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  • Hallo Herr Preuß,
    wie ich aus ihrem vorherigen Post entnehme gleichen sie die Preise/Angebote an die der Konkurrenz an, bin ich da der richtigen Annahme? Kann man da irgendwo transparenz reinbringen wo man dem Kunden kenntlich macht welche Vorteile >ich< habe wenn ich bei euch bin und nicht bei der XY GmbH? Eine Tabelle in der einfach so wie es ist, drin steht der Anbieter XY hat die Ressourcen zu dem Preis und der YX Anbieter dies und dann halt die Netcup GmbH. Das einzige was ich gerade hier aus dem ganzen Verlaufe entnehme ist, dass die neuen Angebote mit so extrem gemischten Gefühlen aufgenommen werden das man einen Leitfaden braucht in dem Klar wird welche Vorteile man nun gewonnen hat. Zu sagen das man 16 Platten im RAID hat oder auf Grund von Hardware Specs stärke Maschinen hat kann wirklich jeder Mitbewerber erzählen. Dazu hilft es keinem Kunden wenn hier im Forum alle Benchmarks und Leistungsnachweise erbracht werden, er aber unter http://www.netcup.de den Server kauft.


    Das ist jetzt einfach meine persönliche Meinung, ich weiß nicht wie andere das sehen aber wenn ich mir das alles durchlese wird mein Kopf einfach nur Verwirrt. Ich hoffe das man da etwas machen kann.

  • Guten Morgen,


    ich habe nirgendwo geschrieben, dass wir unsere Preise an die Preise unserer Mitbewerber anpassen. Wir gehen generell so vor, dass wir eigenständig die Preise finden und dabei natürlich darauf achten, dass wir nicht teurer als unsere Mitbewerber sind. Wenn wir unsere Preise an den Durchschnittlichen Marktpreis anpassen würden, könnten wir diese locker verdoppeln.


    Wie Sie ganz richtig geschrieben haben, sind die reinen Hardwareangaben erst einmal oberflächlich, abgesehen von RAM und CPU. Wie viel IO ein System bietet lässt sich bei kaum einem Anbieter direkt abfragen. Dafür sind ausführliche Tests erforderlich oder als Kunde müssen Sie sich weitergehend, am besten über unabhängige Medien, darüber informieren. Bei den neuen Root-Servern ist es unser Ziel langfristig IOPS zu garantieren. Aktuell haben unseren neuen Root-Server hier sehr sehr gute Werte. Wir wollen hier zunächst aber einige Langzeiterfahrungen sammeln, bevor wir die Garantien dann auch bewerben. Damit wären wir dann vermutlich der erste Anbieter der IOPS > 10K garantiert. Solche Garantien haben aber auch wieder einen Preis. Wenn diese eingehalten werden sollen, müssen Sie als Kunde auch dafür zahlen, denn wir bekommen rein gar nichts geschenkt. Qualität hat ihren Preis. Teuer muss sie aber nicht sein.


    Was wir nicht machen werden ist das wir Produkte von unseren Mitbewerbern öffentlich auf unserer Website mit unseren Produkten vergleichen. Ein solcher Vergleich wäre sowieso nicht glaubwürdig, wenn er von uns kommt. Diesen Vergleich müssen unabhängige Personen oder Portale machen. Die meisten unserer Kunden informieren sich vor einem Vertragsabschluss über unsere Produkte bei unabhängigen Medien. Wir sind der Meinung das hier viel geboten wird, damit sich potentielle Neukunden ausführlich informieren können. Wer trotzdem noch unsicher ist, kann einfach bei uns bestellen und bei Nichtgefallen seine Zufriedenheitsgarantie nutzen.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Lieber Felix,


    die vergangenen Jahre der hohen Qualität zu einem hervorragenden Preis bei den KVM RootServer haben Netcup einzigartig gemacht und besonders in den letzten Jahren ein paar Auszeichnungen beschert. Diese haben denke ich gezeigt, dass besonders das alte Konzept sehr gut angenommen wurde. Die Entwicklung der Generation 7 hat sich leider ein wenig davon entfernt. Auch wenn die Qualität bei den Root-Servern natürlich weiterhin hoch gehalten wird, so ist doch der Aspekt der herausstechenden Preisleistung merkbar abgefallen. Auch in den vergangenen Jahre bei der Einführung neuer Produkte konnte selten eine derart durchwachsene Kritik beobachtet werden. Die Einführung der VPS Linie ist generell wünschenswert, um bei leichtgewichtigeren Anwendungen bzw. für besonders preisbewusste Kunden auch ein interessantes Produktsegment zu bieten. Auffällig ist jedoch bei dem Root-Servern sowohl die reduzierte Menge an Ram und Speicherplatz , aber auch die geringere Anzahl an dedizierten Kernen. Einige der genannten Punkte wurden natürlich schon gesagt, jedoch wurden Sie so denke ich nicht zur gänze beachtet.


