Das längste Thema

  • Naja, hängen wir mal an das Auto einen Anhänger mit 50 Tonnen Masse dran, dann will ich den Bremsweg auch erst mal sehen, sofern das Auto überhaupt unfallfrei zum Halten kommt.

    des Auto zeigst mir, des da überhaupt vom Fleck kommt; abschüssig die Klippen runter sicher :D

  • des Auto zeigst mir, des da überhaupt vom Fleck kommt; abschüssig die Klippen runter sicher :D

    Selbst wenn man den Anhänger mit irgendwas anschleppen würde (Lok ;-), Panzer, was auch immer. Nach den ersten paar hundert Metern Bremsweg wär wahrscheinlich schon die Karosserie durchgeschliffen :D. Von den Reifen, Rädern und sonstigem Kleinzeug wär wohl schon lang nichts mehr übrig.

    Ansonsten, der Tanker könnte vielleicht noch abdrehen, wenn schon der Bremsweg nicht ganz reicht. Der ICE hätte damit ein Problem .

  • Was hast du da gebastelt?

    Tinyproxy in einer (OpenWrt) VM, die als Uplink in jenem VLAN hängt, das bei der FRITZ!Box an Port 4 (Gastnetzwerk) landet. (Der wiederum über den Switch auf 10 Mbit limitiert ist.)


    Die FRITZ!Box ist quasi mein neues Modem des neuen DSL-Providers. Mein eigener Router wählt sich über PPPoE ein und bekommt darüber eine statische IPv4-Adresse und ein statisches /60 Subnetz. Die FRITZ!Box selbst darf sich über DHCP aber trotzdem eine CGN-Adresse sowie ein dynamisches /60 Subnetz vom Provider holen. Und genau diese CGN-Verbindung nutze ich dann für das "Gastnetzwerk". Das könnte man sich z.B. mit einem Vigor-Modem auch selbst bauen, aber irgendwie gefällt mir die FRITZ!Box bei dieser eingeschränkten Nutzung durchaus.


    Fazit: Lieber mit einer IP bei YouTube aufdampfen, die von tausenden Kunden verwendet wird. Bei einer statischen IP riskiere ich lieber keinen Bann. Und Tor wird noch schneller ausgesperrt. Bei der CGN-IP dürfte es jetzt mit einer Sleeptime von 120 Sekunden ohne zwischenzeitliches CAPTCHA (Error 403 bzw. 429) laufen. :-)

  • Mein eigener Router wählt sich über PPPoE ein und bekommt darüber eine statische IPv4-Adresse und ein statisches /60 Subnetz. Die FRITZ!Box selbst darf sich über DHCP aber trotzdem eine CGN-Adresse sowie ein dynamisches /60 Subnetz vom Provider holen.

    Das ist irgendwie cool. Weißt du wie dieses Feature heißt und bei welchen Providern man sowas bekommt?

  • Weißt du wie dieses Feature heißt und bei welchen Providern man sowas bekommt?

    Naja, die alternativen Provider nutzen hier in AT seit knapp drei Jahren die sogenannte "virtuelle Entbündelung" von A1.


    A1 (ehemals Telekom Austria) ist der Platzhirsch, wenn es um Telefonleitungen geht. Seit dem großflächigen ARU/VDSL (Vectoring) Ausbau dürfen alternative Provider nicht mehr selbst im Wählamt entbündeln, das muss alles über A1 laufen. Soweit ich das mitbekommen habe, wurden sie von der RTR aber dazu verdonnert, ihr Netz trotzdem für alternative Provider zu öffnen und Konditionen anzubieten, die den Mitbewerbern konkurrenzfähige (= günstigere) Produkte ermöglichen.


    Der alternative Provider bestellt selbst den Anschluss bei A1 und hat dann sein eigenes VLAN auf der (V)DSL-Leitung, in dem er (bzw. der Kunde) theoretisch anstellen kann, was er will. Das landet über irgendwelche Tunneltechnologien direkt auf der Infrastruktur des Providers. Bei diesem Anbieter heißt das, dass standardmäßig alles über DHCP(v6) läuft. Für die Kunden mit statischer IP (bzw. bei Bedarf auch für die anderen) gibt es PPPoE mit Zugangsdaten. Das leitet die FRITZ!Box einfach durch, also Passthrough bzw. Relay. Bei Bedarf könnte man natürlich auch nur PPPoE verwenden und auf den Rest verzichten.


