Preiserhöhung bei alten vServer-Tarifen

  • Wichtig: Bitte prüfen Sie zuerst ob Sie von der Preiserhöhung betroffen sind, bevor Sie in diesem Beitrag Ihre Sorgen äußern, die bei nicht betroffenen Kunden unberechtigt sind.


    Kunden die einen vServer der PRO-Serie oder einen sog. “v(olks)Server” (ausgenommen v(olks)Server 250) müssen bis mindestens Oktober 2013 nicht mit einer Preiserhöhung rechnen (ausgenommen sind unvorhersehbare Umstände wie z.B. eine deutliche Verteuerung der Energiekosten). Die vServer arbeiten auf einer Infrastruktur die es möglich macht Nodes nacheinander abzuschalten, ohne das es zu großen Lücken auf einzelnen Nodes kommt.

    News können leider nicht immer positiv sein.


    Nachdem sich die Neuigkeit das wir jetzt KVM basierende vServer anbieten wie ein Lauffeuer verbreitet hat - viele Kunden unser Angebot zur Migration nach KVM schneller als erwartet wahrgenommen haben - müssen wir heute leider auch etwas negatives ankündigen. Die Ankündigung betrifft alle Kunden die einen alten auf Linux-VServer basierenden Tarif haben der auf einen Node liegt, der "unterbelegt" ist.


    Aufgrund der vielen Migrationen haben wir derzeit einen großen Teil von ungenutzten Hardwareressourcen. Um diese Hardware noch rentabel betreiben zu können, müssen wir für vServer die auf diesen arbeiten die Preise erhöhen.


    Uns ist es wichtig mit diesem unangenehmen Thema offen umzugehen und betroffene Kunden nicht im Regen stehen zu lassen. Da uns dieses Thema so wichtig ist, berichten wir darüber in unseren News:


    Preiserhöhung bei alten vServer-Tarifen


    An dieser Stelle möchten wir Gelegenheit dazu geben, über die Preiserhöhung und deren Gründe zu diskutieren. Wir werden jeden Beitrag hier aufmerksam lesen und Fragen so gut es geht beantworten.

  • Mahlzeit,


    also ich bin mit der Art der Kommunikation nicht zufrieden.


    Mir wird als Kunde lediglich angeboten, dass wenn ich meinen Server in der aktuellen Form (vServer Uranus light) behalten möchte,
    ich ab Juni (in meinem Fall) 17,47 € anstatt 6,99 € bezahlen muss. Als Gründe werden u.a. der schwierigere Support
    und die große Anzahl an bereits zu KVM gewechselten Kunden (--> leere Nodes) genannt.


    Warum wird in diesem Fall nicht näher auf den Kunden eingegangen?
    - Warum ist der Kunde noch nicht zu KVM gewechselt?
    (für einige Anwendungsfälle gibt es einfach keine Vorteile durch KVM)
    - Reicht dem Kunden evtl. bereits ein kleineres KVM-Paket?
    (ich könnte z.B. vom vServer Uranus light auf den vServer Neptun KVM wechseln, vgl. 17,47 € (ab Juni) vs. 8,99 €)


    Ich finde durch die Art der Mail verspielt ihr ein wenig das Vertrauen der Bestandskunden
    und animiert dazu, sich nach Alternativen umzusehen.


    Viele Grüße,
    Sascha Meyer

  • Da kann ich meinem Vorredner nur zu stimmen.
    Es gibt Gründe warum einige Kunden noch nicht zu KVM gewechselt sind.


    Und dann gleich von 20 auf fast 55 Euro zu erhöhen ist einfach nur unverschämt und ich werde mich sicherlich nach einer alternative umsehen müssen.

  • Guten Tag,


    vielen Dank für Ihr Feedback!


    Wir können Ihren Unwillen durchaus verstehen. Unsere Gründe für diesen Schritt, der sicherlich auch für uns nicht einfach ist, haben wir ja bereits genannt. Falls Sie dazu noch Fragen haben, können Sie diese gerne hier äußern.


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    Und dann gleich von 20 auf fast 55 Euro zu erhöhen ist einfach nur
    unverschämt und ich werde mich sicherlich nach einer alternative umsehen
    müssen.

