VPS-Server mieten mit Plesk-Lizenz

  • Hallo,


    ich bin seit Jahren Kunde bei netcup mit einem Webhosting 2000 und 4 Domains.
    Zwei davon dienen nur für Email und die zwei anderen sind Webprojekte.

    Da ich in Zukunft mehr Speicherplatz brauche und die Webhosting-Tarife mir nicht gefallen (Speicherplatz ist 50&50 aufgeteilt zwischen Mail und Web), dachte ich an einen VPS.
    Eigentlich wollte ich meinen Server zu Hause hosten, DNS anpassen usw aber meine Internetverbindung ist dafür einfach nicht gut genug. Außerdem haben wir bestimmt 5x im Jahr heftige Stromausfälle.


    Lange rede kurzer Sinn:
    - VPS 1000 G11
    mit

    - Plesk-Lizenz

    Ich könnte auch alles mit der Kommandozeile machen das diesen Stres tue ich mir nicht mehr an.


    Ich habe mittlerweile so viele Seiten durchgelesen... und auf irgendeiner davon stand, dass die Plesk Web Admin Edition keine Datenbank-Oberfläche hat?
    Ist das echt so?

    Weil bei netcup steht

    "Web ADMIN Edition for the administration of up to 10 domains with e-mail addresses and MySQL databases."
    Bietet die Web Admin Edition ungefähr den Umfang den ich beim Managed Webhosting habe?

    Werden Domains und DNS, wenn ich mein Webhosting irgendwann kündige, trotzdem noch übers CCP bearbeitet?


    Im CCP steht außerdem"Kunden, die einen vServer oder dedizierten Server betreiben, können hier günstig SSL-Zertifikate erwerben. Auch bieten wir Ihnen hier eine umfangreiche Verwaltungsoberfläche für Ihre SSL-Zertifikate an.

    Kunden, die einen vServer oder dedizierten Server betreiben, können hier günstig SSL-Zertifikate erwerben. Auch bieten wir Ihnen hier eine umfangreiche Verwaltungsoberfläche für Ihre SSL-Zertifikate an."

    Heißt das, sobald ich einen VPS-Server habe, bekomme ich von Lets Encrypt keine kostenlosen Zertifikate mehr?

    Meine beiden Domains vom Managed Webhosting sind schließlich auch Lets Encrypt zertifiziert.


    Auf meinem Server zu Hause ging es ja auch

    Code
    sudo apt update
    sudo apt install certbot python3-certbot-nginx
    ...
    nginx conf einrichten usw, anschließend
    sudo certbot --nginx -d meinedomain.de -d www.meinedomain.de
  • Lass Plesk links liegen und nutz KeyHelp. Ist einfacher, besser und kostenlos. War selbst lange Plesk verfechter bis ich KeyHelp entdeckt habe.


    Zu deiner Frage. Plesk kann normal Lets Encrypt Certs anfordern und austellen. Der Text ist sicherlich ein überbleibsel aus alten Tagen.

    Ein Mensch hat zwei Beine, ein Regenwurm hat keine.

    Edited 2 times, last by RAD750 ().

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  • Ist KeyHelp besser als die Demo zu versprechen versucht?
    https://demo.keyhelp.eu/

    Ich sehe nirgendwo die Möglichkeit Email-Konten / Datenbanken anzulegen oder zu bearbeiten.

    Hat KeyHelp auch Nginx als Webserver? Bei der Installation wird nur Apache installiert.

    Nginx sollte heute eigentlich ein Standard sein.

  • um alles zu sehen, musst du dich als admin und als client anmelden.

    »Hauptsache BogoMIPS!«

    Fleischfresser

    »Sämtliche Cyberrisikomanagementmaßnahmen wurden übererfüllt!«

    Volksfront DLT #60Ksplit

  • Ich bekomme KeyHelp nicht auf meinem Debian-Server installiert. Nach der Installation, die schon einige Error anzeigt, sehe ich nur die Apache-Startseite.

    Ist Apache nicht seit X Jahren tot?


    Ist mein Vorhaben, vom Shared Webhosting mit Plesk zu einem VPS zu wechseln überhaupt realistisch?


    Aber nochmal zu Plesk (ich lote alle Optionen aus):
    habe ich mit Plesk Web Admin alles das, was ich auch im WCP von Netcup habe?

  • Ist mein Vorhaben, vom Shared Webhosting mit Plesk zu einem VPS zu wechseln überhaupt realistisch?

    Natürlich. Vorraussetzung sind allerdings grundierte Kenntnisse in Linux und wie man einen Server der direkt am Internet hängt entsprechend absichert.

