Nein, Führerschein!
Lastenrad-Führerschein? ![]()
Nein, Führerschein!
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lasst dem Azubi auch mal viele Freiheiten und Zeit zum rumspielen
Aber schaut nochmal drüber, bevor er sein Update für den Treiber von der Sicherheitssoftware pusht.
Aber schaut nochmal drüber, bevor er sein Update für den Treiber von der Sicherheitssoftware pusht.
Ich war vorletzte Woche stolz auf ihn als er zu mir meinte: "Es ist doch Freitag, wollen wir wirklich noch was ändern?" ![]()
Auch praktisch.
Praktisch wird noch dauern, die Fahrschulen sind alle Hoffnungslos überfüllt.
Die wichtigste Vorraussetzung ist, finde ich, dass der Azubi auch richtig Bock hat.
Ich dachte eigentlich das Problem hat man nur im Industrie und Handwerk.. zum Beispiel Elektronik.
Die meisten wollen im Privatleben damit stolzieren wie locker und cool sie es auf der Arbeit haben, einer prahlt mit weniger Arbeit als der andere.
Wir haben uns früher um die Arbeit gestritten um dazu zu lernen. Heute geht's eher darum wer dann weniger zu tun hat.
Am Ende rettet man denen in den letzten 3 Monaten vor der Prüfung mit allen Weisheiten den Hintern, obwohl man sich dabei nur wie die letzten 3 Jahre wiederholt.
Im Spoiler steht ein wenig Text für Neugierige, die zu viel Zeit haben, sich meinen Schmarrn durchzulesen ![]()
In meiner ersten Ausbildung (vor über 10 Jahren) hatte ich einer super Firma als Ausbildungsstätte. Sowohl die Chefetage als auch mein Abteilungsleiter, Produktionsleiter und Ausbilder sowie meine Arbeitskollegen haben (meiner Meinung nach) ganze Arbeit geleistet und mich ausgebildet und unterstützt wo es nur möglich war. In der gesamten Firma wurde Ausbildung wirklich gelebt. Auch in meiner nachfolgenden Zeit als Geselle und Produktionsleiter war dies immer und überall zu spüren, dass die Auszubildenden als solche gesehen und behandelt werden.
Und in meiner zweiten Ausbildung? Sowohl meine Ausbilder als auch meine Berufsfachschule waren der blanke Horror, selbiges gilt für meine Ausbildungsstätte, zumindest was die Ausbildung an sich angeht. Von meinen zwei Ausbildern war einer sehr engagiert, wofür ich ihm sehr dankbar bin, und der andere war einfach nicht existent. Dem Engagierten sei anzurechnen, dass die Ausbildung an sich auf alten Strukturen rumdümpelt und die Chefetage ihm eher Steine in den Weg setzt, als ihn zu unterstützen. Die Berufsfachschule hatte viele Hobby-Pädagogen, welche überwiegend wegen ihres Fachwissens da waren. Wie sie diese vermitteln, wurde ihnen offensichtlich nicht beigebracht. Bestanden haben bei uns überwiegend diejenigen, welche mit Abitur in die Ausbildung gestartet sind und das Studium vor Augen hatten. Die "Durchschnittlichen" Azubis wurden eher links liegen gelassen und haben eine oder mehrere Prüfungen nicht bestanden. Durchfallquote jährlich zwischen 30 und 40 Prozent. Geschoben wird es auf die "faulen" Azubis, welche sich 3 Jahre lang so viel unnötige Theorie einverleiben, dass sie daran brechen. - Und das ist keine Übertreibung. Was man zu den 30 bis 40 Prozent Durchfallquote vielleicht noch sagen muss: Wir sind mit 34 in den Kurs gestartet, eine Prüfungszulassung haben lediglich 18 erreicht, und auf diese ist die Quote zu rechnen.
Was will ich damit sagen?
- Ausbildungen sind nicht vergleichbar
- Ausbildungsstätten sind nicht vergleichbar
- Ausbilder sind nicht vergleichbar
- Berufsfachschulen sind nicht vergleichbar
Und ja, auch Ausbildende sind nicht vergleichbar. Natürlich muss man ein Interesse für den Beruf an sich und einen gewissen Fleiß mit sich bringen. Aber letztendlich steht und fällt vieles mit dem System an sich, welches sich dem Azubi anpassen müsste, nicht umgekehrt - zumindest in gewisser Weise. Wir wollen Fachkräfte, Personen, die sich ausleben, kreativ arbeiten und mitdenken, drücken sie dann aber seit Tag 1 in eine Form - ob sie da hineinpassen oder auch nicht. Dadurch wird meiner Meinung nach viel Potenzial zerstört.
