Das längste Thema

  • Meines Erachtens sollten z. B. die Renten an die jeweiligen Lebenshaltungskosten in der Region angepasst sein.

    Ja und Nein, viel wichtiger wäre es, gewisse Teile der Lebenshaltungskosten nach oben zu deckeln; ein Mietspreis von mehr als 10 EUR je qm (kalt) ist fern jeglicher vernünftiger Argumentation;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS, VPS, Webhosting - was man halt so braucht;)

  • Anbei mal so eine Frage: Was ist eigentlich aus der Zwangsmigration der alten Webhostingtarife vom alten auf das neue Plesk geworden?

    Da gab es zu viele Probleme. Kann ich auch gut verstehen, da vermutlich MySQL-Benutzer usw. geändert werden müssten. Gibt nur mehr die Soft-Migration.

    Ich vermute, irgendwann wird netcup die übrigen Confixx-Tarife, welche die Soft-Migration nicht in Anspruch genommen haben, kündigen bzw. einen kostenpflichtigen (manuellen/teilautomatisierten) Umzug anbieten.

    Wie lange der Support für das alte WCP noch läuft, weiß ich leider nicht. Auch da wird vermutlich irgendwann die Kündigung/kostenpflichtiger Umzug kommen.

  • Hay,

    ein Mietspreis von mehr als 10 EUR je qm (kalt) ist fern jeglicher vernünftiger Argumentation;

    nein, ist es nicht.


    Entweder man ist für einen Markt oder gegen einen Markt. Ein funktionierender Markt ist üblicherweise die vernünftigste Alternative, deswegen sollte man sich unterhalten, falls er nicht funktioniert *), aber nicht den Markt noch mehr ins Schwanken bringen. In Ballungsgebieten gibt es zuwenige Wohnungen. Wenn Du da deckelst wird noch nicht mal saniert. Wenn es lukrativ genug wäre, würden mehr Wohnungen gebaut werden. Also scheint der momentane Preis für den Quadratmeter insgesamt gesehen nicht ausreichend zu sein, neue Wohnungen zu bauen, was zum Beispiel durch die Deckelung der Mietpreissteigerung alleine schon sein könnte.


    *) zB Regionale fast-Monopolstellung von privaten, börsennotierten Wohnungsbaugesellschaften; geförderte Gentrifizierung; Abbau von ÖPNV und Verkehrsanbindung (z.B. sind Dieselfahrverbote eher nützlich für einen günstigen Mietpreis - die Feinstaubbelastung wird nicht wirklich besser, aber der Zugang zu dieser Region wird erschwert, was negative Entscheidungen bezüglich Zuzug auslösen kann).


    CU, Peter

    Peter Kleemann // https://www.pkleemann.de // +49 621 1806222-0 // Kann Programme, Internet, Netzwerke und Telefon.

  • Zu eurer Gehalts-/Arbeitsbedingungsdiskussion:

    Ich wäre ja sowieso für eine Art "bedingungsloses Grundeinkommen" für jeden.

    Und eine durchschnittliche Arbeitszeit von 20-30 Stunden pro Woche.

    Eine Familie mit 2 Kindern sollte mit Grundeinkommen für 2 Personen + Arbeitseinkommen von einer Person für 20 Wochenstunden gut über die Runden kommen.


    Außerdem wäre ich dafür, Maschinen einzusetzen, wo immer es gut funktioniert (nicht nur wo es finanziell sinnvoll ist), und damit einige Arbeitsplätze, an denen die Arbeiter nur die kostengünstige Alternative zur Maschine sind (und auch so behandelt werden), zu ersetzen.

    Und natürlich die ganzen sinnlosen bürokratischen Stellen, Abstellposten für Politiker. Und wäre das Gesetz einfach, bräuchte man kaum Anwälte oder Steuerberater. Förderstellen - wozu? Und alle Stellen, die keine Leistung bringen, sondern nur am Finanzmarkt jonglieren.


    Auch die freiwillige Arbeit zum sozialen Zweck (in Vereinen etc.) sollte mehr wertgeschätzt werden. Genügend Arbeit gibt es auch bei der Gestaltung und Pflege des öffentlichen Raumes.
     

  • Sorry, aber da stimme ich so überhaupt nicht zu.


    Der Immobilienmarkt wird von Spekulanten und Geiern beherrscht, die die gestiegene Anfrage für Ihre Zwecke ausnutzen. Das ist zwar deren gutes Recht, aber für mich eindeutig kein "funktionierender" Markt mehr.

    Und die Banken machen fleißig mit. Hier in der Nachbarschaft wurden vier große Blocks mit insgesamt 120 Parteien errichtet. Für potentielle Käufer wurden Preise von 160.000 Euro (43 qm Wohnklo mit Kochnische) bis zu 490.000 Euro ("Penthouse", also normale Wohnung ganz oben) verlangt und die Wohnungen gingen auch durch geschickte Argumentation der Banken weg.

    Nun stehen die Dinger leer, weil die Investoren natürlich Mondpreise für die Miete verlangen, damit sie auch das Invest sehen, was die Banken so vollmundig zugesagt haben.

