Das längste Thema

  • Mein RS2000 G8 war (am 27. Mai) 4 Minuten nach Bestellung online, und gestern ein VPS 200 ebenfalls nach 4 Minuten 8) :thumbup: Danke netcup!

    Meine Bestellung ging wohl kurz vor Feierabend oder zum Feierabend hin ein, ...
    Jetzt trinkt das Team wohl noch ihr verdientes Feierabendbierchen, ....

    ... und danach wird wohl der oder diejenige die "Nachtschicht" hat, den Auftrag freigeben - haha. :D


    Edit: wobei es edel wäre, wenn ich die IPv4 und IPv6 schon wüsste, ... dann könnte ich die DNS Records schon mal setzen 8)

  • Wieso benutzt ihr Windows bzw MacOS und kein Linux?

    Oh bitte nicht...

    Um zumindest etwas dazu zu sagen, was ich persönlich als ausgewogene Meinung bezeichnen würde, die sich aus persönlicher Erfahrung gebildet hat:

    • Ohne Windows, kein Gaming
      Es ist nunmal so; ja es gibt Spiele für Linux und es werden auch immer mehr, aber wenn ich Battlefield spielen will, werde ich immer Windows brauchen. Ja, ich habe mir mal einen Ubuntu-Rechner gebaut, der als Steam-Box fungieren sollte bis sich das aus den ganannten Gründen für mich als unpraktisch erwiesen hat und eine Win7-SteamBox draus wurde.
    • MacOS = "Linux in funktioniert"
      Als ich Anfang 2016 meinen Arbeitgeber gewechselt habe, habe ich mir ein Lenovo Thinkpad geben lassen auf das ich ein Ubuntu gepackt habe (ich war Apple eher abgeneigt); alle meine Teamkollegen haben einen Mac verwendet (das wusste ich zum Zeitpunkt der Hardwareauswahl noch nicht). Ich konnte auch inhaltlich mit meinem Ubuntu-Rechner alles, was die konnten; nur hatte ich Probleme mit "alltäglichen Dingen":
      • irgendwann hatte ich endlich das Thinkpad soweit mit der Docking-Station zu funktionieren, allerdings konnte ich immer nur einen Bildschirm daran anschließen. Ab dem 2. (egal ob am Rechner oder an der Dockingstation) funktionierte keiner von beiden mehr
      • wenn der Laptop in den StandBy wechselte während er auf der Docking-Station stand (und das kommt nunmal vor, wenn man den Rechner sperrt, um sich einen Kaffee zu holen), bestand eine ca. 15%-Chance (ja, ich habe zuletzt Statistik geführt), dass er nie wieder aufwachte und hard-resettet werden musste. Man findet dazu auch einige Einträge in Mailinglisten, aber es ist halt nicht gelöst und ich bin nicht so firm darin das selber zu lösen. Am Ende bin ich auch nur Anwender des Computers, um Webentwicklung zu betreiben. Dieser Umstand hat den Genervt-Faktor erheblich erhöh
    • Ende 2016 ergab sich dann die Möglichkeit von einer Firma, die Inventar abverkaufte, ein Mid / End 2015er (das, was noch einen HDMI-Anschluss hat und "normale" USB-Anschlüsse sowie zwei Thunderbold-Dinger hat) MacbookPro mit 18h Nutzungsdauer zu erwerben. Das habe ich über mein Gewerbe wahrgenommen und festgestellt, dass man für LAN zwar einen USB-Anschluss oder Thunderbold-Anschluss braucht (hatte ich aber schon, weil brauchte ich bei meinem Lenovo Yoga vorher auch ;) ), aber ansonsten relativ häufig das gewohnte Plug&Play von Windows funktionierte nur ohne das ganze "Treiber-Gesocks". Man hatte ebenso eine vernünftige CLI, aber das System war insgesamt einfach stabiler.
    • Anfang 2017 wurde dann bei mir zu Hause leider eingebrochen und mein Arbeitslaptop entwendet (leider auch das genannte Macbook aus September). Ich habe mir dann von der Firma ein Macbook Pro geben lassen und zwar auch das Mid 2015er. Und ganz ehrlich hat das die Integration im Team (abeitsinhaltlich) enorm gesteigert, weil alle das System benutzten, mir Software für bestimmte Sachen vorschlagen konnten etc. Ansonsten war alles mMn relativ ähnlich zu Ubuntu: Man hat eine vernünftige CLI und mit homebrew auch einen CLI-Paketmanager, der sich sehen lassen kann (und eh als erstes installiert wird)

