcup war man aber unterschiedlich stark betroffen. Über den VIX (Vienna Internet Exchange) ging bei mir z.B. fast gar nichts mehr durch - TCP/TLS war unmöglich. Einige deutsche User konnten hingegen sogar im Forum surfen.

    die Meldung auf der Status-Seite kam ca. 25 Minuten nachdem mein Monitoring erstmalig ein Problem gemeldet hatte

    Mein Monitoring hat erstmalig sogar schon um 02:45 angeschlagen. Die Statusmeldung ist erst kurz nach 4 Uhr aufgetaucht.


    Im Forum posten oder eine Website im NC-RZ aufrufen war zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Der Port am VIX hatte permanent mindestens 50-80% Packet Loss. Kann sein, dass das über eine Verbindung in DE weniger war. Hier dürfte die Leitung ziemlich dicht gewesen sein.

    Dir ging es gut! Ich konnte das Forum (und alles andere) seit ca. 3 Uhr überhaupt nicht erreichen, weil der Packet Loss keinen TLS-Handshake erlaubte... :D


    Und heute habe ich (auch) festgestellt, dass ich die Nummer vom Notfallsupport gar nicht eingespeichert habe. Sollte ich mal nachholen.