RS 1000 SSD G8 Root Server kein Iptables, kein modprobe

  • Hallo Zusammen!


    Aufgrund im Titel beschriebene Probleme bin ich vom Str4to (keine Ahnung warum das zensiert wird) vserver auf Netcup Root Server umgestiegen.


    Leider muss ich nun entäuscht feststellen das ich immer noch kein Iptables, Modprobe und paar andere "Befehle" bzw Funktionen von einer richtigen Debian Installation habe.


    Benötige dieses jedoch unbedingt, damit ich OpenVPN nutzen kann.


    Mache ich irgendwas falsch?

  • Beschreibe doch mal präzise, was du gerade genau versuchst. Da netcup mit QEMU/KVM virtualisiert und du deinen eigenständigen Kernel hast, hast du rein technisch gesehen seitens netcup die Möglichkeit dazu. Daher leider eher ein Problem bei der Anwendung von dir :/

  • von einer richtigen Debian Installation habe

    Was ist denn eine richtige Debian Installation?


    Wenn dir Programme fehlen, kannst du diese ganz einfach über die Paketquellen nachinstallieren.

    Fangen wir erst einmal von vorne an: welche Debian Version setzt du überhaupt ein, bist du als Nutzer root unterwegs (Stichwort sbin), was sind deine Eingaben, die entsprechenden Ausgaben und die erwarteten Ausgaben?

  • Hmmm.... ich hab schon was anderes geschrieben udn wieder gelöscht.

    Bitte eigne Dir Grundlagenwissen an, ohne das kommst Du nicht weit, bzw. in Situationen, die Du nicht wollen kannst. Das Grundwissen können wir hier nicht vermitteln, dazu ist es zu komplex.

    Keine Verarsche: Ich hab mein Grundwissen gesammelt, indem ich mich mit linuxfromscratch beschäftigt habe. Das kostet zwar Zeit, aber man lernt wirklich ne Menge. Für LFS bitte keinen Server verwenden.

  • Oioioioi....


    Sry, aber das geht wirklich freundlicher...


    Linux ist mein Beruf und habe damit schon 20 Jahre zutun...


    Relativ neu ist für mich die Virtualisierung. Iptables ist natürlich installiert. Ändert trotzdem nichts daran das ich das Modul nicht laden kann.


    Debian 10 Buster. Ganz normal per ISO installiert.


    Unterschiede (1:1 identisch):

    Zuhause Proxmox Host: Debian 10. Iptables, modprobe, docker kein Problem.

    "Root Server" Netcup: Debian 10. Kein Iptables. Kein Modprobe. Kein Docker. (obwohl KVM!)


    Bei Str4to hatte ich ebenfalls das Problem. Dort war es aber hinterher klar, weil OpenVZ Container.


    Deswegen der Root Server, weil dann eigenen "richtigen" Kernel habe usw.


    Aber aus irgendeinem Grund ist es mir nicht möglich iptables auszuführen geschweige zu laden (modprobe). Da aber ich mir nicht vorstellen kann das meine Instanz wirklich ein Container ist (da KVM angegeben), hier dieser Forumeintrag.


    Jedoch fehlt mir allerdings auch die 320GB SAS Platte die in der Produktbeschreibung angegeben ist.


    Vielleicht etwas schief gelaufen?


    fdisk z.b ist auch nicht da. Blkid auch nicht. Beides wirft command not found raus. Selbe installation auf Proxmox auf meinen eigenem Server Zuhause ohne Probleme. Wortwörtlich bei der Installation einfach nur "weiter weiter weiter" gedrückt.

  • Und was ist der Unterschied bei einer Hardware und einer KVM? Bis auf die Schicht dazwischen nix. Ich betreue auch meine (und diverse andere) RS-KVMs. Vom ISO (bzw. damals sogar noch Ubuntu 14.04 minimal Installation mit vollständiger Platte) installieren lassen und den Rest halt per Paketmanager.

