Inklusivdomains nach Kündigung

  • Sowas wird in vielen Branchen praktiziert. Das geht dann nach dem Motto: Hoffentlich ist die Konkurrenz insolvent bevor wir selbst es sind. Zudem sinken die Kosten z.B. für Domains mit der Stückzahl. Es kann also lohnend sein, mit unrentablen Preisen die Stückzahl zu erhöhen, damit man hinterher bessere EK-Preise hat und profitabler arbeiten kann. Es lebe die Marktwirtschaft! ;)

    Gesund ist das nicht. Möchte ich Verträge auf Vorauskasse mit einer Firma abschliessen, von der ich Angst haben muss, dass es sie bald nicht mehr gibt. Nachhaltige Marktwirtschaft statt Marktionsismus (Eigenwortschöpfung für latenten Marxismus durch wirtschaftszerstörenden Aktionismus in der Marktwirtschaft). ;-) Nehmt mich nicht ernst, ich steh auf Schnäppchen.

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  • Ich wollte jetzt keine Fragen lostreten, ob wir bei netcup an der Existenzgrenze arbeiten. Dem ist definitiv nicht so. Unsere Zahlen sollten ja auch dafür sprechen. Wir wachsen schnell und tätigen immer aufs neue große Investitionen.


    Wir verstehen unsere Kundinnen und Kunden durchaus als preis- und qualitätsbewusst. Unser Anliegen ist es daher aus beidem das Optimum zu bieten und Preis und Qualität nicht als Widerspruch zu sehen. Dieses hat netcup auf einem sehr hart umkämpften Markt groß werden lassen. Viele Mitbewerber die mit uns gestartet sind, gibt es nicht mehr. Die meisten von ihnen waren zu teuer.


    Es gibt viele Preisaktionen bei denen wir mitgehen. Natürlich gibt es hier auch Grenzen. Registrierungsgebühren für Domains werden wir nicht verschenken. Wir kalkulieren diese aber auch nicht pauschal in die Grundgebühr mit ein, denn das wäre unfair all den Kundinnen und Kunden gegenüber, die ein einmal bestelltes Webhosting viele Jahre nutzen. Dieses tun mehr als 95% unserer treuen Kundinnen und Kunden. Dafür sind wir sehr dankbar.


    Wer flexibel bleiben möchte bucht am besten die Domains zusätzlich. Ich bin mir sicher, dass Sie dann immer noch weniger bezahlen als bei einem Mitbewerber, der in unserem Qualitätssegment unterwegs ist.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • hallo,

    als erstes: ich bin mit der qualität der nc leistungen sehr zufrieden.

    sonst hätte ich nicht momentan 14+ vserver hier laufen. natürlich habe ich auch weitere server bei anderen anbietern...

    bei der letzten (oder wars die vorletzte?) osteraktion habe ich dann auch ein "big ei" registriert.

    da sind ja 20 de domains inklusive. den leistungen nach ist das ja dann auch auf 20 verschiedene webauftritte ausgelegt.

    verstehe ich das richtig, daß nun jeder domainslot nur einmalig belegt werden kann?

    daß nun, so lange nicht alle slots belegt sind, netcup die gebühren spart ist klar, so kostet es mich bei wenigen domains also erstmal bis zu 20 mal soviel.

    was ich aber nicht verstehe:

    wenn der tarif auf lange laufzeit ausgelegt ist, aber man domainslots auch gegen aufwandsentschädigung (her rede ich nicht von m.e. unverschämten 8-15€ sondern von 1-maximal2€) nicht neu belegen kann, so werden ja mit jedem wechsel bzw wegfall einer domain die pro domain kosten für mich wieder teurer. und das dauerhaft.

    wenn das so ist so führt das doch dazu, daß ich diese vieldomain produkte dann regelmäßig komplett kündigen muss und die "restdomains" sonstwo hosten, sowie über fast die gesamte laufzeit mehr als das rechnerische mittel pro domain zahle.

    verstehe ich da etwas falsch?


    jay


  • auf lange Laufzeit des Produktes inkl. den Domains denke ich ist gemeint;


    wenn es wirklich nur die von dir vorgeschlagenen 2 EUR kosten würde und jemand das exzessiv machen würde, und am Beispiel des Produkts mit 20 inkl. Domains zu bleiben, dann veranstaltet er das alle 3 Monate und vlt. auch noch bei allen 20 inkludierten Domains, dann hat er jeweils 20 Slots frei und registriert da 20 neue Domains, die ja dann wieder inkludiert sind ....

    und das denke ich kann sich nicht rechnen;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS 1000 SAS G7SE / RS 500 SAS G8 / VPS 200 G8 Aktion / Webhosting 1000 minus 75% / Webhosting Spezial Mini

  • und das denke ich kann sich nicht rechnen;

    auf welcher grundlage "denkst" du das?

    ich weiß, wieviel ein denic mitglied für eine neuregistrierung einer domain zahlt. und ich weiß auch, daß denic mitglieder _nicht_ jeweils ein ganzes jahr für eine domain zahlen müssen.

    da die vorgänge automatisiert sind, würde sich selbst bei dem von dir beschriebenen, an den haaren herbeigezogenen, szenario kein minus für den provider ergeben.

    es geht hier auch nicht um den bewussten mißbrauch (den nc sehr schnell durch kündigung seinerseits beenden könnte), sondern um die sinnvolle dauerhafte nutzbarkeit solcher angebote.

    ihr tut ja gerade so, als könne nur der kunde einen vertrag beenden...

    jay

  • ihr tut ja gerade so, als könne nur der kunde einen vertrag beenden...

