Shop System - ähnlich wie Amazon Market Place

  • Hey Leute,


    hatte die Tage schon mal im längsten Thread gefragt, aber da ging die Frage wohl unter. Also hier noch mal :)

    Bin auf der Suche nach einem Shop System zum selber hosten, wo ähnlich wie bei Amazon Market Place registrierte User ihre Produkte verkaufen können. Kann ruhig gerne etwas kosten - solange wir hier nicht von monatlichen Zahlungen im dreistelligen Bereich sprechen, da es sich nur um ein Pilotprojekt handelt :)


    Würde mich über Vorschläge und Input freuen :)

  • eher weniger, wir hatten sowas in der Art nur mal in Magento für einen Kunden umgesetzt.

    Mit Shopware wäre es auch möglich. aber so wüsste ich kein "whitelabel" System.


    Shopware und Magento müsste natürlich umgebogen werden.

  • eher weniger, wir hatten sowas in der Art nur mal in Magento für einen Kunden umgesetzt.

    Mit Shopware wäre es auch möglich. aber so wüsste ich kein "whitelabel" System.


    Shopware und Magento müsste natürlich umgebogen werden.

    Danke erst mal für die Antwort. Darf ich mal fragen, was das Spaß am Ende für Magento gekostet hat? Würde hierbei wohl auf die Open Source Variante greifen, da ich ungerne 20.000€ für die Enterprise Features ausgeben möchte :D

  • Naja es müsste Programmiert werden, daher würdest du den Betrag nur an andere Stelle lagern.

    Meist ist es auch so, dass um so mehr man ein System anpasst, umso weniger brauch man die Enterprise Funktionen.

    Wage zu bezweifeln, dass das anpassen von Magento mit 20k zu Buche schlägt.

    Daher ja auch meine Frage, was der Kunde am Ende in etwa gezahlt hat 😊


    Für den Preis kann man ja schon fast nen eigenes System irgendwo in Indien entwickeln lassen 😂

  • Hallo,


    schaue dir doch mal https://www.viecode.com/products/shop/features#appstore an bzw. teste es hier, dafür gibt es eine Erweiterung "AppStore". Basiert auf der WoltLab Suite, ob dort allerdings die Core-Version reicht oder ob man für gewisse Funktionen eine Forum Lizenz für den Shop benötigt, kann ich leider nicht beantworten, da ich den Shop selbst nicht habe.

    Server: RS 2000 SSD G8 a2 + RS X-Mas 2016 | Webhosting: 4000 SE de a1 + 1000 SE 12M
    Debian 64Bit: Docker, Apache2, NGINX, MariaDB, PSQL+PostGIS, ZNC, Prosody ;)

  • Wage zu bezweifeln, dass das anpassen von Magento mit 20k zu Buche schlägt.

    Daher ja auch meine Frage, was der Kunde am Ende in etwa gezahlt hat 😊


    Für den Preis kann man ja schon fast nen eigenes System irgendwo in Indien entwickeln lassen 😂

    Sagen wir mal so: Da geht es nicht um ein paar kleine Anpassungen wie Textänderungen hier, andere Farbe dort. Da geht es um eine relativ große Erweiterung des Funktionsumfangs. Je nachdem, wie geeignet oder ungeeignet Magento als Grundlage dafür ist, kann der Aufwand auch relativ nah an eine völlige Neuentwicklung rankommen. Und was Erfahrungen diverser deutscher Firmen mit Software aus Indien betrifft, da gibt es auch Unterschiede, da haben sich so manche ein blaues Auge (oder mehr) geholt.


    Wenn man auf die indische Billigschiene setzt und Software für "einen Appel und ein Ei" haben will, dann entwickelt (und zahlt) man halt öfter zweimal. Bei der Billigschiene muss man fast schon zwingend die Softwareentwicklung selbst machen oder einer geeigneten Agentur übergeben. Vorgaben an die Programmierer dann nicht in deutscher Sprache, sondern englisch oder indisch. Erfahrene indische Softwareentwickler wird man da nicht bekommen, bestenfalls halbwegs erfahrene Programmierer. Die brauchen dann eine exakte Vorgabe, was der Code leisten muss und wie er auszusehen hat. Sonst kommt am Ende halt Müll raus. Hinterfragt wird da nichts, bei einem Missverständnis wird im Zweifel halt ganz was Anderes als gewünscht programmiert. Da kann "Links auf der Webseite" ganz unterschiedliche Bedeutungen annehmen ;):D. Oder man setzt auf eine qualtitativ hochwertige Schiene in Indien, dann kann das klappen. Aber dann zahlt man auch ein Mehrfaches als für die Billigschiene. Und die besten Entwickler und Programmierer sind dann sowieso bereits zum Manager aufgestiegen oder ins Ausland gegangen, wo sie viel mehr verdienen können.


    Die 20.000 € für die Enterprise Funktionen von Magento sind mit Sicherheit auch nur ein kleiner Bruchteil dessen, was die Entwicklung gekostet hat. Außerdem lese da zumindest ich auf die Schnelle auch nichts über eine Marketplace Funktionalität bei der Enterprise Edition. Habe diese aber nie benutzt, kann also damit auch falsch liegen.

