Verstoß gegen den Datenschutz durch Netcup

  • HuiHuiHui, ASS, was hast du denn hier vermutet? Ich wollte nur erklären warum manch einer hier erstmal denkt dass der Domainhändler eventuell nicht ganz die Wahrheit gesagt haben könnte. Ich wollte damit weder netcup in Schutz nehmen noch irgendeine Meinung kund tun. Und zwischen den Zeilen wollte ich schon gleich garnix sagen.

  • Wieso stellen hier immer alle einen Geschädigten erstmal vehement als Lügner hin und erklären NC erstmal per se als Heilig und Unfehlbar?

    Wo habe ich das denn getan?! #9 sagt, Thementitel ändern, weil der Kaufwillige gelogen haben soll und ich antworte mit "nein".

    Wenn du da etwas anderes interpretierst, dann ist das schließlich dein Problem und ich kann nur empfehlen,

    ein bisschen Sport zu machen, das macht den Kopf wieder frei.

    »Hauptsache BogoMIPS!«

    Fleischfresser

    #Assange

  • JEDER der zwischen den Zeilen lesen kann (und das tun ja Leute, die sich auf spitzfindige Formulierungen berufen ganz besonders) sieht,

    dass die betreffenden Posts ganz genau diese Aussage haben.

    Also, das hab ich da überhaupt nicht reininterpretiert. Das war eine sachlich nüchterne Feststellung. Sorry, nein. Das ist wirklich ganz weit weg von einer Unterstellung.

  • Und bevor hier wieder weiter mit in beleidigende Richtung gehenden Begriffen wie "Spammer" oder "irgendein Domainhandler" um sich geworfen wird:

    Es handelt sich um ein seriöses Unternehmen, welches Interesse an genau dieser einen Domain hatte.

    Der Domainhändler hat ohne dein Einverständnis deine Daten eingeholt, verarbeitet und dich kontaktiert und damit gegen die DSVGO verstoßen. Man kann es anders nennen, aber er ist schon so etwas wie ein Spammer, denn dies ist sein einziger Geschäftsinhalt und er macht dies auch sicher ein paar dutzend mal am Tag. Also immer wenn es sich beim Eigentümer um eine Privatperson handelt, die kein Impressum auf der Webseite hat.
    Auch wenn er wollte, dass Netcup die Email direkt schickt ist es nicht in Ordnung. Man kann ja ohne eine Grundlage auch keine Nachricht durch ein Amt oder die Polizei zustellen lassen, nur um ein einseitig gewünschtes Geschäft anzubahnen. Auch wenn Netcup die Info zur Email weitergibt darf er sie nicht verwenden.

    Ob Netcup gegen die DSVGO verstoßen hat, ist durchaus möglich, aber nicht mehr als eine Vermutung an dieser Stelle egal wie plakativ dies formuliert wird.

  • Der Domainhändler hat ohne dein Einverständnis deine Daten eingeholt, verarbeitet und dich kontaktiert und damit gegen die DSVGO verstoßen. Man kann es anders nennen, aber er ist schon so etwas wie ein Spammer, denn dies ist sein einziger Geschäftsinhalt und er macht dies auch sicher ein paar dutzend mal am Tag. Also immer wenn es sich beim Eigentümer um eine Privatperson handelt, die kein Impressum auf der Webseite hat.
    Auch wenn er wollte, dass Netcup die Email direkt schickt ist es nicht in Ordnung. Man kann ja ohne eine Grundlage auch keine Nachricht durch ein Amt oder die Polizei zustellen lassen, nur um ein einseitig gewünschtes Geschäft anzubahnen. Auch wenn Netcup die Info zur Email weitergibt darf er sie nicht verwenden.

    Ob Netcup gegen die DSVGO verstoßen hat, ist durchaus möglich, aber nicht mehr als eine Vermutung an dieser Stelle egal wie plakativ dies formuliert wird.

    Na, ich weiß nicht. :/

    Wenn es so abgelaufen ist, wie hier im Thread beschrieben, dann liegt der schwarze DSVGO Peter doch wohl viel eher bei netcup als bei dem Anfragenden. (Und wieso soll das ein Domainhändler sein?) Der hat hat herausgefunden (oder auch nur vermutet), dass die domain bei netcup liegt und dort angefragt, ob die Kontakt zum Domaininhaber herstellen können. Da kann ich nicht viel Verstoß gegen Datenschutz erkennen. Sehr wohl aber, falls der Provider dann einfach eMail-Adressen rausgibt.

  • Ok, meine Perspektive war, dass es ein gewerblicher Domainhändler einer großen respektablen Firma wäre.
    Ich hatte so eine Kontaktaufnahme und auch sogar eine Transaktion von einer Firma, die zum Konglomerat des großen Daddy gehört.
    Irgendwie dachte ich durch diese Erfahrung es wäre dasselbe.
    Und in dem Falle war angefangen von der nicht DSVGO konformen Kontaktaufnahme, über die Preisverhandlung mit google translate, bis zur Übergabe mit Hilfe einer Vermittlungsplattform mit ganz schlechten Userbewertungen, keine Rechnungsstellung alles eher unseriös.


