Stresstest (HTTP Zugriffe)

  • Einen guten Tag an die Community,


    Ich habe eine RS 4000 als Webserver laufen auf dem liegen nun mittlerweile 15 Domains.


    EDIT: System ist Debian 9 unter der Verwaltungssoftware KeyHelp.


    Ich würde gerne einen "Stresstest" durchführen sprich einmal schauen wollen wie sich der Server verhält wenn es viele Zugriffe auf einmal gibt.


    Auf Ticket Plattformen hat man das ja mal öfter das Server unter Last zusammenbrechen wenn es zuviel Zugriffe gibt.


    Gibt es eine Möglichkeit so etwas zu testen / simulieren ohne als Angreifer von Netcup (DDos) zu gelten?


    Grüße Marcel


    PS: Ich hab mich ein bisschen schwer getan bei der Fragestellung ich hoffe man hat dennoch verstanden was ich fragen wollte. Ansonsten Versuch ich das gerne noch einmal zu erläutern.

  • Sicher kannst Du da nur gehen, indem Du beim Support anfragst und genau schilderst, was Du vor hast.


    Wenn es nur um die Server Performance geht, kannst Du den Stresstest aber auch einfach vom Server selbst aus starten.


    Um unnötigen Traffic zu verhindern, kannst du die Domains in der /etc/hosts auf 127.0.0.1 setzen, falls die nicht lokal sowieso direkt auf 127.0.0.1 übersetzt werden.

    Das ist unnötig. OSI Layer 2 regelt.

  • mfnalex Ich habe mir mal siege gegoogelt. Ich würde hier von meinem zweiten Server aus Anfragen an den ersten schicken da weiß ich aber nicht ob es als DDos eingestuft.


    perryflynn Wie würde ich diesen

    Stresstest auf dem Server simulieren können?


    Es geht mit hier gezielt um Zugriffe via HTTP.


    Grüße Marcel

  • ab (Apache Benchmark) kann auch dazu verwendet werden.

    Du kannst dir natürlich auch einen zweiten VPS für kurze Zeit mieten, deine beiden Server im kostenfreien VLAN zusammenschalten und über das VLAN den Stresstest durchführen. Da solltest du keinen mit stören und auch die Filter nicht triggern.


    Zuvor kannst du dir aber auch gerne die Meinung des Supports einholen.

  • mfnalex Vielen Dank für den Tipp mit "siege" hat mir sehr geholfen und war voll und ganz aus reichend für meinen Test. Hat mir nicht nur gezeigt welche Last der Server aushält sondern gleich noch wo ich unbedingt nach justieren muss.


    Grüße Marcel

  • Mal ne ganz andere Frage, kannst du keyhelp empfehlen? Persönlich arbeite ich eher mit den guten alten configs und nano oder vim, aber wenn man mal für Freunde webspace etc. auf nem Server bereit stellen will...


    Greift die Software stark ins System ein? Das ist mit einer der Gründe warum ich um Plesk nen Bogen mache.


    Beste Grüße 😊

  • kannst du keyhelp empfehlen?

    Ich nutze mittlerweile auch KeyHelp auf nem kleineren VPS, genau um einfach Webspace bereitstellen zu können (während eigene Anwendungen mittlerweile fast alle auf Anwendungsebene dockerisiert sind). Bin vor kurzen von LiveConfig umgestiegen, Kommentare der Nutzer waren einstimmig "oh, sieht viel besser aus als das alte" ;)


    KeyHelp macht einen durchaus guten Eindruck, läuft bisher stabil, bietet alle für mich nötigen Feature, die entwickelnde Firma macht im entsprechenden Forum einen guten Eindruck. So minimalinvasiv wie LiveConfig ist es allerdings sicher nicht, vor allem scheint es nicht vorgesehen zu sein, nicht benötigte Dienste gar nicht erst zu installieren/konfigurieren. So wird z.B. einfach mal bind mitinstalliert und auch die Firewall wird selbst verwaltet, die ich eigentlich lieber wie auf meinen anderen Servern via ansible steuern würde ...

    Außerdem ist halt der Quellcode verschlüsselt, nix open source. Wenn man das in Kauf nehmen möchte ist KeyHelp meiner Meinung nach derzeit die beste kostenlose Option ... verglichen mit den üblichen Open Source Alternativen die es so gibt.

  • Also grundlegend arbeite ich jetzt mit KeyHelp 2 Monate. Und muss sagen ich bin sehr zufrieden.


    Als erstes es macht das was es soll! Und das zuverlässig. Es ist schlank und Übersichtlich gehalten und ist nicht so komplex / "overpowerd" wie Plesk. Mail-Server, Webserver, FTP SSH und Webmail hat es zuverlässig im Griff.