    Ich bitte zu bedenken, dass wir selbst mit dieser Preiserhöhung zum großen Teil unsere entstehenden Kosten nicht decken können. Wir haben versucht die Erhöhung so gut es geht geringer ausfallen zu lassen, als sie im Verhältnis zu den Mehrkosten eigentlich sein müsste. Unverschämt wollen wir mit diesem Schritt nicht sein. Bislang sind wir sehr bemüht für jeden Kunden eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Unser Support unterbreitet derzeit auch viele Angebote aus Kulanz.


    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Bedeutet also, dass ich innerhalb von sechs Wochen auf KVM wechseln muss, wenn ich nicht das Doppelte zahlen möchte.


    So ein Mist, habe den Server erst vor ein paar Monaten neu gemacht.
    Nun schon wieder... :(



  • Nun das verstehe ich schon, aber wenn ihr damals angeboten hättet die neuen KVM auch einzurichten, für eine geringe Gebühr, was auch auf Nachfrage nicht für einen guten Preis zu haben war, dann wäre ich damals auf jeden Fall gewechselt. Aber nun ja, jetzt ist es halt zu spät.

  • Moin in die Runde,


    ich hab auch diese Mail erhalten habe aber schon auf KVM gewechselt. Den einzigsten nicht KVM ist mein Oktoberfest Server 2012 der ja 9,99 noch kostet. Da bin ich mal gespannt was der dann kosten wird? Warum wird nich hergegangen und die User die noch alte V-Server nutzen können doch zusammen gelegt werden auf einen Node.


    Naja ich bin mal gespannt was da noch kommt.


    MFG

    Aussterbende Server bei Netcup die ich habe


    1x V-Server Maß 2012


    KVM-Server die ich Aktuell nutze


    1x V-Server Neptun KVM | 1x V-Server Pluto KVM

  • Quote

    Nun das verstehe ich schon, aber wenn ihr damals angeboten hättet die neuen KVM auch einzurichten, für eine geringe Gebühr, was auch auf Nachfrage nicht für einen guten Preis zu haben war, dann wäre ich damals auf jeden Fall gewechselt.

    Ich verstehe nicht ganz was Sie damit meinen. Meinen Sie damit das wir Ihre Software einrichten sollen? So etwas ist natürlich für wenige Euros nicht möglich.


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    Den einzigsten nicht KVM ist mein Oktoberfest Server 2012 der ja 9,99 noch kostet. Da bin ich mal gespannt was der dann kosten wird?

    Derzeit werden nur Kunden angeschrieben, bei denen der genutzte Node für uns zu den aktuellen Einnahmen nicht mehr rentabel ist. Eventuell haben Sie deswegen noch keine E-Mail erhalten.


    Zu der Preissteigerung: Diese liegt derzeit im Schnitt bei 200% bis 300%. Damit müssten Sie wohl auch rechnen, wenn sich der von Ihnen genutzte Node leert.


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    Warum wird nich hergegangen und die User die noch alte V-Server nutzen können doch zusammen gelegt werden auf einen Node.

    Dieses können wir zum Teil anbieten. Da dieses aber keine Lösung mit Zukunft ist, ist dieses nur als Notlösung für wenige Monate zu verstehen. Bitte bedenken Sie, dass immer weniger Distributionen Linux-VServer unterstützen. Auch ist jede Nodeverschiebung mit einer Downtime und Aufwand auf unserer Seite verbunden. Bei Interesse fragen Sie bitte den Support ob eine Verschiebung möglich ist.

  • Warum wird nich hergegangen und die User die noch alte V-Server nutzen können doch zusammen gelegt werden auf einen Node.


    Dies wir früher oder später auch gemacht. Allerdings ist unser Langfristiges Ziel kein einziges System mehr auf Linux vServer zu betreiben da es sich nicht lohnt für eine handvoll vServer noch eine gesonderte Linux vServer Umgebung zu betreiben. Dies ist vor allem aus Wartungsgründen wirtschaftlich nicht realisierbar weil wir dann alle neue Images sowohl für KVM als auch für Linux vServer bereitstellen müssten. Dies ist jedoch nicht so ohne weiteres möglich da Linux vServer kein rsyslogd unterstützt und somit derzeit bereits Ubuntu und bald auch Debian nur bedingt lauffähig ist.


    Die Images von neuen Betriebssystemen dann also für Linux vServer lauffähig zu bekommen (sofern überhaupt irgendwie möglich) erfordert massiv viel Aufwand was einfach wirtschaftlich nicht vertretbar ist.