Ich hoffe, meine etwas chaotische Wüterei wurde ein wenig verstanden ![]()
Wer bis hierhin durchgelesen hat: Danke ![]()
Lieber RAD750 - herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Theorieprüfung. Nun weißt du, dass du uns nicht einfach umfahren darfst. Und nun musst du nur noch beweisen, dass du es schaffst, von A nach B zu kommen, ohne einen von uns zu erwischen
Ich bin mir sicher, das packst du auch ![]()
Und was deine Ausbildung angeht: Ich gönne es dir, dass du die Covid-Phase nicht mitmachen musst ![]()
Valkyrie heute war ich den ganzen Tag hin- und hergerissen ob ich Deinen Beitrag kommentiere oder nicht.
Deine Aussagen kann und will ich so aber nicht stehen lassen. ![]()
Der Ausbilder Titel ist ja nur ein Stück Papier und ziemlich irrelevant meiner Erfahrung nach.
"Der Fachinformatiker Titel ist ja auch nur ein Stück Papier und sagt nichts über die Fähigkeiten aus", könnte ich nun auch behaupten.
Ja, ich habe die Ausbildung der Ausbilder absolviert (bei der IHK einer Landeshauptstadt im Südwesten Deutschlands...). Dafür habe ich 1/2 Jahr lang jeden Dienstag und Donnerstag von 18:00-21:30 Uhr meine Freizeit geopfert und die AdA auch noch selbst finanziert. Voller Überzeugung kann ich sagen, dass die AdA die lehrreichste, praxisrelevanteste und wichtigste Ausbildung / Weiterbildung war die ich je absolviert habe.
Wissensvermitlung, die Förderungen von Fähigkeiten und Fertigkeiten sind zwar ein Hauptbestandteil in der Ausbildung (was am Ende ja auch einen Fachinformatiker von einem KFZ-Mechatroniker oder Metzger unterscheidet). Fast genauso wichtig ist es aber auch, die Azubis in das Berufsleben, das kollegiale Miteinander, die Sozialkompetenz, die Persönlichkeitskompetenz, in unternehmerisches Denken, Kundenorientierung und alle dazugehörigen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten einzuführen und in ihrem Werdegang zum Erwachsenwerden & Berufstätigen zu fördern. Dazu gehört eben auch die Motivation für kleine und große Arbeitsaufgaben und Problemlösungen.
Wir haben nämlich einen, den müssen wir laut Geschäftsführung durchziehen und wir bezweifeln, dass er die Endprüfung schaffen wird.
![]()
Mit diesem Satz hast Du mich ziemlich getriggert: "den (ollen Faulenzer der nichts auf die Reihe bekommt?) müssen wir laut Geschäftsführung durchziehen (obwohl wir das alle nicht wollen, dem Typ ist echt nicht zu helfen, die Geschäftsführung hat keine Ahnung?) und wir bezweifeln, das er die Endprüfung schaffen wird (weil wir auch gar keinen Bock haben ihn darauf vorzubereiten und bezahlte Arbeitszeit zu investieren obwohl wir lieber was anderes machen wollen und müssen, Stress haben wir eh' schon genug?).
Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber mit den von mir eingefügten Zwischengedanken in den Klammern, die ich so rauslese, hört sich das sehr negativ an. Bitte nicht sauer sein. ![]()
Ja, auch wir (Industriebetrieb ca. 8 technische Azubis pro Lehrjahr, welche alle 3 Monate die Abteilung wechseln und dann immer mal wieder im Block in der Lehrwerkstatt sind) hatten auch mal so einen grenzwertigen Azubi. Der war zwar total freundlich, aber auch extrem langsam. Dagegen ist ein Siebenschläfer im Wachkoma ein Wirbelwind. Der Azubi schaffte in einer Woche eine Aufgabe nicht, die andere Azubis in max. 4 Stunden erledigten.