    Routerzwang gibt es theoretisch keinen (Stichwort allerdings Modem-Whitelist von A1), die ausgelieferten FRITZ!Boxen sind nicht kastriert, die SIP-Zugangsdaten ("Festnetztelefonie") bekommt man ohne zu betteln und statische IP-Adressen sind auch bei Privatkundentarifen möglich. Dazu funktionierendes IPv6 mit mehr als einem lächerlichen /64. Alles Dinge, die man bei A1 vergeblich sucht und maximal um deutlich mehr Geld im Businessbereich findet. :-)


    In Anbetracht der Tatsache, dass ein Tochterunternehmen der ANX Holding ebenfalls am österreichischen DSL-Markt aktiv ist, schreibe ich jetzt mal nicht, bei welchem Provider ich gelandet bin. Ich sage nur soviel, dass er VLAN 31 verwendet und faktisch keine Mindestvertragsdauer hat. ;-)

  • also hast du keine zwei PPP Zugangsdaten?

    Exakt, nur einmal für die statischen Adressen.

    Gibt es denn zwei unterschiedliche Leitungsgeschwindigkeiten oder sind Geschwindigkeiten Portbasiert mit der DSL Verbindung zum MSAN / DSLAM geregelt?

    Ich gehe mal davon aus, dass das portbasiert über die DSL-Verbindung geregelt ist. :-)


    DSLAM-Datenrate Max. kbit/s 156752 20904
    DSLAM-Datenrate Min. kbit/s 1024
    Leitungskapazität kbit/s 131530 40364
    Aktuelle Datenrate kbit/s 131141 20903
    Min Effektive Datenrate kbit/s 128232 20901
    Nahtlose Ratenadaption
    an aus


    (Der Tarif hätte 150/20 Mbit, aber soviel gibt die Leitung in der Empfangsrichtung nicht her.)

  • KB19 interessant; und die Geschichte mit Internet via Kabel-TV, die ja gerade in AT sehr weit verbreitet ist, weil ja der - Du hast es angespriochen, der Platzhirsch - gerade ein paar Meter außerhalb der großen Städte (davon gibts in AT ja gerade mal eine Handvoll) - eine veraltete Infrastruktur hat, welche kaum über ein mehrfaches ISDN schafft; sprich die sogenannte letzte Meile hier das Problem ist; aber Kabel-TV hier in AT zusätzlich zu den großen Städten eine Verbreitung hat, und ein Kabel mit hoher Qualität ins Wohnzimmer liefert; ¹


    Glück hat man wenn man wo Fuchs und Hase gute Nacht sagen, einem die Gemeinde anschreibt und nach Interesse f. eine Glasfaseranbindung fragt, und des nicht nur bei einer Interessensbekundung bleibt, sondern in die Tat umgesetzt wird, dann bekommt man f. ein paar 100 EUR Anschlußgebühr einen Glasfaseranschluß an die Grundgrenze; um den Rest muss man sich hier natürlich selbst kümmern; und der Tarif ist hier selbstredend dann nicht kostenlos;;)


    ja irgendwie ist es schon seltsam, dass dort wo man ohnehin was vernünftiges zur Verfügung hat, es sich aussuchen kann, wobei - um Deine Frage H6G , wo man denn 2 Privattarife f. 45 EUR bekäme, hier auch beantwortet ist; Mobilfunkanbieter sind hier die billigen ...; hier gilt halt fast ausschließlich:

    what you pay is what you get;


    pasted-from-clipboard.png PLUS irgend einen anderen Anbieter f. des selbe ...


    ich will es lieber nicht wissen was Dein Spaß jeden Monat kostet KB19


    ¹ die ersten Kabel-TV Betreiber hatten Internet bereits um die Jahrtausendwende im Programm, damals bereits mit einer Bandbreite vom mehrfachen ISDN;

    320 kBit/s bzw. 64 kBit/s; beim Platzhirschen gabs entweder ISDN um sauteures Geld od. einen Zugang mit luxuriösem 56k Modem

  • Hey,


    kennt ihr nen vernünftiges "Baustellenhandy" welches zwar robust aber dennoch nicht direkt schwer und klobig und schwierig in der Handhabung ist? Ich persönlich kenn nur das von Caterpillar und dies soll wohl, laut einer persönlichen Aussage, nicht so optimal sein.