    Wenn dir ein Teil deiner Platte fehlt, hast du vielleicht bei der Installation bzw. wiederherstellen die Option "Das Betriebssystem wird in einer kleinen Partition bereit gestellt. Der restliche Speicherplatz kann nach Bedarf partitioniert werden." ausgewählt. Dann muss du halt entweder die Partition vergrößern oder eine neue erstellen.

    Der Rest ist halt wie ein übliches Linux System.

  • Code
    1. dpkg-reconfigure iptables
    2. dpkg -l | grep iptables
    3. depmod -a

    Evtl. hilft davon etwas weiter. Evtl gab es bei der ISO auch Schluckauf?

    Hast du die netinstall ISO von Netcup genommen oder eine eigene hochgeladen?


    Oioioioi....


    Sry, aber das geht wirklich freundlicher...

    Aus der Perspektive des Helfers: hier kommen wöchentlich Anfragen von naiven Nutzern allen Alters rein, von: Wie logge ich mich auf meinem Server ein und was ist dieses SSH, über wie installiere ich Windows, zu Hause funktioniert das immer ganz gut, aber Netcup und der Support sind schlecht, bis hin zu irgendwelchen Beleidigungen. Diese Palette ist keinesfalls erschöpft. Besonders viel zu lachen gibt es immer dann, wenn zufällig Schulferien sind.


    Deswegen wirst du hier und auch im restlichen Internet nicht immer stürmische Begeisterung ernten, wenn deine Frage so knapp und offen formuliert ist. Ja, es geht freundlicher - das wird aber idR nicht gewertschätzt.


    Zur Qualität deiner Frage kann ich dir auf Englisch http://www.catb.org/~esr/faqs/smart-questions.html oder auf Deutsch https://www.privatkreditsofort…an-fragen-richtig-stellt/ (hatte das schon immer so eine seriöse URL?) nur wärmstens empfehlen.

  • Quote

    Und was ist der Unterschied bei einer Hardware und einer KVM? Bis auf die Schicht dazwischen nix. Ich betreue auch meine (und diverse andere) RS-KVMs. Vom ISO (bzw. damals sogar noch Ubuntu 14.04 minimal Installation mit vollständiger Platte) installieren lassen und den Rest halt per Paketmanager.

    Wenn dir ein Teil deiner Platte fehlt, hast du vielleicht bei der Installation bzw. wiederherstellen die Option "Das Betriebssystem wird in einer kleinen Partition bereit gestellt. Der restliche Speicherplatz kann nach Bedarf partitioniert werden." ausgewählt. Dann muss du halt entweder die Partition vergrößern oder eine neue erstellen.

    Der Rest ist halt wie ein übliches Linux System.

    Genau das ist was mich halt wundert. Eigentlich ist da kein Unterschied.


    Die SAS Platte ist hardwaretechnisch nicht da. Wird auch nicht in SCP usw aufgeführt. Nur die 40GB SSD.


    Quote

    iptables wurde in buster durch nftables ersetzt.


    Versuch mal apt install util-linux

    iptables ist installiert.


    Quote

    Evtl. hilft davon etwas weiter. Evtl gab es bei der ISO auch Schluckauf?

    Hast du die netinstall ISO von Netcup genommen oder eine eigene hochgeladen?

    Die von Netcup.


    Aber dpkg-reconfigure usw ist auch nicht vorhanden.


    Habe aber jetzt rausgefunden das die ganzen Programme da sind, sich aber nicht "vereinfacht" aufrufen lassen.


    Das funktioniert nicht (als root natürlich):


    #: fdisk

    command nout found


    Das funktioniert:

    /usr/sbin/fdisk (oder /sbin/)

    $ausgabe von fdisk


    Scheint wohl mit den Pathenvironment variablen was nicht zu stimmen aus irgendeinem Grund.


    Werde dies erst prüfen, beheben, und mich wieder melden.

