Bastel- und Bau-Ecke

  • Bei dem extremen Regen heute Nacht hat es mir doch glatt den Si7021 meiner Wetterstation zerlegt...


    Ich habe ihn vorhin dann gegen einen BME280 ersetzt, messe damit allerdings nur die Luftfeuchte. Ich versuche damit einfach die Fehlertoleranz zu erhöhen, wenn ich verschiedene Sensoren verwende. Die Ergebnisse des BME280 bzgl. relativer Luftfeuchte sind m.E. auch sinnvoller bzw. realistischer als die des Si7021.


    Ich habe übrigens auch mal meine ganzen Scripts auf Codeberg geschoben. :)

  • Falls jemand Hardware für Smarthome sucht. Ich hab mir jetzt einen Intel NUC mit J4005 (2x2,0GHz) geholt, 2 x 4GB DDR-4 RAM rein geworfen für ca. 145€. Dann noch eine 120GB SSD verbaut die noch rumlag und direkt mit Proxmox betankt. Was soll man sagen der NUC beherbergt aktuell vier VMs: RaspberryMatic, HomeAssistant, Unifi Network Controller, PiHole und macht hier doch einen erschreckend guten performanten Eindruck. Die Leute die eine CCU3 schon mal in der Hand hatten wissen vielleicht wie langsam diese ganze Bude mit dem Pi3 ist, dagegen ist ein x86_64 Nuc mit "lausigen" 2x2,0Ghz ein Porsche. Mir fehlt nur noch der RF-USB-Stick für Homematic IP und dann kann es da bei mir langsam aber sicher losgehen.

  • Falls jemand Hardware für Smarthome sucht. Ich hab mir jetzt einen Intel NUC mit J4005 (2x2,0GHz) geholt, 2 x 4GB DDR-4 RAM rein geworfen für ca. 145€. Dann noch eine 120GB SSD verbaut die noch rumlag und direkt mit Proxmox betankt. Was soll man sagen der NUC beherbergt aktuell vier VMs: RaspberryMatic, HomeAssistant, Unifi Network Controller, PiHole und macht hier doch einen erschreckend guten performanten Eindruck. Die Leute die eine CCU3 schon mal in der Hand hatten wissen vielleicht wie langsam diese ganze Bude mit dem Pi3 ist, dagegen ist ein x86_64 Nuc mit "lausigen" 2x2,0Ghz ein Porsche. Mir fehlt nur noch der RF-USB-Stick für Homematic IP und dann kann es da bei mir langsam aber sicher losgehen.

    lustig, hab gerade das gleiche Teil im Warenkorb, daber direkt mit 16GB Ram.

  • Der J4005 unterstützt nur maximal 8GB RAM laut Datenblatt

    Also ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, aber das muss nicht unbedingt stimmen.


    Der Intel Celeron J4105 in meinem Home Server unterstützt offiziell nur 8GB RAM, ich betreibe ihn aber problemlos mit 12GB RAM. Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die da noch mehr RAM drin haben.

    Aber wie gesagt - nagelt mich bitte nicht drauf fest, das habe ich auch nur durch Jugend forscht rausgefunden. ^^

  • Der J4005 unterstützt nur maximal 8GB RAM laut Datenblatt […]

    Erfahrungsgemäß kann man bei Intel-NUCs, sofern verfügbar, problemlos das doppelte RAM installieren – Intel testet hier sehr "vorsichtig". Man muss zwar nicht unbedingt der Erste sein, der das ausprobiert, aber im Internet wird man wenige Monate, nachdem das NUC-Modell erhältlich ist, fündig, was Kompatibilitätstests von Dritten (Endanwendern, meistens Homelab-Enthusiasten) anbelangt.

    Mein aktueller NUC ist laut Datenblatt auch nur für 32GB ausgelegt, aber eine Aufrüstung auf 64GB (2x32GB-Riegel) nach einem Jahr verlief reibungslos.

    (Beim Early-/Late-2009-MacMini lief das damals ähnlich, der war laut Apple auch nur für 4GB RAM ausgelegt und "fraß" doch zwei 4GB-Riegel.)

  • Ich habe auch überlegt von meiner Xeon 1240 v2 Kiste auf einen Gemini oder Apollo Lake zu wechseln. Als Hypervisor wieder ESXi installieren und dann sowas wie den Unifi Controller, ein NAS und ähnliche kleine Dinge betreiben.


    Das einzige Problem: Ab und an auch ein Gameserver. Seit ein paar Wochen jetzt wieder Terraria, aber mit einem J4105 oder ähnliches werde ich da glaube nicht so glücklich... viele Gameserver brauchen einfach die Single Thread Leistung. Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt einen RS 1000 G9 zu holen, aber da bräuchte ich eigentlich eine Rabattaktion, weil sonst bringt das nicht viel auf der einen Seite an Strom zu sparen, aber dafür für einen virtuellen Server wieder rauszuhauen ^^


    EDIT: Außerdem hat das schon seinen Reiz das ganze Zuhause zu hosten... die Telekom darf nur kein Schluckauf haben.