    Falls die Firma die Domain über eine etwaige Markenverletzung angefragt hätte, könnte sie die Daten auch von der denic bekommen. So ein Verfahren habe ich gerade erfolgreich abgeschlossen. Da braucht man aber Markenanmeldung und füllt ein Formular aus.

    Dann bin ich auch gespannt was rauskommt.

  • Der Domainhändler

    Welcher Domainhändler?

    Ich habe den Sachverhalt doch nochmal präzisiert.

    Du hast wohl den Rat nochmal zu Lesen nicht befolgt? :)

    dies ist sein einziger Geschäftsinhalt und er macht dies auch sicher ein paar dutzend mal am Tag.

    Ganz sicher nicht.

    Es ist eine Firma, die ihr Produkt unter einem Domainnamen vermarkten will, den ich registriert habe.


    Also nochmal:

    Es ist _eine_ Firma, die genau _eine_ Domain für sich selbst benutzen will.

    Obwohl das alle außer dir anscheinend bereits verstanden hatten. :)


    Falls die Firma die Domain über eine etwaige Markenverletzung angefragt hätte

    Welche Markenverletzung sollte das sein?

    Die Domain befindet sich seit 12 Jahren in meinem Besitz.

    Es sind keine Webseiten hinterlegt.

    Sie wird nicht kommerziell benutzt.

    Das Ergebnis könnte höchstens die Löschung der Marke sein, da ich die älteren Rechte habe.


    Aber um all das geht es hier nicht im Geringsten.

    Es geht, genau wie der Titel es sagt, um einen Datenschutzverstoß Netcups.

    Mit Absicht noch ohne Satzzeichen.

    Es ist keine Aufforderung für Spekulationen und erst recht keine, Netcup lautstark in Schutz zu nehmen und eine Titeländerung zu fordern.

  • Also gäbe es prinzipiell eine andere Quelle für die Information.

    Er könnte auch wahllos jemanden auf der Straße gefragt und meine Mailadresse als Antwort erhalten haben.

    Aber weshalb sollte er dann von sich aus seine Verwunderung über den Erhalt der Adresse ausgedrückt haben?

  • Aber um all das geht es hier nicht im Geringsten.

    Es geht, genau wie der Titel es sagt, um einen Datenschutzverstoß Netcups.

    Mit Absicht noch ohne Satzzeichen.

    Es ist keine Aufforderung für Spekulationen und erst recht keine, Netcup lautstark in Schutz zu nehmen und eine Titeländerung zu fordern.

    Solange sich netcup Dir gegenüber nicht erklärt hat, geht es erst mal um einen öffentlich geäußerten Verdacht eines Datenschutzverstoßes von netcup. Nur zwei Parteien können hier zur eindeutigen Aufklärung beitragen, netcup und die Firma, die mit Dir in Kontakt getreten ist. Sollte netcup Dir gegenüber zugeben, dass in der Tat Daten ungerechtfertigt herausgegeben wurde, ist der Fall klar. Sollte die andere Firma zugeben, eine andere Informatiosquelle genutzt zu haben, ist der Fall auch klar. Sollten sie den Verstoss bestreiten, steht Aussage gegen Aussage. Ich wüsste dann jedenfalls nicht, warum ich einer mir namentlich unbekannten Firma unbedingt mehr glauben sollte als netcup. Bis dahin musst Du einfach abwarten, oder einen klaren Beweis für Deinen Verdacht erbringen. Das dürfte schwierig sein. Die Tatsache, dass Du offenbar keine Möglichkeit kennst, wie man deine Kontaktdaten hätte anders bekommen können, ist dafür jedenfalls nicht ausreichend. Die information könnte prinzipiell ebenso gut auch von der DENIC kommen. Sei es durch eine Sicherheitslücke oder durch eine Plaudertasche unter deren Angestellten, die Zugriff auf die Daten haben. Auch dort arbeiten nur Menschen, denen Fehler unterlaufen können oder die Bekannte haben, die sie um eine Gefälligkeit bitten. Solche Dinge passieren auch in Deutschland mit Sicherheit öfter. Siehe z.B. an die B***-Zitung durchgestochene Infos über Gesetzentwürfe, oder von Polizisten durchgestochene Infos über geplante Aktionen. Würde ich durch sowas gelegentlich an benötigte Informationen kommen die ich brauche, würde ich das jedenfalls sicher nicht offen offenlegen. Denn damit wäre meine Informationsquelle versiegt und möglicherweise auch strafbar. Auch "respektable Firmen" haben gelegentlich "nützliche Kontakte".


    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich netcup für "unschuldig" an Deinem Fall halte und eine solche telefonische Auskunft für völlig ausgeschlossen hielte. Aber natürlich gilt für netcup die Unschuldvermutung zunächst ebenso wie für alle anderen Beteiligten. Zumindest so lange, bis sie es entweder selbst zugeben oder der Verdacht sich anderweitig eindeutig beweisen liesse. Was, wie bereits geschrieben, schwierig sein würde, weil alle denkbaren Informationsquellen einen potenziell strafbaren Datenschutzverstoss begangen hätten. Also warten wir es doch einfach mal ab ;).