netcup "Mini-Server" - Was macht ihr damit?

  • Hallo,


    netcup hat es ja jetzt geschafft, Server für unter 1€/Monat anzubieten, bzw. ab 0,19€/Monat (zumindest während des Aktions-Zeitraumes). Nun wollte ich mal Fragen ob und was ihr damit so vorhabt?


    Ich hab mir z.B. den "VPS 50 G7" für 0,79€/Monat gebucht und hab ihn für meinen privaten DynDNS-Dienst eingeplant. Dafür sollte er denk reichen, die paar Domains und Anfragen am Tag zu verarbeiten :D


    Aber was könnte man z.B. mit dem "VPS 10 G7" anfangen, 128MB RAM sind schon verdammt wenig, genau wie 0,19€/Monat... :rolleyes:


    Freu mich schon auf ein paar Anregungen/Idee/Realisierungen von euch :thumbup:


    Viele Grüße
    julian-w

  • Guten Abend,



    Sie können einen Server je Aktionstarif bestellen. Sie könnten also jeweils einen VPS 10, einen VPS 20 und einen VPS 50 bei uns bestellen, aber nicht z.B. zwei VPS 10 ;)

  • Gibt es den eine Info wieviel Prozent der Sonderaktion schon verkauft sind?


    Ich liebäugel ja mit dem VPS 20 G7. Muss aber nochmal ne Nacht drüber schlafen und möchte nicht aufwachen und weg ist er. :D :D


    Edit: Hab zugeschlagen. :D

  • Soll das nachfolgende Zitat den Nutzer darüber informieren, dass manche Betriebssysteme wesentlich mehr Arbeitsspeicher benötigen oder hat das weitere Gründe?


    Quote

    Nicht alle bereitstehenden Images sind auf den Produkten VPS 10 bis VPS 100 lauffähig.

  • Ich habe alle 3 VPS angebote wahr genommen. Hier könnt Ihr euch anschauen was ich damit mache / vorhabe.


    VPS 50:
    Windows Server 2008. Der Arbeitsspeicher wurde zusätzlich auf der Festplatte auf 3,5GB erhöht.
    Das System läuft stabil und ist für mich optimal für sehr keine Windows Anwendungen, welche nicht unter Linux verfügbar sind.
    Ich habe sonst nur Linux Systeme und dafür ist der Server bei dem Preis optimal. Es sind noch 20GB HDD frei.


    VPS: 20
    Teamspeak Rückzugsserver falls der andere durch ein DDOS gestört wird.


    VPS 10:
    Ein Webserver mit Nginx auf dem ein kleiner PHP "Crawler" läuft und gewisse Informationen abruft / aktuell hält.
    Notfalls auch als eigenes Failover für Skripte einspringt.

  • Soll das nachfolgende Zitat den Nutzer darüber informieren, dass manche Betriebssysteme wesentlich mehr Arbeitsspeicher benötigen oder hat das weitere Gründe?

    Guten Tag,


    es ist möglich, dass manche Betriebssysteme oder im Image enthaltene Software auf einigen der aktuellen Angebots-VPS nicht lauffähig sind, da diese zu hohe Systemanforderungen stellen. Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, auf jedem Server jedes Image bei uns zu installieren, aber gerade bei den Angebots-VPS 10 bis 100 sind unter Umständen aus den erwähnten Gründen nicht alle Images in der Praxis verwendbar.

  • Also ich kann schonmal berichten dass auf dem VPS 10, VPS 20 und VPS 50 eine Ubuntu 16.04 nicht installierbar ist.


    Um die Liste fortzuführen:


    Bei mir hat gestern die Installation von Debian Jessie (minimal) per CD problemlos funktioniert. Lediglich die Installation der Pakete hat gefühlt Ewigkeiten gedauert (im Vergleich zu den "normalen" VPS / RootServer).


    Der RAM-Verbrauch hält sich bei einem "nackten" System (Debian Jessie minimal) ebenfalls in Grenzen.


    Code
    1. free -m
    2. total used free shared buffers cached
    3. Mem: 494 73 421 4 6 31
    4. -/+ buffers/cache: 35 458
    5. Swap: 1020 0 1020
  • Hallo,


    Quote

    Kann mir jemand sagen, was für CPUs auf den Aktions-Server verbaut sind? /proc/cpuinfo ist leider wenig aufschlussreich.

