Rundmail an über 50.000 Mitglieder

  • Hallo,


    ich muss in einem Projekt was ich übernommen habe eine Rundmail verschicken, allerdings sind das 53.788 Mitglieder und ich wollte mal Fragen ob Ihr Vorschläge hättet wie ich das am besten mache. Die Webseite läuft auf einem RS 1000 von Netcup, dort läuft auch meine Hauptseite aktuell drauf und ich wollte erst über den Server die Rundmail verschicken, da es ja nur einmalig wäre. Allerdings will ich nicht das meine Hauptseite und so dann als Spam gelistet wird, da die Mail dann über die Adresse von der Hauptseite verschickt wird, da es ja auf einem Server liegt.

  • Du wirst hier wohl nur Verweise auf externe Massenmailanbieter erhalten.

    Ansonsten: Wenn du gut sortierst und genug Zeit für die 50k Mails einplanst, dann kriegst du sie so innerhalb einer Woche auch über deinen Server raus.

  • Gut die Rundmail wird mit der Forensoftware: WoltLab Suite versendet und da müsste ich mal genauer schauen, ob man das dort auch einrichten kann, dass Stündlich nur gewisse Anzahl an Mails raus gehen. Ich war halt wie gesagt am überlegen, dass über den eigenen Server einfach zu machen, aber das ist denke nicht die beste Idee...

  • Also bei externen Anbietern ist das auch nicht mehr ganz umsonst, dreistellig würde der Preis wohl schon werden.

    Welche Alternative schlägst du sonst vor? Am liebsten wäre mir natürlich auf dem eigenen Server, dass ist die günstigste und schnellste Variante, aber da ist mir nicht so wohl dabei, weil 55.000 Mails auf einmal das ist schon ein Haufen...

  • Ja, das sind mehr als zwei, also mehr als die Geschäftsführung von netcup als Massenmail betrachtet. Damit dürfte das wohl mit Nr. 5 in den netcup-AGB, "Pflichten des Kunden", Punkt 5 nicht vereinbar sein. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Im Zweifelsfall würde ich wohl in den sauren Apfel beissen und mir den günstigsten Anbieter raussuchen. ;(

  • Die älteren bzw. inaktiven Accounts vorher ausmisten ist keine Option? ^^ (Falls noch nicht geschehen.)


    Notfalls einfach einen zusätzlichen VPS anmieten, Postfix ordentlich (!) konfigurieren und mit *_*_rate_delay experimentieren. Aber bei so vielen Empfängern würde ich trotzdem mit Problemen rechnen. Entweder, dass die Mails nicht zuverlässig ankommen ("Blackholing") oder, dass Dein Server wirklich auf Blacklists landet. Mit der bestehenden IP-Adresse ist zwar die Chance höher, dass Du bereits eine gute Reputation hast, aber das Risiko, mir die zu zerstören, würde ich mir eher nicht antun. Die Frage ist dann halt tatsächlich, ob es nicht nervenschonender ist, wenn man auf externe Dienstleister für den Mailversand zurückgreift.

    Ja, das sind mehr als zwei, also mehr als die Geschäftsführung von netcup als Massenmail betrachtet. Damit dürfte das wohl mit Nr. 5 in den netcup-AGB, "Pflichten des Kunden", Punkt 5 nicht vereinbar sein.

    Was IMHO nur bei Webhosting wirklich relevant ist. Bei einem VPS/RS dürfte das niemanden interessieren, solange keine Abuse-Meldungen eintrudeln oder man es so übertreibt, dass es wie ein DoS aussieht. Das setzt natürlich voraus, dass die Empfängerliste halbwegs gepflegt ist und nicht lauter Leichen existieren.

  • Was IMHO nur bei Webhosting wirklich relevant ist. Bei einem VPS/RS dürfte das niemanden interessieren, solange keine Abuse-Meldungen eintrudeln oder man es so übertreibt, dass es wie ein DoS aussieht. Das setzt natürlich voraus, dass die Empfängerliste halbwegs gepflegt ist und nicht lauter Leichen existieren.

    Naja, hatte eigentlich auch gedacht, dass das für Server nicht gilt. Aber nachdem bei der letzten "untersagten Handlung" explizit dabeisteht, dass das für Server nicht gilt und bei den Massenmails nicht, bin ich mal davon ausgegangen dass Massenmails auch von Servern aus nicht verschickt werden dürfen. Immerhin ist hier ja auch das Risiko zu beachten, dass die üblichen Verdächtigen dann womöglich wieder gleich ganze IP-Bereiche ablehnen und nicht nur die IP des sendenden Servers. Allerdings stimme ich mir Dir überein, dass es bei netcup vermutlich niemanden interessieren würde, solange es keine Abuse-Meldungen gibt.


