Neue Produktsparte: Cloud-Webhosting Reselling

  • Hat schon jemand damit gearbeitet? Wie sieht die Oberfläche aus? Gibt es eine Demo? Welche Möglichkeiten an zugriffen etc. hat man als Reseller-Account-Inhaber?


    Wie sieht das Whitelabeling aus?

    Wenn ich die oben genannte Domain aufrufe (webhosting.systems) lande ich auf dem Netcup Customer Control Panel....

  • Ich teste gerade das Reseller Hosting und es ist im großen und ganzen brauchbar, nachdem die von mir gefundenen Fehler behoben wurden.


    Die Oberfläche sieht wie folgt aus, dass Logo ist anpassbar:

    pasted-from-clipboard.png


    Generell verhält es sich wie das normale Hosting von Netcup, nur, dass man die gegebenen Ressourcen auf die verschiedenen Accounts aufteilen bzw. beschränken kann. Bei weiteren Fragen kann ich sicher auch noch weiterhelfen.

  • Eine ganz banale Frage von meiner Seite, warum wird ein Reseller-Paket nicht unter dem "netcup Pro" Bereich vermarktet? Ich sehe das eher schon im "professionelleren" Umfeld, wenn von "Kunden" gesprochen wird als Reseller.


    Anmerkung bei einem Mouseover von der Information zu "Python" ist die Rede von "Experten-Tarifen". Dies müsste ggf. noch korrigiert werden.


    Was ich noch sehr gut finden würde, wie Lucan , eine Demo. Man muss nichts einstellen können, nur ein wenig klicken und erkunden würde reichen. Es ist nicht so aufwendig und man müsste nicht umständlich eine Bestellung auslösen, diese wieder stornieren (und als Neukunden ggf. sich verifizieren).

  • Naja, ich denk mal das ist in der vorliegenden Dimensionierung eher was für größere Vereine mit mehreren Abteilungen, die jede eine eigene Website haben bzw selbst eine erstellen wollen. Die maximale Gesamtgröße ist ja gerade mal ca ein doppeltes Webhosting 8000, wobei die nächste verfügbare logische Stufe dann schon mindestens ein managed PS 4000 wäre mit entsprechenden Kosten.

  • 1) Es dürfen - zumindest offiziell - keine Newsletter verschickt werden. Dafür habe ich in gewisser Weise Verständnis, aber so manche Kunden eben nicht.

    In den AGB von netcup steht, dass "massenhafter Versand von E-Mails" untersagt ist. Laut Statement hier im Forum beginnt der massenhafte Versand prinzipiell bei 2. Wie geschrieben, ich verstehe den Grund. Aber was sage ich dem Kunden, den ich zum Umzug veranlasst habe, wenn der danach dann berechtigt darauf hinweist, dass der Versand seiner Newsletter bei seinem alten Hoster kein Problem war?

    2) Kein DKIM/DMARC, teilweise schlechte E-Mail Reputation der Mailserver. Erhöht halt das Blockrisiko bei einigen Empfängern. Hat man aber anderswo teilweise auch. Und ich habe hier teilweise auch Mailserver mit guter E-Mail Reputation.


    Wenn der Kunde mit der Mailfunktionalität bei seinem derzeitigen Hoster zufrieden ist und öfter mal Newsletter oder Rundmails verschickt, dann ist das (1) schon Grund genug für mich. Klar, er zahlt hier weniger und das Webhosting ist an sich gut geeignet für seine/meine Zwecke, in der Regel besser als bei seinem bisherigen Hoster, was mein Hauptantrieb für eine Wechselempfehlung wäre. Aber wenn er nachher mit seinen E-Mails Probleme hat, die er vorher nicht hatte, dann wird ihn der geringere Preis in der Regel nicht überzeugen. Das sind letztlich ein paar Euro pro Jahr, für die eine Firma ungern auf für sie wichtige Funktionalität verzichten wird. Und wenn ich denen dann eine separate E-Mail Lösung empfehle, dann ist halt nichts mehr gespart, sondern es wird eher teurer und - zumindest gefühlt - komplizierter. Vom Aufwand für einen Umzug mit Umstellung aller bestehenden E-Mai-Clients mal ganz abgesehen. Insofern muss das Webhosting-Problem beim alten Hoster schon ein gravierendes sein, bevor ich einen Umzug dringend anraten würde. Also wenn dort z.B. die neue Website schlicht nicht zum Laufen zu bringen wäre.