Meinem Vorgesetzten hatte der Azubileiter zuvor schon bereits angekündigt dass wir so eine "Schnarchnase" bekommen und wenn wir es gar nicht aushalten, sollen wir den Typ halt in die Lehrwerkstatt zurückschicken. Etwas verduzt sagte ich meinem Chef, dass wir sicher keinen Azubi in die Lehrwerkstatt abschieben weil wir nicht mit ihm zurechtkommen.
Über mehrere Wochen hin bekam er immer wieder andere Aufgaben und langsam bestägte sich, dass er halt nicht gerade der Schnellste war. Er war aber nicht faul und auch nicht unmotiviert. Sein Fachswissen war sogar hervorragend und egal was man ihn fragte, er hatte fast immer die korrekte Antwort. Dazu kam aber auch noch, dass er seine Aufgaben ähnlich wie Monk (US-Fernsehserie) penibelst genau erfüllte. Hatte er eine Aufgabe praktisch schon erledigt, wurschtelte er noch ewig an Nebensächlichkeiten herum ohne es zu sagen.
Ich musste im quasi bei den ersten paar Aufgaben immer sagen: "Cool, Du bist ja schon fertig."
Was er hingegen verneinte und sagte er müsse noch dies und jenes daran machen.
Im Gespräch zeigte ich ihm dann, dass sein Arbeitsergebnis bereits alle Anforderungen erfüllt.
Natürlich war es etwas müsig ihm immer wieder neue Aufgaben zu geben, aber wir schafften es in den 3 Monaten dass er alle Lehrinhalte nicht nur verstand sondern auch anwenden und abschließen konnte. Selbst aus der Lehrwerkstatt bekamen wir eine Rückinfo "was wir denn mit dem angestellt hätten".
Menschen sind eben verschieden, manche sind frühreif und hochengagiert, andere sind etwas langsamer in ihrer Entwicklung und bekommen den Mund nicht auf. Wir reden hier ja aber auch von Teenagern! Ich selbst hatte meine Kollegen aus den Nachbarabteilungen (in die der Azubi danach noch ging) informiert und immer mal wieder nachgehakt wie es im geht.
Seine Ausbildung schaffte er tatsächlich nur knapp. Er blieb in der Firma, wechselte 3 mal die Abteilung und hat inzwischen in der Qualitätssicherung seine Berufung gefunden. Inzwischen um die 24 Jahre alt gehört er aus meiner Sicht von der Motivation her ins vordere Drittel aller Firmenangehörigen die ich kenne und niemand würde bei ihm denken, dass er mal ein "schlechter Azubi" war. Von der Zuverlässigkeit her ist er übrigens Spitze und wenn es um etwas Wichtiges geht, ist mir die Hierarchie bei Q egal! Da kontaktiere ich immer ihn, weil ich weiß, dass der seine Q-Chefs mit dem Thema so lange beackert, bis es erledigt ist.
Der andere Azubi hat richtig Lust neues Zeug kennenzulernen und beschäftigt sich auch privat mit vielen Themen.
Glückwunsch zu einem so engagierten Azubi. Mit solchen Azubis kann man natürlich etwas leichter umgehen und sie auch rasch produktiv in die Arbeit mit einbeziehen.
Ein Azubi der bei uns im ersten Lehrjahr Spitzennoten einfährt, muss zur Unterredung in der Personalabteilung antanzen und wird mit folgenden Möglichkeiten konforntiert:
Förderung der Azubis muss eben immer im Einzelfall bewertet werden.
Ich bin ja kein Pädagoge oder so, aber das hat schon einen echt guten Lerneffekt:
Meistens machen wir zuerst etwas zusammen und ich versuche nicht alles vorweg zu nehmen. Er soll selber ein kleines bisschen nachdenken und rumtesten.
Daraufhin sage ich ihm "hau weg" und er soll es nochmal alleine aufsetzen und gegebenfalls etwas anders konfigurieren. Da helfe ich dann nur noch, wenn er Fragen hat oder nicht mehr weiter weiß.
Offenbar hast Du Dir ganz intuitiv angeeignet wie ein ausgebildeter (motivierter) Ausbilder zu handeln. ![]()
Diese von Dir beschriebene Herangehensweise mit den Azubis entspricht 1:1 einer der Ausbildungsmethoden.
