Benchmarks von Netcup vServern im Vergleich

  • Dass die Mitbewerber laut deiner aktuellen Benchmark-Tests doch so schlecht abschneiden, hätte ich jetzt nicht erwartet.


    Jetzt fehlt nur noch der von dir auf deiner Webseite an vierter Stelle empfohlene Provider, der mit dem Firmennamen IP-.... anfängt. Ob dieser dann mal den Netcup-Server schlägt? Auf das Ergebnis bin ich ja mal gespannt.


    Es gibt auch noch den Provider, dessen Firmenname mit 1b.. anfängt und mit .de aufhört. Der soll laut meinem Bekanntenkreis auch sehr gut sein, was Root-Server angeht.

  • Meine Tests waren ja direkt nach erscheinen der neuen vServer Generation von netcup. Ich habe gerade nochmal getestet und es war ein Stückchen schlechter (weil mittlerweile mehr Last auf den neuen Systemen ist) aber netcup war immer noch klar auf Platz 1.


    Der Anbieter mit "IP" hat mich gebeten noch zwei Monate zu warten. Ein Vergleich kommt aber sowieso noch nicht in Frage denn deren vServer haben keine SSDs. Das soll sich aber in zwei Monaten ändern.


    Den Mitbewerber 1b guck ich mir mal an, bislang ist mir dieser noch nicht so oft über den Weg gelaufen :-)


    Thomas

  • ThomasChr
    Kann es sein, dass die RAM-Messergebnisse auf deiner Webseite nicht stimmen? Denn wenn ich deinen Befehl auch auf meinem Root-Server (Fremdanbieter) ausführe, bekomme ich folgendes Ergebnis auf einen Kern reduziert:



    Während das Ergebnis bei mir auf dem Root-Server (Fremdanbieter) für den Wert total time = 0.2345s ist, hast du auf deiner Webseite Werte für total time von größer als 20.0000s gemessen.

  • Auf deren Website (unter Hostsysteme und Klick auf SSD) heißt es:

    Quote

    Wir setzen daher einen zweischichtigen Storage-Aufbau bei unseren vServer-Hostsystemen ein. Die Basis bildet ein Hardware-RAID-10 (siehe auch Hostsysteme) aus 4-8 Festplatten. Um dessen Leistung zu steigern, schalten wir ein RAID-1 aus SSDs vor die eigentlichen Festplatten und nutzen dieses als Zwischenspeicher für Schreib- und Lesezugriffe. Dies beschleunigt unsere vServer auf SSD-Niveau und wappnet diese damit auch für umfangreiche Anwendungen.

    Vom IO Durchsatz kann man das nicht beurteilen, aber die schlechte fsync() Zeit deutet zumindest mal auf einen zu kleinen Write-Buffer hin. (der sitzt im RAID-Controller)

  • Andreas :
    Ich denke der "langsame" Ram kommt durch die Virtualisierung.
    Hier der komplette Output auf einem netcup vServer:


    Der Ram ist also ein deutliches Stückchen langsamer als auf einem dedicated Root-Server.
    Das ist aber mit KVM-Virtualisierung auch zu erwarten.


    Interessant ist auch dass ich "normalerweise" genauso 0.11ms erhalte so wie du. Nur der max Wert liegt auch mal bei 7.39ms.
    Ich würde vermuten da ist der Bus einfach beschäftigt (wegen irgendeinem anderen vServer auf dem gleichen Host) und mein RAM-Zugriff muss warten...


    Thomas

  • Der Ram ist also ein deutliches Stückchen langsamer als auf einem dedicated Root-Server.
    Das ist aber mit KVM-Virtualisierung auch zu erwarten.

    Ich hatte gedacht, dass die RS-Serie von Root-Servern bei netcup auch dediziert sind. Sind sie es doch nicht? Denn mein Root-Server beim Fremdanbieter ist auch nur eine virtuelle Maschine.

  • Die CPUs sind dediziert. Das heißt also ein CPU-Kern sollte dir jederzeit zur Verfügung stehen, weil er "dir gehört".
    Das System selbst gehört dir nicht komplett, das heißt also Bus-Zugriffe deiner Mit-VMs bremsen dich natürlich schon aus.


    Thomas


    PS: Habs nun in ne Tabelle. Ich hoffe die bricht nun bei jeder Bildschrirmauflösung richtig um. Ist ein ziemliches gefrikel. Sieht aber deutlich besser aus. Danke für den Tipp!