KVM auf KVM (Nested Virtualization)

  • Dann poste mir bitte die Fehlerausgabe unter Debian. Bitte nicht zwei Schnipsel sondern den ganzen Fehler von diesem Moment. Dann die XML-Konfiguration und den Startbefehl den du nutzt.



    Erkläre mir bitte was bei dir bedeutet, dass der Host zusammen stürtzt. Friert er? Macht er beep beep und dann ist er Schwarz?

  • Noch jemand Ideen?


    Falls du es noch nicht ausprobiert haben solltest: Du könntest es auch mal mit Ubuntu 16.04 LTS versuchen. Denn in dieser Version ist z.B. auch die Kernelversion größer als 3.X. Eventuell hast du damit mehr Glück.


    Ansonsten, wenn deine Finanzen es noch zulassen, gibt es mittlerweile einige Provider, die Ihre älteren Server auch mit Prozessoren, deren Typenbezeichnung mit E3- oder E5- anfängt, über sogenannte eigene Serverbörsen schon ab ca. 30 Euro pro Monat anbieten. Sie haben zwar keine Enterprise Festplatten drin und dessen RAM ist auch nicht so groß, aber reichen sehr gut dafür aus, um solche Fehlerquellen besser eingrenzen zu können. Denn die Fehlerquelle "nested virtualization" fällt bei dieser Sorte von Servern schon mal raus.

  • Hi!


    Sorry das ich jetzt erst antworte, aber dein Post war nicht mehr in den News. Da war ich wohl zu langsam, aber deiner Logdatei zufolge und dem Proxmox Forum bin ich zu dem Ergebnis gekommen das deine Platte wohl zu klein ist. Kann aber auch andere Ursachen haben wie fehlerhafter Netzwerktreiber oder physikalische Hardware


    Hier ist der Thread bei denen: soft lockup - CPU | Proxmox Support Forum dort sind auch paar weiterführende Links zu stackoverflow wo du es noch etwas Wissenschaftlicher Erklärt bekommst.


    Aber irgendwie würde mich schon etwas reizen zu verstehen was du genau geplant hast, eventuell kann man es ja auch anders Umsetzen.


    Andreas ich werde das mal morgen auf meinem Heimserver (2xE5-2690/192Gig/1TB SAS15k) testen und versuchen zu reproduzieren, aber laut meinem vortext scheint einfach die Platte zu klein zu sein. Ich denke das er seine Platte unter /var/libvirt/ gelegt hat und je nach dem wie er partitioniert wird das gerne sehr schnell zu klein.


    Welche OS soll ich da hernehmen? Spontan würde ich Debian 7,8 und Ubuntu 14.04/16.04 nehmen, eventuell sogar Proxmox in Proxmox und auf jeden Fall 4.x kernel

  • Hi,


    danke für's nachforschen :)


    Ich habe - extra zum testen - jedoch nur eine Partition für / angelegt, also das die kompletten 2 TB zur Verfügung stehen.
    Gut - a bisserl Swap natürlich ausgeschlossen.


    Habe ja schon einiges durchgetestet nun.


    Mit Ubuntu und dem kernel 4.X kommen keine dieser Meldungen mehr, das System verhält sich aber danach genau so: Stillstand, keine Reaktion.
    Ich werde noch weiter schauen, es muss ja irgendwie funktionieren..



    Ja, was ich vor habe kann man bestimmt anders lösen, indem man sich einfach dedizierte Maschinen holt - dazu ist aber noch kein/nicht genug Budget vorhanden :)



    Grüße aus dem Frankenland

  • Andreas ich werde das mal morgen auf meinem Heimserver (2xE5-2690/192Gig/1TB SAS15k) testen und versuchen zu reproduzieren, aber laut meinem vortext scheint einfach die Platte zu klein zu sein. Ich denke das er seine Platte unter /var/libvirt/ gelegt hat und je nach dem wie er partitioniert wird das gerne sehr schnell zu klein.


