MinisForum PC - NVMe wird nicht erkannt

  • Hallo,


    hier ist ja garnix los, deshalb mal eine Frage:


    Ich habe so einen Mini-PC, der nennt sich "Minis Forum UM700", ein Ryzen 7, 16GB RAM, 256 GB NVMe.


    Jetzt wollte ich die NVMe austauschen, gegen eine größere mit 2 TB. Also habe ich die Start-NVMe geklont, mit "Macrium Reflect", die neue NVMe per USB an dem betreffenden Rechner. Nur leider wird die im BIOS garnicht erkannt!? Was ist denn da evtl. kaputt? Nach dem Rückbau habe ich bemerkt, dass der Rechner nur bootet, wenn auch die SATA-SSD angeklemmt ist (wo aber nix drauf ist).. Also ist der Fehler irgendwo im BIOS (oder mal wieder vor dem PC X/ )


    Gruß, Kris

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  • Ich würde Methodisch vorgehen und erstmal alles abklemmen was dran steckt.
    Dann schauen ob der RAM, Stromkabel usw. ordentlich eingesteckt sind.


    Der Rechner sollte auch ohne Festplatte komplett booten.
    Wenn das passiert, nach und nach die Hardware da einbauen wo du sie verwenden möchtest.
    Evt. vorher noch ein Bios Upgrade machen - ich meine dass es da mal Änderungen bzgl. großer NVME SSDs gab.

    Einige Mainboards haben mehrere M2 Sata Steckplätze, die aber nicht alle funktionieren. Manchmal sind die nur für WLAN oder funktionieren nur mit einer neuen CPU!

    Aber wenn du da vorher eine NVME drin hattest, sollte das eigentlich keine Rolle spielen.

  • Wie kriege ich die Gen. raus ? Auf dem Aufkleber steht nichts.

    Welches Modell war bisher verbaut, welches Modell möchtest du einsetzen?

    Rein soll:

    Western Digital WDS200T2B0B WD Blue 2TB 3D NAND Internal SSD M.2 SATA


    Drin ist:

    Kingston OM8PDP3256B-A01

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  • Achtung! NVME M.2. != SATA M.2

    Das kann nicht funktionieren. Du brauchst für den Slot eine NVME (PCIe) M.2 SSD (z.B. WD Black SN850)

  • Das was Paul schreibt.


    Der M.2 Connector ist mechanisch fast identisch - elektrisch wird bei einer NVMe SSD über PCI Express gesprochen (schneller), bei einer SATA M.2 über SATA.

    Beides müsste dann vom UEFI (BIOS) unterstützt werden.


    Beim Kauf eines Upgrades sollte daher auf NVMe geachtet werden.


    Ggf. kann man die SATA Funktion auch im UEFI aktivieren.

  • Du könntest dir aber einen 2,5" Sata M.2 Adapter kaufen und die WD Blue zumindest über diese Schnittstelle nutzen. Die Option hast du ja auch noch. Es bietet sich bei den Mini PCs auch an beide Optionen auszuspielen. Dann kannst du die bestehende NVME als OS Disk nutzen und deine neue WD Blue als Daten Disk über die etwas langsamere SATA Schnittstelle. Ich habe so einen Adapter hier in meinem Intel NUC.

  • Am SATA-Anschluss hab ich schon eine SSD dran.


    Aber den habe ich noch:


    https://www.amazon.de/gp/product/B07TSBR114/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&th=1


    Ich teste mal was...


    Erste Ergebnisse (nur Lesen):


    Kingston: 2200 MB/s

    WD Blue an USB 3.1: 640 MB/s

    SSD an SATA: 420 MB/s

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  • Wenn beide Schnittstellen belegt sind, könnte es sich fast lohnen einfach einen zweiten günstigen MINI PC zu holen und die SSD dort als Netzwerk-Laufwerk (z.B. NFS) bereitzustellen, z.B. mit einer stromsparenden N5095 Intel CPU. Die kann dann auch ohne weiteres 24/7 laufen.

    Die Idee hinter den Mini PCs ist es ja eigentlich auch, möglichst wenig zu haben und die dann nicht mit Festplaten zuzubauen. Eine externe Festplatte permanent dran hängen zu haben, ist ja auch keine schöne Lösung. Daher meine Idee mit dem zusätzlichen Homeserver, falls tatsächlich soiviele Daten anfallen, dass 2 Festplatten nicht mehr reichen sollten.

  • Soo viele Daten sind das bei mir ja nicht, also vielleicht 3-4 TB, das meiste davon Fotoarchive und paar Videos. Da muss ich aber nicht täglich ran, und ich schiebe auch nicht jeden Tag gigabyteweise Daten hin und her.


    Ich habe auch noch 2 externe 2,5" Festplatten je 5 TB, da könnte man sicher einen Raspberry Pi4 zum Fileserver umbauen.


    Meine eigentliche Idee war ja, dass auf C: von den 256 GB nur noch so 40-60 GB frei sind, und trotz regelmäßigen Aufräumen schonmal die Meldung "Speicherplatz auf C gering" aufploppte.


    Vielleicht installiere ich mal ein BS auf der Nvme und dann Boot über USB.

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  • Das kostet aber reichlich Performance. Das System an sich ist ja nett, aber mit USB Boot bricht das mit Sicherheit brutal ein. Es ist ja nicht nur die Datenrate, sondern auch die Zugriffszeit, die massiv leidet. Kein NCQ, kein TRIM, .... neee, nicht gut.


    Das Boot Medium würde ich immer über SATA oder NVME anbinden.