Provision zu hoch und Reihenfolge der Versuche...

  • Heute hatte ich eine Rechnung über einen Bagatellbetrag für mein Webhosting Mini Spezial im Postfach.

    Von der Rechnung hat man Provisionen abzuziehen versucht und zwar wohl in der Reihenfolge ihres jeweiligen Anfalls.


    Der Rechnungsbetrag war € 1,71 netto.

    Eine Provision von 2,80 war zu hoch dafür - das verstehe ich.

    Als nächstes wurde eine Provision iHv 76 erfolgreich in Abzug gebracht.

    Deshalb war eine Provision iHv 1,22 nicht mehr anwendbar...


    In der Folge darf ich jetzt also € 1,15, die die Buchungszeile meiner Hausbank nicht wert sind, einzahlen, obwohl ich ja noch Guthaben hätte.


    Wäre es eventuell denkbar, beim Partnerprogramm in Hinkunft nach Art eines Kontokorrents periodisch zu saldieren, damit man als Teilnehmer am Partnerprogramm nicht auch noch Mehrkosten wegen der so anfallenden Extra- Buchungszeilen bei der Bank hat?


    Es wäre aber auch hilfreich, wenn statt mit Einzelpositionen mit dem Saldo des Kundenkontos gearbeitet würde, oder, wenn Rechnungen, denen ein den Rechnungsbetrag übersteigendes Guthaben gegenübersteht, schlicht stundet, bis der Rechnungsbetrag das Guthaben übersteigt?


    Alle Vorgehensweisen würden auch der Umwelt helfen, denn, wenn man die Rechnungen alle ausdrucken würde, verursachen die „Rechnungsbetrag zu hoch“-Zeilen in der aktuellen Schriftgröße bei einigen Kunden mitunter auch einen Mehrbedarf an Papier, respektive wird die Duplexeinheit des Druckers unnötig beansprucht.


    An dieser Stelle möchte ich mich auch erkundigen, ob die Idee, Kauf-Geschenkgutscheine anzubieten aufgegriffen wurde? Man könnte auf diese Weise schließlich auch etwaiges Partnerprogramm-Guthaben in Geschenkgutscheine einlösen und so anderen eine Freude machen - ob nun mit oder ohne Provision.


  • Deinen Beitrag kann ich größtenteils nur unterschreiben, aber die Mehrkosten für die Buchungszeile verstehe ich nicht ganz. Du hättest ja sowieso eine Rechnung bezahlen müssen, auch ohne Partnerprogramm?


    Afaik soll das (glaube ich) alles mit dem neuen Guthabensystem besser werden, das für Q4 2019 geplant war. Keine Ahnung, wie weit das ist.



    PS: Sei froh, früher hatte man negative Endbeträge und das Guthaben war somit weg. Außer bei gewerblichen Kunden, die konnten es sich auszahlen lassen.

  • Deinen Beitrag kann ich größtenteils nur unterschreiben, aber die Mehrkosten für die Buchungszeile verstehe ich nicht ganz. Du hättest ja sowieso eine Rechnung bezahlen müssen, auch ohne Partnerprogramm?

    Im konkreten Fall standen 2,80 netto Guthaben einem Rechnungsbetrag von 1,71 netto gegenüber. Von daher: nein, wenn der Rechnungsbetrag vom vorhandenen Guthabensaldo getilgt worden wäre. Meinem Vorschlag folgend könnte man auch eine Rechnung, der Deckung gegenübersteht solange stunden, bis die nächste mit höherem Betrag fällig wäre und dann das dann erst aufrechnen.


    Oder man kauft eben vom Saldo der Provisionen einen (Geschenk-)Gutschein, den man beim Kauf eines Produkts einlösen kann - (So wie educom das macht, wenn man deren Bonussystem, die educoins, in Gesprächsgutschriften einlöst).