Vorschlag: Mehr Flexibilität bei Inklusivdomains

  • In der Vergangenheit habe ich hier bzw. auf Euren Sonderangeboten und ncLabs öfter Produkte gesehen, die im Hostingbereich ausschließlich für .de-Inklusivdomains gedacht sind.

    Ich weiss ja nicht, ob wie da die Verträge mit der DENIC sind, ob diese Produkte dazu dienen, die Abnahmezahlen für .de konstant hoch zu halten, um weiterhin günstige Preise anbieten zu können. Als nichtdeutscher EU-Bürger würde ich mich aber beizeiten für andere EU-Länderdomains und/oder „Globale Domains“ interessieren, um überhaupt einmal ein Hostingpaket in Anspruch nehmen zu wollen. Zwar gibt es Produkte mit drei .de-Inklusivdomains, wo stattdessen eine .at, .li oder .ch-Domain angeboten wird, aber das ist nicht bei jedem Produkt der Fall. Damit scheiden etliche Produkte von vornherein aus. Hier Forum gab es auch die Diskussion, wie man mit Externen Domains umgehen soll. Ich denke, hier ist eine Hürde, die zur Steigerung der Absatzzahlen und im Sinne noch größerer Kundenzufriedenheit geglättet werden sollte.


    Wie wäre es also, bei den Hosting-Paketen immer gegen Aufpreis eine andere als eine .de-Domain „Inklusiv“-Domain dazubuchen zu können. Man könnte folgenden Weg gehen: Hostingprodukt mit der Option für einen Ermäßigungsgutschein auf eine Domain (Kosten für den Gutschein können sich am bisherigen System 3x[.de]=1x[.at,.ch,.li] orientieren). Die Domain, die mit dem Gutschein bestellt wird, gilt mit dem Einlösen als Inklusivdomain und wird mit dem Hostingpaket -der Gutscheincode gilt immer nur für jenes Hosting, mit dem der Gutschein verkauft wurde, solange das Hosting besteht- verknüpft.


    [netcup] Felix : Ist das zu kompliziert oder könnte das ein eventuell ein gangbarer Weg sein?

    @Forums - Mitposter: Wie seht Ihr das?

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  • Persönlich bin ich kein wirklicher Freund von Inklusivdomains. Ich würde die Domain immer getrennt vom Hosting Angebot bestellen wollen. Es mag zwar auf den ersten Blick komfortabel erscheinen, aber sobald man eines der Dinge kündigen oder auch nur migrieren möchte, fangen die Probleme an, da Inklusivdomains ja, wie der Name schon sagt, fest an ein Hosting-Paket gebunden sind. Man müsste die Domain dann zu einem deutlichen Aufpreis herauslösen. Und ein Angebot, was es ja bei Netcup immer mal wieder gibt, könnte man in diesem Fall auch nicht nutzen, da diese ja immer nur für neu registrierte Domains bzw. Transfers gelten.


    Daher finde ich diese enge Verkünpfung sowieso ungünstig und würde für einen günstigen Webhosting Preis lieber auf die Domains ganz verzichten. Ich sollte aber auch dazu sagen, dass ich bei Netcup kein Webhosting Paket besitze und dies daher aus einer etwas anderen (Server) Perspektive betrachte.

  • Das Problem ist hier leider, dass andere Vergabestellen nicht zu solchen Aktionen bereit sind. Die nic.at z.B. verkauft keine Domains zum Aktionspreis. Hier kostet eine .at-Domain dann gut das 10 Fache im EK wie eine .de-Domain. Trotz intensiver Verhandlungen unsererseits mit der nic.at, erkennt sie nicht die Vorteile von Aktionen mit dauerhaften Preissenkungen. Die Eurid gibt Preissenkungen nur im ersten Registrierungsjahr im Rahmen von zeitlich begrenzten Aktionen weiter.


    .de ist die am meisten kostenpflichtig registrierte ccTLD. An dieser TLD verdient die Vergabestelle gar nichts, da sie eine Genossenschaft ist. Das bedeutet, dass sich hier die Genossen die Einnahmen hinterher wieder aufteilen. Die nic.at möchte zum Beispiel richtig viel Geld verdienen und das tut sie auch. Der Nachteil dabei ist, dass so gut wie niemand eine .at-Domain registriert, da sei einfach teuer sind. Viele unserer Kundinnen und Kunden aus Österreich oder anderen EU-Ländern registrieren sich daher gerne auch .de-Domains.


    Wir bieten größere Webhosting-Tarife auch mit .at, .ch., .li und .eu-Domains als Inklusivdomain an. Hier ist die Stückzahl dann geringer.


    Ich hoffe das ich für etwas Verständnis sorgen konnte.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Danke, zum besseren Verständnis des kaufmännischen Sachverhaltes trägt das bei, aber meine Frage, warum Ihr da nicht (ergänzt: nicht immer) andere Domains gegen Aufpreis als Option schon beim Bestellen eines Hostings anbietet, ist mir immer noch nicht ganz klar.