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    Der vServer ist für den professionellen Einsatz ausgelegt.

    So stand das m.W. bei den alten Linux vServern, so werden auch die Restposten unter Linux vServer noch beworben.


    Die Preiserhöhung würde also in ca. 6 Wochen in Kraft treten -- ich habe zwar noch keine Mail bekommen, aber irgendwann trifft es uns ja wohl alle ;-)


    Ich benutze den vServer, um Webpräsenzen meiner Kunden zu hosten (daher habe ich es mit dem Umstieg auf KVM auch nicht eilig, da ich keine Vorteile, sondern nur Nachteile davon habe).


    Ich möchte zu bedenken geben, dass ich ggf. nur 6 Wochen habe, um alle Kundenwebs umzuziehen, was mit einiger Handarbeit und Downtime verbunden ist. Die Preiserhöhung zu akzeptieren ist auch keine Lösung, da ich diese ja nicht an die Kunden weitergeben kann.


    Auch wenn ich die Gründe für die Preiserhöhung verstehe, sollte bei einem *professionellen Produkt* eine deutlich längere Vorlaufzeit (mindestens 3 Monate) eingeräumt werden, bevor Preiserhöhungen in Kraft treten. Nur so lässt sich auch eine "professionelle" Lösung finden.


    Deswegen wäre es auch für all jene, denen die Preiserhöhung noch nicht angekündigt wurde, interessant zu erfahren, wann diese denn *frühestens* zu erwarten ist (ETA), das würde die Disposition deutlich vereinfachen.


    Bei der jetzigen Informationslage bin ich jedenfalls nicht bereit, der Aussage

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    Der KVM vServer ist für den professionellen Einsatz ausgelegt

    Glauben zu schenken :(

  • Guten Tag,


    vielen Dank auch für Ihr Feedback!


    Auch dazu möchte ich gerne ein paar Worte sagen.


    Es gibt je nach Tarif unterschiedliche Vertragslaufzeiten. Dementsprechend dauert es auch unterschiedlich lange, bis die Preise erhöht werden. Mit jedem Kunden haben wir ja bei Vertragsabschluss eine Mindestvertragslaufzeit vereinbart.


    Bereits seit Februar bewerben wir für die vServer die Migration zu KVM. Dieses tun wir da leider die Überlebenszeit für Linux-VServer nicht mehr lange gesichert ist. Grund dafür sind hauptsächlich Gegebenheiten, die wir nicht direkt beeinflussen können, wie z.B. die Pflege der unterschiedlichen Linux-Distributionen.


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    Deswegen wäre es auch für all jene, denen die Preiserhöhung noch nicht angekündigt wurde, interessant zu erfahren, wann diese denn *frühestens* zu erwarten ist (ETA), das würde die Disposition deutlich vereinfachen.

    Dieses hängt, wie geschrieben, von Ihrem Tarif (vereinbarte Mindestvertragslaufzeit) und der Hardware ab, auf der Ihr vServer liegt. Unser Support kann Ihnen hier individuell gerne eine Antwort geben. Laut AGB ist eine Preiserhöhung frühestens 6 Wochen nach Ankündigung und zu Beginn der nächsten Abrechnungsperiode möglich. Hierauf können Sie sich selbstverständlich verlassen.


    Gerne versucht unser Support auch auf Ihre persönlichen Bedürfnisse so gut es geht durch eine Kulanzregelung einzugehen. Je früher Sie sich melden, je eher kann an einer Lösung Ihres Problems gearbeitet werden. Bitte haben Sie aber Verständnis das wir Ihnen was die Kosten angeht nicht weit entgegen kommen können. Durch die fast leerstehenden Nodes zahlen wir bei jedem vServer derzeit bis zu 10 mal so viel, wie er uns Umsatz bringt.

  • Ich bin aus 2 Gründen noch nicht zu KVM gewechselt:

    • Produkt ist zu "neu" für meinen Geschmack
    • Günstigster KVM-Server ist über 10% teurerer als mein aktueller vServer


    Jetzt muss ich lesen, dass mir nur 6 Wochen Zeit bleiben um eine Preiserhöhung von 200 bis 300% zu vermeiden. Gleichzeitig liegt die Mindestvertragslaufzeit für den vServer bei 12 Monaten. Ein gesundes Verhältnis ist für mich an dieser Stelle nicht erkennbar. Selbst wenn ich innerhalb der 6 Wochen zu dem Produkt KVM-Server wechsel, so beträgt die Preiserhöhung für mich über 10%.