In Deinem Fall die sog. "4-Stufen-Methode": ![]()
(C)opyright IHK Stuttgart
Ganz wichtig ist dabei die eigene Verhaltensweise (als Ausbilder):
Bei 1. und 2. macht man als Ausbilder etwas vor und erklärt es.
Bei 3. und 4. lässt man die Azubis etwas nachmachen und lässt es die Azubis auch erklären.
Gerade letzterer Punkt ist vielen unmotivierten Ausbildern zu stressig: Der Azubi hat die Aufgabe falsch gelöst und man hat keine Lust die Fehler und Fehlannahmen des Azubis herauszufinden. Stattdessen werden die Azbuis belehrt und zurechtgeweisen.
Solche Ausbilder finde ich zum
was der Grund war, weshalb ich selbst die AdA gemacht habe.
Am Ende stellt sich nämlich einfach fast immer heraus, dass die Azubis nur etwas falsch interpretiert haben oder von falschen Annahmen ausgingen. Gerade das Herausfinden der Fehler ist aber der wichtigste Lern- und Motivationseffekt den Azubis individuell erleben können. Nur so entstehen echte und selbstbewusste Fachkräfte
Sorry, das musste sein.
Wünsche Deinem Parade-Azubi eine glatte Durchschnittsnote 1 im Abschlusszeugnis und dem anderen Azubi ein "bestanden". Immerhin kann ein Ausbildungsabbruch erhebliche Konsequenzen für den Rest seines Lebens bedeuten. Darüber sollte sich allerdings auch die Geschäftsführung und Personalabteilung zum Zeitpunkt der Einstellung / Ausbildungsvertrag bewusst sein. Außerdem sollte denen klar sein, dass eine Ausbildung immer Geld und Aufwand kostet. Den "Cashback" gibt es erst einige Jahre nach Übernahme der Azubis. Und selbst mit einer abgeschlossenen Ausbildung "im falschen Bereich", kann man in Deutschland problemlos auf dem zweiten Bildungsweg doch noch auf andere Berufe umsteigen oder auch im selben Bereich auf-/umsteigen.
Wenn ein Ausbilder richtig Bock hat, bekommt er alle Azubis zur bestandenen Abschlussprüfung!
Hallo zusammen,
...Wir können zu buchhalterischen Sachverhalten im Forum keine Unterstützung leisten. Daher werde ich diesen Thread schließen. Natürlich löschen wir keine kritischen Beiträge, insofern diese nicht gegen unsere Forenregeln verstoßen, somit auch nicht diesen...
Eine vorbildliche & neutrale Reaktion ![]()
Da Insolvenzen in den verschiedenen Krisen der letzten Jahre zunehmen, sollten sich alle Betroffenen frühzeitig Gedanken um die für sie wichtigen Vertragsbeziehungen machen.
Die Bezahlung von (i.d.R. überschaubaren) Telekommunikationsverträgen (Handy, DSL, Webhosting & Co.) gehört dazu.
Wenn die Zahlung per Vorkasse durch Dritte (Verwandtschaft / Freunde) erfolgt, dann dürfte dies auch nicht unmittelbar zur Insolvenzmasse gehören.
Bei einem rechtzeitigen Domain- und Vertragstransfer dürfte sowieso Rechtssicherheit naheliegen.
Wie dem auch sei, ist das deutsche Insolvenzrecht auch ein mächtiges Schutzrecht für die Schuldner! Ziel ist es ja, dass die Schuldner wieder auf die Beine kommen. Auch hierüber können Schuldnerberatungen informieren.
Grundsätzlich gilt: Wir mahnen fällige Rechnungen mehrmals an, sowohl via E-Mail, als auch einmalig via Post an die im Kundenkonto hinterlegte Anschrift.
Ich war zwar noch nie von einer Rücklastschrift betroffen, fände aber einen zusätzlichen dicken roten Hinweis im CCP sinnvoll.
Könnt Ihr auf der Webseite mit den WhatsApp-Bannern ja auch ![]()
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Im WCP und SCP könnte auch ein auffälliges und zugleich neutrales "Im CCP wurde eine wichtige Nachricht zum Vertrag hinterlegt. Es ist eine Reaktion Ihrerseits zum Vertrag notwendig."