    Es ist aber allgemein akzeptiert, dass Kunden ihre Verträge kündigen… :D


    Anders herum erregt man schnell Aufsehen, wenn man als Anbieter häufig Verträge (aus Sicht des Kunden grundlos) kündigt. Das könnte schnell zu einem Imageschaden führen.

  • Hay,

    Anders herum erregt man schnell Aufsehen, wenn man als Anbieter häufig Verträge (aus Sicht des Kunden grundlos) kündigt. Das könnte schnell zu einem Imageschaden führen.

    Siehe Telekom und All-IP-Kündigungen... jeder Geschäftskunde, den ich auf dieser Ebene treffen muss, möchte anschließend komplett von der Telekom weg. Als Dienstleister greift man idR als allerletztes Mittel dazu, den Vertrag aktiv zu beenden.


    CU, Peter

  • Hay,

    Siehe Telekom und All-IP-Kündigungen... jeder Geschäftskunde, den ich auf dieser Ebene treffen muss, möchte anschließend komplett von der Telekom weg. Als Dienstleister greift man idR als allerletztes Mittel dazu, den Vertrag aktiv zu beenden.


    CU, Peter

    Tja, auch meine Mutter ist davon betroffen.

    Sie wohnt im betreuten Wohnen (allein) und hat eine Notruf-Funktion, die direkt am Telefonanschluss verbunden ist (ohne ihr eigentliches Telefon). Diese ist aber nicht kompatibel zur IP-Telefonie, sodass sie jetzt eine andere (natürlich teurere) Lösung nehmen muss.

    Wann genau ist aus Sex, Drugs & Rock n Roll eigentlich Laktoseintoleranz, Veganismus & Helene Fischer geworden?

  • .....

    es geht hier auch nicht um den bewussten mißbrauch (den nc sehr schnell durch kündigung seinerseits beenden könnte), sondern um die sinnvolle dauerhafte nutzbarkeit solcher angebote.

    ihr tut ja gerade so, als könne nur der kunde einen vertrag beenden...

    jay

    Und genau dann ist dann das Geschrei, das Gejammer und der ungerechtfertigte Shitstorm groß. Natürlich wird verschwiegen, das man vorher so einen Müll veranstaltet hat.

    Nach einer gewissen Anzahl von Domains und etwas Erfahrung sollte man sich überlegen Domain und und Server zu trennen. Es gibt ja auch genug Möglichkeiten dafür.

    Wenn wir mal ehrlich sind, sind die Angebote doch für die meisten vollkommen ausreichend. Die Leute greifen zu dem Paket, richten alles ein und gut ist.

  • hmm, ihr habt jetzt aber sehr geschickt den eigentlichen tenor meines posts ignoriert und einen eigentlich unwichtigen nebensatz zum hauptthema gemacht.



    Siehe Telekom und All-IP-Kündigungen... jeder Geschäftskunde, den ich auf dieser Ebene treffen muss, möchte anschließend komplett von der Telekom weg. Als Dienstleister greift man idR als allerletztes Mittel dazu, den Vertrag aktiv zu beenden.

    auch wenn die oma nun sicher kein geschäftskunde ist,

    das "verwerfliche" an den tcom kündigungen der analogen und isdn anschlüsse ist ja, daß die schreiben allesamt in bewusst panikmachender art aufgesetzt sind, die nicht nur ältere menschen oft in völlige verzweiflung stürzen, sodass sie jeden mist unterschreiben der danach dann als NOCH unverschämteres angebot von der tcom zu ihnen ins haus flattert. das geht bis zu "tjaa, sie brauchen natürlich auch ein neues telefon", was ja eindeutig dreist gelogen ist.


    allein aus diesem grund empfehle ich JEDEM betroffenen von der tcom wegzugehn und helfe ihm auch aktiv und kostenlos bei der umstellung seines anschlusses.


    ist nun dann aber definitiv ein anderes thema...


    jay

  • In meiner Verwandtschaft gibt es einen Gehörlosen. Mit Freude habe ich vernommen, dass in Niederösterreich der Testbetrieb für eine Notruf-App startet - weil Echtzeit-Notruf gibt es für Gehörlose nicht. Bisher: SMS - mit Latenzrisiko, Fax - sicher nicht mehr an VoIP, das ist alles nicht mehr zuverlässig. Ich sehe die Umrüstung auf VoIP (NGN, wie das hier heißt) daher mehr als kritisch - womit wir wieder beim Thema sind.

    Schön, wenn Technokraten sich etwas ausdenken, was der Menschheit dienen soll, wenn dabei auf die Schwächsten vergessen wird...

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  • ähm, bei welchem thema? dem der nicht freiwerdenden slots bei inklusivdomains? :-)


    jay


    Bei dem, dass Produkte von der Stange zwar nett sind, aber nicht immer passen. Manchmal auch nicht für die erdachte Zielgruppe.

    Marketing ist eine tolle Sache, Aktionsprodukte auch, aber man sollte bei der Kalkulation stets im Hinterkopf behalten, dass am anderen Ende Menschen sind, die mehr oder weniger stete Ansprüche und Bedürfnisse haben.

    Wenn ein Unternehmen das bei der Produktgestaltung berücksichtigt und kulante (ich sag ja nicht, dass Kulanz mit Verzicht auf zustehendes Entgelt einhergehen muss, im Gegenteil) und flexible Lösungen anbietet, dann hat es bei mir schon einmal einen Stein im Brett (auch, weil Abweichler weniger leicht zu administrieren sind, als Konformisten).


    (Apropos Stein im Brett - im noch kein Häferl im Schrank...)

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