  • ThomasChr Ich setze die LXC-Container mit einem simplem Script auf, d.h. ein paar Basis-Dinge wie SSH-Keys etc. Den Rest mache ich per Hand. Die Container sind aus meiner Sicht recht statisch. Das sind alles einzelne Container wie z.B. nextcloud, pihole, syncthing, gitea, zabbix. Als VM läuft bei mir daneben noch opnsense und ein VM für Backup.


    Ich habe vor allem wegen dem KISS-Prinzip das alles zurück gebaut. 3 Nodes für Proxmox machen mehr Arbeit als nur 1 Node. VMs waren für Live-Migration und HA schon recht nett, aber brauche ich das zuhause? Da kann ich mit HA-Konzepten auch woanders rumspielen.


    Docker ging bisher immer an mir vorbei, daher habe ich das in Erwägung gezogen ;)

  • lustig, hab gerade das gleiche Teil im Warenkorb, daber direkt mit 16GB Ram.

    dann übertreib ich vermutlich wieder - ich benutz die als KVM-Hosts, allerdings mit 32GB, dann hat man noch ein bisschen mehr Speicher. Mittlerweile ziehe aber Ryzen-System vor - mehr Cores ;-)

    Gruss

  • So nachdem ich auf der Arbeit jetzt ganz lustiges Spielzeug habe, werde ich wohl meinem NUC noch einen Kollegen daneben stellen.


    Hab nun seit mehreren Jahren ein Coolermaster N200 Case rumstehen und bisher kein brauchbares und vor allem bezahlbares Mini-ITX Board gefunden. Neben Beschaffung ist ja der Betrieb von sowas mittlerweile auch ein Faktor der berücksichtigt werden muss. Leider bekomme ich den Strom nicht mehr für 8 Cent den KW/h geschenkt sondern für irgendwas mit 28 Cent pro KW/h, aua.


    Ich muss leider sagen, das seit dem AMD mit seinen ZEN Chips auf dem Markt ist, Intel für mich längerfristig ehr eine Titanic geworden ist. Das fängt für mich schon da an wieviele Tausende verschiende Gattungen an Intel CPUs es momentan gibt, dem Release und Dead Zyklus der Chips über den Fakt das diese Dinger teilweise massiv über die angebene TDP hinweg Strom ziehen.


    Nun kommen wir zum Spannenden Teil.


    Das N200 Gehäuse kann nur Mainboards mit M-ATX oder Mini-ITX aufnehmen. Das besagte Mainboard M11SDV-4C-LN4F erfüllt dieses Kriterum mit Mini-ITX schon mal. Nachdem ich das ganze auf Arbeit mit 80 Watt und ein bis zwei SSDs betreiben kann, ist auch der Punkt Stromverbrauch recht akzeptabel.


    Beim SoC handelt es sich um den AMD EPYC Embedded 3151 der mit vier 2700 Mhz Kernen und acht Threads bei 45 Watt TDP daher kommt. Supermicro spendiert dem ganze einen ordentlichen Passivkühler, jedoch ist es ratsam die Luft im Gehäuse in Bewegung zu halten. Dafür bietet das Board drei PWM Ports die man zur Not auch splitten kann. Ich persönlich werde wohl bei dieser Lösung auf drei bis vier 120mm Lüfter setzten.


    Eine PicoPSU (leider ein Amazon Link) wird als Stromlieferant in der Region 90-120 Watt herangezogen. Falls nicht bekannt ist, was eine PicoPSU ist. Bei einer PicoPSU handelt es sich um ein ATX Steckernetzteil welches von einem AC/DC Netzteil gespeist wird und gerade in den Regionen unter 100 Watt extrem effizient sein kann. Die suche nach fertigen ATX Netzteilen kann man sich bei unter 300 Watt sparen, da ist relativ tote Hose. Vor allem wenn man probiert 60 Watt an so einem Netzteil zu verbraten. Was auch sehr cool ist, das es für das PicoPSU Netzteil eine PCI Blende gibt, den den 12V sauber raus führt.


    Nun das Board hat auch ein Feature was ich bei Supermicro schon immer sehr gemocht habe. SATADOM. Der "goldene" Port auf dem Mainboard. SATADOM ist eine "mini" SSD welche man einfach auf den SATA Port steckt und quasi schon spass haben kann. Die Dinger haben zwar kein so olles Preis/Leistungverhältnis bieten dafür aber wesentlich robusteren Speicher gegenüber SD-Karten und USB-Sticks. Hier wird wohl mein Hypervisor Proxmox sein zuhause finden. Dann bleiben nur noch drei SATA Ports übrig, dass führt mich zum nächsten Thema.