    Ich bekomme KeyHelp nicht auf meinem Debian-Server installiert.

    Ist die Maschine frisch? Hier wird die Installation beschrieben: https://www.keyweb.de/en/keyhelp/keyhelp/#install

    Ist Apache nicht seit X Jahren tot?

    Ne.

    Ein Mensch hat zwei Beine, ein Regenwurm hat keine.

    Edited once, last by RAD750 ().

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  • Mir fällt jetzt spontan nur ein RateLimits, automatisierte Banlisten, Firewall. Um DDos kümmert sich netcup.


    Ich würde am liebsten einfach beim Shared Webhosting bleiben aber 75GB Mail (viel zu viel) und 75GB Web (dafür zu wenig) ist absoluter Quatsch.

  • Ein Schieberegler, mit dem man den Speicher initial zurodnen kann, wäre eine Lösung?

    Und würde netcup die Möglichkeit der kostengünstigen Kalkulation nehmen, und somit die Preise für die Webhostingprodukte anheben... Wie so oft, hat jede Entscheidung zwei Seiten.

    Übrigens: +1 für KeyHelp

    [RS] 2000 G11 | 2x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore

    [VPS] 2000 ARM G11 | 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

    Happy Duck 2
  • Also bei Keyhelp blicke ich nicht durch.

    Ich habe KeyHelp auf meinem Server zu Hause installiert, bei netcup den A und @ record auf meine IP gesetzt (IPv6-Records gelöscht), im Router ein Portforwarding eingerichtet, alles funktioniert.

    Ich lege in Keyhelp einen Nutzer an, logge ich mich dem ein, lege eine Domain an mit SSL-Zertifikat, schalte dann das DNS dort aus weil ich die DNS-Einstellungen von netcup nutzen möchte. Kein zugriff über die Domain und Firefox => "Kein Verbindungsversuch unternommen: Mögliches Sicherheitsproblem", eine Ausnahme kann ich nicht hinzufügen.

    Es wird irgendwie kein Zertifikat erstellt.


    Ein anderer Server bei mir zu Hause (headless), kein Control Panel, funktioniert einwandfrei. Dort habe ich mit cert-bot Zertifikate erstellt.

    Liegt das einfach nur daran, dass ich das auf einem Server bei mir zu Hause teste? Wäre es einfacher das mit einem "echten" VPS zu testen?

  • Die sind mir viel zu teuer. Ich möchte bei netcup bleiben. Nicht nur wegen dem Preis, sondern weil ich schon immer hier war.


    Es gibt jetzt nur ein paar Hürden zu überwältigen und Fragen zu klären.

    Besonders:
    - wenn ich mir einen echten VPS miete, KeyHelp installiere und meine DNS-A * und @ Records auf die IP des VPS lenke

    -- kann ich dann ohne Probleme Domains dort eintragen? Firefox akzeptiert das self signed SSL von KeyHelp nicht.

    Ich habe alles korrekt eingerichtet (Benutzer + Domain) und Firefox meldet "SSL_ERROR_BAD_CERT_DOMAIN".

    Meine Domain ist aber korrekt eingetragen.

  • Die sind mir viel zu teuer. Ich möchte bei netcup bleiben

    Dann würde ich empfehlen, einfach ein Webpaket in deiner gewünschten Größe zu nehmen.


    Wenn du denkst dass Apache "schon lange tot" sei, scheint mir deine Bubble doch eher begrenzt zu sein.

    Ich vermute du unterschätzt den Verwaltungs und Sicherungsaufwand von Mailserver und Webserver um ein gutes Stück.

    Plesk als Bedientool für Webspace benutzende Laien ist ok.

    Der Serveradmin muss dann aber MEHR leisten, als ohne eins solches Panel.

    Als Instrument dem Admin "das konfigzeig" abzunehmen, halte ich es nicht für geeignet.

  • Wenn du denkst dass Apache "schon lange tot" sei, scheint mir deine Bubble doch eher begrenzt zu sein...

    Naja, sowas zu sagen finde ich jetzt nicht ok.
    Meine Server zu Hause nutzen alle ausnahmslos nginx. Mit Apache - zumindest mit der Einrichtung - habe ich schon seit 20 Jahren oder so nichts mehr zu tun.


    Die Netcup Webhosting-Pakete sind alle nicht so wie ich sie gerne hätte - viel Webspace, wenig Email.

    Was bringt mir ein Webhosting 8000 mit 500 GB Email-Speicher.


    Ob jetzt Apache oder Nginx, solange ich mit der Config nix zu tun habe, ist mir das egal.