  • 2) Kein DKIM/DMARC, teilweise schlechte E-Mail Reputation der Mailserver. Erhöht halt das Blockrisiko bei einigen Empfängern. Hat man aber anderswo teilweise auch. Und ich habe hier teilweise auch Mailserver mit guter E-Mail Reputation.

    Kein DKIM/DMARC? Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Die Resellerzeiten von Hosting sind scheinbar eh vorbei. Netcup könnte die Nachfrage bestehender Reseller aufgrund der Probleme des Resellerproviders aus München/Köln gespürt haben. Ich frage mich bei all diesen Resellerangeboten am Markt, die kein vertraglich gesichertes Backup anbieten, wie man das als Reseller technisch und organisatorisch kompensieren soll.

  • DKIM/DMARC und auch den ganzen Rest bezog ich jetzt auf das "normale" Webhosting, nicht auf das Reseller-Webhosting. Das habe ich noch nicht getestst. Glaube aber nicht, dass es da Unterschiede gibt. Und falls doch, dann verstehe ich nicht, warum man das dann im normalen Webhosting nicht auch hinbekommt. Ein Backup kann man da schon hinbekommen, das geht auch im normalen Webhosting. Entweder auf die Festplatte zuhause oder zu einem anderen Hoster. Wenn der dann seine Festplatten im gleichen Rechenzentrum stehen hat, dann hat man halt Pech gehabt. ;)

  • Das Problem mit dem Mails wird es glaube ich beim Reseller Tarif so nicht geben. Hier wird nicht das angepriesene Mail-Gateway genutzt, also, was auch dazu führt, dass das Web und Mail Control Panel zwei verschiedene sind, sondern es läuft alles in einem CP ab.

  • Ich habe nun die letzten Tage viele Projekte von der Eierlegenden Wollmilchsau in den Reseller Tarif umgezogen und ich muss sagen: Das Ding ist verdammt schnell im Vergleich zum anderen Tarif. Plesk reagiert zumindest schnell und macht alles was es soll, lange Ladezeiten sind sind damit zumindest vorbei. Die Seiten reagieren zudem auch auch super schnell.


    Das mitgelieferte Wordpress Toolkit ist zudem deutlich besser als im anderen Tarif. Vielleicht fehlt hier aber auch einfach die Aktualisierung. Kann somit die neuen Tarife echt empfehlen.

  • Welchen Reseller Tarif hast Du denn? Und wieviele "Kunden" bzw Websites hast du darin am laufen? Höre ich jedenfalls sehr gern, dass es flott läuft. Wobei die EiWoMiSau vielleicht nicht unbedingt der geeignete Vergleich ist, die hat keine garantierten Ressourcen. Kommt wohl auch total drauf an, was in dem Hosting laufen soll. Statische Webseiten, die so gut wie keine Ressourcen brauchen außer vielleicht Bandbreite im Netzwerk? Statische Dateien liefern nginx und Apache bequem in großer Zahl aus und langweilen sich noch dabei. Aber ein CMS hat halt andere Anforderungen., da braucht jeder Request der nicht komplett aus dem Cache kommt deutlich mehr CPU-Zeit und RAM.


    Dass das Wordpress-Toolkit ein anderes, besseres ist als beim Webhostingtarif ist schon mal eine gute Info und gibt zumindest Hoffnung, dass auch andere Dinge trotz des selben Namens anders/besser sind.


    Über CPU-Ressourcen erfährt man leider gar nichts, weder beim normalen Webhosting noch beim Reseller-Webhosting. Das ist man letztlich auf eigene Tests angewiesen und das ist beim Reseller-Hosting relativ schwierig, weil man in der Regel nicht mal eben 10 stark frequentierte Websites im Schrank liegen hat, die man mal eben zum Test in das Hosting stellen kann. Ok, es gibt Tools, die Last erzeugen in Form von Requests, da muss man dann halt mal die Grenzen ausloten was noch geht und wann es schwierig wird. Real ist das dann immer noch nicht, eigentlich müsste man das dann parallel mit der gesamten Cloud machen um vernünftige Werte zu bekommen.


    Beim RAM hat man wenigstens einen Anhaltspunkt, den Garantiewert. Der "echte" Wert dürfte im Mittel höher liegen, auch die Tarife ohne garantiertes RAM laufen ja irgendwie, also muss da schon eine Reserve da sein, die bei Bedarf vergeben werden kann, nach welchem Algorithmus auch immer. Geht man mangels belastbarer Daten von den Garantiewerten aus, dann hat ein Webhosting 8000 immerhin die Hälfte der (garantierten) RAM-Ressourcen des größten Reseller-Webhostings und eigentlich insgesamt mehr Ressourcen, beim RAM gleich viel, als der Reseller 4000.


