Hostingpaket S und Webmail

  • Hallo ins Forum,


    vermutlich die dümmste Frage überhaupt, aber ich komme nicht weiter!


    Ich würde gerne meine mails ganz simpel direkt über das CCP oder sonstwo über Netcup direkt im web abrufen (meines Wissens ging das auch mal). Aber nun finde ich nirgendwo einen Punkt, wo das geht. Adressen sind eingerichtet - Weiterleitungen funktionieren auch...

    Ich möchte aber mails mit mehreren hundert MB empfangen können und habe keine Lust auf ein zusätzliches Emailprogramm ....


    Was tun?

    Mit bestem Dank und Gruß

    Mara

  • Hallo Mara,


    auch bei Netcup gibt es einen Webmailer. Dieser muss aber pro Domain zunächst aktiviert werden (WCP -> E-Mail -> E-Mail-Einstellungen -> Domain wählen -> Webmail).

    z.B.:

    netcup-mail-webmail.png


    Danach kannst du über https://webmail01.netcup.net/ auf deine Mails zugreifen.

    Ich bin mir nur gerade nicht sicher, ob es evtl. mehrere Webmail-Adressen gibt. Du erreichst deine Webmailadresse ganz rechts über das Icon neben deinen Postfächern (WCP -> E-Mail -> E-Mailadressen)


    Gruß

    René


    Edit: ich bermerke gerade, dass du von einem "Hostingpaket S" schreibst. Vermutlich wird es sich dabei um einen alten Tarif handeln? Dann könnte die Einstellung ggf. woanders zu finden sein, sorry. Meine Angaben beziehen sich auf das neue WCP.


    Edit2: Bezüglich der Mailgröße: ich meine gelesen zu haben, dass diese hier (zumindest bei den Webpaketen) auf 20 MB begrenzt ist.

  • Auch im alten WCP kann man den WebMailer aktivieren. Dieser ist meine ich standardmäßig aktiviert. Unter WCP->E-Mail findest du eine Auflistung aller angelegter Mailadressen. Wennn du nun in der Zeile der jeweiligen Adresse ganz rechts guckst kannst du durch einen Klick den Webmailer öffnen:

    pasted-from-clipboard.png


    Einfach danach die URL merken und das ist dann dein Webmailer.

  • Ich möchte aber mails mit mehreren hundert MB empfangen können und habe keine Lust auf ein zusätzliches Emailprogramm ....


    Ich habe mal, Dank des Hinweises von mainziman , kurz nachgeguckt und die maximale Mailgröße liegt, zumindest bei meinem Webhosting 4000, nach wie vor bei 20 MB.

    Für größere Mails müsstest du dir also Alternativen überlegen, z.B. eigener Mailserver mit anderen Limits, oder besser noch: Datei direkt online ablegen - die Möglichkeiten hierfür sind ja vielfältig.


    Gruß, René

  • Das ist hoch problematisch.


    Ich empfehle die Cloud/FTP Server oder Ähnliches.


    E-Mails sind nicht dafür da, derartige große Dateien auszutauschen. Ganz zu schweigen vom empfangenden Mailserver, der das wahrscheinlich aus sicherheitsbedingten Gründen ablehnen wird.

  • die Sache mit Cloud/FTP Server hat nur - so wie es Mara will - einen Pferdefuß - diese müssten "offen" sein, damit jeder etwas 'raufladen kann, was er/sie dann downloaden kann;

    und das hieße auch Verbreitung von Unerwünschtem ...; derartiges ist tunlichst zu unterlassen;


    sauber funktioniert es nur in der anderen Richtung, derjenige der absendet, stellt die Daten in einem einzig von ihm/ihr kontrollierten Datenspeicher durch Versand des Links per e-Mail zur Verfügung;


    ein Hinweis: bei 20 MBytes effektiver maximalen Mailgröße, kann der Mailanhang auf Grund der Kodierung maximal 15 MBytes sein;

  • Also bei nextcloud kann ich einen Link generieren damit jemand Daten in einen Ordner hochladen kann. Dieser Link kann zusätzlich noch durch ein PW geschützt werden. So wirkliche Missbrauchgefahr sehe ich da nicht.

