Das längste Thema

  • Kann hier jemand einen guten Password-Save zum selber Hosten empfehlen außer Bitwarden?

    Ich persönlich folge hier dem KISS-Prinzip und nutze KeePass 2.x unter Windows/Linux+Android, wobei die Kopien der Schlüsseldatei(en für verschiedene Konten) automatisch via Syncthing zwischen verschiedenen (Mobil-)Geräten–auf jeweils verschlüsselten Dateisystemen–synchronisiert werden. Da ich mir die jeweilige(n) Schlüsseldatei(en) nicht mit Dritten teile, sind widersprüchliche Änderungen zur gleichen Zeit ausgeschlossen.

    (Ob eine automatische Neueinlesung durch die laufende Programminstanz bei Aktualisierung der Datei stattfindet, habe ich bislang allerdings nicht getestet.)

  • Ich nutze dafür einfach KeePass - mit Zugriff auf die Passwort-DB übers LAN und von unterwegs mit Handy aus eben per VPN. Seit Jahren störungsfrei gelaufen bisher. :)


    Mir war hierbei ein möglichst simpler Ansatz wichtig, weil ich im Störfall wieder schnell und unkompliziert an meine Kennwörter möchte.


    Edit: m_ueberall ich meine der gleichzeitige Zugriff ist kein Problem. Nutzen im Büro auch eine zentrale KeePass-DB und beim Speichern bemerkt KeePass die entfernte Änderung und schlägt einen Sync vor - der klappte bisher immer fehlerfrei.

  • Nutzt hier eigentlich jemand OpenSUSE auf seinen Servern und mag mal ein bisschen diesbezüglich plaudern?


    Ich bin auf Arbeit oft auf SLES unterwegs und das macht nen ganz soliden Eindruck.

    Nutzen ja, zu einer Plauderei werde ich aber nicht viel beitragen können. Erstens hab ich nicht viel am Laufen, zweitens kenn ich praktisch nix anderes. Benutze seit Jahrzehnten Opensuse (hieß bloß früher anders), zuhause, auf Arbeit und auf dem einen oder anderen Server. Hatte nie einen ernstlichen Grund, mir was anders genauer anzuschauen.

  • Wie erklärt man einer Person, dass Datenschutzeinstellungen im Browser das geringste Problem sind, wenn sie offenbar noch WinXP verwenden? =O


    EOL seit 2014 und selbst der Browser (FF) dürfte bereits seit 2018 EOL sein. Nichts sagen ist definitiv keine Option, aber ich möchte vermeiden, dass ich da jetzt täglich 2h Supporthotline spielen muss…


    Einfach auf Linux migrieren scheidet dadurch wohl auch aus ^^

  • Deutlich darauf hinweisen, dass es Datensicherheit und Datenschutz in einer solchen Softwareumgebung nicht geben kann und du deswegen dafür auch grundsätzlich keinen Support geben kannst. Also nach dem Motto: Installier dir Windows 10 und mache ein Browser-Update, dann kannst du mich gern wieder fragen. Bis dahin tut es mir leid.

  • Ich habe mal eine ältere Dame mit dem Argument der ablaufenden Root-Zertifikate überzeugen können sich von XP zu trennen. Sie hat nämlich selber gemerkt, dass ihr Mailprogramm und der Browser immer wieder Zertifikatswarnung ausspuckten. Sie dachte das sei normal und die Seiten würden einfach nicht funktionieren.


    Natürlich kann man die Zertifikate auch händisch auffrischen, aber dieses Detail habe ich mal außen vor gelassen. :saint:

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    Dieses Gebäude hat mir die Vorfahrt genommen! *hup*

  • Wie erklärt man einer Person, dass Datenschutzeinstellungen im Browser das geringste Problem sind, wenn sie offenbar noch WinXP verwenden? =O

    EOL seit 2014 und selbst der Browser (FF) dürfte bereits seit 2018 EOL sein. Nichts sagen ist definitiv keine Option, aber ich möchte vermeiden, dass ich da jetzt täglich 2h Supporthotline spielen muss…

    Eine anonyme Nachricht zukommen lassen (mit entsprechenden Verweisen auf Wikipedia usw., als Link und Bild, falls die Person nicht auf alle Links klicken mag)? :)

  • Also nach dem Motto: Installier dir Windows 10 und mache ein Browser-Update, dann kannst du mich gern wieder fragen. Bis dahin tut es mir leid.

    Das ist ja schon mal das Grundproblem: Ich kenne mich mit Win10 sowieso nicht aus ^^


    Außer mal kurz in einer VM mit einer Evaluierungsversion schnell etwas testen, liegt mein Wissensstand bei Windows ≥8 ziemlich genau bei NULL.