    Das wird dann nur noch von den blauäugigen Investoren getoppt, die blind ins Schiffsfonds investiert haben und nun doof aus der Wäsche gucken.

    Learn to sit back and observe. Not everything needs a reaction

  • Man findet ohne Probleme Schuhe in 45 bzw. 46. Schnell ausverkauft sind sie meistens auch nicht. Ist eine angenehme Größe, halt durchschnitt.

    Das ist aber auch nicht schon immer so gewesen. Ich kann mich früher an Schuhläden erinnern, die bei 46 schon ein wenig ratlos waren.

    Ich habe auch 45-46, je nach Schuh und Anforderung.

    Learn to sit back and observe. Not everything needs a reaction

  • Entweder man ist für einen Markt oder gegen einen Markt.

    ich denke nicht, daß Du echt den Markt willst ...


    Ein funktionierender Markt ist üblicherweise die vernünftigste Alternative, ...

    stimmt, aber wenn es soziale Transferleistungen braucht, nur daß jemand 4 Wände und 1 Dach über den Kopf hat, ist doch bereits hinreichend dafür, daß er eben nicht funktioniert;


    daher bin ich f. eine Ökosoziale Marktwirtschaft;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS, VPS, Webhosting - was man halt so braucht;)

  • Korrekt, ein Höchstpreis zieht in einem Markt, unter Außerachtlassung weiterer Bedingungen, grundsätzlich eine höhere Nachfrage als ein Angebot mit sich. Daher sind staatliche Höchst- oder Mindestpreise volkswirtschaftlichen immer die schlechteste Lösung und werden nur im absoluten Notfall auferlegt.

    Das der Mitpreis (bitte nich als Wertung ansehen, ich sehe das auch anders) scheinbar noch nicht hoch genug ist sieht man daran, dass es noch Menschen gibt, die Bereit sind dieses Angebot anzunehmen oder besser gesagt auch nachfragen. Andernfalls würde der Markt den Preis nach unten regeln, wenn die Nachfrage geringer wäre, weil beispielsweise mehr Menschen im ländlichen Raum selber bauen.

    Als Folgerung sind entweder die Lebenshaltungskosten zu hoch oder aber der Verdienst zu gering, was mich zu meiner ursprünglichen Aussage bringt (insgeheim bestätigt Ihr es ja die ganze Zeit). :)

  • daher bin ich f. eine Ökosoziale Marktwirtschaft;

    Insgeheim haben wir wenigstens die soziale Marktwirtschaft, sonst gäbe es keine Transferleistungen. Auch wenn die immer mehr Richtung freier Marktwirtschaft wandert, den insgeheim muss ich von den 1.500 Euro brutto auch noch gut 500 Euro in die private Rentenversicherung einzahlen wenn ich das auch später noch haben möchte. Den von ca. 42% wird es doch schon ein wenig enger.


    Aber ich mag Diskussionen, die beleben den eigenen Kreislauf. :)^^

  • Man findet ohne Probleme Schuhe in 45 bzw. 46. Schnell ausverkauft sind sie meistens auch nicht. Ist eine angenehme Größe, halt Durchschnitt.

    Ja das ist mir auch schon aufgefallen; da war mal im Supermarkt eine Wühlkiste, ich leerte fast die Kiste aus, bis ich meine 42 fand; jenseits der 44 war in Unmengen vorhanden :D


    kerberos Dein Wohnklo mit Kochnische gibts hier f. fast ne ¼ Mio. EUR:rolleyes:


    Insgeheim haben wir wenigstens die soziale Marktwirtschaft, sonst gäbe es keine Transferleistungen.

    Nein haben wir nicht, Transferleistungen haben damit nichts zu tun;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS, VPS, Webhosting - was man halt so braucht;)

  • Nein haben wir nicht, Transferleistungen haben damit nichts zu tun;

    Quote

    Die Bezeichnung Soziale Marktwirtschaft geht auf Alfred Müller-Armack zurück, der darin eine irenische Formel sah, deren Sinn darin bestehe, „das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft

    Peter Kleemann // https://www.pkleemann.de // +49 621 1806222-0 // Kann Programme, Internet, Netzwerke und Telefon.

  • Lauter Sozialökonomen hier... aber ich frage mich, wie man diese Wunschträume so mancher Klientel finanzieren soll. Jede Transferleistung muss irgendwoher kommen. Das Problem heutzutage ist, dass Wirtschaftstreibende mit Abgaben und Steuern an die Wand gefahren werden, wenn sie zu klein sind. Jene, die too big to fail sind, finanziert ohnehin die Allgemeinheit durch Staatsverschuldung...

  • Ja, nett. Beinahe hätt' ich zugeschlagen. Allein der Preis pro GB wäre es wert. Fakt ist, ich bin eingedeckt und bei den Wikingern herrscht Ordnung. ;) Ich trenne mich demnächst auch von zwei alten Servern mit langer Laufzeit, dafür hab ich ohnehin schon einen Größeren. Nettes Angebot, weiter so!


    Ich lass Euch den Vortritt ;)

    Viel Spaß!