  • Die SAS Platte ist hardwaretechnisch nicht da. Wird auch nicht in SCP usw aufgeführt. Nur die 40GB SSD.

    Das ist wohl ein Missverständnis: beim bestellen wählst du, ob du SAS ODER SSD haben möchtest.

    Eben die Entscheidung Platz vs Geschwindigkeit

    Meine (Netcup) Produkte: VPS 1000 G7 SE, S 1000 G7, VPS 200 G8 Ostern 2019, IPs, Failover..

  • Das ist wohl ein Missverständnis: beim bestellen wählst du, ob du SAS ODER SSD haben möchtest.

    Eben die Entscheidung Platz vs Geschwindigkeit

    Ah ok. Hatte keine Auswahlmöglichkeit diesbezüglich.


    Dann liegt es wohl daran das ich den Server per Gutscheincode hinzugefügt habe.


    Dann ist ja alles ok. 40GB reichen auch. Vielleicht wäre eine gute Idee die Produktseite ggf anzupassen das es klar ist das man zwischen beiden entscheiden muss. (das wort oder, oder o. statt / )


    Mein Problem ist übrigens behoben. Danke an alle.


    Das "Problem" liegt an Debian 10. Bzw das ich nicht mitbekommen/verpennt habe das von Debian 9 auf 10 der Umgang mit Pathvariabeln umgestellt wurde.


    Quelle: https://sources.debian.org/src…1/debian/util-linux.NEWS/


    Ab Debian 10 reicht kein einfaches su mehr. su - oder direkter login als Root ist dann bei Debian 10 der richtige Weg.


    Kurrioserweise bleibt aber der "alte" Weg bestehen, wenn man von einer bestehenden Debian 9 Installation auf Debian 10 upgraded.


    Daher ist mir dies nicht aufgefallen.


    Erst mit der für mich ersten richtigen Neuinstallation mit Debian 10 direkt, stieß mich darauf.


  • Ab Debian 10 reicht kein einfaches su mehr. su - oder direkter login als Root ist dann bei Debian 10 der richtige Weg.


    Kurrioserweise bleibt aber der "alte" Weg bestehen, wenn man von einer bestehenden Debian 9 Installation auf Debian 10 upgraded.

    Das ist works-as-designed in Kombination mit dem Debian-works-other.

  • Edit: Sehe gerade, dass das Problem bereits behoben wurde; dennoch für's Protokoll hier die übliche Vorgehensweise in solchen Fällen, falls Zweifel aufkommen, ob Probleme an der KVM-Virtualisierung liegen, weil es auf einem anderen System Abweichungen gibt:

    […] Linux ist mein Beruf und habe damit schon 20 Jahre zutun... […]

    […] Debian 10 Buster. Ganz normal per ISO installiert. […]

    […] Jedoch fehlt mir allerdings auch die 320GB SAS Platte die in der Produktbeschreibung angegeben ist. […]

    […] fdisk z.b ist auch nicht da. Blkid auch nicht. Beides wirft command not found raus. […]

    Basierend auf den Angaben würde ich eine Neuinstallation vorschlagen. Debian10-ISO aus derselben Quelle nehmen (kann man via ftp hochladen und über SCP als Bootmedium auswählen) und parallel lokal auf einem Testsystem und auf dem VServer installieren (gleicher Kernel, gleiche sonstige Einstellungen abgesehen von den IP-Adressen). Dann wird unmittelbar klar, dass Hilfsprogramme/Schnittstellen auf dem einem System genau dann fehlen, wenn sie auch auf dem anderen fehlen.

    Bei der SAS-HDD oder SSD handelt es sich um die einzige sichtbare virtuelle Festplatte (wenn man ein Live-Image bootet, sollte sfdisk -l /dev/sda bzw. sfdisk -l /dev/vda – falls /dev/sda nicht gefunden wird – Auskunft über deren Größe geben, sofern sich die Angaben nicht im SCP finden).