Boah. Jetzt habe ich hoffentlich das Gröbste hinter mir mit dem Umzug der Cloud (oder eigentlich Cloud-Daten) zum roten H. Also vor 5 Minuten habe ich hier noch laut geflucht und der Storage-Box gedroht, sie zu entsorgen und die Kündigung meines Servers bei Strota zurückzunehmen. Das muss dann doch gewirkt haben. War gut geplant und nicht so ganz daran gehalten.
Da sind so einige Dinge in den neueren Nextcloud-Versionen drin, die im Zusammenspiel mit der Storage Share so richtig Ärger machen können, wenn irgendwas falsch läuft.
Fing eigentlich relativ gut an. Ich hatte die alte Cloud in den Wartungsmodus gebracht und ne Weile gewartet, bis die Clients das gemerkt hatten. Dann CNAME auf die Storage Share gesetzt und beim roten H die Subdomain eingerichtet. Hat ne ganze Weile gedauert, bis der CNAME erkannt wurde. Dann konnte ich den Nextcloud-Client auf dem PC auf das neue Passwort umstellen und er hat dann ca 20 GB Daten synchronisiert, die zwar eigentlich schon alle da waren, aber ich vermute mal der Timestamp hat ihm nicht gepasst. Ich hatte die Daten schon gestern per Federation Share übertragen und aus dem Share in die eigenen Ordner kopiert. Hätte ich mir wahrscheinlich besser geschenkt und lieber alles über den Desktop-Client synchonisiert, war aber nicht schlimm, hat eben ca 15 Minuten gekostet und war größtenteils nur Download, was bei mir 10x schneller ist als der Upload. Insofern eventuell immer noch die schnellere Variante. Dann war alles synchron und ich dachte schon, das wars im Wesentlichen. Aber ich hätte wirklich vorher das Passwort für die Storage Share auf das Passwort für die alte Cloud setzen sollen...
So hat mir das Smartphone mit dem falschen Passwort dazwischengefunkt, hätte ich wohl besser nicht im WLAN lassen sollen, damit es wenigstens eine andere IP hat. Nextcloud honoriert sowas dann mit einem Brute Force Schutz, der meine IP dann erst mal komplett ausgesperrt hat. Das hatte ich schon mal bei einem Nextcloud-Umzug, aber da war das ein 1:1 Umzug auf einen anderen Server, beides meine Server. Man bekommt die IP Blockade problemlos weg, aber nur indem man den entsprechenden Datenbank-Eintrag löscht. Aber mach das mal bei der Storage Share...
Und wenn irgendein Client zwischendurch ein paar Versuche mit dem alten Passwort macht, ist man sehr schnell ausgesperrt und kann eigentlich nur warten und hoffen, dass irgendwann kein Client mehr mit dem falschen Passwort unterwegs ist.
Anyway, jetzt scheint erst mal alles zu funktionieren, das Smartphone darf sich jetzt auch anmelden ohne dass ich ausgesperrt werde. Heute Morgen werde ich dann mal checken, ob auch Aufgaben, Termine, Kontakte und Kalender sauber synchronisiert werden zwischen Cloud, PC (Thunderbird) und dem Android Phone. Denke aber schon.
Ein sehe schöner Beitrag der super zusammenfasst wie ein guter Ausbilder sein sollte. Danke dafür!
Frage am Rande: Bist du denn auch IHK Prüfer? Wenn nein: Warum nicht?
Das ist jetzt nicht böse gemeint [...] Bitte nicht sauer sein.
Keine Sorge, ich bin überhaupt nicht sauer.
Die Aussage war auch bewusst etwas provokanter und so wie du es in deinem Beitrag geschrieben hast, würde ich es mir auch wünschen und eigentlich erwarten. Ich kann dir aber sagen, dass wir (oder zumindest ich) es wirklich versucht haben. Ich finde es etwas schwierig genaues darüber zu schreiben, ohne mich selbst zu doxxen.
"Der Fachinformatiker Titel ist ja auch nur ein Stück Papier und sagt nichts über die Fähigkeiten aus", könnte ich nun auch behaupten.
Erfahrungsgemäß, tatsächlich ja. Die Aussage unterstreiche ich so, denke ich.
(Sorry, das musste jetzt sein.)
Dafür habe ich 1/2 Jahr lang jeden Dienstag und Donnerstag von 18:00-21:30 Uhr meine Freizeit geopfert und die AdA auch noch selbst finanziert. Voller Überzeugung kann ich sagen, dass die AdA die lehrreichste, praxisrelevanteste und wichtigste Ausbildung / Weiterbildung war die ich je absolviert habe.