  • Hey,


    kennt ihr nen vernünftiges "Baustellenhandy" welches zwar robust aber dennoch nicht direkt schwer und klobig und schwierig in der Handhabung ist? Ich persönlich kenn nur das von Caterpillar und dies soll wohl, laut einer persönlichen Aussage, nicht so optimal sein.

    Meinst du sowas?


    Edit: Sorry, ich habe Caterpillar bei dir nicht gelesen. Vergiss meinen Link.

  • mainziman € 36,30 im Monat (inkl. SIP-Festnetz) ;-)


    Keine Einrichtungsgebühr, keine jährliche Servicepauschale, nur einmalig € 10 für die Rufnummernportierung. Hätte ich mich mit der alten ADSL-Bandbreite zufrieden gegeben, wären es sogar unter € 20 gewesen. Das tolle ADSL-Paket kostete bei A1 stolze € 31 je Monat, allerdings noch ohne Indexanpassung.


    Wenn man einmalig 300 bis 400 Euro in die Hand nimmt, kann man bei DSL mittlerweile auch 4-Draht Bonding-Anschlüsse bestellen. Die laufen dann aber immer ohne VPlus/G.Fast. Also nur ca. doppelter VDSL-Speed. Das wären hier bei mir wohl realistisch 250/75 Mbit über Kupfer. Aber dafür müsste natürlich eine zweite Telefonleitung eingezogen werden. Und man müsste einen sauteuren 300/30 Tarif buchen, der als Bondingvariante nie in Aktion ist. Da könnte man auch gleich Kabel nehmen bzw. einleiten lassen, auch wenn es ein geteiltes Medium ist...


    Die erwähnten Unlimited-Mobiltarife kann man spätestens seit Corona in die Tonne treten. Vor 1,5 bis 3 Jahren lief ein 50/10 Tarif (€ 25; Wertkarte) einer A1-Discountmarke immer am Anschlag und wurde sichtbar alle 2 Sekunden auf das gebuchte Tempo gedrosselt. Egal ob UMTS oder LTE, Fullspeed zu jeder Tageszeit. Seit Corona erreicht man teilweise nicht einmal mehr 4 Mbit. Der Upload ist jedoch stabil. Das 3-Netz bzw. Magenta kannst hier sowieso schon lange vergessen.


    Aktuell habe ich noch ein Monatspaket mit einem 30/8 Tarif (€ 20; Wertkarte) im A1 Netz aktiv. Das Ding hat mittlerweile eine völlig andere Nutzungsklasse als die alten Tarife. In der Nacht am WE bricht der Speed hier gleich noch mehr ein. Völlig unbrauchbar mittlerweile, selbst die Latenz ist oftmals ein Horror. Und das 50 Meter neben dem Handymasten mit ≥95% Empfangsstärke. Die Funkzellen sind komplett überlastet. Wenn man irgendwo keine kabelgebundene Alternative hat ist es natürlich besser als nichts.

  • Manche Leute wollen verdienen halt einfach keinen Glasfaseranschluss! Habe da hier im Ort auch einige Kandidaten. Ist mir aber egal, ich habe sogar zwei Leitungen (Telekom + Vodafone/Unitymedia) bis in die Wohnung verlegt, von denen ich aber derzeit nur eine nutze.

  • #Lesenswert: "#Luca in Numbers" [#LucaApp] =O

    Luca gibt an[,] bis 30.[ ]Juli den Api Server mit 2Gbs angebunden zu haben, und dies in Folge auf 4 G[b]s aufgestockt zu haben […]

    Wir nehmen an, daß alle 20 Millionen Nutzerinnen entsprechend dem Source Code alle 12 Stunden einmal die Traces herunterladen. Die Traces umfassen im Moment 2.4 M[B]yte. […]

    [U]nter der Annahme [daß] diese sich sehr gut über den Tag verteilen, würden 20 Mio aktive Nutzende eine dauerhafte Last von 8.88 Gbit/s verursachen und [t]äglich knapp 100 TByte Daten abfragen. […]

    Da Luca angibt[,] nur eine 2 Gb/s Leitung benutzt zu haben, müsste man davon ausgehen[, daß] nur 1/4 oder 1/5 der Nutzerinnen überhaupt aktiv sein können. Bei Berücksichtigung eines Korrekturfaktors, bei selbst moderat [k]onservativer Betrachtung, halbiert sich die Anzahl [noch einmal].

    Wer das Thema weiterverfolgen möchte, findet hier am Satzende eine Zeitleiste.