  • ja, hier wird der Upload aber nicht vom Absender sondern vom Empfänger initiiert;

    und es läuft hier eine Art 3-way-Handshake


    (1) Sender -> Empfanger: "ich hab was"

    (2) Empfänger -> Sender: "lege die Daten hier ab"

    (3) Sender stellt die Daten bereit und entweder

    das System selbst informiert den Empfänger oder der Sender über die erfolgte Datenbereitstellung;


    ohne die Schritte (1) und (2) - in Analogie zum Mail - wird es schwierig den Mißbrauch zu verhindern;

    und f. den Fall, daß jemand den Schritt (2) automatisiert, ist dies das Risiko des Empfängers und nicht zu empfehlen;

  • Hay,


    wo ist (für mich als Empfänger) der technische Unterschied, ob ich eine E-Mail mit 60MB erhalte oder mir jemand eine Datei auf meinen Cloudspeicher/FTP (auch ohne Passwort) hochlädt? In beiden Fällen muss ich die Datei auf Schadprogramme prüfen und im Cloudspeicher muss ich sicherstellen, dass zwar jeder Hochladen, aber nur ich selbst Herunterladen kann (um zu vermeiden, ein Piracy-Fileshare für alle zu werden). Dann sind beide Systeme aus "mißbrauchssicht" technisch äquivalent und aus usabilty-Sicht aber die Cloud-Lösung im Vorteil.


    CU, Peter

  • Hallo,


    der technische Unterschied besteht in der notwendigen Bandbreite, beim E-mail sind es auf Grund der base64-Kodierung einen Faktor 4/3 mehr an Nettio-"Nutz"daten die übertragen werden müsen;

    weiters steigen fast alle SPAM-Filter (allen voran SpamAssassin) bzw. serverseitige Antiviren-Lsg. aus Gründen des Resourcenverbrauchs bereits bei Mails ab meist ½-¾ MB aus bzw. werden so eingestellt;


    ein weiterer Unterschied besteht noch;

    bei E-Mails landen diese je nach Mailprogramm in einem einzigen riesigen oder nach Ordner aufgeteilte große Postfach-Files, und das macht bei solchen Mails, welche eigentlich nur Daten im Anhang haben wenig bis gar keinen Sinn, daß diese Postfach-Files damit aufgebläht werden;

    (ich selbst verwende meinen eigenen IMAP-Server, dort besteht diese Problematik nicht, da darin jedes Mail ein eigener File ist, und sogar da gehe ich her, und hebe mir den Anhang auf, und lösch das Mail)


    wenn Du die Cloud-Lsg. so wie geschildert konzipierst, ist es auch unproblematisch; ich würde aber dennoch den Absender in die Pflicht nehmen, ein derartiges System zu pflegen; da auch er derjenige ist, der das "Bedürfnis" hat, derartige Datenmengen versenden zu wollen;

  • Es kann natürlich (sofern dies unbedingt nötig sein muss) ein eigener Mailserver betrieben werden, der so konfiguriert ist dass er Mails bis Größe X annimmt. Dennoch möchte ich mich wiederholen: Das ist eine sehr unsaubere Sache und nicht zu empfehlen.


    Na gut, wie Mainziman schon richtig angemerkt hat :

    sauber funktioniert es nur in der anderen Richtung, derjenige der absendet, stellt die Daten in einem einzig von ihm/ihr kontrollierten Datenspeicher durch Versand des Links per e-Mail zur Verfügung;


    :-)

  • Oder man sucht sich den ISP danach aus,

    weil dieser stellt meist auch eine Mai-Infrastruktur wie

    Postfach, SMTP und meist auch IMAP zur Verfügung - klar nur mit der Domain des 'ISPs';


    ich habs mir bei meinem ISP angesehen,

    sowohl eingehend als auch ausgehend

    sind Mails mit bis zu 100 MBytes erlaubt;

    (irgendwann mal waren das 20 MBytes);