Server administrieren - wo fange ich an?

  • mein WireGuard

    https://tailscale.com/ (3 User und 100 Geräte kostenfrei)

    oder selbst gehostet und unlimitiert:

    https://github.com/juanfont/headscale mit https://github.com/ifargle/headscale-webui als GUI (in einer Docker Compose).


    Alternativ:

    https://netbird.io/ Selbst gehostet: https://docs.netbird.io/selfhosted/selfhosted-quickstart


    Alles deutlich angenehmer als WireGuard alleine.

    RS Ostern L OST22 (~RS "3000" G9.5) (8C,24GB,960GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

    Edited once, last by TBT ().

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  • Ich habe bei einem meiner VPS mikro G11s gerade das Problem, dass nicht die volle Festplattenkapazität zur Verfügung steht – obwohl ich eigentlich immer „eine große Partition“ wähle. Naja, jedenfalls wollte ich mich einlesen, warum es denn überhaupt 3 Partitionen gibt, habe aber nichts in die Richtung gefunden.

    vda1 ergibt für mich ja sogar noch Sinn: Das BIOS abgeschottet vom Rest auf dem Server.

    Aber warum gibt es eine Unterteilung von vda2 und vda3?
    vda3 ist die, welche ich vergrößern muss, oder?

    [RS] 2000 G11 | 2000 G9 | 500 G8 | Cyber Quack

    [VPS] 2000 ARM G11 | 1000 G9 | 200 G8 | Secret | Pocket Admin | A | mikro G11s | 4x nano G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE

  • Was ist das denn für ein OS? Die kleine Partition am Anfang für den Bootloader/EFI-Krams scheint mir sinnvoll (wenn sie auch sehr klein ist), aber die anderen beiden Partitionen verstehe ich nicht so ganz. Das Einzige, was mir noch einfallen würde ist, dass diese 1G große Partition eine Art Rettungspartition ist - das ergibt für mich bei einem Server-OS wie Debian aber nicht so viel Sinn (und AFAIK macht Debian das auch nicht).


    Ja, ich denke, dass vda3 die ist, die vergrößert werden muss. Du kannst ja auch mit `$ df -h` mal schauen, welche wo hin gemountet wird?

  • Was ist das denn für ein OS? Die kleine Partition am Anfang für den Bootloader/EFI-Krams scheint mir sinnvoll (wenn sie auch sehr klein ist), aber die anderen beiden Partitionen verstehe ich nicht so ganz. Das Einzige, was mir noch einfallen würde ist, dass diese 1G große Partition eine Art Rettungspartition ist - das ergibt für mich bei einem Server-OS wie Debian aber nicht so viel Sinn (und AFAIK macht Debian das auch nicht).


    Ja, ich denke, dass vda3 die ist, die vergrößert werden muss. Du kannst ja auch mit `$ df -h` mal schauen, welche wo hin gemountet wird?

    Die sehr kleine biosboot-Partition ist unproblematisch. Das redhat manual dort rät sogar nur zu 1 mb.


    Edit: falschen link gefixt.

  • Was ist das denn für ein OS? Die kleine Partition am Anfang für den Bootloader/EFI-Krams scheint mir sinnvoll (wenn sie auch sehr klein ist), aber die anderen beiden Partitionen verstehe ich nicht so ganz. Das Einzige, was mir noch einfallen würde ist, dass diese 1G große Partition eine Art Rettungspartition ist - das ergibt für mich bei einem Server-OS wie Debian aber nicht so viel Sinn (und AFAIK macht Debian das auch nicht).

    Auf dem Server läuft Debian 12.

    Ja, ich denke, dass vda3 die ist, die vergrößert werden muss. Du kannst ja auch mit `$ df -h` mal schauen, welche wo hin gemountet wird?

    Code
    bud@netcup:~$ df -h
    Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
    udev            1,9G       0  1,9G    0% /dev
    tmpfs           392M    580K  391M    1% /run
    /dev/vda3       8,8G    3,5G  4,9G   42% /
    tmpfs           2,0G     16K  2,0G    1% /dev/shm
    tmpfs           5,0M       0  5,0M    0% /run/lock
    /dev/vda2       974M     87M  820M   10% /boot
    tmpfs           392M       0  392M    0% /run/user/1000

    was steht dazu in der fstab?

    bzw wie sieht der output von blkid und lsblk aus?

    Mich würde vor allem interessieren, wie es zu diesem „Fehler“ gekommen ist, dass ich jetzt die Platte manuell vergrößern muss. Das einzige mir erklärbare wäre, dass ich mich im SCP bei der Frage nach der Partition „verklickt“ habe - aber das kann ich nicht mehr prüfen.

