Netzwerkkonfiguration fehlerhaft

  • Guten Tag!


    Wollte eigentlich nur "mal eben" meine IPv6-Adresse anlegen, habe dann dann aber anscheinend einiges kaputt gemacht... Woran genau es liegt, weiß ich nicht, da mir persönlich die Fehlermeldung nichts sagt und das ganze größtenteils abegschrieben war, um eben sowas zu verhindern...


    (Debian 9, inklusiv-IPs, 22er Netz bei der IPv4)

  • Steht dort wirklich 2a03:4000:6:XXXX::? Du solltest Dir schon eine Adresse aussuchen… ;-)

    Darf ich nicht 2a03:4000:6:XXXX:: nutzen? Das entspräche ja 2a03:4000:0006:XXXX:0000:0000:0000:0000, ist das verboten? Oder was ist die "bestmögliche, erste" Adresse aus diesem meinem 64er Netz?



    Und heißt Dein Interface überhaupt eth0? Siehe Ausgabe von ip link.

    Die Ausgabe ist lo, ens3, docker0, also anscheinend nicht. Aber eth0 durch ens3 zu ersetzen, brachte mir kein anderes Ergebnis (weiterhin dieselben Fehlermeldungen).

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    Den "Tippfehler" hab ich auch eben entdeckt - nur zu spät.


    Wie gesagt, habe mich noch nie so richtig mit dem Netzwerk beschäftigt, ich bitte daher, die ein oder andere Sache zu entschuldigen ;)


    EDIT:

    Auch das ändern von 2a03:4000:6:XXXX:: zu 2a03:4000:6:XXXX:1:: hat nichts geändert.

  • Hecke29   Marcel2508

    Mit X habe ich jeweils eine Ziffer ersetzt, steht also nicht so in der Config.


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    eripek

    ifup -a

    Code
    1. RTNETLINK answers: File exists
    2. ifup: failed to bring up ens3

    ---

    KB19

    service networking restart liefert

    Code
    1. Job for networking.service failed because the control process exited with error
    2. See "systemctl status networking.service" and "journalctl -xe" for details.

    systemctl status networking.service liefert

  • Folgendes hat jemand auf Stackexchange gemacht:

    auto ens3 durch allow-hotplug ens3 ersetzt. Danach wirft service networking restart keine Fehler mehr aus.


    Die andere Frage: Was ändert sich hiermit? Gibt es einen unerwünschten/ungünstigen Nebeneffekt?

    (Ich frage, da der Antwortsteller selbst geschrieben hat, man solle ihn dafür ruhig downvoten.)

  • Basierend auf dem oben (#10) beschriebenen Weg über allow-hotplug ens3


    ifconfig -a zeigt für ens3 _nun_ folgendes:

    Code
    1. ens3: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
    2. inet XXX.XXX.164.111 netmask 255.255.252.0 broadcast XXX.XXX.167.255
    3. inet6 fe80::54cb:73ff:fe13:df36 prefixlen 64 scopeid 0x20<link>
    4. ether [MAC] txqueuelen 1000 (Ethernet)
    5. RX packets 377689 bytes 119922888 (114.3 MiB)
    6. RX errors 0 dropped 0 overruns 0 frame 0
    7. TX packets 14125 bytes 1890035 (1.8 MiB)
    8. TX errors 0 dropped 0 overruns 0 carrier 0 collisions 0

    Müsste hier nicht eigentlich meine IPv6 stehen (2a03:4000:6:XXXX::1)
    Also irgendwas hat er ja immer noch...

  • ip -6 a liefert

    Code
    1. 1: lo: <LOOPBACK,UP,LOWER_UP> mtu 65536 state UNKNOWN qlen 1
    2. inet6 ::1/128 scope host
    3. valid_lft forever preferred_lft forever
    4. 2: ens3: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 state UP qlen 1000
    5. inet6 fe80::54cb:73ff:fe13:df36/64 scope link
    6. valid_lft forever preferred_lft forever

    ABER

    ip -6 addr add deine:ipv6:adresse::1/64 dev ens3 hat funktioniert, jetzt funktioniert auch die SSH-Verbindung auf diese Adresse. (Momentan läuft noch nichts anderes)



    Die Frage, die für mich offen bleibt: Was mache ich mit der (zumindest im IPv6-Bereich) kaputten /etc/network/interfaces config?

    Und wo legt der Befehl von oben die Daten hin? Bzw. kann ich mir das später nochmal als bloßes File anschauen?