    Insgesamt bin ich mit den Macs für meinen Job sehr zufrieden. Ich hab mir von der Hausrat-Erstattung des Einbruchs auch Mitte 2017 einen neuen Mac geholt, aber extra auch wieder einen 2015er und nicht diese neuen mit der Touchbar. Alle meine Kollegen, die das Touchbar-Modell haben sagen mir, dass sie die eine Woche benutzt haben und ab dann nicht mehr wirklich (scheint aber auch kein Hindernis zu sein) und die wegrationalisierten Anschlüsse stören auch. Die akutelle Apple-Strategie nur noch Thunderbold-Anschlüsse und vielleicht einen oder zwei USB-C Anschlüsse zu haben, mag ich nicht. Ich möchte gerne weiterhin den HDMI-Ausgang im Laptop haben und nicht einen Adapter dafür brauchen. Für meinen gewerblichen Mac habe ich übrigens keinen einzigen Adapter, den ich vorher nicht auch schon hatte: Ein miniDP auf DVI und 1Gbit-Ethernet per USB. Mein Tower zu Hause betreibt Ubuntu und Win10 im Dual-Boot. Das Windows als Alltags-OS für Gaming etc (surfe meistens aufm Mac), das Ubuntu für Entwicklungsangelegenheiten, denn die will ich nicht (mehr) auf meinem Windows-System machen wo am Ende dann alles mit spontanen Projekten "zugemüllt" ist.


    Soweit dazu :D

  • Im Alltag ein Linux und für das gelegentliche Spielchen habe ich eine Windows 10 VM mit PCIe Passthrough eingerichtet.

    Macht ne VM wirklich Sinn? Was spricht gegen nen dualboot System. Dank NVMe SSDs bootet die Kiste doch in 2sec. Kurz genug zum switchen 😊

  • Naja aber ist alles weg...Ich finds gerade mit meinen 8/16 Kernen sehr angenehm, unter Windows eben alles gleichzeitig machen zu können. Auch zocken, während im Hintergrund exportiert oder sonstwas wird.


    Mal eben 30min Spielen wär mit nem Dualboot System nicht.

  • Naja aber ist alles weg...Ich finds gerade mit meinen 8/16 Kernen sehr angenehm, unter Windows eben alles gleichzeitig machen zu können. Auch zocken, während im Hintergrund exportiert oder sonstwas wird.


    Mal eben 30min Spielen wär mit nem Dualboot System nicht.

    Ging auch nur ums zocken, wenn man zwingend Linux nutzen will.


    Sowohl auffem Desktop als auch auffem Thinkpad laufen bei mir Windows. Bin aber auch nicht auf Linux angewiesen.


    Gibt eigentlich kaum Geräte mit nem richtigen Linux im Haus, außer nen miniITX Server mit Debian und ne Himbeere - haha.

  • Ich find Microsofts Software, hallo Publisher, mittlerweile echt scheiße. Aber auf Windows verzichten kann und will ich nicht, so schade es teilweise auch ist. Wäre macOS offen (ja, man kann es aufm PC installieren, erhält aber keinen Support und es kann mit jedem Update wieder nicht funktionieren), wäre dies das OS, was ich nutzen würde. Ich hab während dem Warten auf meinen iPhone Akku Tausch mal einen 1h-Workshop mitgemacht, bei dem ich mal die ganzen Gesten von macOS kennenlernen durfte (habe macOS vorher nicht genutzt, nutze es auch heute nicht), aber das OS ist so unglaublich flüssig und smooth, gerade mit diesen Gesten.

    Besonders finde ich hier auch, dass sich Mac und MacBook gleich anfühlen, und es nicht dieses ekelhafte rumgemache wie bei Windows Laptops ist, wenn man nur den Laptop ohne Maus nutzt.


    Auch schade ist, dass ich die WWDC um 19:00 Uhr verpasst habe und man nicht zurückspulen kann, darf jetzt warten, nbis die rum ist...

  • Hier bei netcup?

    Nein, auf dem heimischen Rechner. Netcup hostet (noch) keine Systeme mit dedizierter Grafik.



    Wie groß ist der Overhead durch die Virtualisierung? Was spielst Du damit und welche Hardware/Software wird genutzt?

    Ich sage immer ich habe ca. 99,9% der Leistung eines Bare Metal Systems.

    Letztens habe ich aus Neugierde einen Cinebench gemacht, sogar paar Punkte besser als auf dem gleichen Prozessor (wahrscheinlich durch SW Verbesserungen in Windows zu erklären).


    Mein System:

    • Intel Core i5-4430 3 GHz
    • 16 GiB RAM
    • nvidia GeForce GTX 780 Ti

    Damit spiele ich vieles flüssig runter. Aktuell Rainbow 6 Siege, davor z.B. Hitman (so als grafisch anspruchsvolle Beispiele)

    Mit der VM mache ich dann noch Videoschnitt und meine Steuererklärung.

    Als Hypervisor nutze ich KVM. (QEMU emulator version 2.6.2 (Debian 1:2.6.2+dfsg-0~16.04~ppa0))



    Macht ne VM wirklich Sinn? Was spricht gegen nen dualboot System. Dank NVMe SSDs bootet die Kiste doch in 2sec. Kurz genug zum switchen 😊


    Ich empfinde mein Szenario eher als Edge Case, weil ich das Linux öfter nutze als Windows.