    Die Kunden von netcup beruhen wie ich deiner Nahcircht entnehmen konnte auf: "Wir haben Kunden ohne große Werbekampagnen gewonnen, weil unsere Produkte anders / besser sind als die Maße sie anbietet und wir trotzdem nicht den Preis aus den Augen verlieren". Genau dieser Punkt wird aber sowohl in Leistung als auch Preis geschwächt. Meine Hoffnung wäre hier tatsächlich eine Angleichung an die die Hardwarekonfiguration in Ram, SSD Größe und dedizierte Kerne an die Generation 6. So hat bspw. der RS 4000 einen Verlust von 6 GB Ram und 50% der dedizierten kerne und über 50% des Speicherplatzes erlitten, bei gleichzeitiger Anhebung des Preises.


    Die Einführung neuer Produkte hat natürlich das Bestreben die Leistung gegenüber der alten zu verbessern ohne die Preise bei jeder Generation anzuheben.


    Hier einmal ein kurzer Vergleich der Generationen:


    Generation 6: Generation 6 der Root-Server ist da « netcup news


    Generation 7: https://www.netcup.de/vserver/


    Weiterhin würde ich nochmal bitten im Sinne der Transparenz und Kritikfähigkeit und des großen Interesses an diesem Thema, die hier geschrieben Beiträge in ein eigenes Thema mit entsprechender Überschrift zu migieren.


    Besten Dank

  • Naja, sooooo schlecht finde ich die neuen Produkte auch wieder nicht. Man hat jetzt endlich die freie Wahl, ob einem dedizierte Kerne wichtig sind. Bei den günstigsten Produkten, die vorher oftmals nur über Angebote bestellbar waren, musste man immer bestimmte Abstriche machen. Da ist die VPS-Serie durchaus eine geniale Verbesserung. Würde ich meine Server (2013-2015) upgraden, würde ich sogar minimalst günstiger wegkommen und trotzdem noch mehr Leistung bekommen. Gegenüber der Generation 6 mag es für manche ein Rückschritt sein, sobald man aber etwas weiter zurück blickt, ist es immer noch eine Verbesserung. Ich glaube schon, dass es in die richtige Richtung geht, weil man durch die Unterscheidung zwischen VPS und Root-Server sofort weiß, woran man ist.


    felix , in der Übersicht wird die Netzwerkanbindung (Fast Ethernet / Gigabit) kurz erwähnt, die kommt auf der Detailseite des Produkts aber nirgends vor! ;)

  • Lieber Trimilur,



    vielen Dank für Ihr Feedback!


    Generell möchte ich nochmals betonen, wie auch in den Beiträgen zuvor, dass die Generation 7 bedeutend besser bei den meisten unserer Kunden ankommt als die Generation 6. Trotz EM und des üblichen Sommerlochs haben wir bedeutend mehr Bestellungen bei der Generation 7 als sie am Ende die Generation 6 geboten hat. Als wirtschaftlich denkendes Unternehmen bieten wir das an, was die meisten Kunden sich wünschen. Auch das Verhältnis von Likes zu Dislikes bei Facebook zeigt uns deutlich das die Generation 7 richtig ist.


    Die meisten unserer Kunden benötigen weniger als 100 GB Speicherplatz und ziehen schnelle SSDs langsamen vor. Auch punktet bei den neuen Root-Servern die deutlich höhere Mindestverfügbarkeit. Virtuelle Server mit dedizierten XEON Kernen gibt es bei unseren Mitbewerbern erst ab mindestens den doppelten monatlichen Preis. Das spricht sich schnell herum und wir freuen uns über das große Wachstum. Auch fühlen wir unsere Arbeit hier bestätigt, da wir uns als qualitätsbewusstes Hostingunternehmen sehen.


    Uns ist bewusst das die neue Produktlinie leider nicht die Wünsche aller Kunden erfüllt. Es ist denke ich aber auch verständlich, dass wir bei einem Massenprodukt nicht jeden einzelnen Wunsch erfüllen können. Wir werden jetzt sicherlich nicht unsere gut aufgebauten Uplinks kündigen, den DDoS-Filter abschalten, die RAID-Level so umkonfigurieren das mehr Daten bei weniger Durchsatz gespeichert werden können, nur weil einige Kunden nicht bereit sind einen in unseren Augen sehr fairen Preis für die Leistung zu bezahlen. Zudem ist eine Preiserhöhung für Bestandskunden Stand heute gar nicht geplant. Hier profitieren Sie also kostenlos von einigen Qualitätsmerkmalen für die wir in der Zukunft eine Vergütung haben möchten.