    Hintergrund der Frage ist die Vergaberegelung der DENIC hinsichtlich (Wohn-)Sitz und Zustellbevollmächtigtem, die mich als Österreicher etwas abschrecken. Verkürzt, wie es die Wikipedia schreibt: „Um eine .de-Domain zu registrieren benötigt der künftige Inhaber keinen Wohnsitz oder Niederlassung in Deutschland. Hat der Domaininhaber seinen Sitz nicht in Deutschland, kann DENIC ihn auffordern, binnen zwei Wochen einen in Deutschland ansässigen Zustellungsbevollmächtigten zu benennen.“ ¹.


    Mein Vorschlag wäre, ein „Externe Domain“ wie folgt über das Produktformular/Bestellformular anstelle von „Inklusivdomain 1x.de“ - „andere Inklusivdomain gegen Aufpreis“ zu buchen: Beim Anlegen des Hostings wird ein Voucher an den Kunden gesendet, der eine Vergütung beinhalten kann, oder auch nicht. Die mit dem Voucher registrierte Domain wird automatisch mit dem Hosting verknüpft.


    Ich denke, dass das Hosting damit attraktiver und die Hürde beim Bestellen geringer würde - steigende Absatzzahlen sollen auch nicht Euer Schaden sein, oder ;-)


    1: https://de.wikipedia.org/wiki/.de

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  • Hintergrund der Frage ist die Vergaberegelung der DENIC hinsichtlich (Wohn-)Sitz und Zustellbevollmächtigtem, die mich als Österreicher etwas abschrecken. Verkürzt, wie es die Wikipedia schreibt: „Um eine .de-Domain zu registrieren benötigt der künftige Inhaber keinen Wohnsitz oder Niederlassung in Deutschland. Hat der Domaininhaber seinen Sitz nicht in Deutschland, kann DENIC ihn auffordern, binnen zwei Wochen einen in Deutschland ansässigen Zustellungsbevollmächtigten zu benennen.“ ¹.

    Das sollte eigentlich kein Problem darstellen

  • Trotz intensiver Verhandlungen unsererseits mit der nic.at, erkennt sie nicht die Vorteile von Aktionen mit dauerhaften Preissenkungen.

    Dazu kann man vielleicht erklärend anmerken: Die Erlöse der nic.at dienen zur (Quer-)Finanzierung anderer Themenbereiche der Internet Privatstiftung Austria (IPA), so zum Beispielt des cert.at und anderer Aufgaben die andernfalls hier (vermutlich) aus Steuermitteln finanziert werden müssten.

  • Das sollte eigentlich kein Problem darstellen

    Kommen denn einem Admin-C auch tatsächlich „dieselben Befugnisse [...] wie einem Zustellungsbevollmächtigten i. S. v. § 184 der Zivilprozessordnung“ zu? vgl. §3 (4) DENIC-Domainbedingungen.

    Außerdem ist die Registrierung selbst auch ohne deutschen Admin-C möglich, die DENIC kann nur binnen zwei Wochen die Bekanntgabe eines in Deutschland ansäßigen Zustellungsbevollmächtigten verlangen.


    Wie auch immer, für mich sind die Beschreibungstexte und der Bestellvorgang in diesen Punkten nicht klar und eindeutig. Kurzum: ich verstehe den Text nicht, weil offenbar ein Kontext fehlt, den ich mir auch nicht selbst aneignen kann.

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  • Ich habe keine Ahnung, aber da steht ja extra da, das Netcup dafür sorgt, dass nicht-Deutsche auch eine .de-Domain bekommen;)

    Um es mit den Worten eines Österreichischen Ex-Staatsmannes zu sagen:

    „Das ist Alles säääähr kompliziert.“


    Ich verweise auf den Thread: https://forum.netcup.de/netcup…nklusivdomains-bestellen/

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  • Kommen denn einem Admin-C auch tatsächlich „dieselben Befugnisse [...] wie einem Zustellungsbevollmächtigten i. S. v. § 184 der Zivilprozessordnung“ zu? vgl. §3 (4) DENIC-Domainbedingungen.

    Die DENIC fordert eine Person als Owner-C oder Admin-C mit ladungsfähiger Adresse innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

    Wenn du die Netcup GmbH beauftragst und bevollmächtigst deine Interessen administrativ gegenüber der Denic eG durchzusetzen, dann kommt ein gesonderter Vertrag zwischen dir und der Netcup GmbH zustande.


    Genau wie Abuse-Meldungen werden Meldungen, die Netcup erreichen und deine Domain betreffen an dich weitergereicht. Das genügt den Anforderungen der ZPO.

    Das nennt man Treuhand-Dienstleistung, die besitzt-technischen Eigenschaften einer Domain bleiben dabei stets beim Domain-Inhaber.