    Ich würde nur gerne wissen, warum KeyHelp mit dem self-signed Zertifikat nicht funktioniert. Auf der anderen Seite habe ich Zertifikate auf einem anderen Server mit cert-bot erstellt und die machen keine Probleme.

  • Meine Server zu Hause nutzen alle ausnahmslos nginx. Mit Apache - zumindest mit der Einrichtung - habe ich schon seit 20 Jahren oder so nichts mehr zu tun.

    Genau DAS nennt man Bubble. Du selbst und vielleicht auch deine Umgebung macht das so und du schließt daraus, dass das Allgemeingültig ist...

    Die Netcup Webhosting-Pakete sind alle nicht so wie ich sie gerne hätte

    Aber sie sind so billig wie du sie gerne hättest.


    Was bringt mir ein Webhosting 8000 mit 500 GB Email-Speicher.

    500GB Webspace. Vergiss das Addon Email. Das kriegst du eh dazugeschenkt. Auch bei den andren Providern reizt das Niemand aus.


    Kauf dir nen Webspace in der von dir gewünschten Größe und sei zufrieden.

    Das wird die stressfreiste Lösung für dich sein.






    solange ich mit der Config nix zu tun habe, ist mir das egal.

    Genau DAS ist aber bei dem eigenen Server NICHT der Fall.

    Du hast da zwar mit der einzelnen Config "nichts zu tun", musst aber das Template und die Config des Configutators ersellen, am laufen UND sicher machen und halten. Neben dem gesamten restlichen Serversystem. Und dann fehlt da noch die komplette Emailsache...

  • Nochmal aufgelistet:


    - bei Netcup DNS A * und @ Records für meine Domain auf meine IP zu Hause geändert

    - FritzBox hat ganz normal ein PortForwarding 80/443

    - frischer Debian Server mit KeyHelp (ich rufe das Webinterface über 192.168.... auf)

    - als Admin einloggen, Benutzer erstellen

    - zum Benutzer wechseln, Domain erstellen mit SSL-Zertifikat (ja, URL korrekt eingetragen)

    -- DNS für die Domain in KeyHelp deaktiviert, soll über netcup laufen

    -- warten bis zur vollen Minute, bis KeyHelp die Änderungen übernimmt


    Ich rufe meine Domain auf > SSL_ERROR_BAD_CERT_DOMAIN



    Quote

    Aber sie sind so billig wie du sie gerne hättest.

    Ich habe nie behauptet, dass ich die gerne billig hätte.

    Ich zahle gerne mehr aber nicht für ein Paket mit unnötigen 500 GB Email-Speicher.


    Quote

    Kauf dir nen Webspace in der von dir gewünschten größe und sei zufrieden.

    Wenn es den gäbe, hätte ich das schon längst gemacht.

    Deswegen denke ich über einen VPS mit Speichererweiterung nach. Sonst würde ich mir das doch alles gar nicht antun.



    Ich hatte eine Frage und versuche die zu klären. Dass ich kein klassisches Webhosting möchte und warum, steht schon im ersten Beitrag.

    Ich bin nicht hier, um mich belehren zu lassen wie dumm ich bin.

  • Ist Apache nicht seit X Jahren tot?

    Nein. Ganz und gar nicht.

    Nginx sollte heute eigentlich ein Standard sein.

    Durchaus nicht. Apache ist weiterhin stark verbreitet und ein guter Webserver. (Meine Webserver laufen alle auf Apache)

    Ob nginx oder Apache ist in der Regel Geschmacksfrage. (Haben beide ihre Vor- und Nachteile) Zumindest wenn man den Vergleich vorurteilsfrei zieht.

    Ob jetzt Apache oder Nginx, solange ich mit der Config nix zu tun habe, ist mir das egal.

    Da wirst du aber nicht drum herum kommen.

    Demjenigen, der Plesk oder Keyhelp als Enduser nutzt, bleibt das zwar erspart, aber nicht demjenigen, der das Ganze aufsetzt. Die Serveradministration und -absicherung ist etwas mit dem du dich zwangsläufig auseinandersetzten musst.


    Und zu Keyhelp:

    Ich hatte keyhelp mal eine Zeitlang im Einsatz und konnte damit alles machen, was auch Plesk kann, inklusive problemloser Zertifikatserstellung.


    Quote

    SSL_ERROR_BAD_CERT_DOMAIN

    Evtl. ein Client-Problem?

    Mal verschiedene Browser getestet?

    Bowser-Cache gelöscht?

    www - non-www Problem?