    Es kann mit gängigen Systemen die man so kennt locker mithalten. Wenn man jetzt noch bedenkt das es kostenlos ist eine echte Alternative.


    Es gibt noch ein paar Sachen die ich mir persönlich wünsche.


    DKIM kommt mit dem nächsten Update (Montag) LetsEncrypt Wildcard vermutlich auch.


    Ein File System zum Bearbeiten von Daten im Panel hat es noch nicht. (Privater Wunsch).


    Support findest du im Forum (kleine Community) wo aber auch Entwickler deine Fragen beantworten. Ebenso werden wünsche von Kunden umgesetzt.


    Ein weiterer Punkt du darfst es gewerbliche nutzen und hast sogar die Möglichkeit es auf dein Logo etc. (White-Label) umzuändern. Ebenso kannst du Kunden, Domains etc. per PHP o.ä. anlegen, da es eine queue in der Datenbank abarbeitet.


    Der Code ist verschlüsselt also eben nicht open source. Sehe ich aber nicht als Problem. Die Installation geht nur auf Debian bzw. Ubuntu 18. (Minimal - da es alles bei der Installation mitbringt.)


    Wie weit es Änderungen an Parametern o.ä macht kann ich nicht sagen ich bin aber der Meinung das das Zusammenspiel aus allen sehr gut funktioniert. Ich denke aber das es sehr kompliziert wird KeyHelp in ein bestehendes System zu integrieren.


    Weitere fragen gerne. :)

    Grüße Marcel


  • Wie ich ja schreib "ich" sehe das nicht so. :)

    Denn alles was ich machen möchte kann ich über die queue machen. Klar wenn es anders wäre könnte man sich das System erweitern (das hatte ich auch schon gemacht) aber die Verschlüsselung macht plesk ja eben so.

  • Wie ich ja schreib "ich" sehe das nicht so. :)

    Denn alles was ich machen möchte kann ich über die queue machen. Klar wenn es anders wäre könnte man sich das System erweitern (das hatte ich auch schon gemacht) aber die Verschlüsselung macht plesk ja eben so.

    Ich halte generell von der Art Software nichts, jeder der auf diese Art von Software angewiesen ist, hat auf Servern schon nichts mehr zu suchen. Ich habe da auch eine sehr rigorose Meinung zu, ja.

  • Meinst du jetzt generell Weboberflächen zur Verwaltung?


    Ich mein klar kann man mit der Konsole arbeiten aber ich möchte nicht jeden Freund für ein bisschen Speicherplatz und nen paar E-Mails eine Einarbeitung in Linux geben.

  • Ich halte generell von der Art Software nichts, jeder der auf diese Art von Software angewiesen ist, hat auf Servern schon nichts mehr zu suchen. Ich habe da auch eine sehr rigorose Meinung zu, ja.

    Genau! Der soll ein Webhosting nehmen. Allerdings läuft auch das Webhosting notgedrungen auf einem Server. ;)

    Genau weil man solche Leute nicht an seinem Server rumbasteln lassen will nimmt man ja für sowas Software wie Plesk und Konsorten. Auf meinem Server will ich definitiv NIEMANDEN haben (außer mir selbst), der die vHosts mit der Hand am Arm einrichtet und dafür Rechte benötigt, die ich absolut nicht gewillt bin ihm zu geben.

  • Genau! Der soll ein Webhosting nehmen. Allerdings läuft auch das Webhosting notgedrungen auf einem Server. ;)

    Genau weil man solche Leute nicht an seinem Server rumbasteln lassen will nimmt man ja für sowas Software wie Plesk und Konsorten. Auf meinem Server will ich definitiv NIEMANDEN haben (außer mir selbst), der die vHosts mit der Hand am Arm einrichtet und dafür Rechte benötigt, die ich absolut nicht gewillt bin ihm zu geben.

    Merke schon, der Gedanke springt nicht über und auch zu sehr OT hier.

  • Ich halte generell von der Art Software nichts, jeder der auf diese Art von Software angewiesen ist, hat auf Servern schon nichts mehr zu suchen. Ich habe da auch eine sehr rigorose Meinung zu, ja.

    Also ein Kollege von mir setzt auch aus Bequemlichkeit Plesk auf einem seiner Systeme ein. Einem IT Sicherheitsexperten aus Tel Aviv, zu dessen früheren Arbeitgebern Unternehmen wie Trusteer oder aber auch die Israelische Regierung gehören, würde ich durchaus zutrauen, dass er die Kiste auch so administriert bekommt.

    Sonst hätte IBM wohl ein Problem 😂


    Von daher wäre ich mit Pauschalaussagen dieser Art immer vorsichtig.


    Siehs doch lieber positiv, ein serverseitig per Software abgesichertes System eines Anfängers ist damit besser abgesichert, als das eines Useres der ne Windows Kiste offen ins Netz hängt 😂