    Gegen ein Dualboot sprach bei mir: der ewige Kampf der Bootloader (Episode 1: Ich überschreibe dich) und das (damals) sehr schlechte "Gelegenheits-Verhalten" Windows. Wenn du das Windows nicht einmal pro Woche bootet; rödelt es erstmal ständig in der Gegend umher. So kann ich das Windows ab und an nebenbei starten und dennoch Linux verwenden.


    Du hast natürlich auch die Vorteile eines Image Files (sofern Windows kein phy. Blockdevice zugewiesen wird) und kannst dir davon ganz leicht Kopien und Snapshots ziehen. Außerdem hat eine VM nicht auf alle Partitionen zugriff.


    Was auch cool ist: du könntest von der VM ein RAM-Abbild ziehen - schneller bekommst du die Kiste nicht "hochgefahren".

    Bei NVMe SSDs hast du ja das Problem: erstmal SSD + passende Anschlussmöglichkeit besitzen. Das Windows qcow2 Image liegt auf einer unverschlüsselten HDD. Dank des Formats und dem Linux FS Cache liegt die Performance beim Plattenzugriff genau mittig zwischen SSD und HDD. In sofern: ausreichend.


    Naja aber ist alles weg...Ich finds gerade mit meinen 8/16 Kernen sehr angenehm, unter Windows eben alles gleichzeitig machen zu können. Auch zocken, während im Hintergrund exportiert oder sonstwas wird.


    Mal eben 30min Spielen wär mit nem Dualboot System nicht.


    Stimme ich voll und ganz zu.

  • Dualboot ist und bleibt in meinen Augen auch eine unschöne Lösung. Gerade mit Windows hatte ich da schon einigen Spaß. (Episode 2: Auf dieser anderen Partition kann ich ja gar nichts lesen, da könnte ich ja meine Hybernate Daten hin legen)


    Da ich zuhause aber die Vorteile eines nativen Linux nicht mehr missen will, nutze ich für Windows Dinge, wie z.B. zocken, inzwischen einen Shadow (https://shadow.tech) mit Shadow Box, und bin damit überglücklich.

    Alle Vorteile eines potenten Gaming PCs mit Windows, aber ohne Anschaffungs- Reparatur und Upgradekosten, sondern simplen 30€ Abogebühr im Monat. :D

  • Dualboot ist und bleibt in meinen Augen auch eine unschöne Lösung. Gerade mit Windows hatte ich da schon einigen Spaß. (Episode 2: Auf dieser anderen Partition kann ich ja gar nichts lesen, da könnte ich ja meine Hybernate Daten hin legen)


    Da ich zuhause aber die Vorteile eines nativen Linux nicht mehr missen will, nutze ich für Windows Dinge, wie z.B. zocken, inzwischen einen Shadow (https://shadow.tech) mit Shadow Box, und bin damit überglücklich.

    Alle Vorteile eines potenten Gaming PCs mit Windows, aber ohne Anschaffungs- Reparatur und Upgradekosten, sondern simplen 30€ Abogebühr im Monat. :D

    Wie ist denn die Verbindung beim Zocken? Hatte mal vor nem.halben jahr nen ähnlichen Service genutzt, Abrechnung per Laufzeit. Aber die Lags haben das Zocken fast unmöglich gemacht. Trotz konstant 50mbit und Verbindung via LAN

  • Wie ist denn die Verbindung beim Zocken? Hatte mal vor nem.halben jahr nen ähnlichen Service genutzt, Abrechnung per Laufzeit. Aber die Lags haben das Zocken fast unmöglich gemacht. Trotz konstant 50mbit und Verbindung via LAN

    Yes, die Latenz würde mich da auch mal interessieren. Taugt das für Online-Shooter?

  • Ich bin kein klassicher Shooter-Spieler, kann deshalb nur über meine Nutzung zu "Alltagsgelöht", WoW, Portal 2, Bulletstorm, Witcher 3 und mal einer Testrunde Left4Dead 2 (was ja auch nicht wirklich auf schnelle Reaktion setzt) sprechen.


    Hier merke ich keine spürbare Latenz, mal ganz zu schweigen von einer störenden Latenz. Gefühlt läufts sogar besser als mein Steam Link es im Heimnetzwerk damals getan hat. Die Latenz in Höhe des Pings können die Jungs und Mädels aber auch nicht weg zaubern, die kommt auf gute 30 - 55 ms bei mir, also wie ein "schlechter Bildschirm" in etwa. Für mich als Gelegenheitsspieler nicht störend, für einen ProGamer aber ggf. schon ein KO Kriterium.


    Bei WoW z. B. hat man aber den Vorteil, dass Shadow im gleichen RZ in Paris hockt wie Blizzard, weshalb man zum Gameserver eine Latenz von 0 - 1 ms hat, was das ganze etwas kompensiert. Generell ist die 1 GBit/s Anbindung, die man im Shadow bekommt, recht nett und performant.