    Welche OS soll ich da hernehmen? Spontan würde ich Debian 7,8 und Ubuntu 14.04/16.04 nehmen, eventuell sogar Proxmox in Proxmox und auf jeden Fall 4.x kernel


    Auf deiner Höllenmaschine wird das auch noch mit einem Kernel < 4.X sehr gut laufen, da du die gestellte Leistung exklusive hast und deine beiden CPU´s älter sind als die CPU E5-2680v4.


    Er hat im Grunde genommen mit folgenden Problemen zu kämpfen:

    • Er realisiert die Vollvirtualisierung innerhalb einer VM (RS 8000)
    • Hinzukommt noch, dass er sich die Ressourcen auf dem Wirt mit einer nicht bekannten Anzahl weiterer Kunden teilt
    • Die gestellte Leistung seines Root-Servers RS 8000 ist nicht immer gleichbleibend, so dass es auch mal zu unerwünschten Engpässen kommen kann

    Wenn du es also gerne dennoch ausprobieren möchtest, so müßtest du sein Problem in einer VM, wie z.B dem Root-Server RS 8000 nachstellen. Die Festplattengröße spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.

  • Habe auch mal im Forum nach "nested" und "vmx" gesucht.
    So richtig klar ist es mir noch nicht, ob das geht..


    Warum ich das brauche?

    Wenn man nicht unbedingt die volle Leistung benötigt und mit dem Overhead leben kann,

    ist das Superflexibel... Selbst hier, auf diesem root server.

    Ich fahre Zuhause einen ESXI mit ein paar VMs, auf denen verschiedenen Versionsstände
    von SW-Entwicklungsumgebungen installiert sind.
    Eine pfSense (als Firewall und VPN Server) und ein paar Win7- bzw Linux-Guests

    Zugegriffen wird per RDP/SSH. Eine Vollvirtualisierung ist allerdings notwendig.


    Auf Grund von niedrigem Upload, Strom und Krach will ich das mal testweise von Zuhause/Büro auslagern.

    Amazon EC2 oder Google-Clouding ist zwar nett (insbesondere die gesamte Administration),
    aber nur verfügbar mit Windows Server-Editionen und für meine Bedürfnisse

    nachhaltig betrachtet etwas oversized und teuer.

  • Meine Beweggründe waren hier ziemlich ähnlich und ich habe es mittlerweile am Laufen (ebenfalls mit pfsense als Router OS). Was mich weiter gebracht hat war die Konfiguration der Kenner von 1 CPU mit 2 Cores auf 2 CPUs mit einem Core zu ändern. Nachdem ich Proxmox damit neu installiert haben läuft die Installation eigentlich schon recht gut. Lediglich die Openvpn in das neu virtuelle Netzwerk klemmt noch etwas weil ich in PFsense ein falsches (größeres Subnetz) eintragen musste haben um Zugriff zu bekommen. Hierum werde ich mich in den nächsten Tagen kümmern.


    Gruss

    Flo

  • Danke für das Feedback. Interessant wird es, wie man das mit nur einer physikalischen WAN-Netzwerkkarte hinbekommt.

    Ich denke, den bekommt dann pfSenseals WAN Karte.

    Für alle anderen richtet man dann eine virtuelle Netzwerkkarte ein, die alle weiteren VMs bekommen, um dessen Routing
    sich dann pfSense kümmert?


    Erwähnenswert wäre noch, das auf eigentlich allen meinen bisherigen eingerichteten ESXI hypervisoren ich im vSwitch den sogenannten

    'promiscious modus" einschalten musste, da sonst OpenVPN nicht ging. Nicht, das es mit ProxMox ein ähnliches Problem ist?

    Hier und hierkann man etwas darüber lesen.. Viel Erfolg.

  • Unter Proxmox (sollte auch mit raw kvm/lxc laufen) ist das kein Ding:

    https://anysrc.net/post/gnu-li…p-kvm-vserver-lxc-proxmox


    Zusätzliche IPv4 Adressen werden bereits von netcup gerouted, IPv6 kann man durch Subnetting routen. So habe ich es laufen. Allerdings nur mit LXC, da ich nested KVM für Blödsinn halte.