    Vor knapp einer Woche schrieb netcup selbst

    Quote

    Aufgrund der vielen Verbesserungen in der KVM-Virtualisierung, entscheiden sich immer mehr Distributionen dazu, Linux-VServer als Virtualisierung nicht mehr zu unterstützen. Wir wollen auch Sie an diesem Fortschritt teilhaben lassen und bieten seit neuestem KVM als Virtualisierung an. [...]Da immer weniger Distributionen Linux-VServer unterstützen, empfehlen wir Ihnen so bald wie möglich Ihren vServer auf KVM umzustellen.


    Für mich ist nur erkennbar, dass es ein neues, besseres Produkt gibt. Eine erzwungene Abschaltung (bzw. Preiserhöhung ins unendliche ) der alten Infrastruktur der vServer kann man im Nachhinein mit dem aktuellen Wissen hineininterpretieren.


    Ich denke jede möchte hier gerne mit dem Fortschritt gehen - Aber für welchen Preis? 12 Monate Mindestvertragslaufzeit stehen für mich in einem sehr schlechten Verhältnis zu den erzwungenen 6 Wochen für den Kunden sowie einer gleichzeitigen Preiserhöhung über 10%.


    :cursing:

  • Mal als andere Frage:


    Wieso könnt ihr die Nodes nicht mehr belegen und die Kunden umziehen lassen ? Wenn der Node nur bis zu 20% belegt ist, müsste es doch irgendwie möglich sein, oder ?


    Lg

    Der oben geschriebene Beitrag ist meine persönliche Meinung/Interpretation!
    Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB .

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    12 Monate Mindestvertragslaufzeit stehen für mich in einem sehr
    schlechten Verhältnis zu den erzwungenen 6 Wochen für den Kunden sowie
    einer gleichzeitigen Preiserhöhung über 10%.

    Ein solches Angebot haben wir nie unterbreitet. Dieses ist auch vertraglich nicht möglich. Kunden mit längeren Mindestvertragslaufzeiten als einen Monat bekommen natürlich auch weit aus mehr Zeit bei der Preiserhöhung. Haben Sie eventuell etwas verwechselt?


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    Wieso könnt ihr die Nodes nicht mehr belegen und die Kunden umziehen lassen ?

    Womit sollen wir denn die Nodes belegen? Linux-VServer wird technisch nicht mehr lange möglich sein. Dementsprechend bestellt auch niemand mehr vServer auf Basis von Linux-VServer.

  • Aus unternehmerischer Sicht kann ich den Schritt gut nachvollziehen.
    Glücklicherweise habe ich nicht sonderlich komplizierte Konfigurationen, wo ein Umzug erschwert wird, aber dennoch meine Gründe auf Linux-VServer zu sein.
    Deswegen werde ich einfach mal den Support kontaktieren, ein paar Vorschläge bringen und hoffen. Immerhin kommuniziert ihr mit dem Kunden wesentlich angenehmer als Konzerne oder sehr große Unternehmen.


    Eine Frage habe ich jedoch: Ihr hättet sicher die VMs umgezogen und auf weniger Nodes zusammengelegt, wenn das sinnvoll wäre.
    Ist das technisch nicht sinnvoll realisierbar oder ist da zuviel menschlicher Aufwand dahinter?


    Könnte man Kunden nicht auch anbieten auf einen Node mit anderen Linux-VServer VMs umzuziehen und über eine Mindestvertragslaufzeit+Umzugsgebühr das Ganze für alle eventuell ärgerlos(er) zu gestalten?

  • Quote


    In diesem Thread wird von 6 Wochen bis zur Preiserhöhung gesprochen - Ist diese Information falsch?

    Jeder Kunde wird hier individuell informiert. Bei Tarifen die eine längere Mindestvertragslaufzeit haben, wird selbstverständlich die Mindestvertragslaufzeit abgewartet. Hier dauert es dann weit aus länger wie 6 Wochen bis zur Preiserhöhung. Sollten Sie noch nicht über eine Preiserhöhung informiert worden sein, steht diese für Sie noch nicht an.


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    Aus unternehmerischer Sicht kann ich den Schritt gut nachvollziehen.