    Unabhängig vom aktuellen Fall: Bisher greift die (zutreffende) Ausrede, dass ich mich mit Windows nicht mehr wirklich auskenne relativ gut. Aber es gibt halt doch Fälle, wo man trotzdem helfen will bzw. muss. Vor allem wenn alle anderen in Frage kommenden Helfer ebenfalls keine Ahnung haben, weil sie z.B. nur macOS verwenden.

    Installier dir Windows 10 […]

    Na rate mal, wer das dann erledigen darf. :S


    Und im Extremfall vielleicht noch eine schlechte Nachricht bezüglich Hardware-Upgrade überbringen muss…


    Da wären wir gleich wieder bei a) keine Ahnung sowie b) nicht täglich 2h investieren und c) fällt es mir schwer einer Person Win10 zu empfehlen. Ja klar, besser als WinXP und aktiv unterstützt. Aber auch nur, solange die Updates dann wirklich drauf landen. Und bei Problemen bin ich der Böse, weil vorher ja alles funktionierte.

    Eine anonyme Nachricht zukommen lassen (mit entsprechenden Verweisen auf Wikipedia usw., als Link und Bild, falls die Person nicht auf alle Links klicken mag)? :)

    Scheidet aus, aus der Nummer komme ich so nicht raus.


    Es ist ja nicht so, dass ich nicht helfen will. Aber erfahrungsgemäß artet das schnell aus, das kennt doch bestimmt jeder hier? ;-)

  • Unabhängig vom aktuellen Fall: Bisher greift die (zutreffende) Ausrede, dass ich mich mit Windows nicht mehr wirklich auskenne relativ gut. Aber es gibt halt doch Fälle, wo man trotzdem helfen will bzw. muss. Vor allem wenn alle anderen in Frage kommenden Helfer ebenfalls keine Ahnung haben, weil sie z.B. nur macOS verwenden.

    Laut Ausgangsbeschreibung bliebe dann nur noch, ein MacBook/MacMini mit aktuellem MacOS zu empfehlen, um Hilfeanfragen im Ansatz umzudiri-/-delegieren. Ist zwar IMHO auch kein wahrer Freundschaftsdienst (:evil:), aber immer noch besser als Windows XP (8|).

  • Um welche Art Probleme geht es denn überhaupt, für die du da Support leisten "darfst"? Normalerweise ist doch das Reasoning von WinXP-Benutzern so, dass sie sagen: "Es läuft doch alles, warum soll ich ein neueres Betriebssystem aufspielen". Oder alternativ: "Mein PC läuft aber nicht mit einem aktuellen Windows".


    Oder dann wie bei einem Bekannten "Für einen neuen PC habe ich keine Zeit. Ich muss damit arbeiten, kannst du nicht was machen, der startet so langsam". Das mit einem Windows 7 und einer Festplatte, die noch 3GB freien Platz hat, der mit allen möglichen Anwendungen überladen ist und allein zum Starten schon 15 Minuten(!) oder mehr braucht, wobei gelegentlich auch mal nicht alles Notwendige beim Start geladen wird. Immerhin wurde auf meine klare Ansage hin ein neuer PC beschafft, aber für mehr als die Beschaffung war nie Zeit. Schliesslich muss er ja arbeiten. Ich habe ihm klipp und klar gesagt, dass die Katastrophe eintreten wird, und die Frage ist nicht "ob", sondern nur "wann". Und so kam es dann auch anlässlich eines Windows-Updates. Jetzt war Zeit. Ich habe dann den bereits mit den wichtigsten Programmen vorinstallierten PC vollends eingerichtet, was auch länger gedauert hat als es notwendig gewewen wäre, wenn es denn wenigstens eine halbwegs vollständige Liste der wirklich benötigten Software gegeben hätte. Den ganzen in den letzten 10 Jahren installierten Schrott wollte ich natürlich nicht wieder mit installieren. Nach mehreren Tagen mit jeweils "abc, def und xyz brauche ich aber auch noch unbedingt, so kann ich nicht arbeiten" war es dann endlich geschafft. Und seitdem fragt er sich, was er eigentlich vorher den ganzen Tag gemacht hat, weil der neue PC halt doch um einiges zügiger arbeitet und er nicht mehr bei jeder Eingabe auf den PC wartet, sondern der auf ihn. Und weil Programme halt nicht mehr 5 Minuten zum starten brauchen.