    Die Ports sind definitv zu wenig, denn das Gehäuse kann 3 x 3,5" und 4 x 2,5 " nativ aufnehmen. Hierfür werde ich wohl eine DELL HBA330 oder H310 Karte verwenden welche im IT-Mode crossflashed wird, den ich mag RAID-Controller einfach nicht. Vor allem nicht wenn sie kaputt gehen. Nun hab ich, aber noch ein weiteres Thema, es gibt nur einen X16 PCI-E Gen 3 Slot. Die HBA-Karte braucht aber nur x8, warum sollte man da die anderen verbleibenden acht Lanes einfach weg werfen? Hierfür werde ich eine Bifurication Karte von Supermicro wohl ran ziehen, die mir den x16 Slot auf zwei x8 Slots auf bricht. Somit kann ich eine zweite M.2 NVMe SSD verbauen, neben der NVMe, welche bereits auf dem Board verbaut ist. Somit habe ich am Ende des Tages folgendes:

    • 1 x SATADOM (OS)
    • 2 x NVMe SSD (High Performance),
    • 4 x SATA SSD (Performance)
    • 3 x SATA HDD (Capicity Infrequent)
    • 3 x SATA HDD (Capicity Rarely)

    In anderne Worten:

    Die 240GB SSD's werden wohl auf länger Sicht gegen WD Red SA500 NAS SATA SSD gewechselt. Hier muss ich schauen, in wiefern ich den Storage beanspruche obs 500GB oder 1TB werden. Genauso werden die 1 TB Spindel entweder bleiben, und oder durch ein 3,5" Verbund ergänzt bzw. ersetzt. Fürs Backup hab ich keine direkten gedanken. Hier soll das Capicity Layer erstmal herhalten und aufdauer wird es vermutlich ein Coldbackup auf mehrere externe HDD's. Kann mir da auch vorstellen das eine Externe HDD am NUC hängt und darauf der Proxmox Backup Server läuft welches das Blockdevice als Destination nutzt.


    Beim Thema Netzwerk kann man eigentlich nicht mehr wirklich viel hinzufügen, das Board verfügt über dediziertes IPMI und einen I350 Intel Chip mit vier Gbit Interfaces, welches denke ich vorne und hinten reichen wird.


    Beim Arbeitsspeicher lässt das Board mit dem Formfaktor denke ich auch keinerlei Wünsche offen, vor allem für RAM liebhaber. Das ganze Board schluckt 512 GB RAM wenn mans braucht. Ich werde da klein anfangen und mich mit 2 x 16GB DDR-4 ECC zufrieden geben. Hier ist auch wieder anzumerken das es nicht nur 512 GB maximal schafft sondern auch in allen Variationen: non-ECC, regECC und ECC.


    Mir fällt jetzt leider nicht mehr viel ein was man hier noch erwähnen könnte. Falls jemand Vorschläge hat kann er sie gerne machen, vielleicht dient das auch als Denkanstoß für den einen oder anderen. Ich bin zumindest richtig Glücklich wenn diese ganze Show mit einer 90 bzw. 120 Watt PicoPSU auf dauer laufen kann.

  • (...weil man Post editieren kann, der Zeitraum für die Nachbearbeitung abläuft und man dann alles nochmal schreiben darf als) Nachtrag:


    Bei der Bifurication Karte handelt es sich um folgende (RSC-R2UG-A2E16-A): https://www.supermicro.com/CDS…card/RSC-R2UG-A2E16-A.jpg

    Informationen zu PCI-E Bifurication

    Informationen zur WD Red SA500 NAS SATA SSD

    Informationen zur DELL HBA330

    Informationen zur DELL H310

  • Hat hier zufällig jemand nen Sparkfun ESP8266 Thing (nicht-dev-version) rumliegen? Ich hab gestern länger als ich öffentlich zugeben möchte versucht den zu flashen, und ich kriegs nicht hin. Irgendwas mit einem DTR Pin, das FTDI Board von Sparkfun mit DTR Pinhab ich nicht, nur nen generisches. Wie krieg ich das Board in den flash mode?


    Theoretisch soll ich Pin0 bzw DTR auf Ground legen. Jegliche Kombinationen funktionieren aber nicht.


    1606653953572.jpg1606653953584.jpg

  • Was hast du? Einen CH340 Adapter?

    Mach den mal auf. die haben oft nen Lötpin für DTR.


    Ansonsten solltest du auch einfach den Pin D0 des ESP auf Masse legen können, während du die Versorgung einschaltest um in den Flashmode zu kommen.

  • Was hast du? Einen CH340 Adapter?

    Das ist nen noname FTDI. Alle Pins auf dem board sind auch benutzt/erreichbar.



    einfach den Pin D0 des ESP auf Masse legen

    Genau das habe ich auch bereits versucht, bringt aber nichts. Hab auch den serial port mal mit minicom angeguckt, da passiert rein gar nichts.


    Glaube fast der ist kaputt.


    Bin am überlegen den wieder in die Teilekiste zu schmeißen mit der Beschriftung "wahrscheinlich kaputt" mir mir neue mit eingebautem FTDI zu bestellen, so wie die anderen die ich hier so im Einsatz habe.