online Buchhaltung selfhosted

  • Danke für den Tipp. Was mich bei dem und auch bei Dolibarr abschreckt ist das Design von 2000. :D Das ist immer so der erste Eindruck, der "meh" ist...



    Und warum ist deren Demo noch auf einer alten Version? Verstehe ich auch nicht...

  • da_benzel


    Der letzte Version von Frontaccounting schaut ein spur besser aus aber es geht doch um Funktionalität oder?

    Wo es Odoo betrifft die wollen mich als Vertretung aber es kostet für meine Kunden zu viel, dazu bin ich von dem Design nicht begeistert.

    Frontaccounting unterstütze ich schon Jahren, bin das Design gewohnt und habe gelernt es zu schätzen.


    MfG
    Jan

  • Welche Art von Fehlern? Gibt es einen bestimmten Bereich von MonkeyOffice, der Schwächen hat? Welche erst durch eine Betriebsprüfung erkennbar wären (z.B. Export von Daten für den Prüfer?). Wird MonkeyOffice für EÜR oder Bilanz genutzt?

    Übrigens: Bei der GoBD sind Änderungen in Sicht. Z.B. speichern in der Cloud und Belege via Foto dokumentieren.

    https://www.haufe.de/finance/b…-der-gobd_186_479402.html

    Einen der größten Fehler die es überhaupt bei einer Buchhaltungssoftware gibt, es war möglich das Kassenbuch ins Minus zu bringen, ganz ohne Warnung. Und da schaut jedes Finanzamt bzw. Betriebsprüfer drauf und dann viel Spaß. Das war für mich der Grund die Software zu wechseln.


    Es freut mich, dass das Finanzamt in Richtung GoBD endlich mal ein wenig in Richtung Cloud geht, wobei immer und zwar vordringlich zu beachten ist, dass der erste Blick darauf geht ob die Belege verändert werden können. Und wenn ja, dann muss dies unveränderlich dokumentiert sein. Sollte es keine Primanota/Protokoll darüber geben, dann viel Spaß. Eine der ersten Fragen bei bei meiner Betriebsprüfung war, was für eine Datenbank dahintersteckt. Mit einem vorgezeigtem GoBD Testat war alles halbwegs in Ordnung. Es wird wohl in drei Stufen bewertet, lokale Access-Datenbank, Datenbank auf einem eigenen Server und in der Cloud bei einem Anbieter (bei der kein Zugriff auf die Datenbank dahinter besteht).


    Daher mein Rat, achtet darauf (auf die GoBD Grundsätze), andernfalls übernehmt die Buchungen und Rechnungen unmittelbar in eine etablierte Buchhaltungssoftware. Insbesondere PDF Rechnungen müssen mindestens als PDF/a gespeichert werden, besser noch signiert mittels eIDAS. Änderungen an den GoBD zählen nur für die Zukunft und bis die verabschiedet bzw. umgesetzt werden gelten die alten Regeln (Unveränderlichkeit und Nachprüfbarkeit der Belege bleiben aber auch in Zukunft!). Fragt doch einfach mal euren Anbieter nach den GoBD und einer Verfahrensdokumentation der Software (viel Spaß :-) )

    Denken ist wie googeln, nur viel krasser ....

    ——

    Alle Beiträge geben nur meine persönliche Meinung wieder und nicht mehr.

  • das sind Regeln für Deutschland, denn solche Forderungen kenne ich nicht von Österreich,

    werde es doch mal kontrollieren.


    MfG

    Jan

    Das ist richtig, aber ich gehe in einem deutschen Forum erstmal vom deutschen Recht aus. Ich denke aber, dass es soetwas wie GoBD auch in Österreich gibt, insbesondere da Österreich hier doch viel weiter in der Entwicklung ist als Deutschland.

    Denken ist wie googeln, nur viel krasser ....

    ——

    Alle Beiträge geben nur meine persönliche Meinung wieder und nicht mehr.

  • wobei immer und zwar vordringlich zu beachten ist, dass der erste Blick darauf geht ob die Belege verändert werden können. Und wenn ja, dann muss dies unveränderlich dokumentiert sein. Sollte es keine Primanota/Protokoll darüber geben, dann viel Spaß.

    Danke für deine umfangreiche Antwort. Ich bin über die unterschiedlichen Prüfungsschwerpunkte immer sehr verwundert. Vielen werden täglich von PDF-Rechnungen zugeschüttet und drucken die Teile aus und heften die ab. Das entspricht natürlich nicht dem, was eigentlich mit Protokollierung und Signaturen abgesichert werden soll. In der Praxis mischen sich diese PDF-Papierrechnungen mit "echten" Papierrechnungen (wobei heutzutage oft auf einfachem Papier, wo Briefkopf auch aus dem Laserdrucker kommt). Die Flut von PDF-Ausdrucken wird vermutlich nicht zu stoppen sein. Eine komplette Nichtanerkennung durch das FA dürfte im Alltag wohl zu "Verwerfungen" führen.


    Wobei die Branche, in der Du tätig bist, starken Einfluss hat. Hat Du auch Einnahmen via Kasse? Also Barverkäufe?


    Hattest Du denn "viel Spass" mit dem Betriebsprüfer in Folge der Softwarewahl? Kasse im Minus klappt ja bei jeder Buchhaltung (wenn auch mit Warnung). Ich hatte jetzt eher auf versteckte Berechnungsfehler gesetzt, wo dann hohe Nachzahlungen aufgrund von falscher Kontenansprache die Folge sein können.