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  • vda1 ergibt für mich ja sogar noch Sinn: Das BIOS abgeschottet vom Rest auf dem Server.

    Jain, Protective MBR - ermöglicht dir GPT Partitionstabellen auf BIOS Systemen.


    vda2 ist deine eigentliche Bootpartition - sehr klassisch - da sind Bootloader, Kernel und initramfs drauf.

    vda3 ist dein eigentliches System.

  • Ja, so sieht das installierte netcup Debian 12 image wohl aus, wenn man eben nicht "eine große Partition" ausgewählt hat. Hat man das ausgewählt, dann sollte von df -h für vda3 ca 118G als Größe angezeigt werden.

  • Wenn ich lsblk richtig deute, habe ich für vda insgesamt noch 110 GB unpartitioniert. Zumindest sagt das auch fdisk.

    Code
    Unpartitionierter Bereich /dev/vda: 110 GiB, 118110552576 Bytes, 230684673 Sektoren
    Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
    
      Anfang      Ende  Sektoren Größe
    20971520 251656192 230684673  110G

    Kann ich irgendwie die vorahnden Partition vda3 um die 110 GB erweitern, oder muss ich diese dafür zwingend löschen?
    Auf dem Server läuft ein produktives System, welches ich ungern neu aufsetzen möchte :(

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  • Kann ich irgendwie die vorahnden Partition vda3 um die 110 GB erweitern, oder muss ich diese dafür zwingend löschen?
    Auf dem Server läuft ein produktives System, welches ich ungern neu aufsetzen möchte

    Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, kannst du auch GParted Live als ISO booten und damit die Partition größer machen.

    Dabei sollte nichts kaputt gehen, es ist aber trotzdem eine gute Idee vorher ein Backup oder Snapshot anzufertigen.

  • Code
    parted /dev/vda resizepart 3 100%
    resize2fs -p /dev/vda3

    Vielen lieben Dank an alle, Olivetti´s Weg hat einwandfrei funktioniert. Danke :*

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    Edited once, last by Bud ().

    Happy Duck 3
  • Weil ich hier gerade am basteln bin, dachte ich, ich frage mal lieber euch, bevor ich mich mal wieder verkünstle:

    Ich schreibe Backup-Script, welches täglich via cron ausgeführt werden soll:

    - Backup erstellen sudo openproject run backup

    - Ordner anlegen, und erstellte Dateien in diesen Ordner verschieben

    - Sollte es Donnerstag sein, dann den Ordner zusätzlich via scp (?) auf die StorageBox ablegen

    - Prüfen, ob Ordner älter als 30 Tage vorhanden sind, und diese(n) löschen

    Kann ich mit scp auch Daten auf der StorageBox löschen? Das es mit scp geht weiß ich, aber macht die StorageBox das mit?
    Denn dann könnte ich auch die täglichen Backups auf die Box auslagern, und müsste nur dafür sorgen das die wöchentlichen Backups nicht gelöscht werden.
    Bzw. in einem anderen Zyklus.

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  • Ich mache das ganz ähnlich. :)

    Tägliche Backups mit Versionierung und Kopien auf die Storagebox. (Allerdings mit rsync statt scp)

    Ob das Löschen von Ordnern/Dateien mit scp auf der box klappt habe ich noch nicht ausprobiert, aber direkt über ssh geht es auf jeden Fall. Das nutze ich auch. z.B.:

    ssh u###@u###.your-storagebox.de -p23 "rm -rf dir"

  • Ob das Löschen von Ordnern/Dateien mit scp auf der box klappt habe ich noch nicht ausprobiert,

    Auf jeden Fall geht es mit rsync, werde es dann denke ich damit machen

    Code
    rsync --progress --delete -e 'ssh -p23' --recursive <Lokales Verzeichnis> <Benutzername>@<Benutzername>.your-netcup.de:<Ziel Verzeichnis>

    Was ist bei solchen Backup-Zyklen eine sinnvolle Strategie?
    Wie lange behaltet ihr tägliche/wöchentliche/monatliche Backups?

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  • Wie lange behaltet ihr tägliche/wöchentliche/monatliche Backups?

    Mindestens mal so lange, dass sie garantiert in 1-2 automatisch erstellten Snapshots enthalten sind.


    Der Rest hängt vom Projekt bzw. Inhalt ab, da habe ich keine pauschale Antwort.

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)