  • Sagen wir mal so: Da geht es nicht um ein paar kleine Anpassungen wie Textänderungen hier, andere Farbe dort. Da geht es um eine relativ große Erweiterung des Funktionsumfangs. Je nachdem, wie geeignet oder ungeeignet Magento als Grundlage dafür ist, kann der Aufwand auch relativ nah an eine völlige Neuentwicklung rankommen. Und was Erfahrungen diverser deutscher Firmen mit Software aus Indien betrifft, da gibt es auch Unterschiede, da haben sich so manche ein blaues Auge (oder mehr) geholt.


    Wenn man auf die indische Billigschiene setzt und Software für "einen Appel und ein Ei" haben will, dann entwickelt (und zahlt) man halt öfter zweimal. Bei der Billigschiene muss man fast schon zwingend die Softwareentwicklung selbst machen oder einer geeigneten Agentur übergeben. Vorgaben an die Programmierer dann nicht in deutscher Sprache, sondern englisch oder indisch. Erfahrene indische Softwareentwickler wird man da nicht bekommen, bestenfalls halbwegs erfahrene Programmierer. Die brauchen dann eine exakte Vorgabe, was der Code leisten muss und wie er auszusehen hat. Sonst kommt am Ende halt Müll raus. Hinterfragt wird da nichts, bei einem Missverständnis wird im Zweifel halt ganz was Anderes als gewünscht programmiert. Da kann "Links auf der Webseite" ganz unterschiedliche Bedeutungen annehmen ;):D. Oder man setzt auf eine qualtitativ hochwertige Schiene in Indien, dann kann das klappen. Aber dann zahlt man auch ein Mehrfaches als für die Billigschiene. Und die besten Entwickler und Programmierer sind dann sowieso bereits zum Manager aufgestiegen oder ins Ausland gegangen, wo sie viel mehr verdienen können.


    Die 20.000 € für die Enterprise Funktionen von Magento sind mit Sicherheit auch nur ein kleiner Bruchteil dessen, was die Entwicklung gekostet hat. Außerdem lese da zumindest ich auf die Schnelle auch nichts über eine Marketplace Funktionalität bei der Enterprise Edition. Habe diese aber nie benutzt, kann also damit auch falsch liegen.

    Dennoch fand ich 20k jetzt relativ hoch gegriffen. Ich meine wenn ich einen Entwickler exklusiv für zwei Wochen (5Tage a 8h a 80€) daran arbeiten lasse, dann bin ich bei weit unter 10k, .... Daher interessierte mich ja die Erfahrung, da anscheinend jemand schon mal das System für einen Dritten angepaßt hat.


    Habe aber mal geguckt, es gibt tatsächlich eine Vielzahl Multi Vendor Systeme für kleines Geld zum probieren.


    Bzw. was das Outsourcen nach Indien oder China angeht, so dachte ich da nicht an die typischen fiverr Programmierer 😂 Sondern schon an qualifiziertes Personal, was dennoch um einiges deutlich günstiger ist, als in DE. Wenn ich die Dokumente auf Englisch oder Chinesisch anfertigen muss, ist mir das auch relativ egal. Indisch müsste ich wohl zum Übersetzer geben, hier kostet nen 30 Seiten Dokument aber auch nicht mehr als 600€.

  • Software wird ja nicht nur entwickelt, die muss auch über den gesamten Zeitraum gepflegt werden. Gerade die Wartung so einer Software wie ein Shopsystem ist ja das eigentliche, was auf Dauer viel Geld kostet. Hinzu kommen dann noch die ganzen Spielereien wie Sicherheitsaudits/-updates. Da man ja bei einem Shopsystem in der Regel auch Finanzdaten von Kunden speichert, ist hier ja besondere Vorsicht geboten.


    Mit so einem Zwei-Wochen-Sprint ist es da nicht getan ;-)

  • Software wird ja nicht nur entwickelt, die muss auch über den gesamten Zeitraum gepflegt werden. Gerade die Wartung so einer Software wie ein Shopsystem ist ja das eigentliche, was auf Dauer viel Geld kostet. Hinzu kommen dann noch die ganzen Spielereien wie Sicherheitsaudits/-updates. Da man ja bei einem Shopsystem in der Regel auch Finanzdaten von Kunden speichert, ist hier ja besondere Vorsicht geboten.


    Mit so einem Zwei-Wochen-Sprint ist es da nicht getan ;-)

    Es ging hierbei um ein Pilotprojekt und keinen längerfristig geplanten Einsatz. Daher bin ich relativ entspannt ;) Außerdem ist der Einsatzort nicht der Europäische Raum und die Zahlungen werden, wenn möglich, über externe Systeme abgewickelt. :)

    Mir ging es echt in erster Linie um einen Multivendor System zum austesten. Über größere Investitionen kann man am Ende immer noch nachdenken - halte ich aber gerade für einen schnellen Test eher für unangemessen :)