    Hatte übrigens gestern auch mal wieder ein "nettes" Mail-Erlebnis. Mails von meiner geschäftlichen Emailadresse an GMX wurden abgelehnt, weil die IP des entsprechenden shared hosting Servers auf 2 Blacklists geraten war. Ich habe mich dann durch die verlinkten Infoseiten durchgeklickt und bin letztlich auf einer Seite gelandet, wo die konkrete Ursache stand. Ein Wordpress oder Joomla einer Domain eines anderen Kunden auf dem Server sei gehackt und würde Malware verbreiten. Ich habe die Sache dann dem Support des Webhosters übergeben und heute am Nachmittag ging es dann wieder, der Server ist jetzt nicht mehr gelistet. Für solche Notfälle habe ich die entsprechende Domain als externe Domain auch auf eines meiner Webhostings aufgeschaltet, den Webserver als zusätzlichen MX eingetragen und kann über den unproblematisch Mails versenden. Auch wenn es etwas umständlich ist, weil ankommende Mails eben auf dem Standard-Mailserver landen und nicht bei netcup. Ist eben nur ein einfaches Backup (alternativer SMTP-Server) für gelegentliche Notfälle dieser Art. Bei einem shared hosting kann sowas immer mal passieren. Mehr Vorsorge, ein vollwertiger Ersatz auch für IMAP, lohnt sich da aus meiner Sicht für mich nicht.

  • Mal ne doofe Frage.

    Ich pack sie mal hier rein, weil der Thread gerade oben ist und das Thema passt:


    Ich habe gerade eine weitere eMail für mein Webhosting 8000 angelegt und wollte die Anzahl der möglichen eMails beschränken (Sonst habe ich das immer unbegrenzt gelassen):

    pasted-from-clipboard.png


    Maximale eMails pro was? Pro Tag? Pro Stunde? Pro Leben?

  • Ich werfe mal einfach nen Anbieter wie den digitalen Ozean oder das grüne L in den Ring. 2,3 Droplets und darüber die Mails raushauen. Mit verbrannten IPs hast du dann zumindest keine Probleme mehr :D *wegduck*

  • Das Problem dürfte wohl sein, dass viele Empfänger bei wenigen E-Mail Providern sind (Gmail, web, gmx). D.h. der Emfangsmailserver wird da wohl sehr schnell dicht machen und von sich aus die entsprechende IP blockieren. Bei einer Rundmail möchte man ja auch ungern in die Situation kommen, dass manche Accounts die Nachricht erhalten haben und manche nicht. Daher führt hier aus meiner Sicht kein Weg an einem Massenmailserversender vorbei. Hier im Forum wurden ja auch schon einige genannt. Von irgendwelchen Experimenten mit selbstgehosteten VPS (egal bei welchem Anbieter) rate ich an dieser Stelle ab. Das bringt nichts. Nicht bei dieser Anzahl an Mails.

  • Ich werfe mal einfach nen Anbieter wie den digitalen Ozean oder das grüne L in den Ring. 2,3 Droplets und darüber die Mails raushauen. Mit verbrannten IPs hast du dann zumindest keine Probleme mehr :D *wegduck*

    Bei DO gibt es meines Wissens nach eine Sperre für SMTP (Port 25), genau um dem von dir genannten Vorgehen einen Riegel vorzuschieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass solche Einschränkungen bei anderen Anbietern ebenso existieren. Wäre sonst für Spammer ja ein ziemliches Paradies.


    Edit: Linode hat ebenfalls eine solche Restriktion: https://www.linode.com/2019/11…olicy-to-help-fight-spam/

  • Hallo,


    ich muss in einem Projekt was ich übernommen habe eine Rundmail verschicken, allerdings sind das 53.788 Mitglieder und ich wollte mal Fragen ob Ihr Vorschläge hättet wie ich das am besten mache. Die Webseite läuft auf einem RS 1000 von Netcup, dort läuft auch meine Hauptseite aktuell drauf und ich wollte erst über den Server die Rundmail verschicken, da es ja nur einmalig wäre. Allerdings will ich nicht das meine Hauptseite und so dann als Spam gelistet wird, da die Mail dann über die Adresse von der Hauptseite verschickt wird, da es ja auf einem Server liegt.

    Ich schließe mich der Empfehlung an: nimm' einen Mailversender, der auf sowas spezialisiert ist - Sendinblue, Mailjet, Mailchimp, Sendgrid usw. An Kosten musst Du vermutlich mit 20-40 EUR rechnen. Je nach dem, welche Absenderadresse Du dafür nehmen möchest, ist evtl. noch etwas Zusatzaufwand nötig für angepasste DNS-Einträge mit passenden SPF/DKIM-Angaben, die auch den Server des Mailversenders für deine Domain erlaubt.