Das ist interessant zu hören, weil von 2 anderen Leuten wurde es eher so erzählt (sinngemäß, ist schon etwas her): "Ich war paar mal bei einer Schulung und musste nur etwas zuhören und am Ende einen Test schreiben indem das meiste recht logisch war." So kann die Motivation bei dem Thema also auch auseinander gehen wie es scheint. ![]()
Mit diesem Satz hast Du mich ziemlich getriggert: "den (ollen Faulenzer der nichts auf die Reihe bekommt?) müssen wir laut Geschäftsführung durchziehen (obwohl wir das alle nicht wollen, dem Typ ist echt nicht zu helfen, die Geschäftsführung hat keine Ahnung?)
Ich weiß es klang etwas harsch, aber deine Klammern kann ich zum Glück für mich persönlich entschärfen (leider nicht für alle Kollegen). Auf sozialer Ebene hab ich nichts gegen ihn, wir können genau so dummlabern wie ich es mit dem anderen Azubi mache und er hat da auch seinen Spaß dran.
Es war tatsächlich die direkte Aussage der Geschäftsführung, dass wir ihn "durchziehen" sollen. Sie hatten selber Kontakt mit ihm und die Mutter arbeitet in einem anderen Zweig. Prinzipiell hatte es schon relativ schlecht angefangen, dass er selber gar keine Ahnung hatte, was er eigentlich machen will und seine Mutter dann das ganze in die Wege geleitet hat. Der damalige IT Leiter hat händeringend nach Leuten gesucht und da kam die Bewerbung dann genau richtig.
Leider fehlt einfach... alles? Es ist schwierig zu beschreiben, ohne es selbst erlebt zu haben. Es bleibt einfach nichts hängen, egal wie oft man es wiederholt und wie simpel die Tätigkeit ist. Die Interesse an den Themen ist auch fast gar nicht gegeben. Wir haben so oft versucht, dass er doch mal Hardware mit nach Hause nimmt und damit rumspielt oder sich überhaupt mal einen Rechner zusammenbastelt. Alleine schon das zocken ist für viele angehende Fachinformatiker einer der Hauptgründe wie man in die gesamte Thematik rutscht, aber dann kommen Aussagen wie "Ach nää, ich hab doch meine PS5." und er spielt weiterhin nur FIFA.
Wir sind eine Firma, welche Menschen mit Behinderung unterstützt, integriert und Arbeit anbietet. Unsere Pädagogen (falls das der richtige Begriff ist) haben auch schon geäußert, dass möglicherweise etwas verborgen liegt und nie diagnostiziert wurde. Ich glaube es kam leider nie zu einem größeren Gespräch zwischen den Eltern, meinem Chef, den Pädagogen und gegebenfalls den ganz großen Chefs. Ich habe keine Ahnung von dem ganzen, aber gefühlt hat er eine heftige Lernschwäche, was man auch an der Rechtschreibung deutlich merkt. Das nur so weit als Hintergrundgeschichte, um die Situation etwas zu erklären. Wenn es ein wirklich frecher und arbeitsverweigender Azubi wäre, wäre die Lage ganz anders ![]()
[...] und wir bezweifeln, das er die Endprüfung schaffen wird (weil wir auch gar keinen Bock haben ihn darauf vorzubereiten und bezahlte Arbeitszeit zu investieren obwohl wir lieber was anderes machen wollen und müssen, Stress haben wir eh' schon genug?).
Ich habe bereits sehr viel Zeit darin investiert alles mögliche zu erklären und Aufgaben zu finden, die vielleicht doch den inneren ITler wecken, aber nach fast 2 Jahren ist meine Hoffnung und Motivation ehrlich gesagt echt zersplittert. Die Zwischenprüfung war eine glatte 6 und ich und ein Kollege waren davon so schockiert, dass wir unseren Chef gefragt haben, ob er überhaupt da war. Ja, war er.
Ich stimme dir dabei aber zu, dass sich sein Ausbilder (unser Vorgesetzter) viel mehr reinhängen müsste, auf welche Art auch immer. Wir normalen Mitarbeiter haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft und müssen damit leben. Ich weiß, es klang wirklich etwas so, dass wir keinen Bock hätten und es trifft leider auf einen Kollegen zu, aber ansonsten haben wir es wirklich probiert und versuchen es auch weiterhin, aber es ist echt hart.
