Debian Image Installation / Formatierung / KEIN SUPPORT AM TELEFON - DA NUR PRODUKTBERATUNG

  • Wunderschönen guten Morgen

    Da mir der telefonische Support ("ehh ... nee da müssen sie googlen, ich kann Sie auch nicht weiterverbingen)

    widme ich mich nun an euch andere Kunden von Netcup ... Mir absolut unverständlich da ihr uns ja immer fleißig
    auffordert euren Support zu loben und online zum Testsieger zu wählen. Nun ja, nun weiß ich besser woran ich
    bei euch bin. So wurde mir am Telefon auch mitgeteilt sich solle mich doch auf Youtube informieren und die Support
    Nummer nur für Produktberatung zur Verfügung steht. Verstehe nicht warum ihr euch dann Support schimpft?
    Über kurz oder lang werden wir uns nach Jahren umsehen, unsere Erfahrung auf socialen Kanälen teilen sowie
    Kollegen mitteilen wie mit Kundschaft umgegangen wird. Wie dem auch sei. Nun zum Problem.

    Um es kurz zu machen, ich muss Debian 10 per vorgefertigtem Image installieren um eine Plesk Instanz für
    mehrere Kunden sowie einer Nextcloud zu betreiben. Auf den vorgefertigten Images wird allerdings keine LVM
    Partitionierung vorgenommen. Die Frage ist also, ist es möglich nach der Installation des Images das System
    nachträglich zu partitionieren?

    Gruß und vielen Dank an andere, zahlende Kunden, die uns Support bieten. Auf Nachfrage bei Netcup gibt
    es auch keine Möglichkeit des Support wenn wir extra zahlen. Es gibt also keinen Support bei Netcup ...
    Naja aber das wird der Leser hier sicher selbst wissen.

  • Leider haben wir im Moment keinen Admin in der Firma der eine solche
    Installation vornehmen könnte, bei detaillierten Konfigurationen haben
    wir schlicht zu viele Probleme und müssen auch den Faktor Zeit bedenken.

  • Sorry, aber dann sollte man auch als Firma die Finger von einem Server lassen und zu einem Managed Server greifen... Das vorgefertigte Image ist ja auch nicht abgesichert... und Plesk muss ja auch noch jemand installieren...

    Freiheit will gebändigt werden
    Vor einer Bestellung bitten wir zu bedenken, dass ein unmanaged vServer zwar viele Freiheiten mit sich bringt, gleichzeitig der Kunde einen enormen Teil der Verantwortung übernimmt. Ein unmanaged vServer, egal über welche Firma er bezogen wird, erfordert konsequente Datenpflege, die mindestens gute bis sehr gute Linuxkenntnisse voraussetzt. Ein fehlerhaft konfigurierter und dadurch unsicherer vServer birgt ein hohes Schadensrisiko. Für eventuelle Schäden haftet in jedem Fall der Systemadministrator. Bei einem unmanaged vServer ist dies der Kunde. Wir möchten als verantwortungsbewusste Firma unsere Kunden auf dieses persönliche Risiko ausdrücklich hinweisen, obwohl wir uns darüber bewusst sind, dass es andere Hostingfirmen gibt, die diese Risiken verschweigen, um potentielle Kundenaufträge nicht zu verlieren.

  • Wir sind auch nicht zufrieden mit der Situation und müssen mit dem zurechtkommen
    wie es nun mal ist, Corona sei Dank ... Ich bin bei uns der Techniker und sitze seit
    einer Woche durchgehend an dem Problem. Es geht nicht um die Diskussion inwieweit
    Kunden "verantwortung" übernehmen sondern ob eine nachträglich Partitionierung über
    Gparted denn üblichen LVM Server Partitionierungen möglich ist.

  • Leider haben wir im Moment keinen Admin in der Firma der eine solche
    Installation vornehmen könnte, bei detaillierten Konfigurationen haben
    wir schlicht zu viele Probleme und müssen auch den Faktor Zeit bedenken.


    Wie nitram schon schrieb, ist das keine gute Idee. Vielmehr ein Himmelfahrtskommando für Eure Haftpflicht - Stichwort Übernahmsfahrlässigkeit.


    Ein managed Server ist genau für solche Fälle gedacht, wo Du keinen Admin zu Verfügung hast.


    Eine Alternative könnte auch das Reseller Webhosting sein, wo Du zwischen vier Paketen, die teilweise auch mehr Ressourcen als ein RS/VPS haben, wählen kannst. Das Webhosting Control Panel ist ja ein modifiziertes Plesk.


    Wenn Du unbedingt an Deinem Plan festhalten möchtest, dann solltest Du zumindest einen Fachmann zu Rate ziehen, der das gegen Honorar aufsetzt und gut dokumentiert. Aber dann bleibt immer noch die Frage der regelmäßigen Wartung, denn Plesk allein macht noch nicht alle Updates und Handgriffe.


