Nested KVM auf RS 4000 SAS G8SE a1

  • Hallo zusammen,


    ich benötige mehrere eigene Server im Rootserver (RS 4000 SAS G8SE a1). Der ist ja selbst ein KVM-Gast, aber mittels "nested KVM" sollte es möglich sein, auf einer weiteren Ebene einen KVM-Gast zu erstellen. Inwieweit ist

    Code
    1. /etc/modprobe.d/kvm_amd.conf
    2. options kvm-amd nested=1

    auf dem KVM-Wirt realisiert? Weiß das jemand hier?


    Grüße

    BrotherJ

  • Irgendwann wurde das Vorgehen so erkärt, das nested mehr CPU Last am Node verursacht. Glaube ich, bin ich mir nicht mehr sicher.

    Vor etlichen Servergenerationen mag das noch gestimmt haben, allein ich glaube es nicht so wirklich:

    https://blogs.technet.microsof…2016-technical-preview-4/

    Ich hab das jetzt nur überflogen und da ist die Rede von I/O degradation - die Tests wurden auf HyperV gemacht. Inwieweit das KVM bei Netcup da besser oder schlechter ist, habe ich keine Infos.

    Benchmarks von MS zu KVM und Hyper-V:

    https://blogs.msdn.microsoft.c…or-openstack-performance/


    Die Diskussion ist eröffnet ;-)

  • Dennoch halte ich diese Preispolitik für falsch. 2 EUR pro Core und dann auch noch ein Jahr lang Vorauskasse, das geht bereits ins Bankgeschäft. Das wären 144 EUR pro Jahr, die verkalkuliert wären, wenn du "nested KVM" nur durchtesten willst. Zudem spielt es absolut keine Rolle, ob ich das Flag an dem KVM-Host für die CPU insgesamt setze oder wie geschehen pro Core.
    Meines Erachtens ist das reine Geschäftemacherei. Eine einmalige Gebühr und monatliche Bereitstellung von 2 EUR für "nested KVM" insgesamt tut's auch.
    Das gleiche Thema mit den IPv4-Adressen. Monatlich 1 Euro brutto ist normal, aber auch wieder die Jahresabrechnung zielt auf die gleiche Kreditvergabe durch den Kunden statt durch die Hausbank. Ganz verwegen aber ist die Tatsache, dass man nicht mehr als eine IP-Adresse in einem Vorgang bestellen kann, sondern immer nur Eine und somit jedes Mal 5 EUR zusätzlich fällig werden.
    Beide Konzepte halte ich für komplett falsch, insbesondere den Kunden für meine Liquidität in den Folgemonaten sorgen zu lassen. Richtig ist eigentlich, die im Monat beanspruchte Leistung wird auch im Abrechnungsmonat gefordert und beglichen. Da ist keiner im Vorteil gegenüber dem Anderen.

  • Zum Thema der IPv4-Adressen: Denen geht irgendwann der Saft aus. Vergleiche es Mal mit anderen Anbietern, 1€/Monat ist da echt ein Schnäppchen. Bei den anderen zahlst du die 5€ innerhalb der ersten paar Monate schon drauf. Außerdem werden v4-Adressen im Einkauf immer teuerer, da Knappheit.

  • Meines Erachtens ist das reine Geschäftemacherei.

    Eine mögliche Sichtweise. Ich sehe es eher als dämpfer, damit das nicht viele machen. Denn nested virtualization ist in erster Linie eines: Ressourcenverschwendung. Es macht einfach keinen Sinn solche Mini-Systeme wie sie netcup als KVM Gäste verteilt wieder mit KVM zu splitten.


    Macht sowas lieber mit LXC oder Docker Containern.

  • Meines Erachtens ist das reine Geschäftemacherei.

    Netcup ist ein Unternehmen, das Umsatz und Gewinn erzielen muss, um uns Kunden weiterhin Produkte zur Verfügung stellen zu können, klar machen die ihr Geschäft mit uns, ist völlig legitim.

    Das es aus persönlicher Ansicht evtl. überteuerte Produkte gibt ist auch völlig in Ordnung. Die Kalkulation muss am Ende aufgehen. Da werden eben andere Produkte quersubventioniert um sie weiterhin günstig und konkurrenzlos zu vertreiben zu können.