Förderung der Azubis muss eben immer im Einzelfall bewertet werden.
Offenbar hast Du Dir ganz intuitiv angeeignet wie ein ausgebildeter (motivierter) Ausbilder zu handeln.
Diese von Dir beschriebene Herangehensweise mit den Azubis entspricht 1:1 einer der Ausbildungsmethoden.
In Deinem Fall die sog. "4-Stufen-Methode"
Danke für das kleine Lob, obwohl dir der Rest des Beitrags etwas aufgestoßen ist
Ich bin die Art Person, die oft nicht lange um etwas herum reden, sondern einfach mal machen will. Deswegen soll sich der Azubi auch ruhig austoben und mal rumprobieren. Manchmal gehört dann auch das Motto "Lernen durch Schmerz" dazu, wenn ich ihn nicht daran hindere etwas kleines doofes zu machen, was entweder nicht zu viele kritische Leute betrifft oder keine größeren Auswirkungen hat und danach erkläre, was er gerade eigentlich getan hat.
War zum Beispiel schon lustig als er den Uplink eines Switches rausgezogen hat oder im laufenden Betrieb ein wichtiges NAS geupdatet und neugestartet hat.
Jedem passieren mal Fehler, aber ich denke so bekommt man ein Bewusstsein dafür, wie schnell man etwas kaputt machen kann. Ich finde es nach all den Jahren in der IT immer noch spannend, dass manchmal ein kleines und unscheinbares Kabel sofort pures Chaos auslösen kann und man es selbst am Schrank gar nicht sofort merkt ![]()
Am Ende stellt sich nämlich einfach fast immer heraus, dass die Azubis nur etwas falsch interpretiert haben oder von falschen Annahmen ausgingen. Gerade das Herausfinden der Fehler ist aber der wichtigste Lern- und Motivationseffekt den Azubis individuell erleben können.
Das kann ich so unterschreiben, siehe eben auch oben. Wie oft ich schon gehört habe: "Aber ich dachte..." oder "Ich gehe davon aus...". Neee, meist muss man eben von den vorhanden Informationen und harten Fakten ausgehen ![]()
Wenn ein Ausbilder richtig Bock hat, bekommt er alle Azubis zur bestandenen Abschlussprüfung!
Am besten haben beide Seiten richtig Bock ![]()
So und damit jetzt Wall of Text Ende ![]()
Wieviel wirst du am Ende, wenn du gleich die Praktische bestehst bezahlt haben?
ICH HOFFE das es nicht mehr als 3500€ für den B Schein sind. Fahren kann ich, daher sollten mir die 12 Stunden reichen.
Da ich aber noch direkt den Hängerschein hinterher mach kommt da auch noch Mal 1500 dazu. Wird ein teurer Spaß.
Ich gebs auf...
Ich habe einen nginx-Webserver (mit php-fpm) im Container.
Funktioniert auch alles prima.
Bis auf ene nervige Kleinigkeit:
Ein Unterverzeichnis mit vorhandener Indexdatei wird nur korrekt behandelt, wenn die url einen abschließenden slash / hat. ![]()
Fehlt dieser geht das nicht. Es kommt aber auch kein 404, sondern es gibt keine Verbinding ("Verbindung fehlgeschlagen" im Browser)
Also Ip:port/subdir/ geht und es wird die vorhandene index.php ausgeliefert, aber Ip:port/subdir gibt timeout
(Ich habe extra den ReverseProxy und ssl weggelassen und den Webserver auf dem Host abgeschaltet, um das Problem einzugrenzen, deshalb über ip)
Keine Ahnung woran das liegt. Ich habe ca 50000
Dinge ausprobiert und alles was man im Netz dazu finden kann, aber ich habe zugegebenermaßen auch nicht sehr viel Erfahrung mit nginx... ...aber so weit ich mich erinnere hatte ich so ein Problem nicht, mit nginx direkt auf dem host, statt in docker.
Anyway, jetzt scheint erst mal alles zu funktionieren, das Smartphone darf sich jetzt auch anmelden ohne dass ich ausgesperrt werde. Heute Morgen werde ich dann mal checken, ob auch Aufgaben, Termine, Kontakte und Kalender sauber synchronisiert werden zwischen Cloud, PC (Thunderbird) und dem Android Phone. Denke aber schon.