    Quote

    Weiterhin würde ich nochmal bitten im Sinne der Transparenz und
    Kritikfähigkeit und des großen Interesses an diesem Thema, die hier
    geschrieben Beiträge in ein eigenes Thema mit entsprechender Überschrift
    zu migieren.

    Das können wir gerne machen, wenn dieses im Sinne aller anderen Verfasser von Postings zu dem Thema ist. Diskussionen in diesem Thema erreichen übrigens mehr Teilnehmer als wenn ein neuer Beitrag verfasst wird (von dem es ja sogar auch schon mehrere zu dem Thema Gen 7 gibt), da sehr viele Teilnehmer dieses Thema abonniert haben.


    KB19 : Reicht das in der Übersicht nicht aus?



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Reicht das in der Übersicht nicht aus?


    Ich persönlich bin der Meinung, dass die Produktseite ausnahmslos alles beinhalten sollte, was relevant ist. Da möchte ich mir als Kunde nicht erst in irgendeiner Übersicht, die ich vielleicht gar nicht kenne, etwas zusammen suchen müssen. Letzten Endes wird es ja nicht in der Übersicht in den Warenkorb gelegt. Nicht jeder kommt darüber zum Produkt, wenn er z.B. einem Direktlink im Forum oder gar von extern folgt.


    Es könnte sonst so aussehen, als ob diese Informationen gezielt versteckt werden sollen. Teil des Produkts sind sie damit ja auch nicht, diese Details tauchen somit nicht im CCP auf, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Meiner Meinung nach wäre es transparenter, wenn es überall steht.


  • Früher waren mal die ganzen Infos, auf der Produktseite: netcup.de - Produktdetails - ich hätte auch nichts dagegen, dies wieder so fortzuführen (die Übersicht mit den Details kann ja trotzdem bestehen bleiben).

  • Ja Malhzeit dann! Bitdefender Finds 'Hypervisor Wiretap' For Reading TLS-Encrypted Communications - Slashdot

    Quote

    Makes it possible for a malicious cloud provider, or one pressured into giving access to three-letter agencies, to recover the TLS keys used to encrypt every communication session between virtualized servers and customers. CIOs who are outsourcing their virtualized infrastructure to a third-party vendor should assume that all of the information flowing between the business and its customers has been decrypted and read for an undetermined amount of time."

  • Naja, ganz ehrlich - das halte ich jetzt für nicht verwunderlich!


    Eigentlich muss doch jedem, der ein virtuelles System mietet, klar sein, dass der Betreiber vollen Zugriff auf die dedizierte Hardware dahinter hat und damit auch Zugriff auf Festplatte, RAM, etc pp des virtuellen Servers!
    Meiner Meinung nach ist das keine News wert sondern müsste jedem, der einen virtuellen Server betreibt, schon von Anfang an klar gewesen sein! Das ist auch keine Sicherheitslücke, sondern einfach ein unabdingbarer Kompromiss, den man eingehen muss wenn man Hardware virtualisiert.


    Witzigerweise gibt es Menschen, die Ihre virtuellen Maschinen verschlüsseln - solange die Kiste an ist sind auch die Schlüssel im RAM der Hostmaschine auffindbar.


    Man darf sich allerdings auch mal überlegen was netcup davon hätte hier systematisch RAM ihrer virtuellen Server auszulesen --> ganz davon abgesehen, dass die Anreize fehlen könnte der Betreiber ja auch direkt auf die Festplatten der virtuellen Server zugreifen, wieso also Datenströme belauschen wenn man doch den virtuellen Server sogar komplett klonen könnte!
    Sollte irgendein Anbieter irgendetwas in der Richtung machen wäre das sein sicherer Tod! Sollte jemals so etwas bei einem Anbieter rauskommen wäre er innerhalb kürzester Zeit vom Markt verschwunden!

  • Ich musste mir letztens für ein vHost System welches auf nginx basiert nen Shellscript bauen welches die Hosts welche erstellt werden sollen aus den Configs holt und dies dynamisch zu einem SAN Cert zusammenfasst.


    server {} Block mit server_name der mit regular expressions arbeitet. Sehr speziell, ja, ja... :)


    Wäre halt viel einfacher mit Wildcard.


    Ein Grundgedanke an Lets Encrypt ist ja auch der Automatismus.


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