  • Zum Thema der IPv4-Adressen: Denen geht irgendwann der Saft aus. Vergleiche es Mal mit anderen Anbietern, 1€/Monat ist da echt ein Schnäppchen. Bei den anderen zahlst du die 5€ innerhalb der ersten paar Monate schon drauf. Außerdem werden v4-Adressen im Einkauf immer teuerer, da Knappheit.

    Wem sagst Du das, das wissen wir bereits seit 20 Jahren. Dennoch ich komme von einem anderen Anbieter. Dort hatten mich die IPv4-Adressen brutto 0,84 EUR gekostet und die Einrichtung war inklusive. Somit ist das hier kein Schnäppchen, insbesondere durch die Einrichtungsgebühr pro Adresse und den Zwang einer jährlichen Abrechnung.

  • Netcup ist ein Unternehmen, das Umsatz und Gewinn erzielen muss, um uns Kunden weiterhin Produkte zur Verfügung stellen zu können, klar machen die ihr Geschäft mit uns, ist völlig legitim.

    Das es aus persönlicher Ansicht evtl. überteuerte Produkte gibt ist auch völlig in Ordnung. Die Kalkulation muss am Ende aufgehen. Da werden eben andere Produkte quersubventioniert um sie weiterhin günstig und konkurrenzlos zu vertreiben zu können.

    Fragt sich nur, ob ich als Unternehmer besser meine Kunden nicht für naiv halte, sondern transparente Preise kalkuliere. Und ich denke, die sparen hier schon verdammt am Support. Das was hier vom Support bereits an Antworten erhalten habe, grenzt bzgl. Fachwissen an dem was der Vorgänger-ISP sich geboten hatte.
    Ohne eigene Fachkenntnis macht es keinen Sinn, so einen Rootserver zu betreiben.

  • Die Preise sind bei die Verfügbarkeit und Leistung der Produkte sehr niedrig. Den Support kann ich nur loben, hatte bisher nur positive Erfahrungen.


    Fachkenntnis solltest du für einen Rootserver immer mitbringen, denn schließlich haftest auch du dafür.


    Die Preise der IPs finde ich auch in Ordnung, jedes Unternehmen muss Geld verdienen. Bezüglich Laufzeit hatte das Felix mal mit der Reputation der IPs begründet, so will man sich Vor kurzzeitigen Missbrauch schützen.


    Auch die Vorauszahlung der Leistungen ist in dieser Branche völlig normal, ein Vergleich mit einer Bank ist doch wirklich etwas übertrieben.


    VG

    Fisi

  • Um hier einmal eines klarzustellen: Die VMX-Flag ist eine reine Kulanzleistung, kein regulären Produkt. Es gibt keine Garantie dafür, dass wir diese anbieten können. Auch gibt es dafür noch keine automatisierten Prozesse zur Einrichtung, was für uns, einen ungewöhnlich hohen manuellen Aufwand bedeutet. Unsere extrem günstigen Preise die wir bei fertig konfigurierten Produkten und Erweiterungen halten, können wir nur anbieten, da wir hier alles automatisiert haben. Im Verhältnis dazu sehen individuelle Leistungen bei uns teuer aus. Das tut uns Leid, ist aber hoffentlich nachvollziehbar.


    Wir halten unsere Kundinnen und Kunden für alles andere als naiv. Wir freuen uns sehr darüber so viele kompetente Kundinnen und Kunden zu haben, welche die Philosophie von netcup verstehen. Unser Support hat Grenzen. Diese sind dort gesetzt, wo der gebuchte Service aufhört. Im Gegenzug dazu liefern wir extrem viel Leistung zum vermutlich weltweit günstigsten Preis.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Wem sagst Du das, das wissen wir bereits seit 20 Jahren.

    Und dennoch glauben Viele immer noch, dass man für alles immer einzelne IPv4 Adressen benötigt. Für 1€ pro IPv4 Adresse sollte man sich nicht beklagen, sondern froh sein, dass der Preis nicht, allein schon aus erzieherischen Gründen, bei weitem höher liegt.

  • HILFE! Man sollte nicht mal schnell mit dem Handy einen Beitrag tippen. Für die Tippfehler muss man sich ja schämen :);(