    Sie sehen virtuelle CPUs. Was wir an Hardware verbauen, bleibt hier unser Geschäftsgeheimnis. Bei den Root-Server können Sie direkt auf die CPUs zugreifen.

    Quote

    Mal abwarten wie der VPS100 aussieht. Den gibts leider noch nicht

    Gibt es hier spezielle Wünsche? Der VPS 99 könnte noch absolut preisgünstig sein. Ab VPS 100 müssen wir schon die üblichen Qualitätsmerkmale anbieten.


    VG Felix Preuß

  • Hab mal Debian Jessie als minimal-Image auf einem VPS 10 G7 mit 128MB RAM installiert. Um weiter RAM zu sparen, hab ich folgende Optimierungen vorgenommen:


    • Die IP statisch konfigurieren, damit nicht der DHCP-Dienst startet
    • Ich hab exim4 komplett deinstalliert, ich denke mal E-Mails braucht man auf einem so kleinen System nicht und falls doch sollte sowas wie ssmtp ausreichend sein. Also einfach folgenden Befehl in der Konsole ausführen:

      Code
      1. apt-get remove exim4 exim4-base exim4-config exim4-daemon-light


    • rpcbind entfernt. Dieser Dienst wird z.B. zum mounten von NFS-Shares benötigt. Falls ihr NFS nicht nutzt, könnt ihr den Dienst einfach entfernen:

      Code
      1. apt-get remove rpcbind



    Nach einem frischen Reboot sieht die Speicherauslastung dann wie folgt aus:


    Code
    1. # free -m
    2. total used free shared buffers cached
    3. Mem: 116 68 48 4 7 30
    4. -/+ buffers/cache: 30 86
    5. Swap: 3899 0 3899


    Somit braucht Debian 31MB RAM 8) Hätte nicht gedacht dass man so weit runter kommt, bin mal gespannt wie gut simple Monitoring-Dienste laufen,

  • Wäre perfekt für Gentoo, nur julian mir erscheint das unrealistisch das Debian nur 31 MB braucht mit deinen besagten optimierungen. Wenn ich mit blanken gentoo-kernel ohne irgendwas und voll optimiert auf die Hardware bei 61MB bin.


    Edit bei used steht 68 nicht 31 Julian

  • Edit bei used steht 68 nicht 31 Julian


    "used" bedeutet der insgesamt genutzt Speicher, inkl. der Daten die im Buffer und Cache sind. Um den "realen Verbrauch" zu ermitteln, muss man daher diese beide Werte abziehen, womit man auf den Wert von 31 kommt (bzw. kann man auch den Wert aus der zweiten Zeile nehmen, in dem Fall 30MB. Die Differenz liegt wohl an Rundungsfehlern bei der Anzeige).


    Linux rechnet den RAM, den es für Cache und Buffer nutz, bei "used", obwohl er quasi nicht "fest genutzt" wird, sondern falls eine Anwendung mehr RAM benötigt, direkt freigegeben werden kann. Daher stehen in dem Fall noch maximal 85MB RAM für eine Anwendung zur Verfügung (und nicht 48MB).

  • Mit einem 32bit OS könnte man auch noch ein wenig einsparen. Ob man das im Jahr 2016 wirklich möchte, ist allerdings eine andere Frage. Was definitiv auch etwas bringen würde, wäre ein optimierter (selbst gebauter) Kernel, der nur das absolut notwendigste enthält. Vieles ist zwar in Module ausgelagert, aber eben nicht alles.


    128MB sind zwar nicht unmöglich und ich nutze mehrere solcher Systeme noch, aber ohne Swap kann man da oft nicht einmal die Locales neu generieren. Deswegen habe ich heute Nacht beim 256MB VPS zugeschlagen, da hat man wenigstens ein wenig Luft nach oben. Das OS kann ein wenig mehr von der HDD cachen, wodurch die I/O Leistung nicht gleich bei allem einbricht. Und irgendwie hat der mittlere der drei VPS das allerbeste P/L Verhältnis.


    Wofür ich das Ding benutzen werde? Keine Ahnung, mal schauen… :D



    MfG Christian