Webhosting mit Domain - Rootserver ebenfalls über die IP verbinden - wie richtig einstellen?

  • Moin.


    Ich habe zwei Produkte bei netcup: 1 Webhosting mit Domain und einen Rootserver.


    Nun möchte ich folgendes Realisieren:


    Auf dem Rootserver laufen Programme wie z.B. ein Gameserver auf Port 12345, 1 Teamspeak auf 9987, 1 Minecraft Server auf 54321.


    gerne möchte ich für diese Programme einrichten, dass diese via einer Subdomain des Webhostings erreichbar sind, z. B.


    gameserver.meinedomain.de

    ts.meinedomain.de

    minecraft.meinedomain.de



    Nur bin ich grade mies überfordert was ich wo eintragen muss...


    Meine Idee war, einfach DNS EInträge in der Webhosting-Domain zu nehmen, z.b.


    gameserver -> A Record -> IP des Rootservers


    Nur muss ich dann am Rootserver noch bestimmen können, worauf dieser "hören" muss... also dass quasi, wenn jemand auf gameserver.meinedomain.de verbinden will, dass der Root auch auf den Port 12345 auflöst. Habe zwar schon mal was von diesen Virtual Hosts gehört, weiß aber nicht ganz, ob und wie ich das ganze hier Anwende. Brauche da einfach ein bisschen Hilfe ;)


    Gruß,

    Leon

  • iInjection

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  • Du legst die DNS-Records so an, wie du das beschrieben hast. Die Clients verbinden sich auf "ihrem" Port mit der IP-Adresse, die sie über die Abfrage des DNS-Namens bekommen. Wenn das der Standardport für den Client ist, brauchst du den nicht anzugeben. Sonst wird der im Client angegeben. Einige Protokolle haben die Möglichkeit, über SRV-Records auch einen Port im DNS anzugeben, wohin sich der Client verbinden soll.


    In den meisten Protokollen ist es egal, über welchen Namen die Verbindung aufgebaut wird, weil der Name im Protokoll gar nicht auftaucht. In HTTP und HTTPS ist das anders, weil über den Namen "name based virtual hosting" gemacht wird und der Client dem Server dazu den Namen beim Verbindungsaufbau mitteilt. Gameserver und -clients machen das i.d.R. nicht.

  • Ergänzend zu NaN wird es in dem von dir beschriebenen Setup aber auch so sein, dass du z.B. über

    minecraft.meinedomain.de:12345 auf dem Gameserver landest oder über ts.meinedomain.de:54321 auf dem Minecraftserver.


    Die Namen werden alle zur gleichen IP aufgelöst, d.h. du könntest auch alles auf einen einzige Subdomain die auf den Rootserver verweist reduzieren.

  • Die Aufteilung auf verschiedene Namen ist trotzdem sinnvoll, weil man dann einzelne Dienste auf andere Server verlagern kann, ohne überall die Namen zu ändern.

    Das ist natürlich richtig.

    Meine Aussage gilt nur solange das Setup wie im Initalposting (ein Rootserver mit den 3 Diensten) so bestehen bleibt.

  • Du legst die DNS-Records so an, wie du das beschrieben hast. Die Clients verbinden sich auf "ihrem" Port mit der IP-Adresse, die sie über die Abfrage des DNS-Namens bekommen. Wenn das der Standardport für den Client ist, brauchst du den nicht anzugeben. Sonst wird der im Client angegeben. Einige Protokolle haben die Möglichkeit, über SRV-Records auch einen Port im DNS anzugeben, wohin sich der Client verbinden soll.


    In den meisten Protokollen ist es egal, über welchen Namen die Verbindung aufgebaut wird, weil der Name im Protokoll gar nicht auftaucht. In HTTP und HTTPS ist das anders, weil über den Namen "name based virtual hosting" gemacht wird und der Client dem Server dazu den Namen beim Verbindungsaufbau mitteilt. Gameserver und -clients machen das i.d.R. nicht.

    Vielen Dank für die Antwort. Habe rausgefunden, dass Minecraftund TS3 tatsächlich über SRV-EInträge angesteuert werden können. Da ich die Programme nicht auf dem Standard-Port laufen lasse, ist das ganz praktisch - so sucht's sich selber Port über so einen Eintrag... Oder genau genommen 2.


    _ts._udp     SRV  0 5 9987 ts.meinedomain.de 

     ts     A     123.456.789.012