    Freilich steht es Dir auch offen, ein Debian-Image (.iso) herunterzuladen, via SCP raufzuladen und zu mounten, Debian (vorzugsweise mit LVM zu installieren, damit Du es später ändern kannst - Vorsicht: die Lernkurve ist hier deutlich steiler als bei simpler Partitionierung) und Plesk mittels Setupskript zu installieren - erhältlich auf der bei Plesk-Website. Nur, ist das ohne Vorerfahrung immer noch keine gute Idee. Alternativen habe ich Dir ja genannt. Entscheide besonnen!


    Zu Deiner anderen Frage: Über das Rettungssystem kannst Du die Partition verkleinern und eine neue Partition für LVM anlegen.

    Ich darf weiters darauf hinweisen, dass Du auch NFS-Storage anmieten kannst.

    Außerdem könnte bind-mounting Dein Problem sehr einfach lösen. Allerdings benötigst Du die Variante mit fuse, nicht die Kernel-eigene, wenn Du auch Nutzerberechtigungen mappen möchtest.

  • Was Deinen Rant betreffend des Support angeht hast Du denke ich eine falsche Erwartungshaltung. Wenn Du zu einer Autovermietung gehst erwartest Du ja auch nicht, dass Dir diese bei Anmietung eines Fahrzeuges Fahrstunden gibt, um die Nutzung von Kupplung und Schaltgetriebe zu erlernen.


    Der Bedarf ein fertiges Image zu nutzen ergibt sich offenbar deshalb, weil Du Dir damit erhoffst mit geringerer Expertise ans Ziel zu kommen.


    Warum aber konkret willst du unbedingt LVM einsetzen? Welche Anforderungen sollen damit konkret bei euch gelöst werden?

  • Danke für die Rückmeldung und Vorschläge, wir haben durch eure Hilfe eine super Lösung gefunden.

    Was bleibt ist der bittere Beigeschmack das Netcup hier quasi keinen Support hat, wir werden unsere
    Erfahrung weitergeben. Für uns noch immer nicht begreiflich das diese einfachen aber effektiven Tipps
    nicht am Telefon vom SUPPORT mitgeteilt wurden. Support gibt es bei Netcup wohl nicht mehr.

    Vielen Dank und Gruß

  • Was ist denn daran nicht begreiflich, dass Netcup bei den Discounter-Preisen keinen Support für Software übernimmt? Klar bietet Netcup normalen Support, aber eben nur für ihre Hardware und Infrastruktur - alles was auf deiner Maschine passiert ist eben nunmal deine Sache. Wie soll das auch sonst bei den Preisen rentabel zu realisieren sein? Möchtest du Premiumsupport, musst du diesen eben auch bezahlen - das Beispiel Managed Server wurde schon genannt. Ein IT-Systemhaus wäre ebenfalls ein korrekter Ansprechpartner.


    Ich frag beim Aldi-Kassierer auch nicht nach, wie die Nudeln zuzubereiten sind oder wie beim Medion-Notebook die Firewall einzurichten ist...

  • Danke für die Rückmeldung und Vorschläge, wir haben durch eure Hilfe eine super Lösung gefunden.

    [...]


    Darf ich fragen, welche der Lösungen Dir konkret geholfen hat? Jeder Tipgeber hier freut sich über ein „Gefällt mir“ - und anderen Usern in einer vergleichbaren Situation ist damit auch geholfen, weil sie den relevantesten Beitrag eher finden.


    Wenn der Tip hilfreich ist, kann man ihn auch dem von Dir gescholtenen Support schicken, der die Anleitung ins Wiki stellen kann. Und schon ist die Welt wieder ein Stückchen lebenswerter für uns Menschen.

  • Um mal hier einen m.E. passenden Vergleich zu benennen:

    netcup ist der Händler (hier: Vermieter) und die Werkstatt (Supporter für die Laufzeitumgebung) für das Auto (den Server), aber nicht der Fahrlehrer oder Chauffeur (Systemadministrator). Fahren können muss der Kunde selbst (oder er braucht einen Fahrer / jemanden, der ihm das Fahren beibringt).

  • Ja, wir sollten hier freundlich sein. Bashing ist nicht schön!

    Aber es frustet ungemein wenn Leute mit komplett falscher Vorstellung sich über netcup beschweren und nicht einsehen wollen dass der Fehler auf ihrer Seite liegt.

    Deshalb kann ich schon verstehen dass hier manchmal die Leute Frust ablassen müssen.

    Denke trotzdem dass das Thema noch ruhig und gemäßigt verlaufen ist.

  • Glaube den seht ihr nicht wieder. Da hat sich einfach ein Herr namens Karen in der Tür geirrt und ist abgedampft..

    Es gibt einen großen Unterschied zwischen sich irren und sagen wir mal "beratungsresistent" sein. Zudem gehört es auch zu den Etiquetten der Vernunft, ordentlich seine Anliegen zu äußern. Gewisse Aussagen lassen an einer , wie bereits mehrfach erwähnt, fachgerechten Betreuung einer VM zweifeln und ein wenig direkte Anweisung empfinde ich nicht als bashing. Nur meine 5 Cent.