    Wenn das die ganze Wahrheit ist, dann zahlt man den Rest des Preises für die Möglichkeit, als Reseller aufzutreten. Das könnte ich auch jederzeit bequem so akzeptieren, aber es wäre dann jedenfalls relativ sinnlos, nur für sich selbst so ein Resellerhosting zu benutzen. Gleiche Ressourcen zum doppelten Preis. Als Reseller kann es schon Sinn machen.

  • Ich habe mal eins bestellt, ich habe aber das gefühl, man fungiert hier als Beta-Tester....


    Der Session-Pfad ist nicht beschreibbar und manuelle Änderungen in den Einstellungen werden nicht übernommen, Eine Weiterleitung eingerichtet, statt der Weiterleitung wird aber die Plesk Default Page angezeigt.... Das sind nur Punkte die mir mehr oder weniger sofort aufgefallen sind, weil es so nicht möglich ist auch nur halbwegs damit zu arbeiten.


    Leider ist Plesk auch nur über Port 8443 erreichbar und nicht direkt über 443, was natürlich unschön ist (viele Firewalls blocken die nicht-standard Ports).


    https://webhosting.systems leitet (leider) auch immer noch auf das NetCup Customer Control Panel weiter, so dass das meiner Meinung nach auch nur von einem Whitelabeling in einer "light" Version gesprochen werde kann. Wenn viel Wert auf Whitelabeling gelegt werden würde, dann ließe sich die Domain individualisieren.

    https://rw0b0d.webhosting.systems:8443

  • Ich habe mal eins bestellt, ich habe aber das gefühl, man fungiert hier als Beta-Tester....


    Der Session-Pfad ist nicht beschreibbar und manuelle Änderungen in den Einstellungen werden nicht übernommen, Eine Weiterleitung eingerichtet, statt der Weiterleitung wird aber die Plesk Default Page angezeigt.... Das sind nur Punkte die mir mehr oder weniger sofort aufgefallen sind, weil es so nicht möglich ist auch nur halbwegs damit zu arbeiten.

    kann ich so nur bestätigen, gleiches Problem mit dem Session-Pfad und somit nicht benutzbar. Auch wird FPM nicht unterstützt, was ich persönlich nicht optimal finde.

  • Hast du dazu schon eine Rückmeldung vom Support bekommen? Ich habe gestern noch gesagt bekommen das es an die zuständige Abteilung weitergeleitet wird. Bei so einem gravierenden Problem hätte ich mir aber eine schnelle(re) Lösung gewünscht. Grade wenn dort Kunden seiten drauf liegen und es ja auch aktiv für Agenturen etc. beworben wird, muss hier meiner Meinung nach schneller reagiert werden.


    Insgesamt macht das Produkt so leider einen ziemlich bescheidenen Eindruck, so dass ich aktuell stark überlege die Kundenseiten wirklich umzuziehen.

  • Die Erfahrungen mit dem Support sind leider auch sehr bescheiden.

    Obwohl nachweislich die Pfad-Änderungen nicht übernommen werden und ein simples php Script den Fehler klar bestätigt


    Code
    1. session_start();
    2. if (!is_writable(session_save_path())) {
    3. echo 'Session path "'.session_save_path().'" is not writable for PHP!';
    4. }


    Ist laut Support alles in Ordnung und funktioniert wie es soll. Das ist leider ein ziemliches Armutszeugnis, insbesondere wenn man bedenkt, dass es ja für den "professionellen" Einsatz beworben wird. Hätte ich da schon Kunden drauf und die Fehler werden so geleugnet und nicht behoben, dann ist man doch ziemlich verloren. ALs wenn es nicht schon schlimm genug wäre, dass man die Fehler auf mehrere Arten "beweisen" muss, werden sie dann immer noch nicht in einiger angemessen Zeit behoben und weiterhin behauptet alles würde funktionieren.

  • Allerdings auch die volle Verantwortung. Die Reseller-Webhosting Tarife sehe ich eher als Fortsetzung der Managed Private Server nach unten bzw als Einstieg dazu.


    Sollte der session_save_path tatsächlich nicht beschreibbar sein und dies auch nicht über die PHP-Einstellungen oder sonstwo geändert werden können und FPM wirklich nicht verfügbar sein (nicht nur bei PHP 7.3), dann würde ich das als klares NoGo ansehen, was in jedem Fall noch geändert werden sollte.