Denken ist Glücksache ...
Nach einigen Nacharbeiten funktionieren jetzt endlich Kalender & Co + Kontakte. Ich synchronisiere zwei Clouds mit dem Android-Geraffel. Für Kalender und Kontakte benutze ich DAVx5. Da war einiges durcheinandergekommen, weil der Benutzer im Storage Share eine andere E-Mail-Adresse hatte und dummerweise die selbe Kombination Benutzer/E-Mail-Adresse wie bei der anderen Cloud. Da hat DAVx5 wohl noch ein Problemchen, die Clouds richtig zuzuordnen. Also wenn der Benutzername und auch die E-Mail Adresse identisch sind. Den identischen Benutzernamen hatte ich bisher umgangen, indem ich unterschiedliche Mailadressen einsetzte, habe ich jetzt halt auch wiede so gemacht.
An anderer Stelle habe ich allerdings ein mittleres Chaos. Ich benutze seit zwei Monaten die Nextcloud App Memories/Erinnerungen für Alben. Sieht schon um einiges besser aus als die Alben aus der Photos-App. Muss ich mir mal in der Datenbank anschauen wie Memories genau tickt. Jedenfalls ist meine Zeitleiste ein einziges Chaos, wohl weil ich die Bilder alle aus der Freigabe von der alten Cloud in die Storage Share kopiert habe und dabei neue Timestamps erzeugt wurden. Kann man die Daten auch per FTP oder auf eine andere Weise in die Storage Share kopieren, so dass die Timestamps erhalten bleiben? Muss ich mal Doku suchen und lesen, falls es dazu was gibt. rsync per SSH geht jedenfalls nicht nach meinem derzeitigen Kenntnisstand. Alternativ könnte ich die JPGs nochmal alle(!) neu erzeugen mit EXIF-Daten, die würden dann von Memories eventuell verwendet. Die fertigen Memories Alben der alten Cloud kann ich auch nicht übertragen ohne Datenbankzugriff, jedenfalls habe ich dazu auf die Schnelle noch nichts gefunden. So ein Export/Import ist jedenfalls gut versteckt, falls es ihn gibt. Und Federation Share geht da wohl auch nicht?!? Nur lokal.
Werde wohl die alte Cloud als Backup erst noch eine Weile auf meinem ARM VPS vorhalten, sonst wird mir das alles zeitlich zu knapp. Sind ja auch noch andere Anwendungen vom Strota Server umzuziehen
. Immerhin, die neue Cloud/Storage Share hat die Kalender- und Kontakt-Synchonisierung übernommen, think positive. Also im Vergleich zum 1:1 Umzug von Server 1 auf Server 2 treten hier insgesamt schon wesentlich mehr Probleme auf, für die ich teilweise noch keine gute und effiziente Lösung habe.
Interessante Einblicke, danke.
Persönlich finde ich, dass in der Informatik sowohl die berufliche Bildung, als auch Bologna deutlich Kritikwürdig sind.
In der Ausbildung bist du dem Betrieb recht hart ausgeliefert, und wenn man das nur beruflich macht, ist man karrieretechnisch ziemlich stuck - ich kenne Ausbildungsbetriebe, die lehren ausschließlich Delphi im aktuellen Jahrzehnt.
Im Studium haben die Profs teilweise das letzte mal in den 70ern eine Fortbildung genossen - Forschung ist sowieso nicht existent - insgesamt bringst du den Profs da mehr bei, als sie dir... nur damit du dann in den Prüfungen ihr falsches / veraltetes Wissen nachplappern musst.
ICH HOFFE das es nicht mehr als 3500€ für den B Schein sind. Fahren kann ich, daher sollten mir die 12 Stunden reichen.
Da ich aber noch direkt den Hängerschein hinterher mach kommt da auch noch Mal 1500 dazu. Wird ein teurer Spaß.
Ui. Erschreckend wie teuer der "Lappen" geworden ist. Vor knapp 14 Jahren haben ich "nur" ~1400€ bezahlt.
Ich sehe auch bei meinen Azubis dass kaum einer von denen den Führerschein macht, da er einfach viel zu teuer für die geworden ist. Dazu kommt natürlich auch das Thema Großstad und ÖPNV