  • Es ist ja nicht so, dass ich nicht helfen will. Aber erfahrungsgemäß artet das schnell aus, das kennt doch bestimmt jeder hier? ;-)

    Oh, ja. :|

    Und oft mit der Erwartungshaltung, dass man als "IT-Experte" ja bei jeglichem Problem den Grund sofort benennen und mit einem Fingerschnippen beheben kann...

  • Es ist ja nicht so, dass ich nicht helfen will. Aber erfahrungsgemäß artet das schnell aus, das kennt doch bestimmt jeder hier?

    Korrekt.


    2012 hat mich mein Patenonkel gefragt, ob ich in seinem Haus die Netzwerkdosen anschließen kann. Er hat zwar brav zu jeder Dose ein Kabel gelegt, aber eben nur eins. Für Netzwerkdosen mit zwei Buchsen.

    Er wollte aber unbedingt, dass beide Buchsen verwendet werden können. Also habe ich ihm vorgeschlagen, dass ich das so anschließe, dass auf jeder Buchse maximal 100 Mbit/s möglich sind. Zu der Zeit waren bei ihm 3 Mbit/s am Internetanschluss möglich. Unten im Keller einen billigen 100 Mbit/s Switch an die Wand gehangen und alles war gut.


    Irgendwann kam der Tag, als bei ihm 100 Mbit/s möglich waren und er hat sich in dem Zuge auch eine neue Fritzbox gekauft (7430). Alles war gut.


    Dann kam der Tag, als er sich MagentaTV hat aufquatschen lassen. Ich habe ihm gesagt, dass ich davon nicht so viel halte und dass bei ihm jetzt auch 250 Mbit/s möglich sind, er sich das aber bitte nicht aufquatschen lassen soll, weil sowohl seine Fritzbox, der Switch und seine aktuelle Verkabelung im Haus das nicht können. Und er es auch nicht braucht. (Ich ahnte schon, dass mich das ganze bald wieder einholen würde)


    Und nun kam der Tag, an dem er mich anrief und mir mitteilte, dass er eine neue Fritzbox braucht, weil er ja jetzt 250 Mbit/s gebucht hat. Hab ihm dann versucht zu erklären, dass ne neue Fritzbox allein das Problem nicht lösen wird, weil ja die Verkabelung und der Switch noch auf 100 Mbit/s ausgelegt sind. Könnte ich ihm nicht eben eine neue Fritzbox und einen neuen Switch bestellen und vorbeikommen, die Verkabelung umklemmen und alles einrichten? Na klar!


    Daraus wurden drei Tage Arbeit. Jedes Mal bis spät Abends. Die Dosen umzuklemmen war gar nicht so leicht, weil die Kabel auch schon vorher alle viel zu kurz waren. War also echt fummelig. Hat aber irgendwie geklappt. Irgendwann war alles umgeklemmt, neuer Switch hing an der Wand und neue Fritzbox war eingerichtet. Mein Patenonkel macht den Fernseher (MagentaTV) an - nach 5 Sekunden ruckelt das Bild und der Ton fällt aus. Hab selten sowas enttäuschendes erlebt. Den ganzen Tag ackert man bei brütender Hitze in dem Haus, rennt hunderte Male in den ersten Stock und in den Keller und dann will dieses dämliche MagentaTV nicht.


    Ich kürze mal ab: Es lag am Switch. Hätte ich doch bloß vorher mal die Bewertung bei Amazon gelesen, die genau von diesem Problem in Verbindung mit MagentaTV berichtet... Naja, hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.


    Aber daraus habe ich gelernt, dass ich echt daran arbeiten muss, öfter "nein" zu sagen.


    Musste das jetzt mal loswerden ^^

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  • Eine anonyme Nachricht zukommen lassen (mit entsprechenden Verweisen auf Wikipedia usw., als Link und Bild, falls die Person nicht auf alle Links klicken mag)? :)

    Eventuell könnten auch die indischen Freunde von Microsoft helfen. Die rufen an, erzählen ihre übliche Story, dass der PC eine Gefahr ist für das ganze Internet usw... Vielleicht überzeugt das dann ja, wenn Microsoft schon selbst telefonisch interveniert.

  • Eventuell könnten auch die indischen Freunde von Microsoft helfen. Die rufen an, erzählen ihre übliche Story, dass der PC eine Gefahr ist für das ganze Internet usw... Vielleicht überzeugt das dann ja, wenn Microsoft schon selbst telefonisch interveniert.

    Lustig wird es dann nur, wenn du einen Rückruf von Microsoft selbst bekommst, weil du dort ein Ticket eröffnet hast - und dein Gesprächspartner auch Inder ist.