    Vielen Dank!


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    Eine Frage habe ich jedoch: Ihr hättet sicher die VMs umgezogen und auf weniger Nodes zusammengelegt, wenn das sinnvoll wäre.


    Ist das technisch nicht sinnvoll realisierbar oder ist da zuviel menschlicher Aufwand dahinter?

    Das machen wir bereits bei den vServern der PRO-Serie. Diese sind auf neuerer Hardware die wir auch noch so lange nutzen möchten wie möglich. Bei den vServern der kostengünstigeren easyV- und light-Serie ist dieses leider nur mit größerem Aufwand möglich. Der Support prüft hier aber gerne individuell ob so etwas möglich ist und unterbreitet dann gerne ein Angebot.


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    Könnte man Kunden nicht auch anbieten auf einen Node mit anderen
    Linux-VServer VMs umzuziehen und über eine
    Mindestvertragslaufzeit+Umzugsgebühr das Ganze für alle eventuell
    ärgerlos(er) zu gestalten?

    Wenn dann wollen wir dieses kostenlos machen. Bei der PRO-Serie machen wir dieses ja bereits bei betroffenen Kunden. Hier weisen wir die Kunden von uns aus darauf hin. Da Linux-VServer insgesamt nicht mehr lange möglich sein wird (hängt von den genutzt Distributionen ab), wollen wir hier allerdings keine Gebühren erheben. Das würde sicherlich für mehr Unverständnis und Ärgernis sorgen.

  • Ich kann den Wechsel absolut nachvollziehen. Auch die Zeiten sind akzeptabel. Für den Umzug werden zwei Server parallel zur Verfügung gestellt. Wunderbar. Einzig hätte man schon während der Entwicklung darauf hinweisen können, dass langfristig die Umstellung der System geplant ist. Denn so ist es etwas ungünstig, wenn man KVM zuerst als "neues Produkt" anbietet und den Wechsel anpreist. Letztlich dann aber doch indirekt erzwingt.


    Besteht denn die Möglichkeit nach dem Umzug der relevanten Dateien die (alte) IP-Adresse kurzfristig komplett auf den neuen Server weiterzuleiten (mittels eure Netzwerkinfrastruktur oder Webinterface-Firewall? Ich weiß wohl, dass es bei iptables einen passenden Befehl gibt. Aber das funktioniert ja auf dem alten Server nicht). Oder besteht vielleicht doch die Möglichkeit die IP mitzunehmen?

  • Hallo,

    sehe ich abolut genau so..


    Aus unternehmerischer Sicht kann ich den Schritt gut nachvollziehen.
    [...]

    Das kann ich auch verstehen. Ich lernte Netcup vor etlichen Jahren als relativ kleines Start-Up kennen.
    Auf Mails wurde teilweise binnen Minuten reagiert, der Service war immer Top und die Preise unschlagbar. Inzwischen kommen mir aber immer mehr Zweifel da wären z.B.

    • Erhöhung der Preise um ca. 150% für Bestandskunden
    • Trotz schriftlicher Kündigung erhalte ich Zahlungsaufforderungen für Produkte die ich NIE verwendet habe... (Ja vielleicht kam der Brief auch bei euch nicht an... dann müsste wohl die Post die Schuld tragen...)
    • Man kann Produkte bei euch online kaufen, aber kündigen ist nicht möglich, obwohl es bei Wettbewerbern durchaus möglich ist... Natürlich ist laut eurer Aussage die rechtliche Basis bei Kauf und Kündigung eine voll andere.... Bei der Bestellung wisst ihr, dass ich ich bin nur bei der Kündigung ist das nicht möglich. Darf man euren Rechtsanwalt kontaktieren, da ihr diesen ja immer vorschiebt. Würde das gerne mal aus seinem Mund hören.

    Das sind leider derzeit viele Punkte, die mich extrem stören... Vielleicht könnt ihr es wenigstens für die anderen Bestands- und Neukunden verbessern...

  • Nur weil es alle machen (onlinekündigung) heißt das nicht, dass es auch rechtens ist.


    Du fändest es sicher auch untoll, wenn dein server auf einmal weg wäre, weil ihn wer anders für dich gekündigt hat (und sei es durch einen gehackten Account).


    Und 58ct oder weniger für einen brief ist jetzt auch nicht die welt.