Frage zu Virtualisierung und SVM Flag

  • Hallo,


    ich habe einen Root Server bestellt und über den Support das SVN flag geordert damit ich selbst virtualiseren kann.

    Danach habe ich 3 zusätzliche IPs (ipV4) angefordert und mit dem Root Server verknüpft.

    Auf dem Root Server habe ich Proxmox installiert und eine KVM erstellt. Nach Eingabe der zusätzlichen IP und des Gateways kriege ich die Meldung das Gateway wäre nicht erreichbar.


    Ich vermute die haben einen MAC Adress Filter. Hat jemand Erfahrung damit?

    Wie und wo teile ich dem Support die MAC Adressen meiner VMs mit damit diese freigeschaltet werden?

  • Ich vermute die haben einen MAC Adress Filter. Hat jemand Erfahrung damit?


    Das ist auch tatsächlich so. Von daher mußt du dafür sorgen, dass alle Pakete zur zusätzlichen IP über die IP deines Root-Servers gerootet werden, da dessen MAC-Adresse bei Netcup hinterlegt ist. So gesehen ist dein Root-Server das Gateway für deine VM´s.

  • danke, das macht Sinn, ich hatte einfach brav das Gateway wie im SCP angezeigt verwendet. Siehe Screenshot. Die 3 unteren IPs sind die zusätzlichen.


    d.h. ich würde bei den eigenen VMs als Gateway die IP des Root Servers angeben. Muss ich bei diesem dann noch irgendwelche Änderungen sysctl Änderungen durchführen damit das Routing funktioniert?



    pasted-from-clipboard.png

  • ok, wie man im Screenshot klar erkennen kann, bin ich zu doof zum Lesen. Da war ja klar vermerkt, dass die Haupt IP als Gateway zu setzen ist :-(


    Bleibt noch die Frage nach den richtigen sysctl.conf Änderungen - wäre für jede Hilfe dankbar.

  • Bleibt noch die Frage nach den richtigen sysctl.conf Änderungen - wäre für jede Hilfe dankbar.

    Du musst bei deinem Hostsystem IP Forwarding aktivieren.

    How to enable IP Forwarding in Linux · MD/Blog (ducea.com)


    Edit: Gerade gesehen, dass du Proxmox verwendest. Dort müsste die Konfiguration bereits gesetzt sein.

    Dann musst du nur noch das Netzwerk entsprechend konfigurieren. Schau mal dort unter Routed Configuration:

    Network Configuration - Proxmox VE

  • DANKE. Top Tip! Ich habe bisher immer nur bridged networking verwendet bei Proxmox. Ich arbeite mich mal in das Thema ein, kann sein, dass ich hier nochmal was Frage aber super Links, danke nochmals.

  • Edit: Gerade gesehen, dass du Proxmox verwendest. Dort müsste die Konfiguration bereits gesetzt sein.

    Dann musst du nur noch das Netzwerk entsprechend konfigurieren. Schau mal dort unter Routed Configuration:

    Network Configuration - Proxmox VE

    Ich bräuchte nochmal Hilfe, ich bin nach der Proxmox routed config Anleitung vorgegangen, zumindest bin ich 99% sicher keinerlei Abweichungen gemacht zu haben - bin jetzt dabei Ubuntu auf einer KVM zu installieren und komme bei der Netzwerkkonfiguration der VM nicht weiter, Ubuntu sagt mir immer wieder "continue without network" - gibt es da noch irgendetwas zu beachten?

    Falls nicht, hast du zufällig ein Beispiel einer funktionierenden VM für mich zum Vergleich?



    Ich habe vmbr0 die 255.255.255.224 Range verpasst obwohl ich von netcup keine Range sondern 3 aufeinanderfolgende /32 IPs bekommen habe also 81.ccc.ddd.112/32 81.ccc.ddd.113/32 81.ccc.ddd.114/32

  • Ich habe vmbr0 die 255.255.255.224 Range verpasst obwohl ich von netcup keine Range sondern 3 aufeinanderfolgende /32 IPs bekommen habe also 81.ccc.ddd.112/32 81.ccc.ddd.113/32 81.ccc.ddd.114/32

    Für die Bridges solltest du keine bezahlen IPv4 Adressen verschwenden.

    Für die Bridge kannst du jede RFC1918 Adresse verwenden (z.B. 172.31.1.1/24).


    Auf dem Host erstellst du noch eine Route für die öffentlichen IPs ip route add 81.ccc.ddd.112/32 dev vmbr0


    Den Gastsystemen weist du dann die öffentlichen IPs zu, als Netmask nimmt du die /32 und als Gateway die vmbr0 Adresse (z.B. 172.31.1.1).

    Bei vielen Systemen musst du diese noch als Pointopoint markieren - bei Ubuntu Gästen sieht das so aus:


    Interessant ist hier der Routes Bereich.


    Für das Installieren lohnt sich eine RFC1918 Adresse im Bereich von z.B. 172.31.1.0/24 die du nach der Installation durch die öffentliche Adresse ersetzt - aber so erstmal einen genatteten Internetzugang für Netinstall Distributionen hast. Alternativ kannst du das auch über IPv6 machen und IPv4 später hinzufügen.

  • H6G vielen Dank für all die Beispiele und Tipps. Ich hatte mich egrade in die gleiche Richtung gegoogelt, festgestellt, dass das Gateway ausserhalb des Subnets liegt, eine ähnliche Anleitung für einen anderen Provider gefunden: h*tt*ps://pve.proxmox.com/wiki/O*V*H - versucht die post-up / pre-down Zeilen in der VM umzusetzen nur um festzustellen dass das neueste Ubuntu mit Netplan kommt. Und Netplan setzt das anders um, steckte gerade hier fest: https://netplan.io/faq/#use-pr…t-up%2C-etc.-hook-scripts


    Denke aber, dass ich nach deiner Antwort genug Material habe um weiterzukommen :-)

  • versucht die post-up / pre-down Zeilen in der VM umzusetzen nur um festzustellen dass das neueste Ubuntu mit Netplan kommt.

    Bei netplan brauchst du es nicht über die UP/Down Geschichten umsetzen, du kannst auch routen direkt anlegen, wie in meinem Ubuntu-Beispiel gezeigt.


    Code
    1. routes:
    2. - to: 0.0.0.0/0
    3. via: 172.31.1.1
    4. on-link: true

    0.0.0.0/0 ist die Default Route und via beschreibt, welche IP der Router hat.

  • Nur zur Information: Habe über die Osteraktion einen RS Ostern M bestellt. Support schaltet aber kein SVM Flag mehr frei. Nested Hosting damit noch unsinniger...


    Hoffentlich klappt die komplette Rückabwicklung besser...


    Schöne Ostern!

  • Nur zur Information: Habe über die Osteraktion einen RS Ostern M bestellt. Support schaltet aber kein SVM Flag mehr frei. Nested Hosting damit noch unsinniger...


    Hoffentlich klappt die komplette Rückabwicklung besser...


    Schöne Ostern!

    Stell deinen Server in den Inhaberwechsel zur Verfügung. Den möchten einige bestimmt noch haben :)

  • Nur zur Information: Habe über die Osteraktion einen RS Ostern M bestellt. Support schaltet aber kein SVM Flag mehr frei. Nested Hosting damit noch unsinniger...


    Hoffentlich klappt die komplette Rückabwicklung besser...


    Schöne Ostern!

    Wäre mir auch neu dass das jemals möglich war. VMX bei den Xeons gab‘s gegen Aufpreis, bei den neuen AMDs hab ich noch nie was darüber gehört.

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